Karnevals-Kostüm: {Roaring twenties} Flapper Girl

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Dieses Jahr bin ich mal ganz verrückt, weil, dieses Jahr da geh ich nämlich in den Fasching! Oha. Ja, so schaut’s aus und mein Kostüm hab ich auch schon. Jetzt seid ihr beeindruckt, gelle? Nachdem ich mich im zarten Alter von 16 als supersexy Marilyn Monroe verkleidet und tatsächlich wie ein echt schlechter Transvestit ausgesehen hab, hab ich mir ja eigentlich geschworen, das mit dem Fasching einfach bleiben zu lassen. Aber dann kam da dieser eine Tag im Jahr 2016, ein trüber Mittwoch (naja gut, es war vorvorgestern, ich geb’s zu). Da stapfte ich unschuldig in den Depot-Shop meines Vertrauens und muss da dieses super-geile 20er-Jahre-Kopfband mit Feder entdecken. Und da hab ich mich quasi schon im Bob Charleston tanzen sehen. True story ;-) Und weil ich echt tolle Freunde hab, die nach ein paar Flaschen Wein auch für alles zu haben sind, gehen wir jetzt alle im Twenties-Look! An dieser Stelle: Liebe Rocky, ich hoffe mal ganz stark, du hast dir schon dein Kopfband geholt :-)

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Für den Flapper Girl-Look braucht ihr:
Euer tägliches Makeup und Concealer
(Misslyn Ultimate Stay Makeup in „110“ + L’Oreal Perfect Match Concealer in „Vanilla“)
Puder (Manhatten Soft Compact Powder in „Caramel“)
Eye Primer (Kiko Eye Base Primer)
dunkelbraunen Augenbrauenstift (Misslyn Precise Eyebrow Liner 7)
Dunkelbraunen Lidschatten, darf auch gerne etwas ins Lila gehen (aus der Sleek Oh So Special Palette „Wrapped Up“)
schwarzen flüssigen Eyeliner (Zoeva Cream Eyeliner Waterproof in „Black Lace“)
Wimperntusche (L’Oreal False Lash Architect -> die ist aber echt mies, nehmt lieber eine von Maybelline)
Rosa Blush (Revlon Powder Brush in „Racy Rose“)
Dunklen Lippenstift, darf auch gerne einen kühlen Farbton haben (Kiko Lippenstift in „914“)

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GESICHT:
Legt los, in dem ihr euer Makeup auf’s Gesicht gebt und schön einarbeitet. Ich nehme dazu gerne einen Pinsel, geht aber auch mit dem berühmten Beauty Blender oder euren Pfoten. Dann gebt ihr unter eure Augen, auf den höchsten Punkt eures Kinns und auf die Stirn oberhalb eurer Nasenwurzel HELLEN Concealer und arbeitet den ebenfalls schön ein. Also so, dass man da keine sichtbaren Übergänge mehr sieht ;-) Dann alles dick pudern, sodass nix mehr glänzt.

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AUGEN:
Typisch für die 20er sind dunkle, lange Brauen und dunkel betonte Augen. Zieht eure Brauen also mit einem dunklen Augenbrauenstift nach und verlängert sie gerne noch ein wenig. Achtung, mega-dicke Cara-Brauen waren damals nicht so in ;-) Damit euer Lidschatten den ganzen Abend hält und zum Schluss nicht nur noch in euer Lidfalte hängt, benutzt davor Eye Primer. Ernsthaft, das Zeug ist sowas von klasse – mit den Fingern auf das nackte Lid auftragen und danach euren Lidschatten ganz normal auftragen. Letzteres mache ich auch mit einem Pinsel. Den dunklen Lidschatten also auf euer Lid auftragen und gerne mit einem weicheren Pinsel verblenden, sodass ihr auch oberhalb der Lidfalte noch einen leichten Farbschimmer habt. Auch am unteren Wimpernkranz (unteres Lid!) entlang Lidschatten auftragen. Dann mit eurem Eyeliner NUR am oberen Lid einen mitteldicken Lidstrich ziehen. Bitte kein Cat Eye oder so Scherze ;-) Zum Schluss die Wimpern tuschen.

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WANGEN:
Mit einem Blush Brush (ich steh auf dieses Wort, hoffentlich kann ich’s noch mal irgendwo einbauen!) nur auf eure Äpfelchen kräftig rosa Blush auftragen.

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LIPPEN:
Wenn ihr wie ich relativ große und volle Lippen habt, schminkt nicht die ganzen Lippen sondern nur etwa zwei Drittel, sodass ihr eine Art Herzform bekommt. Alle dunklen Farben sind hier erlaubt!

Meine Haare hab ich einfach mit einem Glätteisen gewellt, einen Seitenscheitel gezogen und dann mein Stirnband mit Feder darübergezogen. Noch ein schwarzes Kleidchen dazu und dann: PARTY LIKE GATSBY :-)

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Ihr braucht noch mehr Inspiration? Wie wär’s mit einer Fancy Puppe zu Karneval?

