Upcycling Adventskranz: Dosen-Kerzenhalter

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Alter Schwede, kaum zu fassen, aber in ’nem guten Monat ist doch tatsächlich schon wieder Weihnachten! Natürlich hab ich mir ganz fest vorgenommen, meine Geschenke in diesem Jahr schon ganz bald zu besorgen, aber sobald ich auch nur einen Gedanken daran verschwende, randaliert das kleine verrückte Äffchen in meinem Kopf und -schwupps- schon sitze ich wieder da und bastle ;-)

Dafür hab ich aber auch schon einen wirklich 1a, mega umweltschonenden Adventskranz und dafür braucht ihr nichts außer vier Konservendosen und etwas (Sprüh-)Farbe!

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Gut, und vielleicht noch…
vier Stabkerzen
Holz-Zahlen
(Heiß-)Kleber
Dekogras / Moos und ein bisschen Deko-Zeugs
;-)

Ich hab mich für jeweils zwei gleich große Dosen entschieden. Die müsst ihr erst mal ordentlich (mit Spühlmittel, meine Freunde!) auswaschen, die Banderole entfernen und gründlich abtrocknen. Damit die Farbe auch wirklich gut hält, hab ich mit etwas Schleifpapier die Oberfläche ein kleines bisschen angeraut und die Oberfläche dann noch mal abgewaschen. Müsst ihr aber nicht unbedingt machen!

Dann stellt euren Dose mit der Öffnung nach unten auf und besprüht sie schön gleichmäßig mit der Sprühfarbe. Wenn ihr schlau seid, macht ihr das nicht unbedingt in eurer 20 Quadratmeter-Bude und holt euch Lungenkrebs im Endstadium ;-) Das lasst ihr ein paar Minütchen trocknen.

In der Zwischenzeit schnappt ihr euch eure Holz-Zahlen und bepinselt die passend zu den Dosen. Also möglichst nicht schwarz auf schwarz ;-) Sobald die Dosen trocken sind, klebt ihr die Zahlen mit (Heiß-)Kleber auf eure Dosen.

Nächster Schritt ist die Füllung. Ich hab hier Dekogras verwendet, ihr könnt aber auch frisches, saftig-grünes Moos nehmen oder was auch immer euch so einfällt :-) Zum Schluss steckt ihr die Kerzen in eure Dosen, bindet noch ein paar Deko-Sachen dran und fertig ist euer Adventskranz!

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{Leckerschmecker} Überbackene Apfelringe

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Mal ganz, ganz ehrlich: Gibt es auf der lieben weiten Welt denn irgendwas, das man nicht frittieren oder braten kann? Nope! Bestes (und echt absolut wahres) Beispiel: Frittiertes Snickers. Jup, kann man so in Manchester in der Uni-Mensa kaufen, hab Beweisfoto + Testbericht bekommen – besser NICHT zuhause nachmachen ;-) Momentan bin ich grad total im Apfel-Fieber. Normaler Apfel geht natürlich dank Zahnspange nicht mal schnell spontan und KUCHEN, an einem WOCHENTAG? Wenn ich so ein geordnetes, schön geplantes Leben hätte, dass ich abends noch einen Kuchen backen könnte, hätte ich wahrscheinlich einige Probleme weniger :-D Also, was mach ich? Logisch, Apfelringe schön rausbraten! Ummantelt wird der Apfelschmaus von herrlichstem Pancake-Teig – herzlich willkommen im Apfel-Olymp…

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Ihr braucht (für zwei verfressene Personen):

zwei Winteräpfel (ich hatte Boskoop-Äpfel)
150 Gramm Mehl
zwei Eier
50 Gramm zerlassene Butter
zwei Esslöffel Zucker
Milch
Zimt und Puderzucker zum Bestreuen
Sonnenblumenöl für die Pfanne

Gebt die zerlassene Butter, das Mehl, die Eier und den Zucker in eine Schüssel und verrührt das Ganze. Nach und nach gebt ihr dann Milch dazu, bis ihr eine recht zähflüssige Masse ohne Klumpen habt. Gebt einen guten Schuss Öl (nicht sparen) in eure Pfanne und wartet, bis das Öl heiß ist.

