Frisch geschlüpft: Ostereier mit Durchbruch

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In den letzten beiden Wochen hab ich mich rar gemacht – Social Media-Koller vom feinsten. Irgendwie war da dieser Moment, als ich mit Handy und Ipad bewaffnet (Ohja, wir sind hier schon bei Third Screening!) vorm Fernseher saß und mir plötzlich dachte: Ah nee, hab eigentlich grad null Bock, mir härtest überschminkte Size Zero Ladies auf Instagram anzuschauen, die strahlend ihr grünes Detox-Gesöff in die Kamera halten. Oder Fotos vom letzten Luxus-Malediven-Trip von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Oder mir auf facebook die 1000ste Pro-/Contra-Flüchtlingskrise-Debatte zu geben. Und wo ich so dabei war: Auf Bloggen hatte ich auch keinen Bock. Also hab ich mich stattdessen zwei Wochen übelst über meine perfekten, Zahnspangen-losen Zähne gefreut, war sehr Businesslady-mäßig für einen Tag in Berlin und hab den Herrgott ansonsten einen guten Mann sein lassen (1:1 aus dem Bairischen übersetzt. Im Original hört sich das irgendwie besser an).

Tja, und Anfang der Woche war er wieder da – der Blog-Bock! Mit einem süßen, total easy Oster-DIY :-)

Ihr braucht:
Eier mit brauner Schale, möglichst Größe M oder L
eine Sicherheitsnadel und einen Schaschlikspieß
ein paar Zahnstocher
Dekogras und hübsche kleine Zweige mit Beeren oder Blättern oder so dran
Dekoschmetterlinge zum festknipsen
weißen Faden

Der Rest ist MEGA einfach. Erst mal oben am Ei ein Loch reinbohren – da kommt später euer Aufhänger durch. Dann hab ich mit der Nadel vorsichtig in die Mitte meines Eis ein Loch gebohrt und Stück für Stück von der Schale weggebrochen, bis ich ein schönes großes Loch hatte. Die Ränder müssen nicht allzu regelmäßig sein, soll ja aussehen, als wär unser kleiner gefiederter Freund grad geschlüpft! Eiweiß und Eigelb könnt ihr dann ganz lässig durch das große Loch rausschütteln und euer Ei mit Wasser ausspülen. Falls ihr auch so fiese Stempel auf euren Eiern habt: Die gehen mit etwas Essig und einer Zahnbürste ab oder einfach mit Schmirgelpapier!

Für die Aufhängung hab ich einfach den Faden an ein Stück Zahnstocher gebunden und den Zahnstocher durch das kleine Loch oben gesteckt, sodass er sich von innen schön im Ei verkeilt und die Aufhängung fest ist. Zum Schluss noch euer Ei vorsichtig mit Dekogras und Zweigen befüllen und den Schmetterling an den Rand oder den Faden klipsen :-)

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Ostereier mit Lochmuster

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Einer meiner allerliebsten Lieblingsorte in München ist der Viktualienmarkt. Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern von Stand zu Stand gestöpselt und hab mich über all die unglaublich geil aussehenden Obst- und Gemüsesorten, wunderschönen Blumen und kräftig duftenden Käsesorten gefreut. Neulich, als meine Mama mit mir auf der Suche nach dem perfekten Retro-Küchensieb durch die Stadt getourt ist, haben wir also wieder einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und sind an einem dieser Traditionsläden am Rand des Markts vorbeigekommen. Und im Schaufenster? Lauter wunderschön bemalte Ostereier mit Lochmuster! Und die sahen wirklich so toll und zart aus, dass wir sie zuhause gleich nachbauen mussten :-)

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Leider braucht ihr dafür ausnahmsweise etwas Special Werkzeug. Wenn ihr aber zufällig an ein Multifunktionswerkzeug mit Diamantschleifern kommt, unbedingt Ostereier basteln!!!

