Ostereier mit Lochmuster

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Einer meiner allerliebsten Lieblingsorte in München ist der Viktualienmarkt. Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern von Stand zu Stand gestöpselt und hab mich über all die unglaublich geil aussehenden Obst- und Gemüsesorten, wunderschönen Blumen und kräftig duftenden Käsesorten gefreut. Neulich, als meine Mama mit mir auf der Suche nach dem perfekten Retro-Küchensieb durch die Stadt getourt ist, haben wir also wieder einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und sind an einem dieser Traditionsläden am Rand des Markts vorbeigekommen. Und im Schaufenster? Lauter wunderschön bemalte Ostereier mit Lochmuster! Und die sahen wirklich so toll und zart aus, dass wir sie zuhause gleich nachbauen mussten :-)

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Leider braucht ihr dafür ausnahmsweise etwas Special Werkzeug. Wenn ihr aber zufällig an ein Multifunktionswerkzeug mit Diamantschleifern kommt, unbedingt Ostereier basteln!!!

Ihr braucht:
ausgepustete Eier in weiß oder braun
Multifunktionswerkzeug +Diamantschleifer mit kleiner runder Spitze (wir haben seit Jahren, ach was, JAHRZEHNTEN zwei Dremel zuhause, die sind top)
ein weicher Bleistift
Acrylfarben und feine Pinsel
Acryl-Strukturpaste
Chlorex/Javelwasser
Schmales Geschenkband und eine hübsche Perle

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Legt los, indem ihr euch vorher auf einen Block euer Muster zeichnet und überlegt, wo ihr die Löcher setzen wollt. Zeichnet euer Muster dann mit einem weichen Bleistift vorsichtig auf euer ausgeblasenes Ei auf. Die Löcher machen geht kinderleicht: Nehmt euren Bohrer, sucht euch einen Aufsatz mit passender Größe aus und graviert dann ganz gemächlich euer Loch in das Ei. Wenn ihr euer Muster gebohrt habt, legt ihr das Ei in Wasser mit etwas Chlorex versetzt und lasst es da über Nacht liegen, sodass sich der Eierstempel und die Haut im Inneren lösen. Auf ein Glas Wasser kommt etwa ein Löffel Chlorex. Ich hab diesen Schritt ehrlich gesagt ausgelassen, aber sieht natürlich schöner ohne die Eihaut aus ;-) Mit der Acrylfarbe könnt ihr dann noch Muster aufmalen. Wenn ihr die Farbe mit etwas Strukturpaste vermischt, bekommt ihr ein erhabenes Muster.

Für den Aufhänger habe ich ein mein Band mit einer langen Nadel durch mein Ei gefädelt, unten noch eine kleine Perle aufgefädelt und dann einen Knoten in das Band reingemacht. Oben noch eine kleine Schlaufe knoten und fertig!

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Mini Gras-Nester für Ostern

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Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling wie ich? Ich sag’s euch, wenn ich meinen Blick von meiner total motivierenden Hausarbeit gen Himmel wende und da diese graue, trostlose Masse vor meinem Fenster rumwabern sehe, da könnt ich mich auf der Stelle in mein Bett legen, die Decke über meinen Kopf ziehen und bis April Winterschlaf halten. Wenn mich dann noch ab und an jemand füttern würde, wär’s perfekt! Also: Wenn sich das nach deinem Traumjob anhört, meld dich mal! Und weil ich mich schon so arg auf den Frühling und Ostern freue, hab ich letztes Wochenende einfach mal mit der Oster-Deko losgelegt :-) Die wird bei mir in diesem Jahr eher Feng-Shui-mäßig zurückhaltend-sleek und gefällt mir supergut. Hüstel, neinnein, das ist bestimmt kein Selbstlob oder so!

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Ihr braucht:
Silbernen Basteldraht
getrocknetes Pampasgras mit diesem fedrigen Zeugs vorne dran
Schere und Eier

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Ich steh total auf Pampasgras. Meine Mama bindet daraus immer so kleine Päckchen, die wir dann als Anzünder für unseren Kamin nehmen und lagert die draußen in so einem altmodischen Eisenkorb vor unserer Brennholzwand. Und weil das so schön unperfekt-perfekt aussieht, würde ich am liebsten jedem auf die Finger hauen, der sich an meinem heiligen Körbchen vergreift.