In der Zwischenzeit nehmt ihr eure beidem Äpfel, wascht die mal ordentlich und schält sie. Wenn ihr so ein cooles Apfelkernhaus-Rausmach-Dings habt, entfernt ihr jetzt das Kernhaus (falls nicht, macht ihr einfach erst mal mit dem nächsten Schritt weiter). Dann schneidet ihr eure Äpfel in dünne Scheiben und tunkt die in euren Teig. Falls ihr das Kernhaus noch nicht entfernt habt, schneidet ihr das einfach noch Schnell mit dem Messer raus.

Jetzt kommen eure Apfelscheiben in die Pfanne und dürfen von beiden Seiten richtig schön goldbraun werden. Rausnehmen, auf ein Küchentuch zum Abtropfen legen, mit Zimt und Puderzucker bestreuen und noch warm vernaschen :-)

Wenn ihr noch ein bisschen Teig übrig habt, gebt ihn einfach in die heiße Pfanne und ihr habt spitzen Pancakes!

Tamis mörderischer Halloween-Spaß {4}: Last Minute Halloween Deko

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In meiner Top 3 der Ekel-/Gruselfaktor-Viecher sind zu finden:

Numero Uno: Schlangen jeglicher Art. Wenn ich eine Schlange im Fernsehen sehe, ziehe ich meine Beine panisch ins Bett und gucke unter meinen Möbelstücken nach, ob sich vielleicht eine Schlange in meine Wohnung verirrt hat. Mein Freund hat mir irgendwann mal erzählt, Schlangen könnten auch durch das Klo-Rohr hoch bis zu mir in den 4. Stock kommen – nicht witzig!!!!

Numero dos: Spinnen. Der Klassiker. Alles mit mehr als vier Beinen und Behaarung ist mir unsympathisch. Gut, außer Bienen, Marienkäfer und Hummeln. Und Schmetterlinge (keine Ahnung, wie viele Beine die so haben?!).

Numero tres: Fische. Ernsthaft, diese glitschigen Dinger mit ihren riiiiiesigen Augen finde ich echt widerlich. Außerdem musste ich mal nen Tag lang ’nen Koi durch die Badewanne schieben, damit er nicht abdankt, während meine Eltern den Teich gesäubert haben. Und ganz ehrlich: Ein Tag nassen, glitschigen, stinkenden Riesenfisch, der sich immer wieder auf den Bauch hat kippen lassen, rumschieben reicht einem für’s Leben.

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Was ich dagegen gar nicht verstehe, ist, wieso die Fledermaus zum Gruseltier erklärt wurde. Gut, die ist gerne nachts unterwegs, kann Krankheiten übertragen und dich, wenn sie eine Latino-Fledermaus ist, sogar beißen. Aber: Das trifft auch auf nen Hamster zu ;-) Tja, weil aber nun mal die Fledermaus und die Spinne das Rennen um das offizielle Halloween-Tier gemacht hat, hab ich hier zwei super-easy Last Minute Halloween-Deko-Ideen für euch:

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Fledermaus-Strohhalm

Ihr braucht:
Strohhalme – am besten die hübschen aus Papier, aber ganz normale gehen auch!
(Heiß-)Kleber
schwarzes Tonpapier
eine Schere

Zeichnet euch auf euer Tonpapier eine kleine Fledermaus. Nicht zu detailliert, denn gleich müsst ihr das Ganze ausschneiden ;-) Am besten, ihr nehmt gleich zwei Lagen Papier hintereinander, denn ihr braucht zwei identische Fledermäuschen für euren Strohhalm – ein Mal vorne, einmal hinten. Dann werft ihr eure Heißklebepistole an und klebt eine Fledermaus mit dem Körper auf den Strohhalm. Dann legt ihr euch schon mal die zweite Fledermaus bereit und gebt auf die Flügel der schon angeklebten einen Klecks Kleber. Zweite Fledermaushälfte drauf, sodass die beiden Fledermäuse den Strohhalm umschließen und fertig :-)

