Lalalalove is in the air: Frühlingshaftes Astherz

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Eigentlich wollte ich mich am Ostermontag in ein stilles Eckchen setzen und mein kleines Herz basteln. Die Betonung liegt auf EIGENTLICH. Tatsächlich wurde ich nämlich nach dem Zuschneiden MEINER Äste kurzerhand aus MEINEM Projekt ausgeschlossen. Und das von MEINER eigenen Familie. Sowas aber auch ;-) Meine Familie riecht sowas und – zack – sitzen sie alle da und basteln mit. Erst mein Bruder, der meinte, er kann a) viel besser Äste zerschneiden (ja, hat gestimmt) und b) viel besser ein Astherz basteln als ich. Dann der Freund von Mama (Architekt), weil ja schließlich irgendjemand auf die Statik und so gucken muss, und schließlich meine Mama, einfach weil. Und Klein-Tami? Stand da und durfte höchstens mal die Heißklebepistole halten und zum Schluss die Schleife aufkleben.

Astherz_1_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
viele kleine Aststückchen, möglichst gleich lang (ca. 5cm), dafür unterschiedlich dick
Heißkleber
eine große herzförmige Ausstechform aus Metall
silbernen Basteldraht
etwas Dekoband

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Das Herz basteln geht eigentlich ziemlich einfach. Legt euer Metallherz als Rahmen auf eine glatte Unterlage. Nehmt dann ein Aststück und stellt es in die Mitte. Ein zweites schmiert ihr der Länge nach gut mit dem Heißkleber ein und klebt es dann an euer erstes Stück, sodass ihr dann zwei aneinanderhängende Ästchen da stehen habt. Tja und dann immer so weiter, bis eure Form zum Schluss voll ist. Lasst euer Herz ein paar Minütchen austrocknen und zieht vorsichtig den Metallrahmen ab. Durch eine Lücke zwischen zwei Zweigen habe ich (ja, das durfte ICH machen) den Draht gefädelt und oberhalb des Herzens zu einem Aufhänger verzwirbelt. Zum Schluss noch aus dem Dekoband eine Schleife binden und mit dem Kleber auf euer Herz kleben :-)

Ach ja, und weil mein Bruder in Wahrheit natürlich auch noch viel bessere Fotos machen kann als ich, ist er im Anschluss mit mir durch den Garten gestapft, damit ich auch ja den richtigen Hintergrund aussuche ;-)

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Frisch geschlüpft: Ostereier mit Durchbruch

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In den letzten beiden Wochen hab ich mich rar gemacht – Social Media-Koller vom feinsten. Irgendwie war da dieser Moment, als ich mit Handy und Ipad bewaffnet (Ohja, wir sind hier schon bei Third Screening!) vorm Fernseher saß und mir plötzlich dachte: Ah nee, hab eigentlich grad null Bock, mir härtest überschminkte Size Zero Ladies auf Instagram anzuschauen, die strahlend ihr grünes Detox-Gesöff in die Kamera halten. Oder Fotos vom letzten Luxus-Malediven-Trip von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Oder mir auf facebook die 1000ste Pro-/Contra-Flüchtlingskrise-Debatte zu geben. Und wo ich so dabei war: Auf Bloggen hatte ich auch keinen Bock. Also hab ich mich stattdessen zwei Wochen übelst über meine perfekten, Zahnspangen-losen Zähne gefreut, war sehr Businesslady-mäßig für einen Tag in Berlin und hab den Herrgott ansonsten einen guten Mann sein lassen (1:1 aus dem Bairischen übersetzt. Im Original hört sich das irgendwie besser an).

Tja, und Anfang der Woche war er wieder da – der Blog-Bock! Mit einem süßen, total easy Oster-DIY :-)

Ihr braucht:
Eier mit brauner Schale, möglichst Größe M oder L
eine Sicherheitsnadel und einen Schaschlikspieß
ein paar Zahnstocher
Dekogras und hübsche kleine Zweige mit Beeren oder Blättern oder so dran
Dekoschmetterlinge zum festknipsen
weißen Faden

Der Rest ist MEGA einfach. Erst mal oben am Ei ein Loch reinbohren – da kommt später euer Aufhänger durch. Dann hab ich mit der Nadel vorsichtig in die Mitte meines Eis ein Loch gebohrt und Stück für Stück von der Schale weggebrochen, bis ich ein schönes großes Loch hatte. Die Ränder müssen nicht allzu regelmäßig sein, soll ja aussehen, als wär unser kleiner gefiederter Freund grad geschlüpft! Eiweiß und Eigelb könnt ihr dann ganz lässig durch das große Loch rausschütteln und euer Ei mit Wasser ausspülen. Falls ihr auch so fiese Stempel auf euren Eiern habt: Die gehen mit etwas Essig und einer Zahnbürste ab oder einfach mit Schmirgelpapier!

