Schlecht-Wetter-Bastelei: DIY Dekoschleifen

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Ich hab da diesen Tick: Ich mag keine Sonntage. Jep, richtig gehört, ich hab offiziell eine Abneigung gegen einen Wochentag. Denn der Sonntag ist dieser merkwürdig beschäftigungsleere Tag zwischen Shopping-Samstag und Arbeits-Montag, an dem ich nie weiß, was ich sinnvolles mit meiner Zeit anstellen soll. Museumsbesuch? Aber iiiihhh, draußen regnet’s ja! Café? Hmmm, aber dann müsste ich erstmal meinen Schlafanzug ausziehen… Doktorarbeit? Ah nee, die Woche war ja schon sooooo anstrengend!

Weil ich jetzt aber auch nicht alle meine Sonntage total verwahrlost und Chips-futternd vor dem Fernseher sitzen kann, dachte ich, na gut, dann wird halt gebastelt! Und zwar total süße, herbstliche Dekobänder, für die auch nur ein altes weißes Laken dran glauben musste. Und schwupps, schon war der Sonntag auch schon wieder rum ;-)

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Ihr braucht:
Ein altes Laken/Tischtuch aus festem Stoff, am besten in weiß oder einer hellen Farbe
fertige Stempel
Naturmaterialien wie Quitten, Kartoffeln…
Acrylfarben

Nehmt das alte Laken und reißt es in lange Streifen. Dazu reicht es, wenn ihr den Rand mit der Schere einschneidet und dann den Rest einfach durchreißt. Durch das Gewebe wird der Streifen ganz von alleine gleichmäßig breit. Außerdem bekommt ihr so diesen leicht ausgefransten Effekt an den Rändern.

Das Stempeln geht ganz einfach. Mischt euch eure Farbe zusammen (Achtung: nicht zu wenig Farbe anrühren, sonst müsst ihr mittendrin nachmischen) und pinselt euren Stempel dann damit ein. Ihr könnt wahlweise einen fertigen Stempel benutzen oder aber mit Naturmaterialien wie zum Beispiel einer aufgeschnittenen Quitte oder dem guten alten Kartoffeldruck stempeln. Dadurch, dass ihr euren Stempel immer wieder mit der Acrylfarbe einpinselt, könnt ihr z.B. auch nach jedem Stempelabdruck die Farbe wechseln oder Effekte mit mehreren Farben für einen Abdruck zaubern. Sobald ihr fertig seid, müsst ihr eure Bänder nur noch trocknen lassen und könnt sie dann als hübsche Deko für Kränze, Gestecke oder was euch sonst so einfällt nutzen.

P.s.: Je nachdem, in welcher Farbe ihr eure Bänder haben möchtet, könnt ihr den Stoff vor dem stempeln natürlich auch einfärben! :-)

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Lalalalove is in the air: Frühlingshaftes Astherz

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Eigentlich wollte ich mich am Ostermontag in ein stilles Eckchen setzen und mein kleines Herz basteln. Die Betonung liegt auf EIGENTLICH. Tatsächlich wurde ich nämlich nach dem Zuschneiden MEINER Äste kurzerhand aus MEINEM Projekt ausgeschlossen. Und das von MEINER eigenen Familie. Sowas aber auch ;-) Meine Familie riecht sowas und – zack – sitzen sie alle da und basteln mit. Erst mein Bruder, der meinte, er kann a) viel besser Äste zerschneiden (ja, hat gestimmt) und b) viel besser ein Astherz basteln als ich. Dann der Freund von Mama (Architekt), weil ja schließlich irgendjemand auf die Statik und so gucken muss, und schließlich meine Mama, einfach weil. Und Klein-Tami? Stand da und durfte höchstens mal die Heißklebepistole halten und zum Schluss die Schleife aufkleben.

