10 Minuten Bananen-Hafer-Kekse

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Ok, ganz ehrlich, wo kommen diese unzähligen Bananenbrot-Rezepte momentan her? Stand da in der offiziellen Corona-Einkaufsliste neben den 100 Rollen Klopapier und 10 Kilo Nudeln auch ein Lebensvorrat an Bananen? Tatsache aber ist: Bananen müssen extrem schüchterne Lebensmittel sein. Denn seit ich (gemeinsam mit dem Rest der Nation) meine Tage Schlafanzug-tragend auf 50 Quadratmeter verbringe und hin und wieder einen schelmischen Blick gen Obstkorb werfe, werden die Dinger braun, was das Zeug hält. Den Zitronen ist so viel Nähe übrigens auch nicht geheuer, weshalb sie sich direkt in den Schimmel-Exitus begeben.

Da waren sie nun also, meine traurigen tiefbraunen Bananen. Dazu verdammt, in den Müll zu wandern oder das 1.000.000ste Bananenbrot zu werden. Bis ich – welch ein Glück – in letzter Sekunde noch ein mega-easy Rezept für Bananen-Hafer-Kekse gefunden hab. Das las sich erst mal so, als würde jemand versuchen, mir Müsli in Tarnform anzudrehen. Das Resultat war aber überraschend geil – saftig, beinahe schon mit einer karamelligen Konsistenz und bestimmt super-gesund ;-)

Ihr braucht:

2 überreife Bananen
30 g Olivenöl (oder was ihr sonst grad an fancy Alternativen zuhause habt)
3 EL Ahorn- oder Zuckersirup
150 g Haferflocken (fein)
60 g Dinkelmehl
1 Päckchen Vanille-Extrakt
3 EL Milch
40 g Schoko-Tröpfchen

Matscht die Bananen mit einer Gabel möglichst fein und stellt die Masse dann zur Seite.

Gebt das Öl sowie die übrigen Zutaten in eine Schüssel und rührt alles durch. Zum Schluss gebt ihr das Bananenpüree dazu und verrührt alles gleichmäßig. Gebt dem Ganzen ein paar Minuten, sodass die Haferflocken etwas Feuchtigkeit ziehen und schön weich werden.

Nehmt ein Backblech und packt Backpapier drauf. Formt mit zwei Löffeln (ich hab so ein Eis-Teil genommen) kleine Kugeln, gebt sie auf das Backpapier und drückt sie zu kleinen Talern flach. Sie sollten etwa einen Zentimeter dick sein, aber es geht nicht allzu genau.

Schiebt die Kekse bei 180 Grad für 15 Minuten in den Ofen. Nicht länger, sonst werden sie zu trocken! Zehn Minuten abkühlen lassen und fertig!

 

Ene, mene, muh: Banana-Oat-Shake

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Ich trinke so gut wie nie Milch. I know, ein Leben am Limit, krass oder??? Aber das geht natürlich relativ leicht, wenn man keine Heißgetränke mag, sich morgens statt Müsli sowieso lieber ein Croissant reinstopft und statt Käse- Marmeladenbrote mampft. Und in Wahrheit Paddington Bär heißt ;-) Wenn ich dann doch mal Milch trinke dann
a) als feuchte Unterlage für meine Cinnie Minnies
b) in Form von geilen, selbstgemachten Dampfnudeln (die ihr noch nie gesehen habt, weil ich sie immer sofort auffuttere)
c) als Milchshakes

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Milchshakes liebe ich so so sehr, dass ich zu meinem 16. Geburtstag doch glatt eine Retro-Milchshake-Party geschmissen hab. Gut, es gab auch Bier, das mein Papa strenger bewacht hat als Fort Knox :-) Jedenfalls: ICH MAG MILCHSHAKES. Und deshalb gibt’s heute einen…

Banana-Oat-Milchshake – haut rein, meine Freunde!

2 mittelgroße reife Bananen
500 ml Vollmilch (kommt, wir gönnen uns 3,5% oder?)
100 ml Sahne
4 El zarte Haferflocken
flüssigen Honig zum Süßen

Schneidet die Banane in Stückchen, gebt sie in ein hohes Rührgefäß und bedeckt sie mit Milch. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Die restliche Milch, Sahne und Haferflocken dazu geben und gut durchrühren. Eventuell noch mit Honig nachsüßen. Und lasst bloß nicht die Sahne weg, dann erst Shake nur noch halb so gut!!!

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Last Minute Vatertags-Geschenk: Bananen-Bier-Muffins

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Wenn ich an meinen Papa denke, dann stelle ich mir immer diesen irre großen, braunhaarigen Mann mit dem dünnsten (und trotzdem dichten) Haar der Welt vor. Knackig braun von der letzten Italienreise, immer auf der Suche nach der perfekten Pizzeria und mit einem merkwürdig gerundeten Finger, der irgendwie stolz zu verkünden scheint: „Yes, ich bin Schreiner und ich hab mir mal kräftig auf den Finger gekloppt“. Ja, das ist mein Papa und wenn man uns nebeneinander stehen sieht, weiß man sofort, wessen Tochter ich bin. Gut, abgesehen von der Größe und den O-Beinen, aber man muss ja nicht alles seinen Eltern nachmachen ;-)

Wie alle bayerischen Papas mag auch mein Papa BIER. Köstlich prickelndes, aromatisches Bier. Jetzt kann ich ihm aber halt schlecht einfach einen Kasten Bier per Post schicken, weil ich für’s Porto dann erstens auch gleich die Brauerei kaufen könnte und ich den Postbeamten biertechnisch auch nicht so ganz vertraue ;-) Also dachte ich, hey, machst halt BIER-MUFFINS!!! Und für alle zweifelnden Damen: Ja, das schmeckt köstlich, überhaupt nicht nach Bier, sondern einfach fluffig leicht nach Banane und Zimt!

