Herbstlook für zuhause: Deko-Pilze aus Gips

Deko-Pilze aus Gips

Leute, lasst die Korken knallen. Also sowieso grundsätzlich, schließlich sollte jeder Tag und jede Gelegenheit gebührend gefeiert werden. Aber heute auch in ganz in wichtiger Mission, hoch-offiziell und Tami-approved. Denn anders kommen wir nicht an das Material für unseren wunderbaren Herbstlook zuhause. Ihr seht also – es führt kein Weg daran vorbei.

Und so ein kleiner prickelnder Stimmungsaufheller kann in unseren wunderbaren Corona-Zeiten auch nicht schaden, oder?

Mit etwas Bitzelwasser im Gläschen neben uns machen wir uns also an unsere kleinen Herbstboten: Super-süße und ruckzuck gebastelte Deko-Pilze aus Gips.

Ihr braucht:

  • Gipspulver
  • Leitungswasser
  • Kleine, formstabile runde Schälchen wie Tassen, Tapas-Tellerchen oder ähnliches. Wichtig: ihr braucht eine glatte Oberfläche, also sollten die Schälchen aus Glas, Porzellan oder Plastik sein
  • Korken
  • Zahnstocher
  • Acrylfarben in weiß und taupe/braun. Alternativ: Backkakao + Kokosfett

Stellt eure Schälchen bereit. Wichtig ist, dass sie gut gereinigt sind, damit ihr nachher eine glatte, saubere Oberfläche für euren Pilzkopf bekommt.

Nehmt eure Korken und die Zahnstocher zur Hand. Pilzstängel verjüngen sich oft nach oben, daher ist das dicke Ende des Korkens unten, das dünnere oben. Teilt euren Zahnstocher in drei Teile und steckt diese seitlich ans obere Ende des Korkens. Dieser Teil wird später in die Gipsmasse gesteckt – die Zahnstocher verhindern, dass euer Korken beim Trocknen des Gipses einfach umkippt.

Rührt euren Gips gemäß der Packungsanleitung an. Dabei lasst ihr das Pulver langsam (am besten Portionsweise mit einem Löffel) in das Wasser einrieseln. Ihr merkt, dass ihr genug Pulver habt, wenn das Wasser den Gips nicht mehr vollständig „aufsaugt“. Erst dann rühren, denn jetzt muss es schnell gehen: Rührt euer Gemisch gut durch, bis ihr eine homogene Masse ohne Klumpen habt. Die Masse sollte in etwa die Konsistenz von Kuchenteig haben, also noch gießbar, aber auch nicht zu flüssig sein.

Gießt euren Gips vorsichtig in eure Schälchen und klopft anschließend ein paar Mal vorsichtig mit den Schälchen auf den Tisch. So vermeidet ihr Lufteinschlüsse und bekommt eine ebenmäßige Oberfläche. Füllt eure Form nicht komplett, damit der Korken noch reinpasst. Diesen steckt ihr samt Zahnstochern vorsichtig in eure Masse. Gerne leicht schief. Pilze wachsen schließlich auch nicht kerzengerade.

Nach ein paar Minuten merkt ihr, dass der Gips allmählich fest wird. Wenn ihr noch eine kleine Fleißaufgabe erfüllen wollt, schnappt ihr euch ein Messer und macht damit kleine Lamellen in die Unterseite eures Pilzhutes.

Lasst euren Gips vollständig aushärten und fummelt nicht aus Ungeduld am Gips oder dem Stiel rum. Wenn ihr merkt, dass der Gips hart ist (bei mir war das nach ca. 60 Minuten der Fall), dreht ihr eure Schale um, sodass der Pilz nun richtig herum steht und klopft mit dem Rand eurer Schale vorsichtig auf eine Kante, bis sich der Gips aus der Form löst.

Zum Schluss könnt ihr euren Pilz noch mit kleinen Punkten bemalen oder ihn, für den echten Waldlook, mit einer Mischung aus Backkakao und Öl einreiben.

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