Zwetschgendatschi mit Mürbteig – auf in den Herbst!

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In meiner Kindheit fuhren wir jedes Jahr im September zu meiner Uroma. Diese Besuche waren für mich irgendwie immer der Beginn des Herbstes, denn: Es hat immer geschifft, es war nebelig und kalt und wir standen stundenlang im riesigen Obstgarten und haben alles mögliche Zeugs von dem Bäumen gepflückt. Hauptsächlich diese unglaublich geilen sauren Äpfel (Ich mag diese süßen, grießigen Dinger nicht…) und Pflaumen (oder im bairischen eben Zwetschgen).

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Daheim ging es dann natürlich gleich ans Einmachen, Kochen und Backen. Mein Bruder und ich waren ziemlich lästige Kinder, wir haben unsere Nasen und Finger einfach in alles Essbare reingesteckt. Wahrscheinlich gab’s deshalb dann auch immer ziemlich zeitnah Zwetschgendatschi (Yes, I know, für alle Nicht-Bayern heißt das Pflaumenkuchen), einfach nur, damit wir was tun hatten und nicht ständig verfressen in den Töpfen hingen ;-)

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Für diesen oberhammergeilen Zwetschgendatschi à la Uroma braucht ihr:

Teig
500 g Mehl
320 g kalte Butter in Stückchen geschnitten
160 g Zucker
2 Eier
1 Prise Salz
1 Esslöffel Rum oder saure Sahne

Belag
2 kg entsteinte Pflaumen, frisch oder aufgetaut (Die Pflaumen, werden der Länge nach halbiert, sodass sie auf einer Seite noch zusammenhängen und dann werden sie oben nochmal eingeschnitten. Muss dann aussehen, wie ein x)

Streusel
350 g Mehl
200 g Zucker
200 Butter

Zuerst mal macht ihr euch an den Teig. Siebt das Mehl auf eure Arbeitsfläche und macht dann in die Mitte eine Kuhle rein. Da gebt ihr dann die die übrigen Zutaten rein und vermischt sie etwas mit einer Gabel. Mit einem großen Messer schiebt ihr dann das Mehl vom Rand in die Kuhle und vermischt das ganze grob. Dann hackt ihr die Masse mit dem Messer zu feinen Krümeln. Und dann folgt die Kneterei. Möglichst nicht zu lange, der Teig mag’s schön kalt! Ihr merkt, dass er fertig ist, wenn ihr einen schönen, glatten und festen Teig habt. Formt den Klumpen zu einer Kugel und stellt den Teig abgedeckt für ne Stunde in den Kühli.

Legt in der Zwischenzeit ein Backblech mit Backpapier aus und heizt den Ofen auf 180 Grad Umluft vor. Holt euren Teig und rollt ihn aus, sodass er eben gut auf das Blech passt :-) Mit der Gabel noch viele kleine Einstiche machen und dann den Boden mit den Früchten belegen. (Belegt wird übrigens wie bei Dachschindeln: Die hintere Reihe muss etwas auf der vorderen aufliegen).

Die Streusel gehen ganz easy: Gebt alle Zutaten in eine Schüssel und knetet sie mit den Händen durch, bis ihr viele kleine Brösel habt ;-) Die dann gleichmäßig auf euren Kuchen streuen und ab in den Ofen für so 25 bis 30 Minuten.

Tja, und dann seid ihr auch schon fast fertig. Noch etwas Zimt drüber und losgefuttert!

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13 Gedanken zu “Zwetschgendatschi mit Mürbteig – auf in den Herbst!

    • Freut mich, dass dir das Rezept gefällt :-)

      Ich verwende normalerweise meine Nikon D3200, hab mir für die Zwetschgendatschi-Fotos aber ausnahmsweise Mamas große Kamera gemopst ;-) Da weiß ich aber leider nicht, was das für ein Modell ist…

      lg, Tami

      • Ja ist mega lecker!

        Ach okay cool. Ich muss mir auch endlich mal eine Kamera zulegen :)

        Noch eine kurze Frage. Hast du in deinem Dashboard den Bereich Plugins? Ich kann das einfach nicht finden und werde auch bei Google nicht schlau :(

        Danke für die Hilfe!

        Liebe Grüße
        Ulle

      • Liebe Ulle,

        das hat jetzt etwas mit der Antwort gedauert, aber ich hab grad geschaut und keine Plugins gefunden…

        Ich hab mich mal ein bisschen im Internet schlau gemacht: Anscheinend geht das nicht über wordpress.com-Seiten, sondern nur über wordpress.org :-/

        Hoffe, ich konnte dir trotzdem helfen!

        lg, Tami

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