Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Erdbeer-Caipirinha

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Kennt ihr jemanden, der keinen Caipi mag? Ich nicht! Ich meine ERNSTHAFT?! Der Caipi (vor allem dieses merkwürdige grüne Fertiggesöff aus dem Supermarkt) hat mich ungefähr meine ganze Jugend hindurch begleitet, wurde dann zugunsten meiner Martini- und Bierphase mal kurz schändlich vernachlässigt und ist jetzt wieder ganz heiß im Rennen. Solltet ihr jemals die Chance haben eine Zeitreise zu machen, besucht die 16-jährige Tami auf irgendeiner (Scheunen-)Party im Sommer. Ihr findet mich bestimmt mit schrecklicher Frisur und einem Gläschen Caipirinha auf der Flucht vor den Security-Leuten :-)

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Für den fruschtisch-frischen Erdbeer-Caipi braucht ihr:
500 g köstlich frische Erdbeeren (zur Not tun’s auch Tiefkühlbeeren)
Crushed Ice
1 Limette
3 TL brauner Rohrzucker
3 cl Cachaca

(Wald-)Erdbeeren, Minze und Strohhalme zum Garnieren

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Erster Schritt: Erdbeeren zermatschen. An besten schnell Stiel und Grünzeugs wegmachen und dann einfach kurz durchpürieren. Was mit richtig reifen Erdbeeren tatsächlich auch geht, ist sie mit dem Handrührer klein machen!

Schneidet dann die Limette in Scheibchen und die wiederum in kleine Viertel. Vier Viertel gebt ihr in euer Glas (wir hatten diese typischen Dinger von Ikea), streut den Rohrzucker drüber und zerdrückt das Ganze mit einem Stößel und was ihr eben sonst passendes in eurer Küche findet :-)

Dann kommt die Erdbeermasse drüber – etwa 6 cl pro Glas, wir wollen hier vollen strawberry flavour, right? ;-) Danach füllt ihr euer Glas mit dem Crushed Ice auf. Auch hier ein echt einfacher Trick, wenn ihr aus Eiswürfeln Crushed Ice zaubern wollt: Eiswürfel in eine Gefriertüte, Luft rausdrücken und zuknoten. Dann in ein Küchentuch einschlagen und mit einem Nudelholz liebevoll klein klopfen…

Letzter Schritt: Über das Eis gebt ihr den Cachaca ins Glas. Einfach auffüllen, bis das Glas voll ist. Zum Schluss noch schön garnieren, Strohhalm rein und ab in die Sonne!

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Start der Wahnsinns-Erdbeer-Wochen verpasst? Dann schaut euch mal diese hammermäßige kaltgerührte Erdbeermarmelade hier an :-)

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Tamis ultimativer Oktoberfest-Guide: Der Wies’n-Cocktail {Alm-Hugo}

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Wie jedes echte oberbayerische Kind wurde ich natürlich von meinen Eltern auch hin und wieder auf einen Berg verschleppt. Ich liebe ja Bayern und die bayerischen Berge und überhaupt alles (wie könnte man ein Land, dass so herrlich politisch inkorrekte Getränke wie „Neger“ oder „Russn“ anbietet, bitte nicht lieben??? By the way: Wir Bayern meinen das null rassistisch, also keine Panik!!!!), aber ich HASSE wandern und Bergsteigen. Ich hab die Todes-Höhenangst und seh außerdem nicht den geringsten Sinn darin, erst einen Berg hochzulatschen, um dann wieder mühsamst runter zu kraxeln und heimzufahren. Das einzige, was mich in diesen schweren Momenten meines Lebens davon abgehalten hat, mich bockig auf einen Stein zu setzen und keinen Meter mehr weiterzugehen, war der Almdudler.

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Der Almdudler ist eine österreichische megasüße Limonade in der Farbe von Bernstein. Angeblich aus Kräutern, aber so genau weiß das niemand. Der Geschmack ist schwer zu beschreiben, schmeckt aber ziemlich ähnlich wie Ginger Ale (von Schweppes). I LOVE IT! (Und werde für diesen Beitrag übrigens nicht bezahlt – ich steh einfach drauf)

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War also klar, dass mein Top-Wies’n-Cocktail da schwer von motiviert ist oder? ;-)

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Die Zutaten für den kleinen, feinen Alm-Hugo:

Optional könnt ihr auch noch eine Limette in kleine Stückchen schneiden und dazu geben. Beim Hollundersirup lieber erst mal etwas weniger rein geben und dann nachgießen – das Zeug ist zieeemlich süß!