Ihr braucht:
ausgepustete Eier in weiß oder braun
Multifunktionswerkzeug +Diamantschleifer mit kleiner runder Spitze (wir haben seit Jahren, ach was, JAHRZEHNTEN zwei Dremel zuhause, die sind top)
ein weicher Bleistift
Acrylfarben und feine Pinsel
Acryl-Strukturpaste
Chlorex/Javelwasser
Schmales Geschenkband und eine hübsche Perle

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Legt los, indem ihr euch vorher auf einen Block euer Muster zeichnet und überlegt, wo ihr die Löcher setzen wollt. Zeichnet euer Muster dann mit einem weichen Bleistift vorsichtig auf euer ausgeblasenes Ei auf. Die Löcher machen geht kinderleicht: Nehmt euren Bohrer, sucht euch einen Aufsatz mit passender Größe aus und graviert dann ganz gemächlich euer Loch in das Ei. Wenn ihr euer Muster gebohrt habt, legt ihr das Ei in Wasser mit etwas Chlorex versetzt und lasst es da über Nacht liegen, sodass sich der Eierstempel und die Haut im Inneren lösen. Auf ein Glas Wasser kommt etwa ein Löffel Chlorex. Ich hab diesen Schritt ehrlich gesagt ausgelassen, aber sieht natürlich schöner ohne die Eihaut aus ;-) Mit der Acrylfarbe könnt ihr dann noch Muster aufmalen. Wenn ihr die Farbe mit etwas Strukturpaste vermischt, bekommt ihr ein erhabenes Muster.

Für den Aufhänger habe ich ein mein Band mit einer langen Nadel durch mein Ei gefädelt, unten noch eine kleine Perle aufgefädelt und dann einen Knoten in das Band reingemacht. Oben noch eine kleine Schlaufe knoten und fertig!

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Kleines {Fimo} Eierkarton-Osternest für große Hasenjäger

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Gestern hab ich was witziges im Fernsehen gesehen: Immer mehr Kinder schreiben einen Wunschzettel an den Osterhasen! Ich hoffe, ja stark, dass es sich dabei um nen merkwürdigen Aprilscherz handelt ;-)

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In meiner Familie gibt’s jedenfalls keine Geschenke und würde ich versuchen, dem Osterhasen einen Wunschzettel zu schicken, würde der wahrscheinlich einfach mit dem Vermerk „Empfänger leider verzogen“ zurück kommen. Nein, nein, bei uns, da dreht sich alles ums Essen. Das geht meistens am Ostersonntag so gegen 11 los. Wieso erst um 11? Weil meine Mama so lange braucht, um alle Köstlichkeiten fertig zu machen! Traditionell brunchen wir am Ostersonntag und traditionell macht meine Oma immer Mini-Schnitzel und Mini-Fleischbällchen, weil ich traditionell kurz nach Weihnachten anfange, dezent darauf hinzuweisen, dass ich die an Ostern auf meinem Teller sehen will. Keiner darf vor dem frühen Nachmittag aufstehen und wenn auch nur ein Fitzelchen auf einem der Teller und Platten übrig bleibt, richten sich vier vorwurfsvolle Augen auf mich (Mama + Oma): „Kind, du hast ja fast gar nix gegessen! Hat’s dir nicht geschmeckt?!“ Egal, wer noch am Tisch sitzt und vielleicht auch nicht so viel gegessen haben könnte, die Frage geht trotzdem an mich. Dann kommt der Osternest-Spaß. Ist auch egal, dass ich 23 und damit sehr, sehr erwachsen bin. Tami geht ein Nest suchen. Dann noch ein schneller Snack (wir waren ja an der frischen Luft – nicht, dass Hunger aufkommt!) und der Sonntag ist rum.

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Tja, und in diesem Jahr dachte ich: Hey, trägst auch mal was zu Ostern bei! Irgendeine nette Kleinigkeit. Was schickes und gleichzeitig Oster-mäßiges. Herausgekommen ist mein wunderschöner Fimo-Eierkarton, den ihr entweder als kleines Nest verwenden oder als tolles Highlight für eure festliche Tafel verwenden könnt!