Für die Aufhängung hab ich einfach den Faden an ein Stück Zahnstocher gebunden und den Zahnstocher durch das kleine Loch oben gesteckt, sodass er sich von innen schön im Ei verkeilt und die Aufhängung fest ist. Zum Schluss noch euer Ei vorsichtig mit Dekogras und Zweigen befüllen und den Schmetterling an den Rand oder den Faden klipsen :-)

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Ostereier mit Lochmuster

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Einer meiner allerliebsten Lieblingsorte in München ist der Viktualienmarkt. Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern von Stand zu Stand gestöpselt und hab mich über all die unglaublich geil aussehenden Obst- und Gemüsesorten, wunderschönen Blumen und kräftig duftenden Käsesorten gefreut. Neulich, als meine Mama mit mir auf der Suche nach dem perfekten Retro-Küchensieb durch die Stadt getourt ist, haben wir also wieder einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und sind an einem dieser Traditionsläden am Rand des Markts vorbeigekommen. Und im Schaufenster? Lauter wunderschön bemalte Ostereier mit Lochmuster! Und die sahen wirklich so toll und zart aus, dass wir sie zuhause gleich nachbauen mussten :-)

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Leider braucht ihr dafür ausnahmsweise etwas Special Werkzeug. Wenn ihr aber zufällig an ein Multifunktionswerkzeug mit Diamantschleifern kommt, unbedingt Ostereier basteln!!!

Ihr braucht:
ausgepustete Eier in weiß oder braun
Multifunktionswerkzeug +Diamantschleifer mit kleiner runder Spitze (wir haben seit Jahren, ach was, JAHRZEHNTEN zwei Dremel zuhause, die sind top)
ein weicher Bleistift
Acrylfarben und feine Pinsel
Acryl-Strukturpaste
Chlorex/Javelwasser
Schmales Geschenkband und eine hübsche Perle

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Legt los, indem ihr euch vorher auf einen Block euer Muster zeichnet und überlegt, wo ihr die Löcher setzen wollt. Zeichnet euer Muster dann mit einem weichen Bleistift vorsichtig auf euer ausgeblasenes Ei auf. Die Löcher machen geht kinderleicht: Nehmt euren Bohrer, sucht euch einen Aufsatz mit passender Größe aus und graviert dann ganz gemächlich euer Loch in das Ei. Wenn ihr euer Muster gebohrt habt, legt ihr das Ei in Wasser mit etwas Chlorex versetzt und lasst es da über Nacht liegen, sodass sich der Eierstempel und die Haut im Inneren lösen. Auf ein Glas Wasser kommt etwa ein Löffel Chlorex. Ich hab diesen Schritt ehrlich gesagt ausgelassen, aber sieht natürlich schöner ohne die Eihaut aus ;-) Mit der Acrylfarbe könnt ihr dann noch Muster aufmalen. Wenn ihr die Farbe mit etwas Strukturpaste vermischt, bekommt ihr ein erhabenes Muster.

Für den Aufhänger habe ich ein mein Band mit einer langen Nadel durch mein Ei gefädelt, unten noch eine kleine Perle aufgefädelt und dann einen Knoten in das Band reingemacht. Oben noch eine kleine Schlaufe knoten und fertig!