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Ihr braucht:
100 ml Bier (Helles, ich hatte Augustiner)
60 g Butter
100 g Zucker
1 TL Natron
120 g Mehl
1 Prise Salz
1 Banane (mit einer Gabel zermatscht)
1 Ei
etwas Zimt
Schoko-Kuvertüre (zartbitter)
ein paar Kaffeebohnen

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Gebt die Butter mit dem Bier in einen Topf und erhitzt das Ganze auf mittlerer Stufe, bis die Butter geschmolzen ist. Gebt dann gleich noch den Zucker mit rein und nehmt das Gebräu vom Herd. Das stinkt, ich weiß, wird aber nachher echt lecker :-)

Verrührt in einer zweiten Schüssel Mehl, Natron und Salz miteinander.

In einer dritten Schüssel gebt ihr die Banane und das Ei hinein und verrührt das Ganze kurz. Dann gebt ihr abwechselnd die lauwarme Bierbrühe und das Mehlgemisch hinzu, verrührt den Teig kurz, gebt den Zimt mit reun und füllt ihn in eure Muffinförmchen. Am besten 3/4 vollmachen, die Muffins gehen noch etwas auf.

Für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen!

Nach dem Abkühlen schmelzt ihr die Kuvertüre und streicht/gießt sie über eure Muffins. Noch eine Kaffeebohne obendrauf und fertig ist euer Vatertagsgeschenk :-)

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{5 Minuten Futter} Frittierte Banane mit Joghurt

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Was Essen betrifft hab ich einen klaren Standpunkt: Selbst gekocht ist gut, frittiert ist besser! Vielleicht nicht unbedingt gesund, aber was weiß ich schon – bin ja kein Arzt ;-)

In meiner wilden Jugend waren wir aus irgendeinem Grund alle ganz wild auf „Das perfekte Dinner“. Diese komische Show auf VOX, in der sich die Leute bekochen und immer möglichst wenig Punkte an die Konkurrenten verteilen. Jedenfalls dachten wir, es wäre doch ne spitzen Idee, das mal selber nachzuspielen. 5 Mädels, 5 Abende, Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Meine Nachspeise war, hey Überraschung, frittiert. Frittierte Bananen-Bällchen, mit denen ich mich auch jedes Mal vollstopfe, wenn wir beim Asiaten sind, bis mir schlecht wird und ich schwöre, das Zeug nie wieder zu essen. Gewonnen hab ich übrigens leider trotzdem nicht, aber immerhin war ich auch nicht Letzte :-)

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Leider, leider haben die Dinger aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man braucht eine Fritteuse. Und viel Fett. Aber wenn frittierte Bananen halt einfach soooo gut schmecken?! Kein Problem, liebe Kinder! Dann macht ihr euch eine ganz easy frittierte Banane in der Pfanne! Und dafür braucht ihr weder ewig lange Vorlaufzeit, noch megaviel Fett oder tausend Zutaten, sondern:

für ein bis zwei Portionen:
eine noch nicht ganz reife Banane
etwas Mehl
Ahornsirup oder Honig
etwas Zimt
einen Becher Naturjoghurt

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Schneidet die Banane in etwa 4mm dicke Scheibchen. Gebt einen guten Schuss Öl in eine Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe.

Stäubt die Bananen-Scheibchen mit etwas Mehl von beiden Seiten ein. Sobald das Öl heiß ist, gebt ihr sie in die Pfanne und bratet die Banane jeweils etwa 1 1/2 Minuten von beiden Seiten goldbraun an.

Gebt den Naturjoghurt in eine Schüssel. Nehmt die knusprigen Scheibchen aus dem Fett, lasst etwas auf einem Küchentuch abtropfen und drapiert sie dann auf eurem Joghurt. Zum Schluss noch das Ahornsirup darüber träufeln und mit Zimt einpudern und fertig!

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Mjaaaammm – Bratapfel {Frühstücks-} Smoothie

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Wusstet ihr, dass ich zaubern kann? Ich kann nämlich hellsehen. Waaaaas? Oh mein Gott, gibt’s ja gar nicht! Gut, ich geb’s zu, nicht so wirklich gut, aber ich bin ja auch noch Anfänger. Bis jetzt reicht mein magisches Auge ungefähr bis morgen Früh. Und jetzt kommt’s: Ihr werdet morgen früh mit einem spitzenmäßigen {Frühstücks-} Bratapfel-Smoothie am Frühstückstisch sitzen und nie wieder was anderes frühstücken wollen. Na, beeindruckt? ;-)

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Damit sich meine Prophezeiung aber auch wirklich erfüllen kann, braucht ihr natürlich noch ein paar leckere Kleinigkeiten:

1 Banane
1 Apfel
1 Becher griechischer Joghurt
1 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Mandelplättchen oder Haferflocken
etwas Honig
Milch

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Ihr wisst ja, wie das mit Smoothies so ist… Genau, sie gehen mega schnell, sind kinderleicht und machen mit Glück auch noch lange satt. Damit ihr diesen kühlen, typischen Smoothie-Effekt bekommt, steckt die Banane über Nacht in den Gefrierschrank! Morgen früh dann alles mit einem Stabmixer pürieren und so lange Milch hinzugeben, bis ihr die (für euch) richtige Konsistenz bekommt :-)

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