Zitrone küsst Orange: Erfrischender Buttermilch-Drink

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Ich glaub ja, Kindern erschließt sich der Sinn von auswärts Essengehen nicht so wirklich. Weil: Naja, ob sie ihr Mampf von Mama oder einem Kellner serviert bekommen, ist ihnen wahrscheinlich total egal. Und überhaupt muss man da brav sitzen, darf nicht laut sein und andere Gäste stören und sich ankleckern darf man auch nicht. Was in meiner Kindheit den Unterschied gemacht hat, war diese eine Scheibe Zitrone im Getränk. Nicht nur, dass man im Restaurant abgefahrenes Zeugs mit gaaaanz viel Zucker wie Cola und Spezi trinken durfte. Nein, am Ende konnte man auch noch die Zitrone aus dem Glas fummeln und genüsslich auffuttern. Tja, und diese Liebe zur Zitrone ist mir bis heute geblieben…

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Und deshalb gibt’s heute den Erfrischend-fruchtigen Zitronen-Orangen-Buttermilch-Drink (Okay, für die Überschrift denk ich mir dann doch vielleicht noch einen etwas formschöneren Namen aus…)

Ihr braucht:
250 ml Buttermilch (halber Becher)
Zeste von einer gut gewaschenen Zitrone
Saft von einer Zitrone
Saft von zwei Orangen
6 Esslöffel Naturjoghurt
evtl etwas flüssigen Honig zum Süßen

Die gekühlten Zutaten alle in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schneebesen durchrühren. Im abartig heißen Hochsommer gerne noch ein paar Eiswürfelchen dazu geben :-) In schöne Gläser füllen, mit einer Zitronenscheibe, Schirmchen und Strohhalm servieren und fertig!

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New Year’s Eve Shamrock Cocktail Stirrer {Stay classy}

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Ich hab für das kommende Jahr ganze drei Vorsätze:

1. Ein Mal mit Münchens letztem Paternoster fahren!
2. Für ein paar Monate die armen Kanadier quälen und mich durch die amerikanischen Süßigkeiten fressen.
3. Mit 24 1/2 endlich meine bescheuerte Zahnspange los werden und dann eine Woche lang irre grinsen.
Ohja hoppla, und natürlich mit meinem Master-Zeugnis siegreich durch das LMU-Portal schreiten :-)

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Aber erst mal heißt es ordentlich abfeiern und das neue Jahr begrüßen. Ich lass es in diesem Jahr ganz gemütlich angehen und chille mit lecker Futter bei meiner Mama am Lagerfeuer. Um Mitternacht geht’s dann mit der ganzen Meute auf den Dorfplatz, wo bei Glühwein auf’s neue Jahr angestoßen wird und ich wie bescheuert meine Knallerbsen auf den Boden (und wahrscheinlich auch auf unschuldige Passanten, bin leider nicht so das Wurftalent) tatze , bevor daheim die zweite Portion Gulasch wartet. Für den eleganten Party-Touch hab ich heute schon mal silberne Luftschlangen besorgt und, oberhammergeilo, Kleeblatt-Cocktailrührer gebastelt! Jetzt noch ein paar Party Poppers und ihr seid gerüstet ;-)

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Ihr braucht:
Schaschlik-Spieße aus Holz
silber glitzerndes Geschenkpapier
Flüssigkleber

Meine Kleeblatt-Vorlage hab ich mir einfach bei Google gesucht (einfach bei Bildern nach „Kleeblatt“ suchen) und dann Freischnauze auf die weiße Rückseite des Papiers abgemalt. Das Kleeblatt ausschneiden und je nachdem, wie viele Cocktail Stirrer ihr braucht, nachzeichnen, in dem ihr die das ausgeschnittene Kleeblatt als Vorlage benutzt. Und weil ihr ja jeweils Vorder- und Rückseite braucht, müsst ihr euer Muter-Kleeblatt ein Mal mit der Rückseite nach oben und ein Mal nach unten abmalen. Alles ausschneiden.