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Mini Gras-Nester für Ostern

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Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling wie ich? Ich sag’s euch, wenn ich meinen Blick von meiner total motivierenden Hausarbeit gen Himmel wende und da diese graue, trostlose Masse vor meinem Fenster rumwabern sehe, da könnt ich mich auf der Stelle in mein Bett legen, die Decke über meinen Kopf ziehen und bis April Winterschlaf halten. Wenn mich dann noch ab und an jemand füttern würde, wär’s perfekt! Also: Wenn sich das nach deinem Traumjob anhört, meld dich mal! Und weil ich mich schon so arg auf den Frühling und Ostern freue, hab ich letztes Wochenende einfach mal mit der Oster-Deko losgelegt :-) Die wird bei mir in diesem Jahr eher Feng-Shui-mäßig zurückhaltend-sleek und gefällt mir supergut. Hüstel, neinnein, das ist bestimmt kein Selbstlob oder so!

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Ihr braucht:
Silbernen Basteldraht
getrocknetes Pampasgras mit diesem fedrigen Zeugs vorne dran
Schere und Eier

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Ich steh total auf Pampasgras. Meine Mama bindet daraus immer so kleine Päckchen, die wir dann als Anzünder für unseren Kamin nehmen und lagert die draußen in so einem altmodischen Eisenkorb vor unserer Brennholzwand. Und weil das so schön unperfekt-perfekt aussieht, würde ich am liebsten jedem auf die Finger hauen, der sich an meinem heiligen Körbchen vergreift.

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Okay, zurück zum Thema: Pampasgras ist natürlich auch super zum Basteln und hat echte Nestchen-Top-Qualität! Schnappt ein dickes Bündel (etwa drei Finger dick) Gras und formt daraus vorsichtig einen Ring – Achtung, die Enden müssen ein paar Zentimeter überlappen. Das restliche Gras einfach abschneiden. Wenn euer Gras schon sehr steif und bröselig ist, könnt ihr es auch ein paar Stunden in Wasser aufweichen lassen. Probieren, ob euer Ei schön reinpasst und nicht unten wieder rausplumpst und bindet das Nestchen dann mit dem silbernen Draht zusammen. Dazu hab ich den Draht einfach paar Mal um meinen Kranz gewickelt und am Ende verzwirbelt. Für ein paar Farbtupfer könnt ihr noch hübsche Beeren oder Blüten in den Kranz stecken :-) Fertig!

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Weihnachtliche Walnuss-Anhänger zum Nikolaus

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Neulich hab ich ein neues Wort gelernt: Satelliten-Eltern. Das sind solche Eltern, die wie ein Satellit um ihre Kinder kreisen und jeden ihrer Schritte genaustens verfolgen. Angeblich findet man sie immer häufiger in der Nähe der Unis, wo sie ihre unschuldige, meist noch minderjährige Brut zu Kursen begleiten oder sich beim bösen, bösen Professor beschweren. Ich persönlich hab noch nie welche gesehen – stattdessen aber jede Menge Senior-Studenten, die 1. meistens erheblich älter sind als die Dozenten und sich 2. in den unpassendsten Momenten melden. Allerdings hab ich den leisen Verdacht, dass auch ich Opfer einer Satelliten-Mama geworden bin… Einer BASTEL-Satelliten-Mom. Sobald ich nämlich aus der großen, bösen Stadt nach Hause komme und mir irgendwas bastelmäßiges hole, sitzt meine Mama auch schon am Tisch und bastelt mit… War also klar, dass sie schon neugierig um die Ecke gelinst hat, als ich mit meinen Nüssen daherkam, oder? ;-)

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Ihr braucht:
Walnüsse
Stickgarn
große Perlen (für oberhalb und unterhalb der Nuss)
je nach Lust und Laune kleine Perlen

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Das Basteln der Anhänger ist anfangs noch ein bisschen kompliziert mit der blöden Nuss, die immer weg springt, wird aber leichter :-) Ihr startet mit der Quaste (Anleitung mit Bildern hier). Anstelle der goldenen Öse aus der Anleitung nehmt ihr einfach einen Faden des Garns und verknotet es mittig, sodass ihr auf beiden Seiten noch gut Faden habt. Das gleiche macht ihr dann gleich nochmal, sodass ihr auf jeder Seite zwei Fadenenden habt (nicht abschneiden!!!). Dann weiter wie in der Anleitung. Damit meine Quaste schön groß wird, hab ich den Anfangsfaden übrigens um 4 Finger gewickelt.

