Apfel-Karamell-Rosen

Karamell-Apfel-Rosen_6_Pearls for Pillows

Jeder noch so gute Koch hat ja irgendein Rezept, das er um Verrecken nicht hinbekommt. Meine Mama zum Beispiel, die für mich in der Koch-Hierarchie ungefähr gleich nach Jamie Oliver kommt, macht den absolut grottigsten Nudelsalat der Welt. Und je mehr Mühe sie sich gibt umso schlimmer wird’s ;-) Was vermutlich daran liegt, dass in meiner Familie Nudelsalat sowieso schon äußerst kritisch beäugt wird („Salat? Mit NUDELN?“) und sie ihn ungefähr NIE machen muss. Was ich alles nicht kann, brauch ich hier gar nicht aufschreiben, so viel ist das. Macht aber normalerweise nix, weil ich die Sachen dann sowieso nicht so gerne esse. Die wunderschönen Apfel-Rosen, die hätte ich aber schon gern gekonnt. Konjunktiv, weil tatsächlich war ich nämlich ein gutes Jahr zu doof dafür. Was vielleicht geholfen hätte, wäre das Rezept mal gründlich durchlesen – aber nein, Madame denkt, sie kann das auch alles aus den Bildern raus lesen…

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Ihr braucht
1 Dose gesüßte Kondensmilch (z.B Nestlé Milch-Mädchen)
1 Rolle gekühlten Blätterteig
1-2 mittelgroße, kochfeste Äpfel (ich hatte den guten alten Boskop)
Saft von einer Zitrone
1 EL Zucker
Puderzucker und Zimt

Karamell-Apfel-Rosen_Pearls for Pillows

Leute, ernsthaft, die Rosen gehen wirklich wesentlich leichter, als das aussieht. Also lasst euch bloß nicht abschrecken!

Zuerst mal müsst ihr für das Karamell Dulce de Leche herstellen. Das geht so easy und schmeckt so hammergeilo, ihr glaubt es nicht! Einfach die GESCHLOSSENE Dose Kondensmilch in einen gut mit Wasser gefüllten Topf stellen (die Dose muss nicht vollständig bedeckt sein), Deckel drauf und für 2 Stunden auf dem Herd köcheln lassen. Danach ganz, ganz vorsichtig rausnehmen und ein paar Stunden abkühlen lassen. Das restliche Dulce de Leche könnt ihr übrigens einfach als Brotaufstrich oder für süße Soßen verwenden.

So, im nächsten Schritt rollt ihr euren Blätterteig aus und geht nochmal kurz mit einem Nudelholz drüber, damit er schön dünn ist. Dann schneidet ihr in der Länge nach in gleich große Streifen. Jeder Streifen sollte etwa 5 cm breit sein.

Die Streifen „schmiert“ ihr dann mit einem Messer mit der Dulce de Leche ein. Nicht sparen, soll ja am Schluss nach was schmecken!

Die Äpfel wascht ihr, viertelt sie und entfernt dann jeweils das Kerngehäuse. Dann in gleichmäßige Scheibchen (max. 3 mm) Schneiden. Das Ende mit der Schale weglassen.

Gebt die Apfelscheiben in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft darüber und so viel Wasser, dass die Äpfel bedeckt sind. Noch den Zucker dazu und dann die Schüssel für 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikro (Das war übrigens der Schritt, den ich bei meinem ersten glorreichen Versuch übersehen hab…). Wieso? Weil die Scheiben dadurch biegsam werden und beim eindrehen nicht brechen.

Legt dann die Scheiben leicht schräg mit der Schale nach oben auf euren Teigstreifen. Dabei sollen die Äpfel nur 3-4 mm über den Rand schauen. Den unteren Teil des Teiges schlagt ihr nach oben über die Äpfel. Tja und dann rollt ihr. Schon vorsichtig, damit die Äpfel nicht einfach nach oben raus rutschen. Das Teigende „klebt“ ihr mit etwas Wasser an der Rose fest.

Ich hab meine Rosen zum Backen dann einfach in Muffinförmchen gestellt, das müsst ihr aber nicht unbedingt machen. Bevor sie in den Ofen wandern, drückt mit der flachen Hand vorsichtig von oben auf eure Rose, sodass die Apfelscheiben etwas nach außen gedrückt werden (wie bei einer sich öffnenden Rose).

Bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen und reinhauen :-)

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Sommerleckerei: Himmlisches Cocos Mousse

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Vor vielen Jahren hat mir irgendein wohlwollender Mensch mal eine Schachtel Raffaelo geschenkt. Und wie das so mit Mädchen und Süßigkeiten ist, hab ich die Packung natürlich komplett an einem Abend aufgefuttert. Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr eigentlich aufhören wollt und plötzlich ist die Schachtel leer… Und ihr sitzt da, mit vollem Schoko-Ranzen und schlechtem Gewissen! Jedenfalls war mir danach mega-schlecht und Kokosnussgeschmack erst mal unten durch. Aber irgendwann kam sie wieder, still und heimlich, die Kokosliebe. Erst war’s das Kokoseis, dann die Kokosmilch und schließlich COCOS MOUSSE.

Und wie ihr diese himmliche Nachspeise auf euren Dessertteller bekommt, erfahrt ihr nach einer kurzen Werbeunterbrechung!

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Kleiner Scherz, los geht’s :-)

Zutaten:
2 Eigelb
40 g Zucker (= 2 TL für alle Wiege-Faulen)
125 ml Kokosmilch
125 ml Sahne
3 Blätter weiße Gelatine

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Rührt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Währenddessen gebt ihr die Kokosmilch in einem Topf und bringt sie zum Kochen. Sobald sie kocht, vom Herd ziehen und unter ständigem Rühren die Eimasse dazugeben. Dann zieht ihr den Topf wieder auf den Herd und lasst die Masse köcheln, bis sie eindickt.

Die Gelatineblätter legt ihr für ein paar Minuten in kaltes Wasser ein, bis sie weich wird. Nehmt die Blätter heraus und drückt sie vorsichtig aus. Wenn eure Eimasse eingedickt ist, gebt ihr unter ständigem Rühren die Gelatine dazu. Lasst sie etwa 15 bis 20 Minuten abkühlen.

Währenddessen schlagt ihr eure Sahne steif. Die hebt ihr dann vorsichtig unter die Kokosmasse. Zum Schluss noch in hübsche Schüsseln füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.

Das Mus schmeckt übrigens auch super mit einem feinen Beeren-Fruchtspiegel!

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Johannisbeer-Panna Cotta mit Fruchtspiegel

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Ein Wochenende bei meiner Mama im Sommer ist Fluch und Segen zugleich. Segen, weil unser Garten Liegewiese, Grill-Location und Partystation in einem ist. Fluch, weil im Garten ständig irgendwas reif wird, das dann in stundenlanger Arbeit bei 30 Grad geerntet werden muss!

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Bei meinem letzen Besuch waren es schwarze Johannisbeeren. Die mag ich eigentlich so gar nicht. Überhaupt nicht. Null Komma Null. Aber wie das so ist: Wenn das verehrte Muttertier Johannisbeeren im Panna Cotta ordert, gibt es? Richtig – Johannisbeeren im Panna Cotta. Gemotze von unwilligen Töchtern hin oder her. Und wie das halt auch so ist: Mamas haben blöderweise einfach immer recht! Die Panna Cotta mit schwarzen Johannisbeeren und Fruchtspiegel war nämlich mal sowas von lecker, dass ich mich am liebsten gleich nochmal zum Ernten in den Garten gestellt hätte…

Ihr braucht:
400 ml Schlagsahne
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
3-4 Blätter weiße Gelatine
250 g schwarze Johannisbeeren (wahlweise auch Heidelbeeren)
Zucker nach Belieben

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Euer Rezept teil sich in zwei Teile:

1. Johannisbeersoße
Zerdrückt die schwarzen Johannisbeeren zunächst vorsichtig mit einer Gabel. Gebt sie in einen Topf, gebt etwas Zucker dazu und erhitzt das Ganze kurz. Zum Schluss mit einem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

2. Panna Cotta
Gebt die Schlagsahne mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zucker in einem Topf und lasst das Gemisch 15 Minuten köcheln. Nicht bei der Zeit schummeln und hin und wieder mal umrühren :-)

Parallel dazu legt ihr die Gelatine in kaltes Wasser, bis sie weich wird.

Zieht den Topf vom Herd und fischt die Vanilleschote raus. Nehmt die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie aus und rührt sie dann in die heiße Sahne ein. Ganz viel rühren!!!

