Homemade Donuts

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Die Münchner lieeeeben lange Schlangen. Egal, ob bei A&F oder dem neuen H&M-Flagship-Store, sobald sich die Gelegenheit ergibt, sich stundenlang in eine Warteschlange einzureihen, sind die Münchner voll dabei. In England, wo sich die Leute anscheinend auch sehr gerne anstellen, gibt’s dafür sogar ’nen eigenen Ausdruck: Queuing. Neues Lieblings-Queuing-Objekt der Münchner? Dunkin Donuts! Ich persönlich finde das ja äußerst faszinierend – irgendwas muss an diesen Donuts ja dran sein, wenn sich die Leute dafür freiweillig über Stunden die Beine in den Bauch stehen. Weil ich aber halt einfach nicht so der Queuing-Fan bin, hab ich mich dann doch für den easy way of life entschieden und mich selber dran versucht – und was soll ich sagen? Für die Dinger würde ich auch ’ne ganze Weile warten :-)

Die Zutaten (für ca. 15 Donuts)
350 g Mehl
1 Päckchen Hefe
25 ml lauwarmes Wasser
150 ml lauwarme Milch
75 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
35 g zerlassene Butter

Fritierfett und einen großen Topf oder eine Friteuse

Für den Guss:
200 g Puderzucker
100 ml Kirschsaft
25 ml Zitronensaft
etwas rote Lebensmittelfarbe

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1. Schritt. Gebt die trockenen Zutaten in eine Schüssel und verrührt sie. Dann macht ihr in die Mitte eine schöne Mulde und bröselt eure Hefe hinein. Das lauwarme Wasser dazugeben, vorsichtig erwas Mehl darüber stäuben und zugedeckt eine halbe Stunde im Warmen gehen lassen.

2. Gebt in eure Schüssel die lauwarme Milch und die zerlassene Butter. Bei der Butter etwas warten, bis sie ein wenig abgekühlt ist, nicht, dass eure Hefe elendig verkokelt! Das Ei verschlagen und ebenfalls in die Schüssel geben. Dann mit dem Knethaken die Zutaten zu einem weichen Teig kneten. Wieder zudecken und eine Stunde an einem warmen Plätzchen gehen lassen.

3. Den Teig noch mal schön durchkneten und ihn dann auf einer gut bemehlten Fläche etwa daumendick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ich glaub, meiner hatte einen Durchmesser von 7 Zentimetern) die Grundform der Donuts ausstechen und dann mit so einem Gebäckspritzaufsatz das Innere des Ringes ausstechen. Nochmal etwa 20 Minuten gehen lassen.

4. Die Donuts in 175° heißem Fett schon goldbraun brutzeln lassen (nach so 2-3 Minuten mal umdrehen) und dann zum Abtropfen auf Kuchenpapier legen.

Der Guss
Ich mag meine Donuts am liebsten noch heiß und einfach mit Zucker und Zimt bestreut, was aber blöderweise nicht allzu fotogen aussieht.

Für meinen rosa Guss hab ich deshalb Puderzucker mit Fruchtsaft und etwas Lebensmittelfarbe verrührt und das auf meine Donuts gestrichen. Natürlich könnt ihr sie noch weiter mit Streuseln und und und verzieren!

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12 Gedanken zu “Homemade Donuts

  1. Recht hast du ! Aber glaub‘ mir, das ist nicht nur in München so, in Frankfurt verfolge ich bei vierteljährlichen Trips ein ähnliches Szenario.. besonders schlimm vor Hollister. . . Da wartet man bestimmt gut und gerne 2 Stunden bis man im Laden ist – ohne mich !! Aber nochmal zu den Donuts. . . Sie sehen wirklich superlecker aus, muss ich auch mal ausprobieren, geht bestimmt auch ohne Fritteuse :)

    • Schön, dass das in allen Städten gleich ist ;-) Ich bin auch nicht so der Fan von den Klamotten und dem fiesen Geruch der Läden :-D

      Ja, geht auch in nem Topf, in dem du das Öl einfach erhitzt! Und sie schmecken wirklich lecker, meine Mama hat gefühlt 10 (!!!!) in zwei Tagen gegessen :-)

      lg, Tami

  2. Hmmm, sehr lecker! Ich stehe ja auch lieber in meiner Küche als in der Schlange, und so habe ich mir vor einigen Jahren einen Mini-Donut-Maker gegönnt. Ich benutze dann immer mein Waffelrezept in kleinerer Menge und liebe die noch warmen Donuts mit Ahornsirup!
    Liebe Grüße,
    Catou

  3. Yummy :) Danke für diesen schönen Post, da bekomme Ich direkt Lust selbst Donuts zu machen :) Liebe Grüße, Lisa

  4. Hm, ich habe als Kind immer Donuts selbst gemacht, weil es sie damals noch nirgendwo gab und ich ein riesen USA Fan bin. Schöne Erinnerungen an Schulbasare kommen da hoch!

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