Wenn ihr mit euer Quaste fertig seid, nehmt ihr eure vier Fadenenden zusammen nach oben und fädelt sie durch zwei schöne große Perlen. Die obere der beiden Perlen schiebt ihr dann nach oben und platziert die Nuss zwischen beiden Perlen. Die vier Fäden so verteilen, dass sie die Nuss von jeder Seite umspannen. Zum Schluss oben noch ein Knoten rein, damit das Ganze auch schön straff sitzt und fertig. Je nach Lust und Laune könnt ihr natürlich auch weitere Perlen auffädeln!

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Adventskranz Light für Deko-Faule

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Gehört ihr auch zu den Leuten, die monatelang irgendwelchen Deko-Firlefanz nach Hause schleppen und dann eines Tages in ihrer Burg stehen und sich denken: „Shit, WO ZUM KUCKUCK KOMMT DIESES GANZE ZEUG HER???“ Leider kommt einem diese Erkenntnis in der Regel erst NACH extensiven Shopping-Anfällen und nie DAVOR… Jedenfalls würde ich dann am liebsten einen rieeesigen Müllsack packen und einfach mal die Hälfte meines ganzen Krams wegwerfen. Einfach so. Neuer, sleeker Lebensstil. Spartanisch aber doch cool. Eine neue Tami. Gut, ist noch nie so weit gekommen, weil meistens mein kleines Messie-Ich die Oberhand gewinnt und zum Schluss viel weniger in den Müll wandert als geplant („Oh Mann, goldenes Glitzerschwein – gut, du gammelst seit einem Jahr unbemerkt in der Ecke vor dich hin und glitzerst mir übelst die Wohnung voll, aber vielleicht braucht ich dich noch mal!!!“). Aber dieses Wochenende, da war ich ganz tapfer und hab ausgemistet. Hab ja schließlich Platz gebraucht meinen neuen minimalistischen Adventskranz!

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Der ist auch wirklich so minimalistisch, dass ihr nur
4 Kerzen in Häuschen-Form (gibt’s momentan bei Butlers)
weißen Edding (möglichst mit einer dünnen Spitze)
(weißes) Backpapier
einen Bleistift
und natürlich ein paar weihnachtliche Deko-Sachen wie Zapfen, Kugeln usw. braucht.
Vorlage Zahlen_Pearls for Pillows

Eure Zahlen könnt ihr ganz einfach auf die Kerze übertragen. Nehmt meine Vorlage (ausdrucken oder direkt vom PC abpausen), legt darüber das Backpapier und zeichnet dann die Umrisse mit einem Bleistift auf das Backpapier.

Klebt das Backpapier mit der Zahl dann schön mittig mit Tesa oder Malerkrepp auf eure Kerze und fahrt mit einem spitzen Bleistift und etwas Druck die Linien nach. Wenn ihr das Papier entfernt, seht ihr, dass sich die Linien leicht in das weiche Wachs gedrückt haben.

Jetzt nur noch mit weißem Edding die Linien nachzeichnen, ausmalen und mit Zapfen, kleinen Weihnachtskugeln und Co. aufstellen :-) War doch echt easy, oder?

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Laterne, Laterne… Kleines Dosenwindlicht

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Eigentlich war mein Plan ja folgender: Laterne basteln, dick einmummeln und auf einen der Münchner Martinszüge stapfen. Schön wär’s gewesen. Blöderweise hat mir dann doch die Uni einen Strich durch die Rechnung gemacht und statt Martinsgänse zu futtern, sitze ich morgen mit 30 ähnlich begeisterten Kommilitonen in einem stickigen Kämmerchen und starre Löcher in die Luft. Aber egal, meine kleine Laterne aka (gehört ihr auch zu den Leuten, die supercoole Abkürzungen immer erst googlen müssen und sich dann mega freuen, wenn ihre Mails plötzlich Sinn ergeben?) Dosenwindlicht hab ich trotzdem schon gebastelt – zieh ich dann halt nach der Uni alleine durch die Straßen und stopf mich mit Lebkuchen voll… :-)

Dosen-Windlicht_2_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
Eine kleine Dose
einen Folienstift
einen Hammer und einen Nagel
ein Holzscheit oder etwas ähnliches, das IN die Dose passt
Schmirgelpapier
Malerkrepp
Sprühfarbe
einen Zahnstocher
Draht (mit ca. 2mm Durchmesser)
ein hübsches Geschenkband
Flüssigkleber
1 Teelicht

Erster Schritt: Dose saubermachen. Ihr wollt ja nicht, dass euer Windlicht nachher total rummieft oder? Das Etiketten und sämtliche Kleberrückstände bekommt ihr gut ab, wenn ihr davor in die Dose heißes Wasser füllt und ein paar Minütchen wartet. Mit dem Schmirgelpapier die scharfe Kante an der Innenseite abrunden.

