Apfelzeit: Herbstlicher Apfel-Punsch mit Schuss

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Kennt ihr das, wenn ihr eine einzige Sache nicht essen könnt und ihr plötzlich nur noch dieses eine Ding essen wollt? Egal, was euer Kühlschrank sonst noch zu bieten hat? Ja, so ein Mensch bin ich. Seitdem ich stolzer Besitzer eines wunderbar vergrößerten Unterkiefers bin, darf ich nämlich vor allem eines nicht: Fest essen. Und ungefähr zeitgleich mit dem neuen Kiefer hat sich der Wunsch nach einem knackigen, sauren Apfel in mein Hirn eingenistet. Vielen Dank auch, ne? Aber alles kein Problem, denn mit dem monströsen Entsafter, den mir meine Mama kommentarlos in meine 2 Quadratmeter-Küche gestopft hat, kann ich meine knackigen Freunde vielleicht nicht beißen, aber super schlürfen.

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Und das passend zum ekelhaft kalten Wetter am besten heiß und mit Schuss :-)

Ihr braucht:
1 Liter Apfelsaft
375 ml Amaretto
100 ml Calvados
Saft von einer Zitrone
1 Apfel
1 Zimtstange
Nelken
Mineralwasser nach Lust und Laune

Gebt die die flüssigen Zutaten und Gewürze in einen Topf. Je nachdem, wie süß euer Punsch werden soll, könnt ihr dann noch etwas Mineralwasser aufgießen. Den Apfel entkernt ihr, halbiert ihn und schneidet ihn dann in dünne Scheibchen. Für die Extra-Portion lecker könnt ihr den aufgeschnittenen Apfel mit einem Schuss Zitrone auch eine Nacht im Amaretto baden lassen, bevor ihr dann am nächsten Tag euren Punsch ansetzt :-) Alles langsam im Topf erhitzen und im Herbst-Glück schwelgen!

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P.s.: Anscheinend hat mir die Narkose auch Teile meines Gehirns weggeätzt und bloß noch Blabla da gelassen… Aber das Rezept ist trotzdem klasse ;-)

Apfel-Karamell-Rosen

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Jeder noch so gute Koch hat ja irgendein Rezept, das er um Verrecken nicht hinbekommt. Meine Mama zum Beispiel, die für mich in der Koch-Hierarchie ungefähr gleich nach Jamie Oliver kommt, macht den absolut grottigsten Nudelsalat der Welt. Und je mehr Mühe sie sich gibt umso schlimmer wird’s ;-) Was vermutlich daran liegt, dass in meiner Familie Nudelsalat sowieso schon äußerst kritisch beäugt wird („Salat? Mit NUDELN?“) und sie ihn ungefähr NIE machen muss. Was ich alles nicht kann, brauch ich hier gar nicht aufschreiben, so viel ist das. Macht aber normalerweise nix, weil ich die Sachen dann sowieso nicht so gerne esse. Die wunderschönen Apfel-Rosen, die hätte ich aber schon gern gekonnt. Konjunktiv, weil tatsächlich war ich nämlich ein gutes Jahr zu doof dafür. Was vielleicht geholfen hätte, wäre das Rezept mal gründlich durchlesen – aber nein, Madame denkt, sie kann das auch alles aus den Bildern raus lesen…

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Ihr braucht
1 Dose gesüßte Kondensmilch (z.B Nestlé Milch-Mädchen)
1 Rolle gekühlten Blätterteig
1-2 mittelgroße, kochfeste Äpfel (ich hatte den guten alten Boskop)
Saft von einer Zitrone
1 EL Zucker
Puderzucker und Zimt

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Leute, ernsthaft, die Rosen gehen wirklich wesentlich leichter, als das aussieht. Also lasst euch bloß nicht abschrecken!

Zuerst mal müsst ihr für das Karamell Dulce de Leche herstellen. Das geht so easy und schmeckt so hammergeilo, ihr glaubt es nicht! Einfach die GESCHLOSSENE Dose Kondensmilch in einen gut mit Wasser gefüllten Topf stellen (die Dose muss nicht vollständig bedeckt sein), Deckel drauf und für 2 Stunden auf dem Herd köcheln lassen. Danach ganz, ganz vorsichtig rausnehmen und ein paar Stunden abkühlen lassen. Das restliche Dulce de Leche könnt ihr übrigens einfach als Brotaufstrich oder für süße Soßen verwenden.

So, im nächsten Schritt rollt ihr euren Blätterteig aus und geht nochmal kurz mit einem Nudelholz drüber, damit er schön dünn ist. Dann schneidet ihr in der Länge nach in gleich große Streifen. Jeder Streifen sollte etwa 5 cm breit sein.