Dann rührt ihr zwei Esslöffel der Beerensoße in die Masse ein, füllt die dann in hübsche Schälchen und lasst sie (im Kühlschrank) abkühlen. Wenn ihr eure Panna Cotta nachher stürzen wollt, die Schälchen mit kaltem Wasser vor dem Befüllen ausspülen!!!

Wenn eure Panna Cotta schön fest geworden ist, könnt ihr es vorsichtig stürzen und die Fruchtmasse darüber geben :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Selbstgemachtes Erdbeereis

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Wahnsinn, wir nähern uns mit rasanten Schritten dem Ende der Wahnsinns-Erdbeer-Wochen. Mit am Start waren die kaltgerührte Erdbeermarmelade, lecker-schmecker Erdbeercaipi, der hammermäßige Erdbeerlimes und heute: Das selbstgemachte Erdbeereis – macht’s gut, kleine beerige Freunde, wir sehen uns nächsten Juni wieder :-)

Ich hab einen kleinen Eisbuch-Tick. Immer wenn ich in irgendeiner Buchhandlung stehe (in München ist das der einzig wahre Hugendubel am Marienplatz), flitzte ich in die Kochbuchabteilung und guck mir die ganzen Bücher über selbstgemachtes Eis an. Manchmal wandert auch eines mit nach Hause – gut, ich hab zwar keine Eismaschine und mein Gefrierfach ist kleiner als ne Schuhschachtel, aber zumindest theoretisch könnte ich schon mal voll loslegen. Und es gibt ja immer noch Mamas riesige Gefriertruhe zuhause… ;-)

Da lagert momentan dieses spitzen selbstgemachte Erdbeereis, für das ihr KEINE Eismaschine, sondern nur ganz viel Liebe und ein bisschen Geduld braucht :-)

Erdbeereis_4_Pearls for Pillows

Die Zutaten für ein schönes Töpfchen herrlichstes Erdbeeersahneeis
300 ml Vollmilch
100 ml Schlagsahne
100 g feiner Zucker
4 Eigelb
500 g Erdbeeren
Saft von einer halben Zitrone

Gebt Milch und Sahne in einen Topf und erhitzt sie, bis die Masse zu köcheln beginnt. Währenddessen verrührt ihr die Eigelbe und den Zucker miteinander bis die Masse schäumt und eine helle Farbe bekommt. Rührt dann die heiße Milchmasse unter.

Den Milch-Topf spült ihr kurz aus, füllt eure Masse wieder rein und erwärmt das Ganze dann so 8 Minuten auf mittlerer Stufe. Ganz viel rühren!!! Wenn die Masse zu dampfen beginnt, zieht ihr die Eierkrem vom Herd und füllt sie in eine große Schüssel. Nicht wundern, die Masse wird etwas fester, wenn sie abkühlt..

Dann püriert ihr die Erbeeren mit dem Zitronensaft. Die Matsche streicht ihr mit einem Löffel vorsichtig durch ein feines Sieb und werft dann die Rückstände im Sieb weg. Das Erdbeerpüree vermischt ihr mit der Eierkrem und stellt das Ganze 30 Minuten in den Kühlschrank.

So und jetzt gehen alle ohne Eismaschine (so wie ich) wie folgt vor:
Die Masse in eine Schüssel füllen – dabei darauf achten, dass ihr mindestens noch drei Zentimeter bis zum Rand frei habt. Die Schüssel stopft ihr dann für zwei Stunden in die Gefriertruhe an die kälteste Stelle. Nach eineinhalb Stunden guckt ihr mal nach eurem Eis und zieht das bereits kristallisierte am Rand mit der Gabel in die Mitte. Dann rührt ihr das Ganze mit einem Schneebesen so lange, bis die Kristalle wieder zerschlagen und verteilt sind. Zwei Stunden zurück in die Truhe, dann das Ganze gleich nochmal!

Danach geht’s wieder zwei Stunden in die Gefriertruhe. Die Masse sollte danach schön fest, aber nicht mega hart sein! Mit einer Küchenmaschine rührt ihr euer Eis nochmal 1 bis 2 Minuten durch, bis sie eine schöne weiche Konsistenz hat.

