Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Selbstgemachtes Erdbeereis

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Wahnsinn, wir nähern uns mit rasanten Schritten dem Ende der Wahnsinns-Erdbeer-Wochen. Mit am Start waren die kaltgerührte Erdbeermarmelade, lecker-schmecker Erdbeercaipi, der hammermäßige Erdbeerlimes und heute: Das selbstgemachte Erdbeereis – macht’s gut, kleine beerige Freunde, wir sehen uns nächsten Juni wieder :-)

Ich hab einen kleinen Eisbuch-Tick. Immer wenn ich in irgendeiner Buchhandlung stehe (in München ist das der einzig wahre Hugendubel am Marienplatz), flitzte ich in die Kochbuchabteilung und guck mir die ganzen Bücher über selbstgemachtes Eis an. Manchmal wandert auch eines mit nach Hause – gut, ich hab zwar keine Eismaschine und mein Gefrierfach ist kleiner als ne Schuhschachtel, aber zumindest theoretisch könnte ich schon mal voll loslegen. Und es gibt ja immer noch Mamas riesige Gefriertruhe zuhause… ;-)

Da lagert momentan dieses spitzen selbstgemachte Erdbeereis, für das ihr KEINE Eismaschine, sondern nur ganz viel Liebe und ein bisschen Geduld braucht :-)

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Die Zutaten für ein schönes Töpfchen herrlichstes Erdbeeersahneeis
300 ml Vollmilch
100 ml Schlagsahne
100 g feiner Zucker
4 Eigelb
500 g Erdbeeren
Saft von einer halben Zitrone

Gebt Milch und Sahne in einen Topf und erhitzt sie, bis die Masse zu köcheln beginnt. Währenddessen verrührt ihr die Eigelbe und den Zucker miteinander bis die Masse schäumt und eine helle Farbe bekommt. Rührt dann die heiße Milchmasse unter.

Den Milch-Topf spült ihr kurz aus, füllt eure Masse wieder rein und erwärmt das Ganze dann so 8 Minuten auf mittlerer Stufe. Ganz viel rühren!!! Wenn die Masse zu dampfen beginnt, zieht ihr die Eierkrem vom Herd und füllt sie in eine große Schüssel. Nicht wundern, die Masse wird etwas fester, wenn sie abkühlt..

Dann püriert ihr die Erbeeren mit dem Zitronensaft. Die Matsche streicht ihr mit einem Löffel vorsichtig durch ein feines Sieb und werft dann die Rückstände im Sieb weg. Das Erdbeerpüree vermischt ihr mit der Eierkrem und stellt das Ganze 30 Minuten in den Kühlschrank.

So und jetzt gehen alle ohne Eismaschine (so wie ich) wie folgt vor:
Die Masse in eine Schüssel füllen – dabei darauf achten, dass ihr mindestens noch drei Zentimeter bis zum Rand frei habt. Die Schüssel stopft ihr dann für zwei Stunden in die Gefriertruhe an die kälteste Stelle. Nach eineinhalb Stunden guckt ihr mal nach eurem Eis und zieht das bereits kristallisierte am Rand mit der Gabel in die Mitte. Dann rührt ihr das Ganze mit einem Schneebesen so lange, bis die Kristalle wieder zerschlagen und verteilt sind. Zwei Stunden zurück in die Truhe, dann das Ganze gleich nochmal!

Danach geht’s wieder zwei Stunden in die Gefriertruhe. Die Masse sollte danach schön fest, aber nicht mega hart sein! Mit einer Küchenmaschine rührt ihr euer Eis nochmal 1 bis 2 Minuten durch, bis sie eine schöne weiche Konsistenz hat.

Tja und dann könnt ihr gleich losfuttern oder es in eine verschließbare Schüssel füllen und für später in der Gefriertruhe aufbewahren :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Hausgemachter Erdbeerlimes

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Ja, der Sommer, dieses kleine Luder, ist grad echt scheiße. Nicht zur so ein bisschen, sondern eigentlich ziemlich. Aber die gute Nachricht: Hey, ist ja erst Juni und recht viel schlimmer als 10 Grad Regen kann’s ja eigentlich nicht mehr werden oder?! Und wenn ihr nicht braun seid, ist es auch sonst keiner ;-)

Ein gut gehütetes Geheimnis für super Sommerlaune ist der mega-erdbeerige Erdbeerlimes! Ja klar, es gibt dieses Gesöff aus dem Supermarkt. Aber Freunde: Kein Vergleich!!!