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Ihr braucht:
Einen Sechser-Eierkarton (Den Teil, in dem normalerweise die Eier stecken
Eine Packung Fimo Air (250g) in weiß
etwas Wasser, ein Messer und eure Pfoten
ein Nudelholz oder zur Not eine Flasche

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Fangt an, indem ihr das Fimo-Zeugs (das ist übrigens einfach lufttrocknende Modelliermasse und fühlt sich wie Ton an) mit einem Nudelholz ausrollt. Nicht zu dünn, nicht zu dick, etwa 2-3mm. Sie muss etwa 5 Zentimeter über euren Eierkarton hinausstehen.

Dann nehmt ihr euren Fimo-Fladen und legt ihn erstmal locker auf den Karton.

Fangt in der ersten Ausbuchtung an und drückt da langsam das Fimo hinein, möglichst so, dass es nicht reißt. Falls doch, keine Panik, das kann man alles ausbessern! Hebt dazu ruhig auch immer wieder das restiche Fimo an und platziert es neu. So arbeitet ihr euch von Loch zu Loch erst mal vor.

Wenn ihr fertig seid, geht es an die Verschönerung. Glättet mit etwas Wasser und euren Fingern die Kanten und Flächen. Schneidet das überstehende Fimo an der Kante des Eierkartons ab und glättet auch diese Kante ein bisschen. Überall da, wo doch ein Riss entstanden ist, könnt ihr einfach ein Stück Rest-Fimo nehmen, es zu einer Kugel formen, flachdrücken und drüber kleben. Mit etwas Wasser schön verstreichen, so dass der Übergang nicht mehr zu sehen ist.

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Wenn alles schön gleichmäßig und glatt ist, stellt ihr das Fimo mitsamt Eierkarton auf eine lauwarme Heizung und lasst es mindestens 16 Stunden einfach stehen. ZUm Schluss löst ihr noch vorsichtig den Eierkarton von der aushärteten Fimo-Form (geht ganz leicht, keine Sorge!), glättet raue Kanten eventuell noch mit etwas Schmiergelpapier und schon ist euer Fimo-Nest fertig :-)

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Oster-Inspiration: Calimero-Osterei

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Ich stell mir ja eine Kindheit in der Stadt total merkwürdig vor. Ich meine, was zum Geier macht ihr Stadtkids den lieben langen Tag? Ihr könnt ja nicht einfach mal raus in den Garten (und nein, damit meine ich nicht die Handtuch-große Grünfläche hinter eurem Haus) gehen, Obst vom Nachbarsgrundstück klauen oder spontan nachts beschießen, in den großelterlichen Pool (der besten Freundin – der meiner Großeltern war nämlich nur ne arschkalte, unbeheizte Pfütze) zu hüpfen. Was wir Landeier denken, dass ihr während eures Aufwachsen hin zum Mannesalter macht, ist ungefähr folgendes – kleine Warnung, jetzt kommen ein paar schicke Vorurteile:

1. Mit falschen Freunden in einem Skatepark rumhängen und coole Moves lernen. Dabei auf keinen Fall peinlich runterfallen.
2. Mit falschen Freunden Drogen probieren. Weil wir nämlich glauben, euch ist langweilig und ihr könnt an jeder Ecke was von dem Zeugs kaufen.
3. Keinen oder nur ein ganz miesen Schulabschluss machen. Geht in eure Schule eurer Wahl im ländlichen Bayern – ihr werdet hören, dass man in der Stadt dumm bleibt und nur der Abschluss an besagter Schule was wert ist ;-)
4. Fernsehen und Games zocken. Ihr müsst ständig vorm TV oder dem PC sitzen, weil ihr nicht raus könnt. Draußen, auf den Straßen der großen, bösen Stadt, tobt nämlich ein Bandenkrieg.