Tja und dann könnt ihr gleich losfuttern oder es in eine verschließbare Schüssel füllen und für später in der Gefriertruhe aufbewahren :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Kaltgerührte Erdbeermarmelade

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Ich mag gerne so Artikel, die mit Fakten beginnen. Sowas wie „4 Wochen, 20 Konzerte, 100.000 Fans“: Ich vermutliche in dieser Liebe zum Detail die Reste meiner nicht ganz so erfolgreichen Mathe-Karriere ;-) Ich mag die Aufzählung stupider Zahlenfolgen, weil sie das Beschriebene irgendwie greifbar macht und – seien wir ehrlich – sich alles gleich doppelt so cool anhört, wenn man mit ein paar schicken Zahlen rüberkommt. Deshalb dachte ich: „Hey, wie wär’s mit ein paar traumhaften Fakten zu meinen Wahnsinns-Erdbeer-Wochen?!“, was dann so aussieht:

2 Tage, 30 Kilo Erdbeeren, 3 Erdbeerverwerter, 1 gefräßiger Bruder und 4 verschiedene Rezepte – naaaa, wie klingt das für euch? Ich hoffe doch sehr beeindruckend!

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Also schwingt euch auf’s Erdbeerfeld, sucht euch die leckersten roten Früchtchen und dann ab in die Küche, denn hier ist Nummer 1 der Wahnsinns-Erbeer-Wochen:

Kaltgerührte Erdbeermarmelade oder: Pulpe de fraise

Kaltgerührte Erbeermarmelade ist hammer. Kaltgerührte Erdbeermarmelade ist lecker. Kaltgerührte Erdbeermarmelade hat noch megaviele Vitamine, weil sie (wer hätte das gedacht?) nicht gekocht wird. Nope, kein bisschen. Nada. Stattdessen wird sie einfach ein Weilchen gerührt, bis sie nach und nach geliert. Am besten geht das eigentlich mit allen Früchten, die schon viel Pektin enthalten, wie Johannisbeeren. Die gelieren nämlich ganz schnell und einfach. Aber eben auch mit yummy Erdbeeren. Die Konfitüre wird nicht ganz so fest wie normale – dafür könnt ihr die Pulpe de fraise aber auch easy zur lecker Erbeersoße für Vanilleeis oder wie bei mir zum Grießpudding umfunktionieren :-) Und sie schmeckt K-Ö-S-T-L-I-C-H!!!

Ihr braucht:
500 g Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 EL Rum

Die Marmelade an sich geht kinderleicht: Püriert die Erbeeren und streich sie dann durch ein feines Sieb. Nicht zu feste mit dem Löffel streichen, gut ist, wenn die kleinen Kernchen am Sieb hängen bleiben! Dann gebt ihr den Zitronensaft und den Gelierzucker dazu und lasst das Ganze auf mittlerer Stufe etwa eine halbe Stunde rühren. Wir haben so ein schlaues Küchengerät, das das ganz ohne menschliches Helferlein schafft, aber ihr könnt genauso gut einen normalen Handrührer verwenden :-)

Zum Schluss in vorgespülte Gläser füllen und noch etwas Rum vor dem Verschließen darüberträufeln. Die Marmelade könnt ihr einige Wochen im Kühlschrank lagern… Oder einfach sofort alles ratzeputz aufessen ;-)

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Last Minute Vatertags-Geschenk: Bananen-Bier-Muffins

Bananen-Bier-Muffins_2_Pearls for Pillows

Wenn ich an meinen Papa denke, dann stelle ich mir immer diesen irre großen, braunhaarigen Mann mit dem dünnsten (und trotzdem dichten) Haar der Welt vor. Knackig braun von der letzten Italienreise, immer auf der Suche nach der perfekten Pizzeria und mit einem merkwürdig gerundeten Finger, der irgendwie stolz zu verkünden scheint: „Yes, ich bin Schreiner und ich hab mir mal kräftig auf den Finger gekloppt“. Ja, das ist mein Papa und wenn man uns nebeneinander stehen sieht, weiß man sofort, wessen Tochter ich bin. Gut, abgesehen von der Größe und den O-Beinen, aber man muss ja nicht alles seinen Eltern nachmachen ;-)

Wie alle bayerischen Papas mag auch mein Papa BIER. Köstlich prickelndes, aromatisches Bier. Jetzt kann ich ihm aber halt schlecht einfach einen Kasten Bier per Post schicken, weil ich für’s Porto dann erstens auch gleich die Brauerei kaufen könnte und ich den Postbeamten biertechnisch auch nicht so ganz vertraue ;-) Also dachte ich, hey, machst halt BIER-MUFFINS!!! Und für alle zweifelnden Damen: Ja, das schmeckt köstlich, überhaupt nicht nach Bier, sondern einfach fluffig leicht nach Banane und Zimt!