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Ihr braucht:
viele kleine Aststückchen, möglichst gleich lang (ca. 5cm), dafür unterschiedlich dick
Heißkleber
eine große herzförmige Ausstechform aus Metall
silbernen Basteldraht
etwas Dekoband

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Das Herz basteln geht eigentlich ziemlich einfach. Legt euer Metallherz als Rahmen auf eine glatte Unterlage. Nehmt dann ein Aststück und stellt es in die Mitte. Ein zweites schmiert ihr der Länge nach gut mit dem Heißkleber ein und klebt es dann an euer erstes Stück, sodass ihr dann zwei aneinanderhängende Ästchen da stehen habt. Tja und dann immer so weiter, bis eure Form zum Schluss voll ist. Lasst euer Herz ein paar Minütchen austrocknen und zieht vorsichtig den Metallrahmen ab. Durch eine Lücke zwischen zwei Zweigen habe ich (ja, das durfte ICH machen) den Draht gefädelt und oberhalb des Herzens zu einem Aufhänger verzwirbelt. Zum Schluss noch aus dem Dekoband eine Schleife binden und mit dem Kleber auf euer Herz kleben :-)

Ach ja, und weil mein Bruder in Wahrheit natürlich auch noch viel bessere Fotos machen kann als ich, ist er im Anschluss mit mir durch den Garten gestapft, damit ich auch ja den richtigen Hintergrund aussuche ;-)

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Zuckersüße Frühlingsboten: Kandierte Veilchen

Kandierte Veilchen_4_Pearls for Pillows

Manchmal hab ich den Eindruck, in mir sind zwei Persönlichkeiten vereint: Busy Bee und Lazy T. Busy Bee ist immer auf Achse, hat einen festen Zeitplan für ihre Masterarbeit, schrubbelt eifrig durch die Wohnung und isst viele gesunde Sachen. Lazy T haut sich am Nachmittag mal ein, zwei, drei Stündchen auf’s Ohr, vergisst ständig, Bücher zurück in die Unibibliothek zu bringen, isst aufgrund mangelnder Futtervorräte häufig Chips oder (ach was, UND) Nutella aus dem Glas und wartet gerne mal bis zur letzten Minute, um irgendwelche Sachen zu erledigen. Normalerweise haut Busy Bee Lazy T eins über die Rübe und der Käse ist gegessen. Aber über Ostern, da war Lazy T schneller und hat sich so flink auf die Couch gemümmelt, dass Busy Bee bloß noch ziemlich unbeachtet mit einigen imaginären leeren Blättern meiner Masterarbeit wedeln konnte. Und als meine Mama dann meinte, ob Lazy T nicht vielleicht am Wochenende Veilchen aus dem Garten holen und die kandieren will, wann hat Lazy T das wohl gemacht? Ganz genau, Sonntagabend, bei Regen, im dunklen Garten mit einer Taschenlampe :-)

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Kandierte Veilchen sind wunderschön als Deko auf Cupcakes oder Torten und sind ganz leicht gemacht!

Ihr braucht:
20 bis 30 Veilchenblüten (am besten Duftveilchen nehmen, weil die auch etwas Eigengeschmack haben)
1 Eiweiß
Puderzucker

Wie gesagt, ich hab die Blüten einfach im Garten gesammelt und die Stielreste entfernt. Dann das Eiweiß halbsteif schlagen und die Blüten vorsichtig eintunken. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und darauf achten, dass ihr die Blütenblätter etwas auseinander drückt, sonst habt ihr später nur einen Veilchenklumpen. Wenn ihr alle Blüten durch habt, rieselt ihr mit einem feinen Sieb eine feine Schicht Puderzucker darüber und stellt das Blech für mindestens 24 Stunden an einen relativ warmen Ort zum Trocknen. Danach könnt ihr sie einfach in ein Schraubglas geben und ein paar Monate lagern.