Zweiter Schritt: Malt euch ein Herz mittig auf die Dose. Steckt dann euer Holzscheit in die Dose und klemmt sie irgendwo ein (Schraubstock, Schnuckiputz…). So verhindert ihr, dass sich die Dose gleich nach innen biegt.

Dritter Schritt: Nehmt Nagel und Hammer und macht damit auf eurem vorgezeichnetem Herzen gleichmäßig Löcher in die Dose. Wenn ihr wollt, könnt ihr oben und unten auch noch ein Band aus kleinen Löchern machen. Achtet beim hämmern darauf, dass ihr möglichst nicht auf den erhobenen Rillen der Dose, sondern immer in den Vertiefungen den Nagel ansetzt. So rutscht ihr nicht so leicht ab. Nicht vergessen: Rechts und links vom Muster genau gegenüber zwei Löcher für den Draht hämmern.

Vierter Schritt: Klebt die Öffnung der Dose mit Malerkrepp ab und besprüht sie dann. Aus dem Geschenkband macht ihr eine hübsche kleine Schleife und klebt sie auf eure Dose.

Fünfter Schritt: Nehmt den Draht, biegt ihn halbrund und steckt dann die beiden Enden von außen nach innen in die Löcher. Auf die richtige Länge kürzen und die Drahtenden nach oben zum Rand biegen.

Teelicht anzünden und ihr seid gerüstet für Sankt Martin!

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P.s.: Mit freundlicher Unterstützung der Mama&Woife AG aka daheim ist’s am schönsten :-)

Kürbisschnitzen 2.0: Spooky Schattenkürbis

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Seit ich ein kleines putziges Kind war, hat meine Mama schon mit mir und meinem Bruder Kürbisse geschnitzt. Ich natürlich sorgfältige, klar geschnitzte Grimassen, an denen schon früh mein künstlerisches Talent erkennbar war. Niacht. Zum Schluss war vielleicht grad noch so erkennbar, dass das massakrierte Ding mal ein Kürbis gewesen hätte sein können. Trotzdem hat ihn meine Mama jedes Jahr neben die Eingangstür gestellt – ob als Einbrecherabschreckung oder aus instiktivem mütterlichen Stolz sei jetzt mal dahingestellt ;-)

Aus den hässlichen unansehlichen Kürbissen wurden schließlich allmählich hübsche kleine Kunstwerke (von denen eines offensichtlich grad ankokelt – es riecht verdächtig nach heißem Kürbis in meiner Wohnung…) und… ach, naja gut, worauf ich hinaus will: Ich bin ein echter Kürbis-Schnitz-Pro. So, jetzt ist es raus. Und mit diesen Worten WILLKOMMEN ZUM KÜRBIS-SCHNITZ-WORKSHOP DES GRAUENS. Muhahaha!!!!!

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Die Basics:

1. Ganz wichtig: Arbeitsbereich und alles zwei Meter darum herum mit Zeitungspapier auslegen. Vielleicht sind da andere Menschen geschickter als wir, aber meine Langzeit-Kürbis-Schnitz-Gefährtin Ali und ich machen dabei jedes Mal nen Mords-Saustall. Dazu noch eine große Schüssel für den Abfall und ein paar gute Messer bereitlegen. Ich nehme immer diese kleinen Schälmesser, die oben so halbrund sind und ein großes Messer, mit dem ich den Deckel absäge. Außerdem noch einen normalen Esslöffel dazulegen.

2. Kürbis abwaschen und dann den Deckel ausschneiden. Dabei dürft ihr auf KEINEN FALL senkrecht nach unten schneiden, sonst plumpst euer Deckel später einfach in den Kürbis. Schneidet also mit dem Messer SCHRÄG nach innen. Achtet auch darauf, die Öffnung nicht zu klein zu machen, dann kommt ihr zum Ausleeren leichter mit den Händen rein.