Bananen-Bier-Muffins_4_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
100 ml Bier (Helles, ich hatte Augustiner)
60 g Butter
100 g Zucker
1 TL Natron
120 g Mehl
1 Prise Salz
1 Banane (mit einer Gabel zermatscht)
1 Ei
etwas Zimt
Schoko-Kuvertüre (zartbitter)
ein paar Kaffeebohnen

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Gebt die Butter mit dem Bier in einen Topf und erhitzt das Ganze auf mittlerer Stufe, bis die Butter geschmolzen ist. Gebt dann gleich noch den Zucker mit rein und nehmt das Gebräu vom Herd. Das stinkt, ich weiß, wird aber nachher echt lecker :-)

Verrührt in einer zweiten Schüssel Mehl, Natron und Salz miteinander.

In einer dritten Schüssel gebt ihr die Banane und das Ei hinein und verrührt das Ganze kurz. Dann gebt ihr abwechselnd die lauwarme Bierbrühe und das Mehlgemisch hinzu, verrührt den Teig kurz, gebt den Zimt mit reun und füllt ihn in eure Muffinförmchen. Am besten 3/4 vollmachen, die Muffins gehen noch etwas auf.

Für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen!

Nach dem Abkühlen schmelzt ihr die Kuvertüre und streicht/gießt sie über eure Muffins. Noch eine Kaffeebohne obendrauf und fertig ist euer Vatertagsgeschenk :-)

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Super-saftige Lemon Blondies {in Kuchenform}

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Kennt ihr das auch, wenn ihr plötzlich irre Lust auf eine bestimmte Zutat/Obstsorte oder was auch immer habt und die dann in jedes Essen mit rein muss? Ich hatte letzte Woche einen ganz schlimmen Fall von Zitronen-Sucht. Zitrone im Dressing, Zitrone in meinem Wasser, Zitrone im Kuchen. Ich bin einer von diesen Menschen, die (sobald sie sich unbeobachtet fühlen) den Zitronenschnitz aus dem Glas fischen und ihn mit genüsslich verzogenem Gesicht auffuttern. Zitrone ist lecker, Zitrone ist frisch, Zitrone ist SOMMER :-)

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Also musste ein Zitronenkuchen her, klar oder? Keiner normaler, wär ja langweilig! Neeeeein, richtig schön saftig und dekadent muss der sein! Also her mit den Lemon Blondies! Ihr könnt dafür übrigens auch ein ganz normales Blech verwenden – ich hatte da einfach kein passendes und hab deshalb eine kleine runde Springform verwendet ;-)

Zitronen-Blondie_3_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
6 EL Butter
180 g weiße Schokolade
150 g Zucker
60 ml Zitronensaft
2 Eier
1 Prise Salz
220 g Mehl
geriebene Schale von einer Zitrone

Für den Guss:
200 g Puderzucker
2 EL lauwarmes Wasser
2 EL Zitronensaft
etwas geriebene Zitronenschale

Zitronen-Blondie_1_Pearls for Pillows

Ich schmelze meine Schokolade IMMER im Wasserbad, weil ich die Königin im Schokolade-versauen bin. Neulich hab ich’s aber in der Mikrowelle probiert – hat super funktioniert. Stellt die Mikro auf 600 Watt, gebt Butter und Schoki in eine Mikrowellen-geeignete Schüssel und steckt sie in die Mikro. Ich hab einfach alle 30 Sekunden kurz geöffnet, umgerührt und dann wieder 30 Sekunden laufen lassen, bis nur noch ein paar gröbere Stücke nicht geschmolzen waren. Die sind dann beim umrühren auch noch verschwunden :-)

Gebt dann den Zucker in die warme Masse und rührt, bis er sich aufgelöst hat. Danach gebt ihr Eier, Zitronensaft und Salz dazu. Zum Schluss rührt ihr noch in kleinen Portionen das Mehl unter.

In eine möglichst große Springform oder einer Backblech geben (am besten ist es, wenn euer Teig so 2 – 2,5 Zentimeter in der Form steht) und dann bei 180 Grad für etwa 25 Minuten in den Ofen. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Guss gebt ihr den Puderzucker, Wasser und Zitronensaft in eine Schüssel und rührt, bis ihr eine schöne glatte Masse habt! Über die kalten Blondies geben und fest werden lassen. Zum Schluss noch etwas Zitronenschale darüber raspeln und fertig!

