Fototipps für die perfekten {Blog}Fotos 2: Bastelt euch einen Hintergrund!

Tami_Pearls for Pillows

Vor vielen, vieelen Wochen (ich darf gar nicht sagen, vor wie vielen, so lange ist das nun schon her… Verlegenes Hüsteln) hat mich die liebe Emma von Buchstabenmeer gefragt, wie ich denn eigentlich so meine Fotos fabriziere. Und tadaaaa, ganze zwei Monate später hier auch schon deine Antwort! ;-)

Ich bin ja der absolute Learning-by-Doing-Mensch. Die einzigen Fachbücher, die ich so lese, sind vom Dozenten aufgedrückt. Gestern hab ich mit meinen Mädels die 2015-Reading-Challenge begonnen und ich bin mir sicher, das Lieblingsbuch meiner Mum ist ein Fachbuch – damn it! Worauf ich aber eigentlich hinaus will, ist ja Folgendes: Alles an Fotografie-Kenntnissen, die ich im Laufe meiner Blog-Zeit erworben habe, kommt
a) von meiner Mama
b) aus dem Fotokurs, den mein damaliger Arbeitgeber (höhö, Werkstudi <3) gesponstert hat
c) aus dem Foto-Workshop mit Fotograf Stefan im Glade-by-Brise-Loft
d) aus dem einzigen Fotografie-Buch, das ich jemals gelesen hab (weil mich meine Mama dazu gezwungen hat)
e) aus anderen Blogs.

Und das ist gut so! Probiert am besten einfach bisschen rum, wechselt mal die Perspektive und vor allem: Fotografiert was das Zeug hält! :-) Ein paar Bücher als Background sind spitze, aber ihr wisst ja, Übung macht den Meister.

Fototipps_Making off_Pearls for Pillows

Wie mache ich 99 Prozent meiner Blogfotos?

Weil ich keine Lust hatte, immer meine öde blaue Wand auf meinen Fotos zu sehen und ich einfach keine wirklich fotogenen Ecken in meiner Wohnung hab, hab ich mir vor einer Weile selbst ein paar Hintergründe gebastelt. Dazu braucht ihr nichts außer einer Sperrholzplatte (etwa 1 Meter lang und 50 Zentimeter breit) und Farbe oder selbstklebende Motiv-Folie. Bekommt ihr alles ganz gechillt im Baumarkt eures Vertrauens! Ich hab jeweils zwei zueinandergehörige Platten, das heißt zwei Platten mit Holzfolie, zwei mit schwarzer Farbe und zwei mit weißer Farbe, die immer Unter- und Hintergrund bilden oder zusammen kombiniert werden können.

Die Hintergrund-Platten platziere ich dann auf meinem Tisch: Sprich, eine Platte lehnt an meiner Wand, die andere liegt dazu im 90-Grad-Winkel auf meinem Tisch. Warum der Tisch? Weil da genug Licht hinfällt, mir die Sonne aber nicht direkt ins Bild leuchtet und zu starke Schatten erzeugt. Ihr könnt das Ganze natürlich auch einfach mit zwei Stühlen machen und euch ein schönes Plätzchen in eurer Wohnung suchen.

Fototipps_Hintergrund_Pearls for Pillows

Auch immer ganz wichtig: Accessoires

Ich habe ein kleines, feines Sammelsurium an allem möglichen Firlefanz für meine Fotos. Schicke Stoffservietten, Strohhalme, Kerzen, Löffel, Gläser, Geschirr, Schieferplatten whatever! Die Kunst besteht darin, etwas Leben in euer Foto zu bringen, ohne vom eigentlichen Hauptmotiv abzulenken. Also besser im Hintergrund keine zu grellen, strahlenden Farben (knallrot zum Beispiel) verwenden. Tobt euch aus, probiert mehrere Accessoires, bis ihr wirklich zufrieden seid!

Was für eine Kamera benutze ich?

Ich benutze eine Nikon D3200. Ich weiß, es gibt die hardcore Nikon- und die hardcore Canon-Fans. Leute, ehrlich, mir ist das total latz und egal, was ihr für eine Kamera benutzt, sie ist bestimmt spitze. Ich hab meine Kamera, weil sie 1. rot ist und ich sie 2. von meiner Mama geerbt habe und ich bin super-happy und zufrieden mit meinem kleinen roten Flitzer. Mein Lieblings-Objektiv, weil es den Hintergrund so schön unscharf macht, ist das Nikon AF-S Nikkor 1.8/50 mm G-Objektiv. Kleiner Tipp am Rande: Je kleiner die erste Zahl (die mit dem Punkt), desto größer eure Blendenöffnung und desto unschärfer wird euer Hintergrund. So bekommt ihr einen tollen Bokeh-Effekt hin!