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Okay, zurück zum Thema: Pampasgras ist natürlich auch super zum Basteln und hat echte Nestchen-Top-Qualität! Schnappt ein dickes Bündel (etwa drei Finger dick) Gras und formt daraus vorsichtig einen Ring – Achtung, die Enden müssen ein paar Zentimeter überlappen. Das restliche Gras einfach abschneiden. Wenn euer Gras schon sehr steif und bröselig ist, könnt ihr es auch ein paar Stunden in Wasser aufweichen lassen. Probieren, ob euer Ei schön reinpasst und nicht unten wieder rausplumpst und bindet das Nestchen dann mit dem silbernen Draht zusammen. Dazu hab ich den Draht einfach paar Mal um meinen Kranz gewickelt und am Ende verzwirbelt. Für ein paar Farbtupfer könnt ihr noch hübsche Beeren oder Blüten in den Kranz stecken :-) Fertig!

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Oh Halleluja: Schoko-Cupcakes mit Karamell-Frosting

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Mal ganz ehrlich: Ich HASSE Glasuren, Toppings und Frostings aller Art. Weil da ist immer entweder zu viel Zucker oder zu viel Butter oder zu viel von beidem drin und vom Kuchen schmeckt man auch nicht mehr viel. Kann ich auch gleich von nem Stück Butter abbeißen. Also war das Zeug für eine ganze Weile bei mir unten durch (jupp, ich kann auf Ewigkeiten super nachtragend und stur sein, ärgert mich bloß nicht…). Bis, ja bis ich über Pinterest über dieses klasse gesalzene Karamell-Frosting gestolpert bin und das sooo verführerisch aussah, dass ich meinem Groll mal kurzerhand über Bord geschmissen und es auf meine Schoko-Cupcakes geklatscht hab. Eh voilà, ES WAR GEILO! Die perfekte Kombination aus Puder, Frischkäse und Zucker. Süßes Karamell vereint sich auf einem Bett aus Schokolade mit einer sexy Salz-Note. TRY IT, TASTE IT, LOVE IT!

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Ihr braucht für 6 Cupcakes:

CUPCAKES
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g klein gehackte Zartbitterschoki
75 g Zucker
1 kleines Ei
125 ml Milch
4 EL Öl

KARAMELL-FROSTING
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 TL Ahornsirup
30 ml Schlagsahne
1 EL Butter
1 Schuss Zitronensaft
1 Messerspitze Salz
50 g Butter
500 g Frischkäse Doppelrahmstufe
100 g Puderzucker

Cupcakes
Mehl und Backpulver kurz miteinander vermischen. Zucker, Milch, Öl und Ei dazu geben und verrühren. Zum Schluss noch die Schokolade untermischen. Für 15 bis 20 Minuten bei 170 Grad Ober-/Unterhitze backen. Abkühlen lassen.

Frosting
Gebt den Zucker zusammen mit dem Wasser und dem Ahornsirup in einen Topf und erhitzt das Ganze unter ständigem Rühren langsam, bis sich der Zucker gelöst hat. Noch etwa 30 Sekunden weiterrühren und dann vom Herd ziehen. Nach etwa 20 Sekunden (AUF KEINEN FALL WARTEN, BIS DIE MASSE HART WIRD!!!) die Schlagsahne dazu geben und sofort kräftig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben, verrühren und abkühlen lassen, bis ihr eine zähflüssige Masse habt.

Die Butter mit dem Frischkäse und Puderzucker verrühren und euer Karamell einrühren. Eventuell noch mal kurz kalt stellen, wenn euch die Masse noch zu weich ist. Das Frosting mit einer Spritztülle auf den Cupcake geben und reinhauen!!!