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Bei uns war das mehr so Fuchs-und-Hase-sagen-sich-Gute-Nacht-mäßig, was die Stimmung auf der Straße betrifft – Ferseh-gucken wollte ich aber trotzdem. Pumuckl sag ich da bloß! Alles was sich reimt, ist gut – Weisheit für’s Leben. Und natürlich Calimero, das kleine schwarze Kücken aus Palermo mit dem Eierschalen-Hut auf dem Kopf! Letzte Woche wander ich dann durch die heiligen Hallen meines Lieblings-Depots und was sehen meine entzückten Augen?! Eierhalter mit Füßen!!! Wie dafür gemacht, um ein kleines Calimero-Küken zu basteln…

Dafür braucht ihr
ein ausgeblasenes, weißes Ei
einen dünnen, angespitzten Bleistift
einen feinen, weichen Pinsel
Acrylfarbe (dunkelblau, schwarz, gelb, rot und weiß)

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Ich hab mir einfach eine Vorlage aus dem Internet ausgesucht und die dann freihand auf mein Ei gezeichnet. Am besten, ihr übt davor einmal auf einem Stück Papier :-) Tja, und dann heißt es malen. Ich habe erst die ganzen Details wie Augen, Schnabel und Mund ausgemalt, bevor ich zum Schluss den Körper schwarz gemalt habe. Mit einem feinen schwarzen Stift habe ich dann noch ein paar Details wie die angebrochene Eierschale und die Zunge eingezeichnet. Ganz einfach!

P.s.: Keine Sorge, wenn ihr euch mit dem Pinsel unsicher seid. Übt euren Pinselstrich einfach auf dem Papier, ehe ihr zum Ei übergeht. Und wenn’s mal nicht so schön wird: Macht doch nix, nächstes Jahr ist auch noch ein Ostern und da werden die Osterei-Karten wieder neu gemischt ;-)

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Kleines Oster-DIY: Kalligraphie-Eier

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Kennt ihr die Zeitschrift NEON? Vor vielen vielen Jahren hab ich mir, frisch nach München gezogen, in meiner jugendlichen Dorfnaivität ein Abo aufschwatzen lassen. Seitdem trudelt die Zeitschrift einmal im Monat bei mir ein und blockiert meinen Briefkasten, bis ich sie mit in meine Wohnung nehme und dann doch mal lese. Ganz ehrlich. Ich mag die NEON nicht besonders. Hauptsächlich sind da nackte Menschen auf dem Cover und teils merkwürdige Stories drin, die ich nach der Hälfte dann irgendwie öde finde (Nicht alle, aber der Burner ist die Zeitschrift momentan halt auch nicht). Was ich aber IMMER lustig finde, ist die Rubrik „Was ich nie wieder hören möchte“. Meistens sind das Anwälte oder Barkeeper oder whatever, die dieselbe doofe Frage zum tausendsten Mal hören: „Ähm, sorry, aber ist in dem Mojito Alkohol drin?!“, „Sollen wir uns nach meiner Scheidung mal treffen?“ – sowas halt ;-)

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Und jedes Mal muss ich darüber nachdenken, was für Fragen mir denn megamäßig auf den Wecker gehen:

1. „Tami, was macht denn das Studium?“ – Antwort: Nix besonderes. Weil mir diese Frage grundsätzlich in den Semesterferien gestellt wird und das Studium mir da hauptsächlich nervige Hausarbeiten aufdrückt, die niemals nie irgendwer lesen wird.

2. „Tami, was machst du denn nach deinem Studium?“ – Diese Frage höre ich, seit mein Studentinnen-Hintern zum ersten Mal das blank polierte Holz eines Hörsaal-Sitzes berührt hat. Und: Ich weiß es immer noch nicht. Grundsätzlich natürlich schon. Aber, nein, leider kann ich euch noch keinen Arbeitsvertrag und voraussichtliche Gehaltsabrechnung vor die Nase halten, liebe Freunde und Familie ;-)

3. „Was, du hast du das Kiefer operieren lassen? Ich könnte das ja nicht!“ – Musst du ja auch nicht. Ich hüpfe ja auch nicht in die nächste Pfütze, nur weil du rein fällst :-)

4. „Was ist ein Blog“ – sorry, aber wenn die Frage von einem nahen Verwandten jenseits der 50 (tja, Papa, ein Jahr hast noch) kommt, wechsle ich einfach ganz schnell das Thema und mache einen weeeeeiten Bogen, um alles, was mit Internet zu tun hat ;-)

5. „Wer steht auf und lässt morgens um 8 VOR dem Osterfrühstück die Eier weihen?!“ – Gegenvorschlag: ich male sie an und bleib dafür im Bett!