Eventuell müsst ihr eure Holzspieße noch kürzen – je nachdem, wie tief euer Glas ist. Dann nehmt ihr zwei zusammengehörende Kleeblätter (als Vorder- und Rückseite), streicht eines mit Kleber ein, legt den Holzspieß darauf und anschließend das zweite Kleeblatt. Trocknen lassen und feiern!

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Erdbeer-Caipirinha

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Kennt ihr jemanden, der keinen Caipi mag? Ich nicht! Ich meine ERNSTHAFT?! Der Caipi (vor allem dieses merkwürdige grüne Fertiggesöff aus dem Supermarkt) hat mich ungefähr meine ganze Jugend hindurch begleitet, wurde dann zugunsten meiner Martini- und Bierphase mal kurz schändlich vernachlässigt und ist jetzt wieder ganz heiß im Rennen. Solltet ihr jemals die Chance haben eine Zeitreise zu machen, besucht die 16-jährige Tami auf irgendeiner (Scheunen-)Party im Sommer. Ihr findet mich bestimmt mit schrecklicher Frisur und einem Gläschen Caipirinha auf der Flucht vor den Security-Leuten :-)

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Für den fruschtisch-frischen Erdbeer-Caipi braucht ihr:
500 g köstlich frische Erdbeeren (zur Not tun’s auch Tiefkühlbeeren)
Crushed Ice
1 Limette
3 TL brauner Rohrzucker
3 cl Cachaca

(Wald-)Erdbeeren, Minze und Strohhalme zum Garnieren

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Erster Schritt: Erdbeeren zermatschen. An besten schnell Stiel und Grünzeugs wegmachen und dann einfach kurz durchpürieren. Was mit richtig reifen Erdbeeren tatsächlich auch geht, ist sie mit dem Handrührer klein machen!

Schneidet dann die Limette in Scheibchen und die wiederum in kleine Viertel. Vier Viertel gebt ihr in euer Glas (wir hatten diese typischen Dinger von Ikea), streut den Rohrzucker drüber und zerdrückt das Ganze mit einem Stößel und was ihr eben sonst passendes in eurer Küche findet :-)

Dann kommt die Erdbeermasse drüber – etwa 6 cl pro Glas, wir wollen hier vollen strawberry flavour, right? ;-) Danach füllt ihr euer Glas mit dem Crushed Ice auf. Auch hier ein echt einfacher Trick, wenn ihr aus Eiswürfeln Crushed Ice zaubern wollt: Eiswürfel in eine Gefriertüte, Luft rausdrücken und zuknoten. Dann in ein Küchentuch einschlagen und mit einem Nudelholz liebevoll klein klopfen…

Letzter Schritt: Über das Eis gebt ihr den Cachaca ins Glas. Einfach auffüllen, bis das Glas voll ist. Zum Schluss noch schön garnieren, Strohhalm rein und ab in die Sonne!

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Start der Wahnsinns-Erdbeer-Wochen verpasst? Dann schaut euch mal diese hammermäßige kaltgerührte Erdbeermarmelade hier an :-)

Müllermilch-Dupe: Yummy Kokosmilch

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Okay, also eigentlich ist mein Titel ein winziges bisschen gelogen: Der Kokos-Müllermilch-Geschmack war zwar mein ursprünglicher Plan, aber mein Dupe schmeckt in Wahrheit vieeel leckerer und nicht ganz so unnatürlich Kokosnuss-mäßig :-)

Ich liebe Kokos-Milch! Keine Ahnung, wo das herkommt, weil ich auf frische Kokosnüsse eigentlich so gar nicht stehe und mir meistens nach einer Viertelstunde auf so nem Stück Kokosnuss rumkauen irgendwas anderes Essbares suche. Aber die Müllermilch finde ich einfach klasse und stürze mich sofort drauf, wenn ich eine im Supermarkt entdecke.