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Ene, mene, muh: Banana-Oat-Shake

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Ich trinke so gut wie nie Milch. I know, ein Leben am Limit, krass oder??? Aber das geht natürlich relativ leicht, wenn man keine Heißgetränke mag, sich morgens statt Müsli sowieso lieber ein Croissant reinstopft und statt Käse- Marmeladenbrote mampft. Und in Wahrheit Paddington Bär heißt ;-) Wenn ich dann doch mal Milch trinke dann
a) als feuchte Unterlage für meine Cinnie Minnies
b) in Form von geilen, selbstgemachten Dampfnudeln (die ihr noch nie gesehen habt, weil ich sie immer sofort auffuttere)
c) als Milchshakes

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Milchshakes liebe ich so so sehr, dass ich zu meinem 16. Geburtstag doch glatt eine Retro-Milchshake-Party geschmissen hab. Gut, es gab auch Bier, das mein Papa strenger bewacht hat als Fort Knox :-) Jedenfalls: ICH MAG MILCHSHAKES. Und deshalb gibt’s heute einen…

Banana-Oat-Milchshake – haut rein, meine Freunde!

2 mittelgroße reife Bananen
500 ml Vollmilch (kommt, wir gönnen uns 3,5% oder?)
100 ml Sahne
4 El zarte Haferflocken
flüssigen Honig zum Süßen

Schneidet die Banane in Stückchen, gebt sie in ein hohes Rührgefäß und bedeckt sie mit Milch. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Die restliche Milch, Sahne und Haferflocken dazu geben und gut durchrühren. Eventuell noch mit Honig nachsüßen. Und lasst bloß nicht die Sahne weg, dann erst Shake nur noch halb so gut!!!

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Auf in die narrische Zeit: Mini-Krapfen mit Pflaumen-Zimt-Füllung

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Wusstet ihr, dass gestern statistisch gesehen der deprimierendste Tag des Jahres war? Ehrlich wahr! Gut, dass ihr das erst jetzt wisst – wer weiß, wie mies euer Tag sonst gestern noch geworden wäre. Obwohl, ich hab’s bis gestern Abend auch nicht gewusst und trotzdem war mein Tag echt super-deprimierend. Nicht nur, dass Montag UND es draußen auch noch schweinekalt war. Nein, ich musste natürlich auch meine LIEBLLINGS-Handschuhe in geistiger Umnachtung irgendwo vergessen und dann durch die halbe Stadt touren um sie zu suchen (erfolglos, schließlich hatten wir den Blue Monday!). Und das alles, obwohl ich doch sooo schrecklich Hunger hatte. Ja, ich weiß: ICH ARMES UNGLÜCKSELIGES KIND!!! Also meine Freunde: Nächstes Jahr am dritten Montag des Jahres bleiben wir einfach alle zuhause, abgemacht?

Ach ja, versucht übrigens am Blue Monday auch niemals einen Krapfen zu futtern – das geht nämlich garantiert auf/in die Hose ;-)

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Die Krapfen hab ich eigentlich schon vor Weihnachten für den Rezepte-Adventskalender von Danato für euch gemacht und dann wieder tutto completto vergessen! Dafür jetzt pünktlich zur narrischen Zeit :-)

Ihr braucht:
500 g Mehl
30 g Hefe
50 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
3 Eigelbe
100 g zerlassene Butter
½ Teelöffel Salz

Fett zum Frittieren

Für die Pflaumen-Zimt-Füllung:
1 1/2 kg kleingeschnittene Zwetschgen
500 g Gelierzucker (1:3)
40 cl Amaretto
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt

Marmelade: Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam erhitzen. Regelmäßig rühren, damit nichts anbrennt. Bevor die Masse zu kochen beginnt, mit einem Pürierstab fein pürieren und im Anschluss drei Minuten sprudelnd kochen lassen.
Alterativ einfach gekaufte Pflaumen-Marmelade mit etwas Zimt vermengen!

Schritt 1: Siebt das Mehl in eine Schüssel und macht anschließend eine schöne, große Kuhle hinein. Zerbröselt die Hefe mit euren Händen und gebt sie dann mit einem Esslöffel Zucker und ein paar Esslöffeln der warmen Milch in die Kuhle. Von den Rändern Mehl darüber stäuben und zugedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Schritt 2: Nehmt eure Schüssel und gebt nun eure übrigen Zutaten dazu. Mit einem Rührgerät durchkneten und so lange rühren, bis sich der Teig schön vom Boden der Schüssel löst. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

Schritt 3: Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick aus. Nehmt ein Glas oder einen runden Ausstecher mit etwa 5 Zentimeter Durchmesser und stecht eure Krapfen aus. Danach nochmal kurz zugedeckt ruhen lassen.