Zitronen-Blondie_4_Pearls for Pillows

{5 Minuten Futter} Frittierte Banane mit Joghurt

Frittierte Banane_1_Pearls for Pillows

Was Essen betrifft hab ich einen klaren Standpunkt: Selbst gekocht ist gut, frittiert ist besser! Vielleicht nicht unbedingt gesund, aber was weiß ich schon – bin ja kein Arzt ;-)

In meiner wilden Jugend waren wir aus irgendeinem Grund alle ganz wild auf „Das perfekte Dinner“. Diese komische Show auf VOX, in der sich die Leute bekochen und immer möglichst wenig Punkte an die Konkurrenten verteilen. Jedenfalls dachten wir, es wäre doch ne spitzen Idee, das mal selber nachzuspielen. 5 Mädels, 5 Abende, Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Meine Nachspeise war, hey Überraschung, frittiert. Frittierte Bananen-Bällchen, mit denen ich mich auch jedes Mal vollstopfe, wenn wir beim Asiaten sind, bis mir schlecht wird und ich schwöre, das Zeug nie wieder zu essen. Gewonnen hab ich übrigens leider trotzdem nicht, aber immerhin war ich auch nicht Letzte :-)

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Leider, leider haben die Dinger aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man braucht eine Fritteuse. Und viel Fett. Aber wenn frittierte Bananen halt einfach soooo gut schmecken?! Kein Problem, liebe Kinder! Dann macht ihr euch eine ganz easy frittierte Banane in der Pfanne! Und dafür braucht ihr weder ewig lange Vorlaufzeit, noch megaviel Fett oder tausend Zutaten, sondern:

für ein bis zwei Portionen:
eine noch nicht ganz reife Banane
etwas Mehl
Ahornsirup oder Honig
etwas Zimt
einen Becher Naturjoghurt

Frittierte Banane_3_Pearls for Pillows

Schneidet die Banane in etwa 4mm dicke Scheibchen. Gebt einen guten Schuss Öl in eine Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe.

Stäubt die Bananen-Scheibchen mit etwas Mehl von beiden Seiten ein. Sobald das Öl heiß ist, gebt ihr sie in die Pfanne und bratet die Banane jeweils etwa 1 1/2 Minuten von beiden Seiten goldbraun an.

Gebt den Naturjoghurt in eine Schüssel. Nehmt die knusprigen Scheibchen aus dem Fett, lasst etwas auf einem Küchentuch abtropfen und drapiert sie dann auf eurem Joghurt. Zum Schluss noch das Ahornsirup darüber träufeln und mit Zimt einpudern und fertig!

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Lalalecker: Supersaftige Zitronen-Joghurt-Cheesecake-Cupcakes

Zitronen-Joghurt-Cupcakes_1_Pearls for Pillows

Es gibt nicht viele Dinge, die ich so sehr liebe, dass ich theoretisch, rein theoretisch, meine Oma dafür einen Tag verleihen würde. Zu diesen Dingen gehören:

1. Karamalz: Oh, wie ich dich herrlichen, braunen Malztrunk vergöttere! Besonders nach dem einer anstrengenden Joggingrunde bist du mein bester Freund.
2. Ballaballa und saure Schnüre: Ich mag keine Schokolade, ich mag keinen Kaffee, ich mag keine Nüsse (die machen mir immer meine Zahnspange kaputt), aber ich mag Ballaballa und saure Schnüre. Am besten in giftgrün mit Fake-Apfelgeschmack. Kein Witz, eine Freundin hat mir mal 50 Meter Ballaballa-Schnüre geschenkt, die waren nach zwei Monaten weg.
3. Ofenkäse: Mein Leben hat eigentlich nur zwei Jahreszeiten – Sommer und Ofenkäse-Zeit. Wäre ich ein Tier, ich wär‘ ein Otter. Wäre ich was zu essen, wäre ich ein dicker, fetter Ofenkäse!
4. Käsekuchen: Der einzige Kuchen, den ich WIRKLICH, WIRKLICH gerne esse, ist Käsekuchen. Diese cremig-weiche Konsistenz und der Geschmack…