3. Je gründlicher ihr euren Kürbis innen aushöhlt, desto länger wird er später halten. Also mit einem Esslöffel den ganzen Schlonz rausholen und die Wände sorgfältig abschaben, bis das weiße, harte Fruchtfleisch kommt.

Ran an den Speck:

4. Nehmt einen Stift (Bleistift oder Folienstift oder was ihr halt so da habt) und zeichnet euch euer Gesicht/Motiv vor. Das Schattenmotiv funktioniert wie beim Linoldruck. Also überall da, wo sich Flächen schwarz vor dem beleuchteten Hintergrund absetzen sollen, muss die Schale dran bleiben. Überall da, wo später Licht durchschimmern soll, muss die dicke orange Schale ab. Wenn ihr euer Motiv fertig „ausgeschnitten habt“, geht ihr mit dem Löffel wieder IN den Kürbis und schabt von innen genau da, wo euer Motiv ist, vorsichtig das Fruchtfleisch ab. Je dünner der Kürbis, desto besser scheint das Licht später durch! Zwischendrin könnt ihr einfach mal ein Teelicht reinstecken und gucken, wie viel ihr noch wegnehmen müsst. Zum Schluss noch ein paar Luftlöcher in die Rückseite machen, sonst kratzt eure Kerze nach ein paar Sekunden ab…

Ihr braucht noch ein bisschen Inspiration, bevor ihr loslegen könnt? Dann schaut doch mal auf meine Halloween-Pinnwand bei Pinterest :-)

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Gruseltime: Kleine Papierkürbisse zu Halloween

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Ich mag Halloween. Ich mag die Vorstellung, dass auf der ganzen Welt Kinder verkleidet um die Häuser ziehen und ordentlich Süßkram abstauben. Ich mag, dass sich Frauen einen Tag sagen „Ach komm, Sexismus, was soll’s…“ und sich in ihr nuttigsten Halloween-Kostüm werfen. Ich mag lustig geschnitzte Kürbisse und Horrorfilmen mit Freunden gucken, weil ich alleine viel zu viel Angst hab. Und ich mag, dass ich meine Wohnung schon Wochen im Voraus mit Spinnweben und Kürbissen dekorieren kann. Normalerweise hab ich mich da immer halbwegs zurückgehalten, aber mit dem Einzug meines Hungerbaumes (merkwürdige bayerische Tradition, bei der zwei Liebende nach Ablauf von 7 Jahren mittels eines sehr hässlichen Baumes und jährlich zu veranstaltenden Festen zur Eheschließung genötigt werden…) hab ich irgendwie jedes Augenmaß verloren. Den muss ich nämlich Jahreszeiten-abhängig dekorieren. Und wieso erzähl ich euch das? Weil ich den doofen Baum auch einmal im Jahr auf meinem Blog honorieren muss ;-)

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Neben meinen klasse Fake-Spinnweben hab ich mir auch klasse orange Kürbisse aus Papier gebastelt – die sehen super-süß aus und wer Lust hat, kann in ihnen kleine Halloween-Überraschungen verstecken :-)

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Ihr braucht:
Oranges Seidenpapier
grünes Tape
Füllmaterial (Wahlweise gehen auch Süßigkeiten…)

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Ich habe jeweils zwei Blätter Seidenpapier übereinander gelegt und daraus einen Kreis mit etwa 30cm Durchmesser ausgeschnitten. Auf die Mitte eures Kreises legt ihr euch dann etwa eine Handvoll Füllmaterial. Als Füllung könnt ihr auch einfach eure Papierreste nehmen und die zu einer Kugel formen.

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Dann „formt“ ihr den Kürbis. Ich habe dazu immer kleine Falten geschlagen und die Enden oben zusammengefasst und mit grünem Tape verklebt. Das Tape ist dann gleichzeitig der Stiel :-)

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Zum Schluss könnt ihr euren Kürbis noch in die richtige Form zupfen und fertig ist euer kleiner gruseliger Freund!

P.s.: Und zum Abschluss noch ein Foto vom großen Hungerbaum samt Hungerbaum-Crew… Ihr seid die Besten!