Schritt 4: In der Zwischenzeit gebt ihr das Fett in einen Topf (es sollte etwa 5 cm hoch im Topf stehen) und erhitzt es. Sobald das Fett schön heiß ist, gebt ihr vorsichtig eure Teiglinge hinein und lasst den Krapfen von beiden Seiten goldbraun werden. Herausnehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Schritt 5: Solange eure Krapfen noch warm sind geht es auch gleich an die Füllung: Dazu die Marmelade vorsichtig in eine (Krapfen-)Tülle füllen, den Krapfen seitlich anstechen und einen guten Klecks Marmelade einfüllen.

Schritt 6: Sobald die Krapfen kalt sind, dick mit Puderzucker bestreuen und genießen!

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Karnevals-Kostüm: {Roaring twenties} Flapper Girl

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Dieses Jahr bin ich mal ganz verrückt, weil, dieses Jahr da geh ich nämlich in den Fasching! Oha. Ja, so schaut’s aus und mein Kostüm hab ich auch schon. Jetzt seid ihr beeindruckt, gelle? Nachdem ich mich im zarten Alter von 16 als supersexy Marilyn Monroe verkleidet und tatsächlich wie ein echt schlechter Transvestit ausgesehen hab, hab ich mir ja eigentlich geschworen, das mit dem Fasching einfach bleiben zu lassen. Aber dann kam da dieser eine Tag im Jahr 2016, ein trüber Mittwoch (naja gut, es war vorvorgestern, ich geb’s zu). Da stapfte ich unschuldig in den Depot-Shop meines Vertrauens und muss da dieses super-geile 20er-Jahre-Kopfband mit Feder entdecken. Und da hab ich mich quasi schon im Bob Charleston tanzen sehen. True story ;-) Und weil ich echt tolle Freunde hab, die nach ein paar Flaschen Wein auch für alles zu haben sind, gehen wir jetzt alle im Twenties-Look! An dieser Stelle: Liebe Rocky, ich hoffe mal ganz stark, du hast dir schon dein Kopfband geholt :-)

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Für den Flapper Girl-Look braucht ihr:
Euer tägliches Makeup und Concealer
(Misslyn Ultimate Stay Makeup in „110“ + L’Oreal Perfect Match Concealer in „Vanilla“)
Puder (Manhatten Soft Compact Powder in „Caramel“)
Eye Primer (Kiko Eye Base Primer)
dunkelbraunen Augenbrauenstift (Misslyn Precise Eyebrow Liner 7)
Dunkelbraunen Lidschatten, darf auch gerne etwas ins Lila gehen (aus der Sleek Oh So Special Palette „Wrapped Up“)
schwarzen flüssigen Eyeliner (Zoeva Cream Eyeliner Waterproof in „Black Lace“)
Wimperntusche (L’Oreal False Lash Architect -> die ist aber echt mies, nehmt lieber eine von Maybelline)
Rosa Blush (Revlon Powder Brush in „Racy Rose“)
Dunklen Lippenstift, darf auch gerne einen kühlen Farbton haben (Kiko Lippenstift in „914“)

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GESICHT:
Legt los, in dem ihr euer Makeup auf’s Gesicht gebt und schön einarbeitet. Ich nehme dazu gerne einen Pinsel, geht aber auch mit dem berühmten Beauty Blender oder euren Pfoten. Dann gebt ihr unter eure Augen, auf den höchsten Punkt eures Kinns und auf die Stirn oberhalb eurer Nasenwurzel HELLEN Concealer und arbeitet den ebenfalls schön ein. Also so, dass man da keine sichtbaren Übergänge mehr sieht ;-) Dann alles dick pudern, sodass nix mehr glänzt.