Die Streifen „schmiert“ ihr dann mit einem Messer mit der Dulce de Leche ein. Nicht sparen, soll ja am Schluss nach was schmecken!

Die Äpfel wascht ihr, viertelt sie und entfernt dann jeweils das Kerngehäuse. Dann in gleichmäßige Scheibchen (max. 3 mm) Schneiden. Das Ende mit der Schale weglassen.

Gebt die Apfelscheiben in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft darüber und so viel Wasser, dass die Äpfel bedeckt sind. Noch den Zucker dazu und dann die Schüssel für 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikro (Das war übrigens der Schritt, den ich bei meinem ersten glorreichen Versuch übersehen hab…). Wieso? Weil die Scheiben dadurch biegsam werden und beim eindrehen nicht brechen.

Legt dann die Scheiben leicht schräg mit der Schale nach oben auf euren Teigstreifen. Dabei sollen die Äpfel nur 3-4 mm über den Rand schauen. Den unteren Teil des Teiges schlagt ihr nach oben über die Äpfel. Tja und dann rollt ihr. Schon vorsichtig, damit die Äpfel nicht einfach nach oben raus rutschen. Das Teigende „klebt“ ihr mit etwas Wasser an der Rose fest.

Ich hab meine Rosen zum Backen dann einfach in Muffinförmchen gestellt, das müsst ihr aber nicht unbedingt machen. Bevor sie in den Ofen wandern, drückt mit der flachen Hand vorsichtig von oben auf eure Rose, sodass die Apfelscheiben etwas nach außen gedrückt werden (wie bei einer sich öffnenden Rose).

Bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen und reinhauen :-)

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Aus Großmutters Küche: Hollerkoch

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In meiner Jugend wusste ich die Jahreszeiten irgendwie einfach nicht zu schätzen. Der Winter, das war diese komische dunkle Zeit, wo man auf dem Weg vom Schulbus in die Schule halb erfroren ist und wenn man nach Hause kam, war’s schon wieder dunkel. Der Frühling, das war die Zeit nach dem kalten Winter und noch weit weit weg von den Sommerferien. Der Sommer (in den Augen eines Schülers die einzig erstrebenswerte Periode des Jahres), ein ewiges Eis-Schlecken und die Eltern annerven. Und dann der Herbst, diese schreckliche Zeit, wenn es langsam dunkler und die Hausaufgabe länger werden.

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Heute sieht das ganz anders aus. Der Winter, diese köstliche Zeit, in der Bratäpfel und dicke Schals warten. Der Frühling, in dem ich mich mit Rhabarber und Erdbeeren vollstopfen kann. Der Sommer mit warmen Tomaten frisch aus dem Garten, die abartig geil nach Sonne schmecken. Grillabende mit Freunden oder ein Mondschein-Picknick im Park. Und dann der Herbst, wo sich Köstlichkeiten wie Pflaumen, Holunder, Äpfel und Kürbisse die Ehre geben und ich mich mit einem Buch ins Bett kuscheln kann… Haaach.

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Ein Rezept, das quasi alle geilen Sachen des Herbsts vereint, ist Hollerkoch. Holler = bairisch und das gleiche wie Holunder. Aber wir wären keine Bayern, wenn wir kein eigenes Wort hätten ;-) Hollerkoch ist erstens ein uraltes bayrisches Rezept und schmeckt zweitens einfach nur saulecker. Insbesondere in Kombination mit einem kleinen Dampfnudal oder Pfannkuchen!

Ihr braucht:
500 g Hollerbeeren
250 g Äpfel (wahlweise auch Birnen)
250 g Zwetschgen (= Pflaumen, die Bayern mal wieder…)
250 ml Wasser
4 EL Zucker
1 EL Zitronensaft
1 Zimtstange
1 EL Speisestärke
2 EL Rahm

Los geht’s, in dem ihr den Holler von den Dolden zupft und dann die Beeren wascht. Die Äpfel schneidet ihr klein, ebenso die Zwetschen (Zwetschgen ungefähr achteln). Gebt die Früchte, Wasser, Zucker, Zitronensaft und die Zimtstange in einen Topf und lasst alles 5 Minuten köcheln. Zieht den Topf vom Herd und rührt die Speisestärke ein. Dann lasst ihr die Masse ein wenig abkühlen und rührt zum Schluss den Rahm unter. Sowohl heiß als auch kalt ein Gedicht :-)

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Yummie-yummie-yeah: Apfel Karamell Muffins