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Frisch geschlüpft: Ostereier mit Durchbruch

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In den letzten beiden Wochen hab ich mich rar gemacht – Social Media-Koller vom feinsten. Irgendwie war da dieser Moment, als ich mit Handy und Ipad bewaffnet (Ohja, wir sind hier schon bei Third Screening!) vorm Fernseher saß und mir plötzlich dachte: Ah nee, hab eigentlich grad null Bock, mir härtest überschminkte Size Zero Ladies auf Instagram anzuschauen, die strahlend ihr grünes Detox-Gesöff in die Kamera halten. Oder Fotos vom letzten Luxus-Malediven-Trip von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Oder mir auf facebook die 1000ste Pro-/Contra-Flüchtlingskrise-Debatte zu geben. Und wo ich so dabei war: Auf Bloggen hatte ich auch keinen Bock. Also hab ich mich stattdessen zwei Wochen übelst über meine perfekten, Zahnspangen-losen Zähne gefreut, war sehr Businesslady-mäßig für einen Tag in Berlin und hab den Herrgott ansonsten einen guten Mann sein lassen (1:1 aus dem Bairischen übersetzt. Im Original hört sich das irgendwie besser an).

Tja, und Anfang der Woche war er wieder da – der Blog-Bock! Mit einem süßen, total easy Oster-DIY :-)

Ihr braucht:
Eier mit brauner Schale, möglichst Größe M oder L
eine Sicherheitsnadel und einen Schaschlikspieß
ein paar Zahnstocher
Dekogras und hübsche kleine Zweige mit Beeren oder Blättern oder so dran
Dekoschmetterlinge zum festknipsen
weißen Faden

Der Rest ist MEGA einfach. Erst mal oben am Ei ein Loch reinbohren – da kommt später euer Aufhänger durch. Dann hab ich mit der Nadel vorsichtig in die Mitte meines Eis ein Loch gebohrt und Stück für Stück von der Schale weggebrochen, bis ich ein schönes großes Loch hatte. Die Ränder müssen nicht allzu regelmäßig sein, soll ja aussehen, als wär unser kleiner gefiederter Freund grad geschlüpft! Eiweiß und Eigelb könnt ihr dann ganz lässig durch das große Loch rausschütteln und euer Ei mit Wasser ausspülen. Falls ihr auch so fiese Stempel auf euren Eiern habt: Die gehen mit etwas Essig und einer Zahnbürste ab oder einfach mit Schmirgelpapier!

Für die Aufhängung hab ich einfach den Faden an ein Stück Zahnstocher gebunden und den Zahnstocher durch das kleine Loch oben gesteckt, sodass er sich von innen schön im Ei verkeilt und die Aufhängung fest ist. Zum Schluss noch euer Ei vorsichtig mit Dekogras und Zweigen befüllen und den Schmetterling an den Rand oder den Faden klipsen :-)

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Mini Gras-Nester für Ostern

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Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling wie ich? Ich sag’s euch, wenn ich meinen Blick von meiner total motivierenden Hausarbeit gen Himmel wende und da diese graue, trostlose Masse vor meinem Fenster rumwabern sehe, da könnt ich mich auf der Stelle in mein Bett legen, die Decke über meinen Kopf ziehen und bis April Winterschlaf halten. Wenn mich dann noch ab und an jemand füttern würde, wär’s perfekt! Also: Wenn sich das nach deinem Traumjob anhört, meld dich mal! Und weil ich mich schon so arg auf den Frühling und Ostern freue, hab ich letztes Wochenende einfach mal mit der Oster-Deko losgelegt :-) Die wird bei mir in diesem Jahr eher Feng-Shui-mäßig zurückhaltend-sleek und gefällt mir supergut. Hüstel, neinnein, das ist bestimmt kein Selbstlob oder so!

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Ihr braucht:
Silbernen Basteldraht
getrocknetes Pampasgras mit diesem fedrigen Zeugs vorne dran
Schere und Eier

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Ich steh total auf Pampasgras. Meine Mama bindet daraus immer so kleine Päckchen, die wir dann als Anzünder für unseren Kamin nehmen und lagert die draußen in so einem altmodischen Eisenkorb vor unserer Brennholzwand. Und weil das so schön unperfekt-perfekt aussieht, würde ich am liebsten jedem auf die Finger hauen, der sich an meinem heiligen Körbchen vergreift.