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AUGEN:
Typisch für die 20er sind dunkle, lange Brauen und dunkel betonte Augen. Zieht eure Brauen also mit einem dunklen Augenbrauenstift nach und verlängert sie gerne noch ein wenig. Achtung, mega-dicke Cara-Brauen waren damals nicht so in ;-) Damit euer Lidschatten den ganzen Abend hält und zum Schluss nicht nur noch in euer Lidfalte hängt, benutzt davor Eye Primer. Ernsthaft, das Zeug ist sowas von klasse – mit den Fingern auf das nackte Lid auftragen und danach euren Lidschatten ganz normal auftragen. Letzteres mache ich auch mit einem Pinsel. Den dunklen Lidschatten also auf euer Lid auftragen und gerne mit einem weicheren Pinsel verblenden, sodass ihr auch oberhalb der Lidfalte noch einen leichten Farbschimmer habt. Auch am unteren Wimpernkranz (unteres Lid!) entlang Lidschatten auftragen. Dann mit eurem Eyeliner NUR am oberen Lid einen mitteldicken Lidstrich ziehen. Bitte kein Cat Eye oder so Scherze ;-) Zum Schluss die Wimpern tuschen.

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WANGEN:
Mit einem Blush Brush (ich steh auf dieses Wort, hoffentlich kann ich’s noch mal irgendwo einbauen!) nur auf eure Äpfelchen kräftig rosa Blush auftragen.

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LIPPEN:
Wenn ihr wie ich relativ große und volle Lippen habt, schminkt nicht die ganzen Lippen sondern nur etwa zwei Drittel, sodass ihr eine Art Herzform bekommt. Alle dunklen Farben sind hier erlaubt!

Meine Haare hab ich einfach mit einem Glätteisen gewellt, einen Seitenscheitel gezogen und dann mein Stirnband mit Feder darübergezogen. Noch ein schwarzes Kleidchen dazu und dann: PARTY LIKE GATSBY :-)

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Ihr braucht noch mehr Inspiration? Wie wär’s mit einer Fancy Puppe zu Karneval?

Easy Nutella-Frucht-Hörnchen {oder: La Vie Française}

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Da stand ich gestern Abend einsam und verlassen in meiner Küche und musste plötzlich an merkwürdige Essens-Gäste denken, die einem traditionell im Dezember so begegnen.
Wenn’s um Essen geht, sag ich ja immer wieder das gleiche: „Oh Mann, sieht ja klasse aus! Probieren? Ah nee danke, Zahnspange, du weißt schon…“. Tja, die Wunder der modernen Zahnmedizin. Kaum 24 und schon darf ich wieder wie ein Kleinkind essen. Aber was sagen Gäste, die diese fantastische Ausrede nicht parat haben? Was für Dinner-Gäste laufen einem in der freien Wildbahn denn so über den Weg? (Für’s Rezept einfach nach unten scrollen!)

Typ 1: „Entschuldige, aber ist da XYZ drin?“
Diese Gäste sind super-verlässlich, denn wenn du dich auf eine Sache verlassen kannst, ist es die: Irgendeine Zutat in deinem Essen mögen sie grundsätzlich überhaupt nicht und wenn es nur weißer statt schwarzer Pfeffer ist. Gerne begleitet wird obiger Satz mit einer Hand auf deiner Schulter, einem leicht verständnis-/vorwurfsvollen Blick und dem Zusatz „Das hab ich doch schon mal erzählt, weißt du nicht mehr?“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 2: „Mensch, da schüttel ich doch mal meine voll erfundenen Lebensmittelallergie aus dem Ärmel!“
Noch besser als Typ 1 ist Typ 2, denn er vermittelt dir nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern gleich das Gefühl ihn halb umgebracht zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit kommen da jedes Jahr die abgefahrensten „Allergien“ zum Vorschein: „Oh Mann, jetzt wo ich meinen Teller halb aufgegessen hab und es mir irgendwie nicht schmeckt, fällt mir doch wieder ein, dass ich ne total krasse Allergie gegen Schwein hab! Aber konntest du ja nicht wissen…“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 3: „Eigentlich bin ich ja veganer, aber heute mach ich mal ne Ausnahme…“
Dieser Typ Gast ist doppelt nervig, denn nicht nur, dass du umsonst für ihn ganz alleine was anderes gekocht hast, nein, er erklärt dem versammelten Tisch auch gerne und ausführlich die Vorzüge des tierlosen Lebens. Und stopft sich währenddessen munter das Tiramisu mit Eigelb rein.
Nacktes Brot in recycelbares Brotpapier packen und vor die Tür setzen.