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Gebt mir einen Tag Zeit und genau EINE Aufgabe und mein Tag sind hundertprozentig so aus: Aufstehen, Essen, trödeln, Mittagessen, trödeln, Wohnung putzen, trödeln, einkaufen gehen, fernsehen, äußerst widerwillig meine Aufgabe erledigen, schlafen gehen. Natürlich alles begleitet von herrlich-schlechtem Gewissen, weil ich ja ganz genau weiß, dass ich endlich mal mein Zeugs gebacken kriegen sollte ;-) Gebacken im wahrsten Sinne des Wortes – Tamis Samstags-Aufgabe waren nämlich äußerst geile Geburtstags-Muffins für mein verehrtes Vatertier. In den Ofen gehüpft sind sie (hey, Überraschung!) dann gestern Abend um zehn – kann sich wenigstens keiner beschweren, sie wären nicht frisch gewesen ;-)

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Für 12 fruchtig-leckere Muffins braucht ihr:
60 g Butter
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
70 g brauner Zucker
200 ml Hafermilch
1 Ei

Karamell-Glasur:
2 EL Sahne
40 g brauner zucker
15 g Butter

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Erster Schritt: Entkernt beide Äpfel. Einen der beiden schält ihr dann und reibt ihn grob auf. Den zweiten Apfel viertelt und schneidet ihr in etwa 5mm dicke Scheiben. Die dann von beiden Seiten mit dem Zitronensaft einreiben und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel verrührt ihr zunächst Backpulver, Zimt und Mehl miteinander und gebt das Ganze dann zur Apfelmasse. Noch den Zucker dazu und die Masse ein wenig verrühren.

Lasst die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch und dem Ei. Die Flüßigkeit gebt ihr zur Apfelmasse und verrührt alles kurz zu einem groben Teig.

Füllt den Teig in eure Papierförmchen (nicht ganz voll machen) und platziert die Apfelscheiben auf den Muffins.

Tja, und dann geht’s für eure kleinen süßen Freunde erst mal 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen – neeeein, noch nicht naschen, da fehlt doch noch was!!!

Rischtisch, die Karamell-Glasur!
Und die ist in genau DREI Minuten fertig: Einfach Sahne, Butter und Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lasst ihr die Masse noch etwa 2 Minuten köcheln, bis sie sich etwas eingedickt hat. Auf die Muffins träufeln, abkühlen lassen und genießen :-)

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Mjaaaammm – Bratapfel {Frühstücks-} Smoothie

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Wusstet ihr, dass ich zaubern kann? Ich kann nämlich hellsehen. Waaaaas? Oh mein Gott, gibt’s ja gar nicht! Gut, ich geb’s zu, nicht so wirklich gut, aber ich bin ja auch noch Anfänger. Bis jetzt reicht mein magisches Auge ungefähr bis morgen Früh. Und jetzt kommt’s: Ihr werdet morgen früh mit einem spitzenmäßigen {Frühstücks-} Bratapfel-Smoothie am Frühstückstisch sitzen und nie wieder was anderes frühstücken wollen. Na, beeindruckt? ;-)

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Damit sich meine Prophezeiung aber auch wirklich erfüllen kann, braucht ihr natürlich noch ein paar leckere Kleinigkeiten:

1 Banane
1 Apfel
1 Becher griechischer Joghurt
1 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Mandelplättchen oder Haferflocken
etwas Honig
Milch

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Ihr wisst ja, wie das mit Smoothies so ist… Genau, sie gehen mega schnell, sind kinderleicht und machen mit Glück auch noch lange satt. Damit ihr diesen kühlen, typischen Smoothie-Effekt bekommt, steckt die Banane über Nacht in den Gefrierschrank! Morgen früh dann alles mit einem Stabmixer pürieren und so lange Milch hinzugeben, bis ihr die (für euch) richtige Konsistenz bekommt :-)

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Weihnachts-Nascherei: Selbstgemachtes Apfelkonfekt

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Erst mal: Vielen lieben Dank Haribo – ihr habt meinen Apfel-Gummibärchen-Geschmack auf immer versaut! Jedes Mal, wenn ich nämlich in irgendwas apfeliges (außer echten Äpfeln) beiße, erwarte ich in der ersten Sekunde immer diesen typischen Gummibärengeschmack und bin dann voll irritiert, wenn es ganz anders schmeckt ;-)

Genau so war’s, als ich meine Beißerchen (+ olle Zahnspange) in mein saftig-fruchtiges Apfelkonfekt versenkt hab. Hoppla, schmeckt ja gar nicht künstlich oder nach Geschmacksverstärkern :-)

Für diese echt süße Weihnachts-Nascherei braucht ihr:

1,2 kg Äpfel (ich hab Boskop verwendet, da steh ich irgendwie drauf)
125 ml Weißwein (keine Panik, der verkocht!)
1 (Bio-)Zitrone
1 Vanilleschote
1 kg Gelierzucker 1:1
etwas Sonnenblumenö
l
und
vieeeel normalen Zucker

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Erst mal schält, entkernt und zerschnipselt ihr eure Äpfel. Je kleiner die Stückchen, desto besser! Ihr sollten nach dem Schälen und Entkernen noch ein Kilo an Apfel-Ausbeute haben. Falls ihr etwas weniger habt, reduziert später einfach die Menge an Gelierzucker.