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Spinnenstein

Ihr braucht:
Einen gewaschenen Stein
schwarzen Edding

Eigentlich selbsterklärend :-) Malt einen Spinnenkörper und mit feinen Punkten die Beine (acht Stück, gelle!). Mit etwas dickeren Punkten malt ihr dann ein Netz und einen Faden, der die Spinne mit dem Netz verbindet. Fertig!

Tamis mörderischer Halloween-Spaß {3}: Baiser-Geister

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Ich bin ein mega-leicht zu erschreckendes, typisches Mädchen. Wirft mir jemand eine Gummischlange vor die Füße, steh ich quasi schon auf dem nächsten Tisch und kreische „Iiiiiih, mach’s weg!!!!“. Ich hab in meinen 23 Jahren noch keinen einzigen Horror-Film komplett gesehen, weil ich mir bei wirklich JEDER grusligen Szene mein Kuschelkissen vor’s Gesicht halte und alle zwei Sekunden frage „Ist es schon vorbei?“. Nachdem ich „Der Exorzismus der Emily Rose“ geguckt hab, wollte ich drei Tage nicht mehr alleine in den Keller und nachts nicht mal alleine auf’s Klo.

Und trotzdem LIEBE ich Halloween :-) Nicht so die Mir-hängt-ein-Auge-raus-Kostüme, sondern einfach den gepflegten Grusel mit Freunden. Und wenn man sich gemeinsam vor dem Fernseher Grusel-Futter einverleibt, sind die Horror-Filme auch nur noch halb so wild! (Und wer mich in diesem Jahr erschreckt, dem gnade Gott, meine Freunde!)

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Für die kleinen Halloween-Baiser-Geister braucht ihr:

3 Eiweiß
150 g Puderzucker
einen Teelöffel Zitronensaft
einen Esslöffel Speisestärke
einen Teelöffel Nutella
einen Zahnstocher o.Ä.
einen Gefrierbeutel

Schlagt zunächst das Eiweiß schaumig. Dann gebt ihr nach und nach den Puderzucker, den Zitronensaft und die Speisestärke dazu. Fertig ist das Ganze, wenn die Masse glänzend und glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Lieber etwas zu lange schlagen!

Heizt euren Ofen auf 100° vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Dann nehmt ihr euren Gefrierbeutel (eine Spritztülle geht natürlich auch!) und schneidet eine der Ecken ab. Nicht zu groß, die Öffnung sollte nicht größer als ein Zentimeter sein. Jetzt löffelt ihr nach und nach eure Masse in euren improvisierten Spritzbeutel und macht dann kleine Haufen auf euer Backblech. Genauso groß, wie ihr sie spritzt, bleiben sie am Ende auch.

Und jetzt kommen eure Geister erst mal laaange, lange in den Ofen. 90 bis 100 Minuten! Dann nehmt eure Geister aus dem Ofen und lasst sie auf dem Blech abkühlen.

Ist euer Nutella recht hart, steckt ihr es kurz in die Microwelle, bis es schön weich ist. Mit dem Zahnstocher malt ihr dann noch kleine Gesichter auf eure Geister und schon seid ihr fertig :-)

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Original Indischer Chai Tea

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Meine lieben Freunde des guten Geschmacks, ihr wisst ja: Ich und Heißgetränke, das ist so ne Sache. Mit Chai Tea verbinde ich ja automatisch immer diesen ekelhaften Chai Latte, den ich wirklich auf den Tod nicht ausstehen kann ;-) Dabei hat echter Chai Tea eigentlich gar nicht so viel mit diesem Zeugs gemein (mal abgesehen von der Milch…) und wärmt richtig schön! Und da hier in München gestern leider der Winter ausgebrochen ist, ist das auch bitter nötig :-)

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Die Zutaten (vier Tassen)
Eine Zimtstange
4 grüne Kardamomkapseln
2 schwarze Kardamomkapseln
6 Nelken
5 Teelöffel schwarzer Tee
1/2 Liter Wasser
1/2 Liter Milch
Honig zum süßen

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Und schon geht’s los: Gebt eure Gewürze bei mittlerer Hitze in eine Pfanne und röstet sie etwa zwei Minuten.