Typ 4: „Hey, das war echt lecker, aber nach zwei Gabeln bin ich schon super-satt!“
Ich war für dich einkaufen, ich hab stundenlang für dich gekocht und ich muss das ganze Geschirr im Anschluss per Hand in meiner Winzküche spülen – ISS GEFÄLLIGST DEINEN SCHEIß TELLER LEER! Gekochtes Reiskorn als Reiseproviant einpacken. Aber nur eines.

Typ 5: „Hoppla, jetzt hab ich schon zuhause was gegessen…“
Diesen Typ Essensgast gibt es immer wieder und er ruft in meinem Kopf immer den gleichen Gedankengang hervor: „OMG, ihm hat’s beim letzten Mal nicht geschmeckt und jetzt nimmt er so ne billige Ausrede! Oder noch schlimmer, er ist nicht satt geworden!!! Waaaaahhhh!“. In der Regel ist dieser Typ Gast einfach nur mega-verpeilt und freut sich, da meistens männlich, auch über ein zweites Abendessen.
Reste einpacken und mit heim geben. Tupper-Ware nachdrücklich zurückfordern.

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Und weil wir jetzt alle von dem langen Text schwer geschafft sind, gibt’s ein paar ganz easy Schokocroissants, die sogar euer nervigster Frühstücksgast lieben wird.

!!!REZEPT!!!
Ihr braucht:
Fertigen Croissant-Teig aus dem Kühlregal
Nutella
Bananen, Erdbeeren, Heidelbeeren oder für die ganz ausgefallenen Physalis
, in kleine Stückchen schneiden

Rollt den Croissant-Teig aus und schneidet ihn in gleiche lange Dreiecke. Am breiten Ende macht ihr mittig noch einen etwa 3cm langen Schnitt zur Spitze hin rein und gebt direkt am Ende des Schnitts einen schönen Klecks Nutella und ein paar Fruchtstücke rein. Dann aufrollen, die beiden Enden halbmondmäßig nach innen biegen und für10 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder mit etwas geschmolzenem Nutella mit einer Gabel Fäden ziehen. Yummie!

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New Year’s Eve Shamrock Cocktail Stirrer {Stay classy}

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Ich hab für das kommende Jahr ganze drei Vorsätze:

1. Ein Mal mit Münchens letztem Paternoster fahren!
2. Für ein paar Monate die armen Kanadier quälen und mich durch die amerikanischen Süßigkeiten fressen.
3. Mit 24 1/2 endlich meine bescheuerte Zahnspange los werden und dann eine Woche lang irre grinsen.
Ohja hoppla, und natürlich mit meinem Master-Zeugnis siegreich durch das LMU-Portal schreiten :-)

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Aber erst mal heißt es ordentlich abfeiern und das neue Jahr begrüßen. Ich lass es in diesem Jahr ganz gemütlich angehen und chille mit lecker Futter bei meiner Mama am Lagerfeuer. Um Mitternacht geht’s dann mit der ganzen Meute auf den Dorfplatz, wo bei Glühwein auf’s neue Jahr angestoßen wird und ich wie bescheuert meine Knallerbsen auf den Boden (und wahrscheinlich auch auf unschuldige Passanten, bin leider nicht so das Wurftalent) tatze , bevor daheim die zweite Portion Gulasch wartet. Für den eleganten Party-Touch hab ich heute schon mal silberne Luftschlangen besorgt und, oberhammergeilo, Kleeblatt-Cocktailrührer gebastelt! Jetzt noch ein paar Party Poppers und ihr seid gerüstet ;-)

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Ihr braucht:
Schaschlik-Spieße aus Holz
silber glitzerndes Geschenkpapier
Flüssigkleber

Meine Kleeblatt-Vorlage hab ich mir einfach bei Google gesucht (einfach bei Bildern nach „Kleeblatt“ suchen) und dann Freischnauze auf die weiße Rückseite des Papiers abgemalt. Das Kleeblatt ausschneiden und je nachdem, wie viele Cocktail Stirrer ihr braucht, nachzeichnen, in dem ihr die das ausgeschnittene Kleeblatt als Vorlage benutzt. Und weil ihr ja jeweils Vorder- und Rückseite braucht, müsst ihr euer Muter-Kleeblatt ein Mal mit der Rückseite nach oben und ein Mal nach unten abmalen. Alles ausschneiden.