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Okay, zurück zum Thema: Pampasgras ist natürlich auch super zum Basteln und hat echte Nestchen-Top-Qualität! Schnappt ein dickes Bündel (etwa drei Finger dick) Gras und formt daraus vorsichtig einen Ring – Achtung, die Enden müssen ein paar Zentimeter überlappen. Das restliche Gras einfach abschneiden. Wenn euer Gras schon sehr steif und bröselig ist, könnt ihr es auch ein paar Stunden in Wasser aufweichen lassen. Probieren, ob euer Ei schön reinpasst und nicht unten wieder rausplumpst und bindet das Nestchen dann mit dem silbernen Draht zusammen. Dazu hab ich den Draht einfach paar Mal um meinen Kranz gewickelt und am Ende verzwirbelt. Für ein paar Farbtupfer könnt ihr noch hübsche Beeren oder Blüten in den Kranz stecken :-) Fertig!

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Weihnachtliche Walnuss-Anhänger zum Nikolaus

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Neulich hab ich ein neues Wort gelernt: Satelliten-Eltern. Das sind solche Eltern, die wie ein Satellit um ihre Kinder kreisen und jeden ihrer Schritte genaustens verfolgen. Angeblich findet man sie immer häufiger in der Nähe der Unis, wo sie ihre unschuldige, meist noch minderjährige Brut zu Kursen begleiten oder sich beim bösen, bösen Professor beschweren. Ich persönlich hab noch nie welche gesehen – stattdessen aber jede Menge Senior-Studenten, die 1. meistens erheblich älter sind als die Dozenten und sich 2. in den unpassendsten Momenten melden. Allerdings hab ich den leisen Verdacht, dass auch ich Opfer einer Satelliten-Mama geworden bin… Einer BASTEL-Satelliten-Mom. Sobald ich nämlich aus der großen, bösen Stadt nach Hause komme und mir irgendwas bastelmäßiges hole, sitzt meine Mama auch schon am Tisch und bastelt mit… War also klar, dass sie schon neugierig um die Ecke gelinst hat, als ich mit meinen Nüssen daherkam, oder? ;-)

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Ihr braucht:
Walnüsse
Stickgarn
große Perlen (für oberhalb und unterhalb der Nuss)
je nach Lust und Laune kleine Perlen

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Das Basteln der Anhänger ist anfangs noch ein bisschen kompliziert mit der blöden Nuss, die immer weg springt, wird aber leichter :-) Ihr startet mit der Quaste (Anleitung mit Bildern hier). Anstelle der goldenen Öse aus der Anleitung nehmt ihr einfach einen Faden des Garns und verknotet es mittig, sodass ihr auf beiden Seiten noch gut Faden habt. Das gleiche macht ihr dann gleich nochmal, sodass ihr auf jeder Seite zwei Fadenenden habt (nicht abschneiden!!!). Dann weiter wie in der Anleitung. Damit meine Quaste schön groß wird, hab ich den Anfangsfaden übrigens um 4 Finger gewickelt.

Wenn ihr mit euer Quaste fertig seid, nehmt ihr eure vier Fadenenden zusammen nach oben und fädelt sie durch zwei schöne große Perlen. Die obere der beiden Perlen schiebt ihr dann nach oben und platziert die Nuss zwischen beiden Perlen. Die vier Fäden so verteilen, dass sie die Nuss von jeder Seite umspannen. Zum Schluss oben noch ein Knoten rein, damit das Ganze auch schön straff sitzt und fertig. Je nach Lust und Laune könnt ihr natürlich auch weitere Perlen auffädeln!