Die gerösteten Gewürze gebt ihr dann mit dem Wasser in einen Topf und bringt das Ganze zum Kochen. Dann lasst ihr es bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln.

Jetzt den Tee, Milch und Honig mit dazu und noch mal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und 3 – 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Letzter Schritt: Gießt den Tee durch ein Sieb in eine Kanne und trinkt ihn am besten gleich noch schön heiß :-)

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Die Inder trinken ihren Chai Tea übrigens am liebsten nach einem richtig deftigen Essen. Na, dann: Cheers!

Tamis mörderischer Halloween-Spaß {2}: Blutiger Beeren-Schmaus

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß geht in die nächste Runde! Schneewittchen trifft Bloody Mary und beschert euch eine hammermäßige Geschmacksexplosion ;-)

Ich futtere eigentlich total selten Nachspeisen. Nicht aus einem irren Diätwahn raus, sondern einfach, weil ich nie daran denke, mir noch ein leckeres Dessert zu basteln. Eigentlich schade, wenn man so drüber nachdenkt! Gestern war ich dann auf großer Einkaufstour (na gut, eigentlich hätte ich ja nur ein paar Kleinigkeiten für’s Sonntagsfrühstück besorgen sollen…) und dachte plötzlich: „Hey, Halloween-Dessert, das wär’s doch!“. Irgendwas mit rot und blutig und lecker am besten :-)

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Herausgekommen ist mein Blutiger Beerenschmaus und eine irre Fotosession mit meiner Mama: Blutiges Fleischermesser besorgt? Check! Mit ner Kerze fast den Hintergrund abgefackelt? Check! Ner Schaufensterpuppe die Hand geklaut? Check! Glas mit der Nachspeise umgeworfen? Check! Beste Voraussichten für ein hammermäßiges Halloween ;-)

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Ihr braucht für drei Portionen:

1 Becher Mascarpone
1 Becher Naturjoghurt
125 g Quark (ich hab den mit 40 % genommen, aber das geht auch mit weniger fettigem Quark!)
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zucker
einen Schuss Zitronensaft

100 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
etwas Zucker

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Verrührt Mascaropone, Naturjoghurt, Zitronensaft und Quark miteinander und gebt dann den Vanillezucker dazu. Dann testen, wie süß eure Creme ist und je nach Geschmack noch etwas Zucker dazugeben. In den Kühlschrank stellen.

Dann nehmt ihr eure Waldbeeren (meine waren tiefgekühlt – da ein bisschen Antauen lassen) und püriert sie schön fein. Zum Schluss noch mit Zucker etwas süßen.

Schnappt euch ein paar hübsche Gläser und fangt dann an, die beiden Massen hineinzuschichten. Also eine Schicht weiße Creme und dann wieder Frucht, weiß und rot, weiß und rot… Die letzte Schicht sollte dann weiß sein. Da macht ihrnoch mit der roten Masse ein paar Bluttropfen drauf und schon ist eure Nachspeise fertig :-)

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {1}: Kürbis schnitzen gibt’s übrigens hier :-)

Kleiner Herbstkranz – Plündert euren Garten

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Während meiner gesamten Schulzeit hat mich meine Mutter zwei Mal im Jahr, nämlich ein Mal im Herbst und ein Mal Anfang Dezember, an einem Samstagmorgen aus dem warmen Bett gezerrt und in den Wald geschleppt. Und da haben wir dann gesammelt: Mit Reif bedecktes Moos, Zweige, merkwürdige Beeren und anderes Zeugs. STUNDENLANG, die morgendliche Stille nur von meinen Gemaule unterbrochen ;-)