Eventuell müsst ihr eure Holzspieße noch kürzen – je nachdem, wie tief euer Glas ist. Dann nehmt ihr zwei zusammengehörende Kleeblätter (als Vorder- und Rückseite), streicht eines mit Kleber ein, legt den Holzspieß darauf und anschließend das zweite Kleeblatt. Trocknen lassen und feiern!

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DIY bemalte Weihnachtskugel aus Glas

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Nachdem mir mein Papa hoch und heilig versprochen hat, bis Weihnachten nicht auf meinen Blog zu gucken, kann ich euch mein beinahe schon liebstes DIY-Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr präsentieren: Taaadaaaa, bemalte Weihnachtskugeln aus Glas – ein echtes Unikat, von euch persönlich für eure Liebsten! Und dafür braucht ihr nichts außer

Weihnachtskugeln aus Glas
rote Glasmalfarbe (ähnliche Farbe hier)
einen feinen Schwamm (z.B. für Makeup)
weißen Edding mit 0,8mm-Spitze für Glas, Metall und Plastik

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Meine Glaskugeln hab ich aus einem echt irren Laden in der Salzburger Altstadt (Judengasse 11, falls ihr da mal zufällig seid), in dem man das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck und Ostereier kaufen kann! Bekommt ihr momentan aber auch überall, wo ihr Weihnachtsschmuck bekommt!

Dann geht’s los: Reinigt eure Kugeln und legt sie dann auf ein Küchentuch. Mit einem Pinsel gebt ihr etwas (Achtung, ihr braucht wirklich nicht viel Farbe) auf den Schwamm und tupft die Farbe vorsichtig etwa auf die untere Hälfte der Kugel – nicht zu gleichmäßig. Wenn euch die Farbe zu wenig deckt oder ihr doch zu wenig auf eurem Schwämmchen habt, einfach noch mal etwas auf den Schwamm geben und ein zweites Mal tupfen. Beim Basteln gut aufpassen, dass ihr mit der Farbe nicht saut – eure Finger, Klamotten und Möbel werden es euch danken ;-)

So, Phase 1 completed: Jetzt heißt es erst mal warten. Je nachdem was auf eurem Farbfläschchen steht, lasst ihr eure Kugeln erst mal für ein paar Stunden trocknen. Ich hab etwa 24 Stunden gewartet, ehe ich mich ans Einbrennen gemacht hab. Das geht dann so: Die Kugeln vorsichtig auf den Rost eures Ofens legen und dann die Kugeln GEMEINSAM mit dem Ofen auf 160 Grad aufheizen. Auf keinen Fall erst reinstecken, wenn der Ofen schon heiß ist, sonst kann es passieren, dass euch das Glas kaputt geht! Nach 40 Minuten schaltet ihr euren Ofen aus und lasst eure Kugeln gemeinsam mit dem Ofen auskühlen.

Wenn eure Kugeln dann endlich kalt sind, schnappt ihr euch euren Stift (je feiner, desto einfacher) und malt winterliche Muster drauf. Eine kleine Auswahl findet ihr auf meinen Pinterest-Board :-) Ich hab mich für einen Weihnachtsbaum, einen Schneemann und eine Schneeflocke entschieden – einfach los malen! Dann die Kugeln noch mal über Nacht trocknen lassen und fertig ist euer Geschenk!