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Kürbisschnitzen 2.0: Spooky Schattenkürbis

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Seit ich ein kleines putziges Kind war, hat meine Mama schon mit mir und meinem Bruder Kürbisse geschnitzt. Ich natürlich sorgfältige, klar geschnitzte Grimassen, an denen schon früh mein künstlerisches Talent erkennbar war. Niacht. Zum Schluss war vielleicht grad noch so erkennbar, dass das massakrierte Ding mal ein Kürbis gewesen hätte sein können. Trotzdem hat ihn meine Mama jedes Jahr neben die Eingangstür gestellt – ob als Einbrecherabschreckung oder aus instiktivem mütterlichen Stolz sei jetzt mal dahingestellt ;-)

Aus den hässlichen unansehlichen Kürbissen wurden schließlich allmählich hübsche kleine Kunstwerke (von denen eines offensichtlich grad ankokelt – es riecht verdächtig nach heißem Kürbis in meiner Wohnung…) und… ach, naja gut, worauf ich hinaus will: Ich bin ein echter Kürbis-Schnitz-Pro. So, jetzt ist es raus. Und mit diesen Worten WILLKOMMEN ZUM KÜRBIS-SCHNITZ-WORKSHOP DES GRAUENS. Muhahaha!!!!!

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Die Basics:

1. Ganz wichtig: Arbeitsbereich und alles zwei Meter darum herum mit Zeitungspapier auslegen. Vielleicht sind da andere Menschen geschickter als wir, aber meine Langzeit-Kürbis-Schnitz-Gefährtin Ali und ich machen dabei jedes Mal nen Mords-Saustall. Dazu noch eine große Schüssel für den Abfall und ein paar gute Messer bereitlegen. Ich nehme immer diese kleinen Schälmesser, die oben so halbrund sind und ein großes Messer, mit dem ich den Deckel absäge. Außerdem noch einen normalen Esslöffel dazulegen.

2. Kürbis abwaschen und dann den Deckel ausschneiden. Dabei dürft ihr auf KEINEN FALL senkrecht nach unten schneiden, sonst plumpst euer Deckel später einfach in den Kürbis. Schneidet also mit dem Messer SCHRÄG nach innen. Achtet auch darauf, die Öffnung nicht zu klein zu machen, dann kommt ihr zum Ausleeren leichter mit den Händen rein.

3. Je gründlicher ihr euren Kürbis innen aushöhlt, desto länger wird er später halten. Also mit einem Esslöffel den ganzen Schlonz rausholen und die Wände sorgfältig abschaben, bis das weiße, harte Fruchtfleisch kommt.

Ran an den Speck:

4. Nehmt einen Stift (Bleistift oder Folienstift oder was ihr halt so da habt) und zeichnet euch euer Gesicht/Motiv vor. Das Schattenmotiv funktioniert wie beim Linoldruck. Also überall da, wo sich Flächen schwarz vor dem beleuchteten Hintergrund absetzen sollen, muss die Schale dran bleiben. Überall da, wo später Licht durchschimmern soll, muss die dicke orange Schale ab. Wenn ihr euer Motiv fertig „ausgeschnitten habt“, geht ihr mit dem Löffel wieder IN den Kürbis und schabt von innen genau da, wo euer Motiv ist, vorsichtig das Fruchtfleisch ab. Je dünner der Kürbis, desto besser scheint das Licht später durch! Zwischendrin könnt ihr einfach mal ein Teelicht reinstecken und gucken, wie viel ihr noch wegnehmen müsst. Zum Schluss noch ein paar Luftlöcher in die Rückseite machen, sonst kratzt eure Kerze nach ein paar Sekunden ab…

Ihr braucht noch ein bisschen Inspiration, bevor ihr loslegen könnt? Dann schaut doch mal auf meine Halloween-Pinnwand bei Pinterest :-)

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Gruseltime: Kleine Papierkürbisse zu Halloween