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Das ganze restliche Wochenende verbrachten wir (okay, ich geb’s zu, hauptsächlich mein Muttertier) mit Kränze-binden. Und auch, wenn ich nur unter Androhnung schlimmster Strafen in den kalten Wald zu kriegen bin, liebe ich unseren kleinen Brauch dann doch :-)

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Heute Nachmittag bin ich also in das Stück Rasen im Hinterhof gestiefelt und hab den gemeinschaftlichen Garten geplündert. Hauptsächlich Hagebutten, aber auch ein paar rote Weinblätter und so komische blaue Beeren (sorry, aber ich bin echt kein Pflanzenexperte…). Den Stiel immer schön lang lassen, mindestens 5 Zentimeter. Nehmt, was ihr schön findet!

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Jetzt braucht ihr nur noch grünen Blumendraht, den ihr auch zum Adventskranzbinden verwendet. Warum Draht? Weil ihr den dann ganz easy zu einem Kranz biegen könnt :-)

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Dann legt ihr los: Nehmt euch den ersten Zweig und legt darauf etwas versetzt den zweiten und sonstiges Grünzeug. Draht rumwickelt. Neuen Zweig nehmen und gleiches Spiel.

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Das sieht jetzt erst mal wie ne lange Schlange aus. Je nachdem, wie groß ihr euren Kranz haben wollt, desto länger die Schlange. Zum Schluss biegt ihr eure Schlange noch rund und verbindet die Enden mit dem Draht.

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BLOGGERAKTION: Tamis mörderischer Halloween-Spaß {1}: Kürbis schnitzen

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Eigentlich würde ich euch hier von einer der lustigsten und besten Traditionen zum Thema Kürbis-Beschaffung erzählen, die meine Mama und ich seit Jahren liebevoll kultivieren. WÜRDE, denn leider ist die streng geheim (ja und auch ein winziges bisschen illegal, aber pssst!). Stattdessen gibt’s heute die Geschichte meines ersten und einzigen Halloween-Desasters: Als ich noch ein ziemlich kleiner Pimpf war, haben meinen Eltern zu Halloween eine kleine Party geschmissen. Highlight des Abends war eine selbstgemachte Kürbis-Suppe. Großes „aaahh“ und „oohhh“ bei den Gästen, angeekeltes Gesicht bei Klein-Tami. Ich mag nämlich keine Gemüsesuppen. Wirklich nicht. Und orange Suppe war (ach was sag ich, IST) mir erst recht suspekt. Und als hätte das nicht schon gereicht, hat meine Mum als kleinen Gag eine Rosine in den Suppentopf geschmuggelt und behauptet, sie hätte da ’ne Hexenwarze verkocht. Tja, in wessen Teller ist das Ding wohl gelandet?

Ich mach’s kurz: Ich bin dann an diesem Abend schon ziemlich bald und unfreiwillig, aber dafür ohne Hexenwarze im Magen in mein Bettchen gewandert ;-)

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Trotzdem LIEBE ich Halloween und meine zweit-liebste Halloween-Tradition, Kürbisschnitzen mit Bastel-Buddine Ali. Und das macht echt so unglaublich Spaß, dass ich euch zu einer kleinen Kürbis-Aktion motivieren will! Liebe Blogger, wie sieht’s aus? Wenn ihr Lust habt, dann schließt euch unter „Mörderischer Halloween-Spaß“ und Verlinkung bis zum 31. Oktober mit einem Kürbis-Schnitz-Beitrag an!!! Alle Nicht-Blogger: Postet doch ein Bild von eurem Kürbis-Kunstwerk auf meiner Facebook-Seite :-)

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How to Schnitz a Kürbis ;-)

1. Arbeitsplatz großzügig mit Zeitungspapier auslegen, Schüsseln für den Abfall bereitstellen, eine kleine Messerauswahl bereitlegen und Glühwein warm machen. Ich persönlich mag gerne diese kleinen Schälmesser, die oben so halbrund sind. Wisst ihr, was ich meine? Außerdem braucht ihr noch ein großes für den Deckel.