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Oktoberfest-Accessoire: Haarkamm passend zum Dirndl

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Egal, wie viel die Münchner auch schimpfen und zetern, die Touris verfluchen und sich das Ende herbeisehnen: Dabei sein muss dann doch jeder, auf der Wiesn. Dabei teilen sich die Münchner in drei Lager:

Die Hardcore-Wiesn-Gänger
Der Hardcore-Wiesn-Gänger war schon auf dem ersten Oktoberfest-Wochenende in mindestens drei Zelten, war live beim Anstich dabei und kennt den Namen jedes Fahrgeschäfts. Natürlich hat der Hardcore-Wiesn-Gänger viele Hardcore-Wiesn-Gänger-Freunde, die zufällig alle einen Tisch in einem der Zelte haben. Meistens verfügt der Hardcore-Wiesn-Gänger außerdem über eine beträchtliche Zahl an „Bier-Makal“ (Bier-Marken, also Gutscheine) dubioser Herkunft und blüht erst in der Wiesnzeit so richtig auf.

Das „Oa Moi aufeschaun muas i scho“-Lager
Zum „Oa Moi aufeschaun muas i scho“-Lager (im Folgenden OMAMIS-Lager genannt) gehören all die Münchner, die eigentlich so gar keinen Bock auf die größte Bierparty der Welt haben, sich aber auch nicht die Blöße geben wollen, nicht dabei gewesen zu sein. DAs OMAMIS-Lager ist übrigens ein rein theoretisches Gebilde, weil’s grundsätzlich nicht bei einem Wiesn-Besuch bleibt (Gleiches Prinzip wie beim Bierkonsum).

Die Wiesn-Verweigerer
Tatsächlich gibt es ein paar standhafte Münchner, die sich dem Wiesn-Trubel verweigern. Was im Übrigen eine Kunst für sich ist, weil mittlerweile jede Firma (und wenn sie nur 5 Mitarbeiter hat) „an Disch“ auf der Wiesn hat und man als braver Angestellter quasi gar nicht auskommt. Der Wiesn-Verweigerer jedenfalls freut sich über die herrliche Ruhe in seiner angestammten Kneipe, während sich 6 Millionen Menschen auf der Theresienwiese zu Helene Fischer die Seele aus dem Leib gröhlen.

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Wenn ihr also zu Lager 1 und 2 gehört, dann kommt als Frau natürlich die wichtige Frage: Was mach ich mit meinen Haaren? Ich persönlich finde, eine hübsche Hochsteckfrisur oder ein schöner Zopf passen immer, am besten mit ein paar netten Accessoires verziert. Ein paar nette Blümchen (bitte nicht diese überproportionalen künstlichen Blumenkränze – ihr seid keine Hippies, meine Freunde!) oder ein schöner Haarkamm, da kann man nix falsch machen. Super ist es natürlich, wenn euer Haarschmuck auch noch farblich auf euer Dirndl abgestimmt ist! Und das geht ganz einfach…

Wiesn Haarschmuck_1_Pearls for Pillows

Ihr braucht
Einen Haarkamm
Stickgarn (Farbe passend zum Kleid auswählen)
eine Kügelchenkette in der Länge eures Kamms

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Lasst euer Garn an einem Ende des Kamms etwa 5 cm überstehen und beginnt dann damit, die Schnur immer um das obere Ende des Kamms zu wickeln. Pro Zinken drei Mal.

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Das macht ihr so lange, bis ihr beim letzten Zinken angekommen seid und auch hier dreimal den Faden rumgewickelt habt.

Wiesn Haarschmuck_5_Pearls for Pillows

Dann nehmt ihr die Perlenkette und platziert sie erst mal einfach am oberen Ende der Zinken. Am besten so, dass der Leerraum zwischen den Perlen da liegt, wo auch der Leerraum zwischen den Zinken ist. Und dann heißt es wieder wickeln – dieses mal in die andere Richtung. Jeweils zwei Mal pro Zinken, immer so, dass ihr den Faden auch über dem Leerraum zwischen den Perlen platziert. Wenn ihr etwa vier Zinken umwickelt habt, könnt ihr die Perlenkette vorsichtig nach oben schieben, sodass sie schön mittig sitzt.

Wenn ihr wieder am Anfang mit der Schnur angekommen seid, müsst ihr bloß noch auf der Rückseite das Ende mit dem überstehenden Faden vom Anfang verknoten und die Fäden abschneiden. Fertig!

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