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Ich mag Halloween. Ich mag die Vorstellung, dass auf der ganzen Welt Kinder verkleidet um die Häuser ziehen und ordentlich Süßkram abstauben. Ich mag, dass sich Frauen einen Tag sagen „Ach komm, Sexismus, was soll’s…“ und sich in ihr nuttigsten Halloween-Kostüm werfen. Ich mag lustig geschnitzte Kürbisse und Horrorfilmen mit Freunden gucken, weil ich alleine viel zu viel Angst hab. Und ich mag, dass ich meine Wohnung schon Wochen im Voraus mit Spinnweben und Kürbissen dekorieren kann. Normalerweise hab ich mich da immer halbwegs zurückgehalten, aber mit dem Einzug meines Hungerbaumes (merkwürdige bayerische Tradition, bei der zwei Liebende nach Ablauf von 7 Jahren mittels eines sehr hässlichen Baumes und jährlich zu veranstaltenden Festen zur Eheschließung genötigt werden…) hab ich irgendwie jedes Augenmaß verloren. Den muss ich nämlich Jahreszeiten-abhängig dekorieren. Und wieso erzähl ich euch das? Weil ich den doofen Baum auch einmal im Jahr auf meinem Blog honorieren muss ;-)

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Neben meinen klasse Fake-Spinnweben hab ich mir auch klasse orange Kürbisse aus Papier gebastelt – die sehen super-süß aus und wer Lust hat, kann in ihnen kleine Halloween-Überraschungen verstecken :-)

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Ihr braucht:
Oranges Seidenpapier
grünes Tape
Füllmaterial (Wahlweise gehen auch Süßigkeiten…)

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Ich habe jeweils zwei Blätter Seidenpapier übereinander gelegt und daraus einen Kreis mit etwa 30cm Durchmesser ausgeschnitten. Auf die Mitte eures Kreises legt ihr euch dann etwa eine Handvoll Füllmaterial. Als Füllung könnt ihr auch einfach eure Papierreste nehmen und die zu einer Kugel formen.

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Dann „formt“ ihr den Kürbis. Ich habe dazu immer kleine Falten geschlagen und die Enden oben zusammengefasst und mit grünem Tape verklebt. Das Tape ist dann gleichzeitig der Stiel :-)

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Zum Schluss könnt ihr euren Kürbis noch in die richtige Form zupfen und fertig ist euer kleiner gruseliger Freund!

P.s.: Und zum Abschluss noch ein Foto vom großen Hungerbaum samt Hungerbaum-Crew… Ihr seid die Besten!

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Jar of Roses {5-Minuten-Deko}

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Ich hab diesen Schnittblumen-Tick. Ungefähr in dem Moment, in dem ich mein Sträußchen in eine Vase gestopft hab, FÜHLE ich sie förmlich auch schon wieder welken. Misstrauisch schleiche ich dann tagelang um die Dinger rum, immer auf der Suche nach der ersten welken Stelle. Wenn sie dann doch in die ewigen Kompostiergründe wandern müssen, bin ich todunglücklich und hab ganz viel Mitleid mit meinen bunten Freunden.

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Deshalb neue Lösung: Wenn sie zu welken beginnen, trocknen lassen und dann ein kleines Blumenglas basteln!

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Ihr braucht:
Ein altes Einmachglas
ein hübsches Band
Herzanhänger
getrocknete Rosen

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Rosen trocknen geht ganz einfach. Nehmt einfach die Rosen und hängt sie ein paar Tage kopfüber auf, bis sie vollständig ausgetrocknet sind. Danach schneidet ihr die Köpfe vorsichtig mit einer Schere ab. Füllt euer Glas mit den Blumenköpfen und zwar so, dass die geöffnete Seite zum Glas zeigt, sonst sieht man nachher gar nix von den schönen Blüten! Als zusätzliche Deko hab ich noch einen Herzanhänger mit etwas Naturkordel am Glas befestigt und die Kordel ein paar Mal um die Öffnung geschlungen. Fertig!