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X-Mas Schoko-Salami {aka „Das coolste Geschenk ever“}

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Ich bin dieses Jahr im absoluten Christmas-Mood. Scheißegal, ob es draußen -10 oder +15 Grad hat, stürmt, schneit oder regnet und wie pissig meine Mitmenschen auch sein mögen: Bei mir weihnachtet es gar sehr. Meine liebste Lieblingsbeschäftigung momentan? Meine ganzen Schätze nach Hause schleppen, die dann möglichst umständlich und aufwändig verpacken („Hm, nur EINE Schleife? Oder mach ich doch nochmal ne kleine Kugel mit ran?) und mich wie ein Schnitzel auf’s Schenken freuen. Und weil meine Familie in diesem Jahr ein bisschen unkreativ bei der Geschenkeauswahl ist und mich meine eigenen Geschenke deshalb auch selber besorgen lässt, verpack ich mir die eben auch schön! Bin auch schon total gespannt, was in den Päckchen wohl so drin ist ;-)

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Am liebsten verschenke ich einfach immer noch selbstgemachte Sachen. Nicht, weil sich da groß was sparen lässt (jahrelange Berechnungen haben ergeben, dass ich auch genauso gut was schickes fertiges kaufen könnte), sondern weil ich dem Beschenkten sagen will: „Hey, ich hab an dich gedacht! Und du warst mir absolut die Mühe wert, 10 Kilo Schokolade heimzuschleppen, meine Küche in stundenlanger Arbeit zu verwüsten und tagelang nur noch Fertigpizza zu essen, weil mein Kühlschrank mit deinem tollen Geschenk vollgestopft war!“ :-) Also meine kleinen Weihnachtselfen: Wenn ihr noch auf der Suche nach einem hammermäßigen, witzigen Geschenk seid, dann ran an die Schoki!

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Ihr braucht (für ca. 6 Salamis)
200 g Zartbitterschokolade
175 g Vollmilchschokolade
180 g Butter
375g gemischt aus Spekulatius, Lebkuchen und sonstigen Weihnachtskeksen
300 g grob gehackte Haselnüsse
100 g grob gehackte Pistazien
ca. 100 g Vollmilchschokolade
ca. 200 g Puderzucker

Die Salamis gehen eigentlich ganz leicht – achtet nur gut darauf immer ein Tuch zum Hände abputzen in der Nähe zu haben, sonst findet ihr noch Wochen später irgendwo schokoladige Fingerabdrücke ;-)

Zerkleinert eure Schokolade und lasst sie dann gemeinsam mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Aufpassen, die Schokolade darf nicht zu heiß werden und muss regelmäßig umgerührt werden, damit auch alles gleichmäßig schmilzt!

Währenddessen nehmt ihr euer Weihnachtsgebäck und zerbröselt es – dabei dürfen ruhig ein paar kleine Stückchen drin bleiben! Ganz leicht geht das, wenn ihr die Kekse in eine Gefriertüte steckt und verschließt (Achtung, Luft rauspressen!) und dann ordentlich mit einem Nudelholz drauf kloppt. Die weichen Lebkuchen mit der Hand zerdrücken. Vermischt eure Keksbrösel dann mit den gehackten Haselnüssen und Pistazien.

Sobald eure Schokolade geschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und mit eurem Keks-Haselnuss-Pistazien-Gemisch vermengen. Dann für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Masse etwas abkühlt.

Der nächste Schritt ist das Formen der Wurst. Dazu legt ihr euren Arbeitsplatz mit einem Stück Frischhaltefolie aus (etwa 20cm lang) und klatscht da der Länge nach eure Schokomasse drauf. Ich hab meine Würste etwa 15 Zentimeter lang gemacht mit einem Durchmesser von 3-4 Zentimeter – könnt ihr aber einfach variieren, wie ihr möchtet! Dann mit der Folie zu einer Wurst rollen und die Seiten schön verwirbeln und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Ganz zum Schluss kommt noch weiße Hülle der Salami. Dazu schmelzt ihr die übrige Schokolade und pinselt eure Würste ein. Danach sofort mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig mit den Händen abreiben. Zum Schluss könnt ihr ein Ende der Wurst mit einem Küchenmesser schräg anschneiden, sodass man das Innere eurer Schokosalami sieht! Im Kühlschrank hält sie sich etwa drei bis vier Wochen.

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