Jetzt ist nur leider das fiese, dass der liebe Herr Müller die Kokosmilch nicht immer rausrückt. Nein, die gibt’s nur manchmal. Was für mich ungefähr so ist, als würde man Nutella nur alle paar Monate bekommen – yes, eine abartige Sauerei! Aber: Wieso das Ganze nicht mal selber zusammen mixen und das ganze Jahr leckerlecker Kokos-Milch genießen?! :-)

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Ihr braucht:
eine Dose Kokosmilch
1/2 Liter Milch
1/2 Becher Sahne
etwas Zucker
2 EL Kokosraspeln

Ihr braucht natürlich keine ganze Dose Kokosmilch, aber dooferweise kann man halt keine 3 EL kaufen… Aber den Rest eurer Milch könnt ihr super für asiatische Gerichte oder eine frische Pina Colada verwenden :-) Manchmal ist die Kokosmilch schon etwas fest in der Dose, also vor dem Öffnen gut durchschütteln! Wenn sie dann immer noch fest ist, kurz in der Mikrowelle anwärmen!

Tja, und der Rest geht ganz easy: Sahne und Zucker in eine Schüssel, das Ganze kurz aufschlagen, dann die Milch und die Kokosmilch (3 Esslöffel) dazugeben, zum Schluss noch die Kokosraspeln einrühren und fertig! Am besten stellt ihr sie noch für ein Stündchen in den Kühlschrank, denn gekühlt schmeckt die Milch noch vieeel besser :-)

Vor dem Genießen noch mal kurz aufschütteln/schlagen, Schirmchen rein und ab in die Sonne!

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Hausgemachte Sangria und die süße Kunst des Nichtstuns

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Ich glaube ja, jeder Mensch hat einige ganz bestimmte Gerichte, Düfte und Gerüche, mit denen er ganz besondere Erlebnisse verbindet. Eine Art Mini-Deja-Vu quasi. Bei mir ist das so mit Sangria. Ein Schluck und sofort sitze ich mit meiner Mama in einer Tapas-Bar in Barcelona, lasse mir die Sonne auf den Pelz scheinen und spanischen Schinken auf meiner Zunge zergehen. Sangria ist für mich Urlaub für die Geschmacksnerven, ewiger Sonnenschein und müde Füße nach einem laaaangen Sightseeing-Tag. Sangria ist meine Mama, wie sie aufgeregt am Strand auf und abflitzt und stundenlang Muscheln sammelt, um sie dann stolz in ihren Jackentaschen zum Hotel zu schleppen.

Jetzt ist das Problem, dass jeder, der schon mal in Spanien Sangria getrunken hat, absolut null Bock auf diese unglaublich süße Plörre hat, die man in deutschen Supermärkten angeboten bekommt. Ich bin bei sowas grundsätzlich nicht wählerisch und mein Weingeschmack ist wahrscheinlich nur eine Stufe über Pennerglück aus dem Tetra-Pack, aber bei Sangria… keine Chance! Dabei kann man die eigentlich ziemlich leicht selber machen, ist total erfrischend und einfach alles in allem unglaublich geil :-)

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Was braucht ihr für eure Sangria (Ja, laut Duden ist es DIE Sangria, bei mir war es jahrelanger DER)
1 Flasche spanischen Rotwein (liebe Freunde des guten Geschmacks, eine total liebe Kollegin hat mir ein paar super Tipps für Rotwein gegeben, aber: Zettel in der Arbeit vergessen… Kleiner Tipp: Der Wein muss nicht unbedingt für zwei Euro hergehen, dann spart man sich am nächsten Tag fiese Kopfschmerzen. Sagt die Studentin und die wissen sowas bekanntlich)
1/2 Flasche Sekt
1-2 große Orangen
1 Zitrone
1 Gläschen Orangenlikör

Die Früchte ordentlich waschen und die Schale von einer Orange und der Zitrone spiralförmig abschälen. Dann alle Früchte schälen und in Scheiben schneiden. Die dann in euer Bowlengefäß (Schüssel tut’s auch) geben, Orangenlikör drüber gießen und 30min ziehen lassen.

Den Rotwein dazugeben und die abgeschälten Schalen rein und wieder 30min kaltstellen. Danach die Zitronenschale wieder rausfischen.

Zum Schluss den (gekühlten) Sekt dazugießen und ein paar Eiswürfelchen. Fertig :-)

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Ps.: Bussi an meine Bustel-Buddine Ali, die gestern meine Sangria testen durfte ;-)