Der Cocktail ist wirklich total lecker, sehr erfrischend (nicht zu süß!) und eine tolle Abwechslung zu dem ganzen Bier, dass in München in der Oktoberfest-Zeit so fließt! Eignet sich natürlich auch super zum vorglühen vor der Wies’n oder zur Après-Wies’n-Gaudi :-)

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DIY Cocktail-Schirmchen – Sommer im Glas

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Gestern Morgen, Punkt 9:21 Uhr war ich sie los: Meine Bachelorarbeit. 10 Wochen intensives Schreiben und Nervenkrieg überlebt! Und das waren vielleicht 10 Wochen! Erstmal Starttermin: Vercheckt und eine Woche später angefangen. Dann total rumgestresst, weil in meinem Hirn der Abgabetag einfach mal eine Woche früher als im echten Leben abspeichert war und ich dann zwei Wochen vor Abgabe mit der fertigen Arbeit dastand. Druckerchaos wegen Brückentag, dann in der letzten Nacht noch schnell gelernt, wie man ’ne CD brennt (ganz ernsthaft, keine Ahnung, wann ich das letzte Mal eine CD brennen musste!), die am Morgen in der U-Bahn noch hinten in die Arbeit geklebt und weg damit!

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Jetzt muss man so ein einschneidendes Ereignis im Leben eines jungen Studenten natürlich gebührend feiern. Für mich gehört zu jeder anständigen Feier ein schickes Kleidchen, hohe Schuhe und ein Cocktail. Möglichst sauer bitte, ich mag’s nicht so sahnig und mega-süß. Und auf/in meinem Cocktail stilecht ein kleines Schirmchen und irgendwelches Obst, das ich dann runterfuttern kann. Feiert man daheim, hat man meistens weder an das eine noch an das andere gedacht, weil Flaschen heimschleppen schon anstrengend genug war. Deshalb hier eine super-easy DIY-Anleitung für kleine Cocktail-Schirmchen.

Ihr braucht:

Buntes Papier, am besten etwas dicker als normales Druckerpapier
Schere und Geodreieck
(Heiß-)Kleber + Klebestift
ein paar Zahnstocher

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Dann geht’s auch schon los. Erst mal zeichnet ihr euch auf die Rückseite eures Papiers ein Octagon, sprich acht Ecken ;-) Ich bin selber kein Geometrie-Genie, aber das geht echt einfach. Startet mit einem 8cm langen Strich. Dann macht ihr darauf mittig senkrecht dazu einen zweiten 8cm langen Strich. Zu diesem Strich macht ihr wiederum im 45°-Winkeln einen 8cm-Strich durch den Mittelpunkt und das gleiche auch noch auf der anderen Seite. Falls euch die Erklärung mehr verwirrt als geholfen hat, guckt einfach mal auf das Bild oben :-)

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Schneidet euer Octagon aus und faltet entlang eurer Linien. Dabei darauf achten, dass ihr immer Innenseite auf Innenseite legt.

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Schneidet dann ein kleines Dreieck aus einer der Seiten aus. Dazu ein Mal entlang einer Falte bis zum Mittelpunkt schneiden und von dort senkrecht nach außen. So wird euer Schirm gleich dreidimensional.

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Macht nun mit dem Klebestift etwas Kleber auf die Oberseite der anderen verbliebenen Hälfte und klebt sie unter die nächste Seite. Jetzt habt ihr ein dreidimensionales Schirmchen.

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Gebt einen dicken Klecks Heißkleber in eure Spitze und steckt sofort den Zahnstocher möglichst senkrecht rein. Festhalten und pusten, bis der Kleber ausgehärtet ist und fertig :-)

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Kleiner Geheimtipp, falls ihr mal in München gediegen perfekt gemixte Cocktails schlürfen wollt: Der Martini Club! Mein absoluter Favorit, in dem wir auch gestern feiern waren :-)