That’s it! Tobt euch aus, bastelt euch einen kleinen Hintergrund und schon sehen eure Bilder ganz anders aus! Noch mehr Fototipps von mir findet ihr hier :-)

Fototipps_1_Pearls for Pillows

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35 Gedanken zu “Fototipps für die perfekten {Blog}Fotos 2: Bastelt euch einen Hintergrund!

  1. Hallo Tamara! Habe Deinen Blog gerade gefunden und freue mich direkt über diesen Post. Ich fange gerade an, mir ein Sammelsurium an Accessoires zuzulegen und habe auch schon mal mit verschiedenen Papieren experimentiert. Du hast mir noch mal ein paar Impulse gegeben! Danke Dir!

  2. Hallo Tamara,

    das mit den Platten sollte ich echt auch mal machen. Obwohl ich in letzter Zeit meistens gezielt nur DIY-Anleitungen fotografiere und da knipse ich auf dem Schreibtisch meist von oben… ich hab einen Canon. Aber nicht aus tiefster Überzeugung, sondern weil es sich so ergeben hat. Hätte die rote Nikon zur Wahl gestanden, hätte ich die sofort genommen. :)

    Liebe Grüße
    Anna

  3. Liebe Tamara, dein Beitrag kommt genau zur richtigen Zeit! Ich arbeite mich gerade in die Fotographie ein und hab schon überlegt, welche Ecke in meiner Wohnung wohl am besten geeignet wäre um tolle Blogfotos zu machen, aber die Idee mit den Platten würde das Problem sofort lösen! Vielen lieben Dank dafür!
    Liebe Grüße,
    Tessa

  4. Danke, dass du daran gedacht hast. An der Fotografiertechnik an sich wird es nicht mangeln. Ich habe eher vermutet, dass du einen Licht-/Fotozelt benutzst und mit Zusatzblitz. Tageslicht ist immer besser, was nicht immer geht. Aber Hintergründe sollte ich mir zulegen, das stört mich am meisten auf meinen Fotos.
    LG, Emma

    • Liebe Emma,

      ja klar, hat nur ein wenig gedauert ;-) Nein nein, so aufwändig arbeite ich gar nicht. Ich verwende auch den integrierten Blitz meiner Kamera und mildere den dann oft mit lichtdurchlässigen weißen Stoffen/Papier ab.

      lg, Tami

  5. Vielen Dank für deine Tipps! Die kann ich super gebrauchen, gerade mit den Hintergründen! Wie würdest du denn „bewegende“ Dinge (wie Kinder) fotografieren? Viele schwören auf draußen. Klar, dass ist gut, aber jetzt im Winter ist mein Sohn nicht begeistert nur im neuen Pulli nach draußen zu gehen ;-). Liebe Grüße Maren

    • Liebe Maren,

      da hab ich leider sehr wenig Erfahrung. Ich würde es wahrscheinlich auch draußen probieren oder in einer schönen Ecke drinnen. Einfach mal ein bisschen probieren :-)

      lg, Tami

  6. Sperrholzplatten für die Hintergründe zu nehmen ist natürlich eine super Idee! Und so viel leichter und platzsparender! Ich hatte nämlich schon überlegt, massives Holz zum Fotografieren aus dem Baumarkt zu holen. Zum Glück las ich vorher deinen Artikel :D
    Und vielleicht lohnt es sich ja auch auf dem Flohmarkt nach ein paar hübschen Accessoires zu suchen. Vielen Dank auf jeden Fall für die Tipps!
    Eine Frage noch: Wie bekommst du das mit der Belichtung hin? Fotografierst du stets mit Stativ? Oder hast du einen anderen Trick?
    Liebe Grüße
    Kathleen

    • Liebe Kathleen,

      ja, Sperrholzplatten sind da bestimmt um einiges platzsparender ;-) Ich hab ein Objektiv mit großer Blendenöffnung, deswegen komme ich noch mit relativ wenig Licht aus. Ansonsten benutze ich ein Stativ und/oder arbeite mit Blitz :-)

      lg, Tami

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