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Wenn ihr wie ich auch eher der faulen Eier-Anmal-Zunft angehört, sind meine kleinen Kalligraphie-Eier ideal für euch. Dazu braucht ihr nämlich nur:
Eier
Kohlepapier und normales Papier
einen feinen Bleistift
einen weißen oder schwarzen Stift mit dünner Spitze
einen Drucker und meine kleine feine Vorlage: Template

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Nehmt eure Eier, wascht sie schön ab und pustet sie dann aus. Schön gründlich, ihr wollt ja keine Stinkbomben basteln.

Nehmt dann meine spitzenmäßige Vorlage, druckt sie auf ein DinA4-Papier aus und schneidet sie grob aus. Schneidet euch dann ein passendes Stück Kohlepapier zurecht und positioniert das Ganze auf eurem Ei. Also Ei, Kohlepapier, Vorlage.

Malt mit dem Bleistift vorsichtig die Konturen eures Motivs nach. Das Kohlepapier überträgt diese dann auf das Ei.

zum Schluss fahrt ihr sie mit dem weißen oder schwarzen Stift nach und schon habt ihr ein 1a Kalligraphie-Ei :-)

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Kleiner Frühlingsbote: Moos-Herz

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Oh yeah, während ich diese literarisch total hochwertigen Sätze in meinen PC hacke, gucke ich sehr, ja wirklich SEHR befriedigt auf meine fertige, ausgedruckte und gebundene Hausarbeit und meine Chaos-freie Wohnung. Ich bin ja eigentlich ein ziemlich ordentlicher Mensch (meistens…), aber sobald ich mich auch nur annähernd gestresst fühle, werd‘ ich zum Ferkel. „Bad putzen? Nee, keeeeeine Zeit, mach ich dann nächste Woche nach der Abgabe!“ Jetzt noch schnell unter die Dusche und ich kann wieder unter Menschen ;-) (Kleiner Scherz, ich bin doch ein hygienebewusstes Ferkel)

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Und weil ich heute zum ersten Mal seit (ich schwöre!) einer Woche wieder Zeit für irgendwas anderes als meine ganz fantastische Hausarbeit hatte, dachte ich, heute wird mal der Frühling rausgeholt. Die linke Socke hat sich einfach noch nicht aus dem Winterurlaub zurückgemeldet – aber wehe, ich würd‘ mal ’ne Woche nicht in der Uni aufkreuzen ;-)

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Für das kleine Frühlings-Moos Herz braucht ihr:

Etwas Karton (darf ruhig etwas fester sein)
Moos (möglichst schön grün, gerne auch frisches!)
(Heiß-)Kleber
Goldenen Draht
Ein (künstliches) Blümchen
2 Mini-Eier (meine sind von Depot, leider ohne Link)
Naturkordel oder ein schönes Geschenkband
Federn

Zeichnet euch auf euren Karton ein schönes Herz auf und schneidet es aus. Meines ist etwa 10 cm hoch, könnt ihr aber natürlich auch in der Größe variieren! Legt dann euer Moos darauf, sodass der Karton nirgends mehr durchschimmert und klebt das Moos dann am Karton fest.

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Schneidet mit einer Schere vorsichtig das Moos am Karton entlang zurecht, sodass ihr eine schicke Herzform bekommt. Am besten die Kanten leicht abschrägen, dann kommt die Form besser raus :-)

Nehmt etwa 50 cm vom Draht und wickelt ihn ein paar Mal dekorativ um das Herz. Dann mit der Schnur oder dem Geschenkband ein hübsches Schleifchen machen und die Blume und die Federn darunter feststecken.

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Zum Schluss hab ich noch zwei von diesen echt abartig süßen Eiern genommen, die Schnur durchgefädelt und unten einen Knoten reingemacht. Fertig :-)

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