2. Kürbis abwaschen und dann den Deckel ausschneiden. Dabei dürft ihr auf KEINEN FALL senkrecht nach unten schneiden, sonst plumpst euer Deckel später einfach in den Kürbis. Schneidet also mit dem Messer SCHRÄG nach innen. Achtet auch darauf, die Öffnung nicht zu klein zu machen, dann kommt ihr später leichter mit den Händen rein.

3. Wenn ihr den Deckel runter habt, müsst ihr den ganzen Schlonz aus dem Kürbis holen. Am besten mit einem Esslöffel alles runterschaben. Das wird etwas dauern, aber wenn ihr gründlich seid, bleibt euer Kürbis länger haltbar.

4. Jetzt zeichnet euch (am besten mit Bleistift) euer Gesicht auf den den Kürbis.

5. Ran ans Messer! Tastet euch vorsichtig ran und bekommt ein Gefühl für Kürbis und Messer. Und lasst euch ruhig Zeit – euer Kunstwerk muss nicht in 15 Minuten fertig sein!

6. Wenn ihr so wie ich teilweise nur die orange Schale abschneidet und das Innere stehen bleibt, müsst ihr gucken, ob da trotzdem genug Licht durchschimmert. Falls nicht, schabt ihr einfach VON INNEN so lange Fruchtfleisch weg, bis ihr den gewünschten Effekt habt.

7. Kerze rein und fertig!

Kalligraphie in shape II: Create a silhouette

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Ich kann mich noch gut an die erste Woche nach den laaangen, langen Sommerferien erinnern. Eigentlich bestand die jedes Jahr nur darin, zwei Klassensprecher zu wählen und dann mühsamst alle Bücher heim zuschleppen, bevor es dann nachmittags Schulzeug einkaufen ging. Ich konnte die erste Schulwoche so gar nicht ab! Umso mehr bedaure ich grad die bayerischen Kids, die seit Dienstag wieder in die Schule müssen…

Was mir aber seit meiner Schulzeit geblieben ist, ist mein Hang zu selbst gebastelten Einbänden, egal ob für Bücher, Hefte oder Terminkalender. Vor allem Kochbücher werden bei mir regelmäßig eingebunden, weil ich einfach ein alter Saubär bin und ständig irgendwas beim Kochen ankleckere… Der Einband ist bei mir übrigens seit der 7. Klasse der gleiche geblieben. Dieses braune Paket-Papier, auf dem man in langweiligen Momenten (hust… Mathe) so schön rumkritzeln kann ;-)

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Schöner wird’s allerdings, wenn man sich etwas Mühe gibt und einen Silhouette stempelt, in die dann die Beschriftung kommt. Dafür braucht ihr nur dieses wunderbar fade braune Papier für euren Einband, einen Bleistift mit einem Radiergummi am Ende, ein Blatt Papier und ein Stempelkissen oder einfach Acrylfarbe.

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Für Lieblingsfächer oder schöne Bücher schneidet ihr euch aus dem Blatt Papier einfach ein Herz aus und platziert es mittig auf eurem Einband. Dann drückt ihr den Stempel in die Farbe und stempelt einfach um das Herz rum. Am Anfang sehr eng und weiter außen dann wie ihr lustig seid. Wenn ihr die Papierschablone dann wegnehmt, habt ihr eine schnuckelige Herzsilhouette, in die ihr den Namen des Buches oder das Fach schreiben könnt.

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Oder ihr stempelt einfach wild nach Lust und Laune und setzt ein paar glitzernde Highlights!