Gebt die Apfelstücke mit dem Weißwein in einen Topf und lasst das Ganze kocheln, bis der Apfel nach und nach zerfällt und ihr Apfelmus bekommt. Ganz wichtig: Immer schön rühren :-) Zur Not könnt ihr grobe Stücke noch mit einem Pürierstab zerkleinern.

Dann schnappt ihr euch die Zitrone, wascht sie und reibt die Schale runter, bevor ihr sie noch auspresst. Saft und Schalenabrieb gebt ihr zum köchelnden Apfelmus, ebenso das Mark der Vanilleschote und zum Schluss den Gelierzucker. Alles kräftig verrühren und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis ihr eine ziemlich dicke Masse bekommt. Das dauert ein Weilchen, nicht wundern!

Bepinselt eine rechteckige Auflaufform mit Sonnenblumenöl und füllt dann eure Masse ein. Mit einem Messer streicht ihr die Oberfläche glatt und dann geht’s bei 60 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen.

Ich bin in der Zwischenzeit Duschen gegangen, hab ne halbe Stunde an meinen Haaren rumgespielt und meine Küche geputzt. Und dann hab ich noch mal ’ne Stunde gewartet, ehe ich den Ofen ausgeschaltet und das Konfekt etwa 16 Stunden im kalten Ofen hab trocknen lassen. Wenn ihr’s also eilig habt, lasst das mit dem Konfekt heute lieber sein…

Zum Schluss schneidet ihr die Masse in kleine Stücke, wälzt sie einmal im Zucker und fertig :-)

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{Leckerschmecker} Überbackene Apfelringe

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Mal ganz, ganz ehrlich: Gibt es auf der lieben weiten Welt denn irgendwas, das man nicht frittieren oder braten kann? Nope! Bestes (und echt absolut wahres) Beispiel: Frittiertes Snickers. Jup, kann man so in Manchester in der Uni-Mensa kaufen, hab Beweisfoto + Testbericht bekommen – besser NICHT zuhause nachmachen ;-) Momentan bin ich grad total im Apfel-Fieber. Normaler Apfel geht natürlich dank Zahnspange nicht mal schnell spontan und KUCHEN, an einem WOCHENTAG? Wenn ich so ein geordnetes, schön geplantes Leben hätte, dass ich abends noch einen Kuchen backen könnte, hätte ich wahrscheinlich einige Probleme weniger :-D Also, was mach ich? Logisch, Apfelringe schön rausbraten! Ummantelt wird der Apfelschmaus von herrlichstem Pancake-Teig – herzlich willkommen im Apfel-Olymp…

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Ihr braucht (für zwei verfressene Personen):

zwei Winteräpfel (ich hatte Boskoop-Äpfel)
150 Gramm Mehl
zwei Eier
50 Gramm zerlassene Butter
zwei Esslöffel Zucker
Milch
Zimt und Puderzucker zum Bestreuen
Sonnenblumenöl für die Pfanne

Gebt die zerlassene Butter, das Mehl, die Eier und den Zucker in eine Schüssel und verrührt das Ganze. Nach und nach gebt ihr dann Milch dazu, bis ihr eine recht zähflüssige Masse ohne Klumpen habt. Gebt einen guten Schuss Öl (nicht sparen) in eure Pfanne und wartet, bis das Öl heiß ist.

In der Zwischenzeit nehmt ihr eure beidem Äpfel, wascht die mal ordentlich und schält sie. Wenn ihr so ein cooles Apfelkernhaus-Rausmach-Dings habt, entfernt ihr jetzt das Kernhaus (falls nicht, macht ihr einfach erst mal mit dem nächsten Schritt weiter). Dann schneidet ihr eure Äpfel in dünne Scheiben und tunkt die in euren Teig. Falls ihr das Kernhaus noch nicht entfernt habt, schneidet ihr das einfach noch Schnell mit dem Messer raus.

Jetzt kommen eure Apfelscheiben in die Pfanne und dürfen von beiden Seiten richtig schön goldbraun werden. Rausnehmen, auf ein Küchentuch zum Abtropfen legen, mit Zimt und Puderzucker bestreuen und noch warm vernaschen :-)

Wenn ihr noch ein bisschen Teig übrig habt, gebt ihn einfach in die heiße Pfanne und ihr habt spitzen Pancakes!