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DIY Pfingstrosen aus Krepppapier

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Ich liebe ja die perfekte , heile Blogwelt: In der perfekten Blogwelt sind Wohnung, ja ganze Häuser ab dem ersten Tag perfekt und mit ganz viel Stil eingerichtet. Schreibtische sind hippe Orte ohne Zettelchaos, dafür natürlich mit dem neuesten Apple-PC und einem einzelnen Stiftehalter. In den Bücherregalen steht nicht die Shades-of-Grey-Reihe, sondern Bände mit wunderschönem Cover, die perfekt ausgerichtet sind und farbmäßig mit dem Rest der Einrichtung harmonieren. Und auf jedem Tisch stehen wunderschöne, perfekt arrangierte Blumengestecke, frisch vom Floristen.

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Tamis Welt dagegen sind ein winziges bisschen anders aus: Auch nach mehr als 4 Jahren in meiner Wohnung gibt es da noch Ecken, die mich wahnsinnig machen. Auf meinem Schreibtisch befinden sich aktuell 3000 Zettel (unsortiert), drei Stiftehalter, ein halb aufgegessener Salat und total unschicke Uni-Ordner. Meine Bücher sind grellbunt und absolut keines hat ein schickes Cover (dafür mag ich den Inhalt!). Ich bin froh, wenn ich drei Mal im Jahr daran denke, mir Blumen zu holen und wenn sie dann nach einer Woche verblüht sind, bin ich total traurig.

Manche Sachen sind aber tatsächlich in echt genauso schön wie auf einem perfekt inszenierten Blogfoto und dazu gehören meine wunderschönen, ganzjährig haltbaren Pfingstrosen aus Krepppapier.

Dafür braucht ihr:
grünen Blumendraht
zartrosa Krepppapier
durchsichtigen Kleber
dieses grüne Gartentape (sorry, aber ich weiß echt nicht, wie das richtig heißt!)
Schere und Bleistift

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Für eure Pfingstrose braucht ihr zwei verschiedene Blätterformen. Einmal schmal und langgezogen, einmal tropfenförmig. Für die schmalen Blätter hab ich mir einfach ein Rechteck mit den Maßen 2,5 x 7,5 Zentimeter aufgezeichnet und darin mein Blatt gemalt. Für das dickere, tropfenförmige hab ich das gleiche in einem Rechteck mit 4 x 9 Zentimeter gemacht – einfach frei Schnauze, das Blütenblatt muss nicht hundertprozentig symmetrisch sein :-) Die Formen hab ich dann einfach mit Bleistift auf mein Krepppapier übertragen und ausgeschnitten. Jeweils 10 Mal.

Jetzt sehen eure Blütenblätter halt noch ein bisschen zweidimensional aus. Um eine schöne Rundung der Blätter zu bekommen, geht ihr so vor: Nehmt das Blatt mit beiden Händen und legt eure beiden Daumen in der Mitte des Blattes aneinander. Dann zieht ihr vorsichtig nach außen. Bei den großen tropfenförmigen könnt ihr dann noch mit dem Fingernagel vorsichtig den Rand bearbeiten, sodass er ein bisschen gewellt wirkt.

Tja, und dann geht’s auch schon ans kleben: Ihr beginnt mit den schmalen Blättern. Nehmt eins davon, gebt Kleber darauf und wickelt es um euren Blumendraht. Dann etwas versetzt, klebt ihr das zweite fest und immer so weiter, bis ihr noch drei Blätter von den schmalen übrig habt. Die legt ihr erst mal zur Seite.

Jetzt kommen die großen Blätter. Die auch immer etwas versetzt aufkleben, wie das halt bei einer Rose so aussieht. Die äußersten Blätter biegt ihr etwas nach außen – dann sieht es aus, als würde eure Blume bald erblühen. Zum Schluss habe ich noch die übrigen schmalen Blätter angeklebt.

Letzter Schritt: Umwickelt den Blumendraht mit dem grünen Tape und kürzt ihn, falls nötig, etwas. In ein hübsches Gefäß drapieren und willkommen in der perfekten Blogwelt :-) Die marmorierte Goldkanne könnt ihr übrigens auch ganz leicht selber machen und zwar so…

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