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Easy Nutella-Frucht-Hörnchen {oder: La Vie Française}

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Da stand ich gestern Abend einsam und verlassen in meiner Küche und musste plötzlich an merkwürdige Essens-Gäste denken, die einem traditionell im Dezember so begegnen.
Wenn’s um Essen geht, sag ich ja immer wieder das gleiche: „Oh Mann, sieht ja klasse aus! Probieren? Ah nee danke, Zahnspange, du weißt schon…“. Tja, die Wunder der modernen Zahnmedizin. Kaum 24 und schon darf ich wieder wie ein Kleinkind essen. Aber was sagen Gäste, die diese fantastische Ausrede nicht parat haben? Was für Dinner-Gäste laufen einem in der freien Wildbahn denn so über den Weg? (Für’s Rezept einfach nach unten scrollen!)

Typ 1: „Entschuldige, aber ist da XYZ drin?“
Diese Gäste sind super-verlässlich, denn wenn du dich auf eine Sache verlassen kannst, ist es die: Irgendeine Zutat in deinem Essen mögen sie grundsätzlich überhaupt nicht und wenn es nur weißer statt schwarzer Pfeffer ist. Gerne begleitet wird obiger Satz mit einer Hand auf deiner Schulter, einem leicht verständnis-/vorwurfsvollen Blick und dem Zusatz „Das hab ich doch schon mal erzählt, weißt du nicht mehr?“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 2: „Mensch, da schüttel ich doch mal meine voll erfundenen Lebensmittelallergie aus dem Ärmel!“
Noch besser als Typ 1 ist Typ 2, denn er vermittelt dir nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern gleich das Gefühl ihn halb umgebracht zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit kommen da jedes Jahr die abgefahrensten „Allergien“ zum Vorschein: „Oh Mann, jetzt wo ich meinen Teller halb aufgegessen hab und es mir irgendwie nicht schmeckt, fällt mir doch wieder ein, dass ich ne total krasse Allergie gegen Schwein hab! Aber konntest du ja nicht wissen…“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 3: „Eigentlich bin ich ja veganer, aber heute mach ich mal ne Ausnahme…“
Dieser Typ Gast ist doppelt nervig, denn nicht nur, dass du umsonst für ihn ganz alleine was anderes gekocht hast, nein, er erklärt dem versammelten Tisch auch gerne und ausführlich die Vorzüge des tierlosen Lebens. Und stopft sich währenddessen munter das Tiramisu mit Eigelb rein.
Nacktes Brot in recycelbares Brotpapier packen und vor die Tür setzen.

Typ 4: „Hey, das war echt lecker, aber nach zwei Gabeln bin ich schon super-satt!“
Ich war für dich einkaufen, ich hab stundenlang für dich gekocht und ich muss das ganze Geschirr im Anschluss per Hand in meiner Winzküche spülen – ISS GEFÄLLIGST DEINEN SCHEIß TELLER LEER! Gekochtes Reiskorn als Reiseproviant einpacken. Aber nur eines.

Typ 5: „Hoppla, jetzt hab ich schon zuhause was gegessen…“
Diesen Typ Essensgast gibt es immer wieder und er ruft in meinem Kopf immer den gleichen Gedankengang hervor: „OMG, ihm hat’s beim letzten Mal nicht geschmeckt und jetzt nimmt er so ne billige Ausrede! Oder noch schlimmer, er ist nicht satt geworden!!! Waaaaahhhh!“. In der Regel ist dieser Typ Gast einfach nur mega-verpeilt und freut sich, da meistens männlich, auch über ein zweites Abendessen.
Reste einpacken und mit heim geben. Tupper-Ware nachdrücklich zurückfordern.

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Und weil wir jetzt alle von dem langen Text schwer geschafft sind, gibt’s ein paar ganz easy Schokocroissants, die sogar euer nervigster Frühstücksgast lieben wird.

!!!REZEPT!!!
Ihr braucht:
Fertigen Croissant-Teig aus dem Kühlregal
Nutella
Bananen, Erdbeeren, Heidelbeeren oder für die ganz ausgefallenen Physalis
, in kleine Stückchen schneiden

Rollt den Croissant-Teig aus und schneidet ihn in gleiche lange Dreiecke. Am breiten Ende macht ihr mittig noch einen etwa 3cm langen Schnitt zur Spitze hin rein und gebt direkt am Ende des Schnitts einen schönen Klecks Nutella und ein paar Fruchtstücke rein. Dann aufrollen, die beiden Enden halbmondmäßig nach innen biegen und für10 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder mit etwas geschmolzenem Nutella mit einer Gabel Fäden ziehen. Yummie!

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