Jetzt ist halt so ein ganzer Käsekuchen für einen doch immer recht viel. Man will ja auch nicht tagelang nur noch Kuchen essen, bis er einem zum Hals raushängt! Also musste eine schlaue Lösung her: Cheesecake-Cupcakes!!! Und die schmecken so lecker, so so la la lecker, dass ich fast auf Karamalz, Ballaballa und Ofenkäse dafür verzichten könnte :-)

Zitronen-Joghurt-Cupcakes_6_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
120 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
1/3 TL Backnatron
80 g weiche Butter
2 Eier
200 g griechischer Joghurt
Saft von einer Zitrone
Vanille-Extrakt

Für das Topping
120 g Mascarpone
100 ml Schlagsahne
40 g Puderzucker
Vanillearoma
Abgeriebene Schale einer Zitrone

Zitronen-Joghurt-Cupcakes_3_Pearls for Pillows

Vermischt Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer Schüssel. Schneidet die weiche Butter in kleine Stücke und gebt sie zu den anderen Zutaten. Kurz auf unterer Stufe durchrühren, bis sich kleine Streusel bilden.

Jetzt kommen die Eier mit ins Spiel. In die Schüssel geben und alles gründlich verrühren. Zum Schluss kommen noch Zitronensaft, Vanille-Extrakt und Joghurt dazu. Füllt die Masse dann in eure Muffinförmchen – die Cupcakes gehen nicht allzu stark auf, ihr könnt sie also zu gut 3/4 voll machen.

Die Cupcakes kommen dann bei 175° etwa 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Rausholen und etwa zwei Stunden einfach in Ruhe abkühlen lassen!

Zum Schluss macht ihr euch noch an das Topping. Die Mascarpone mit dem Zucker und dem Vanillearoma vermischen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig die Mascarpone-Masse einrühren. Mit ein Spritztülle mit Sternform auf die Cupcakes geben, die Zitronenschale darüber reiben und genießen :-)

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Yummie-yummie-yeah: Apfel Karamell Muffins

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Gebt mir einen Tag Zeit und genau EINE Aufgabe und mein Tag sind hundertprozentig so aus: Aufstehen, Essen, trödeln, Mittagessen, trödeln, Wohnung putzen, trödeln, einkaufen gehen, fernsehen, äußerst widerwillig meine Aufgabe erledigen, schlafen gehen. Natürlich alles begleitet von herrlich-schlechtem Gewissen, weil ich ja ganz genau weiß, dass ich endlich mal mein Zeugs gebacken kriegen sollte ;-) Gebacken im wahrsten Sinne des Wortes – Tamis Samstags-Aufgabe waren nämlich äußerst geile Geburtstags-Muffins für mein verehrtes Vatertier. In den Ofen gehüpft sind sie (hey, Überraschung!) dann gestern Abend um zehn – kann sich wenigstens keiner beschweren, sie wären nicht frisch gewesen ;-)

Apfel Karamell Muffins_3_Pearls for Pillows

Für 12 fruchtig-leckere Muffins braucht ihr:
60 g Butter
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
70 g brauner Zucker
200 ml Hafermilch
1 Ei

Karamell-Glasur:
2 EL Sahne
40 g brauner zucker
15 g Butter

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Erster Schritt: Entkernt beide Äpfel. Einen der beiden schält ihr dann und reibt ihn grob auf. Den zweiten Apfel viertelt und schneidet ihr in etwa 5mm dicke Scheiben. Die dann von beiden Seiten mit dem Zitronensaft einreiben und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel verrührt ihr zunächst Backpulver, Zimt und Mehl miteinander und gebt das Ganze dann zur Apfelmasse. Noch den Zucker dazu und die Masse ein wenig verrühren.

Lasst die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch und dem Ei. Die Flüßigkeit gebt ihr zur Apfelmasse und verrührt alles kurz zu einem groben Teig.

Füllt den Teig in eure Papierförmchen (nicht ganz voll machen) und platziert die Apfelscheiben auf den Muffins.

Tja, und dann geht’s für eure kleinen süßen Freunde erst mal 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen – neeeein, noch nicht naschen, da fehlt doch noch was!!!

Rischtisch, die Karamell-Glasur!
Und die ist in genau DREI Minuten fertig: Einfach Sahne, Butter und Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lasst ihr die Masse noch etwa 2 Minuten köcheln, bis sie sich etwas eingedickt hat. Auf die Muffins träufeln, abkühlen lassen und genießen :-)

Apfel Karamell Muffins_2_Pearls for Pillows