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Ihr braucht:
1 1/2 Kilo Erdbeeren
1/2 Liter Wasser
600 g Zucker
700 ml Zitronensaft
1 Flasche Vodka oder Gin

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Wascht die Erdbeeren, schneidet das Grünzeug weg, schnippelt neidet die Erdbeeren in grobe Stückchen und gebt sie dann in eine Schüssel. Mit einem Rührstab püriert ihr die Erdbeeren fein – ihr wollt euch ja später nicht an einem Stück Erdbeere verschlucken!

Gebt das Wasser und den Zucker in einen Topf und lasst das Ganze kurz aufkochen, damit sich der Zucker auflöst. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Dann gebt ihr die Zuckerlösung zu den pürierten Erdbeeren, rührt den Zitronensaft unter und zum Schluss noch den Schnaps.

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Jetzt müsst ihr euren Limes nur noch in schöne Flaschen füllen, gut verschließen und kühl und dunkel lagern :-)

Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Kaltgerührte Erdbeermarmelade

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Ich mag gerne so Artikel, die mit Fakten beginnen. Sowas wie „4 Wochen, 20 Konzerte, 100.000 Fans“: Ich vermutliche in dieser Liebe zum Detail die Reste meiner nicht ganz so erfolgreichen Mathe-Karriere ;-) Ich mag die Aufzählung stupider Zahlenfolgen, weil sie das Beschriebene irgendwie greifbar macht und – seien wir ehrlich – sich alles gleich doppelt so cool anhört, wenn man mit ein paar schicken Zahlen rüberkommt. Deshalb dachte ich: „Hey, wie wär’s mit ein paar traumhaften Fakten zu meinen Wahnsinns-Erdbeer-Wochen?!“, was dann so aussieht:

2 Tage, 30 Kilo Erdbeeren, 3 Erdbeerverwerter, 1 gefräßiger Bruder und 4 verschiedene Rezepte – naaaa, wie klingt das für euch? Ich hoffe doch sehr beeindruckend!

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Also schwingt euch auf’s Erdbeerfeld, sucht euch die leckersten roten Früchtchen und dann ab in die Küche, denn hier ist Nummer 1 der Wahnsinns-Erbeer-Wochen:

Kaltgerührte Erdbeermarmelade oder: Pulpe de fraise

Kaltgerührte Erbeermarmelade ist hammer. Kaltgerührte Erdbeermarmelade ist lecker. Kaltgerührte Erdbeermarmelade hat noch megaviele Vitamine, weil sie (wer hätte das gedacht?) nicht gekocht wird. Nope, kein bisschen. Nada. Stattdessen wird sie einfach ein Weilchen gerührt, bis sie nach und nach geliert. Am besten geht das eigentlich mit allen Früchten, die schon viel Pektin enthalten, wie Johannisbeeren. Die gelieren nämlich ganz schnell und einfach. Aber eben auch mit yummy Erdbeeren. Die Konfitüre wird nicht ganz so fest wie normale – dafür könnt ihr die Pulpe de fraise aber auch easy zur lecker Erbeersoße für Vanilleeis oder wie bei mir zum Grießpudding umfunktionieren :-) Und sie schmeckt K-Ö-S-T-L-I-C-H!!!

Ihr braucht:
500 g Erdbeeren
1 EL Zitronensaft
250 g Gelierzucker (2:1)
1 EL Rum

Die Marmelade an sich geht kinderleicht: Püriert die Erbeeren und streich sie dann durch ein feines Sieb. Nicht zu feste mit dem Löffel streichen, gut ist, wenn die kleinen Kernchen am Sieb hängen bleiben! Dann gebt ihr den Zitronensaft und den Gelierzucker dazu und lasst das Ganze auf mittlerer Stufe etwa eine halbe Stunde rühren. Wir haben so ein schlaues Küchengerät, das das ganz ohne menschliches Helferlein schafft, aber ihr könnt genauso gut einen normalen Handrührer verwenden :-)

Zum Schluss in vorgespülte Gläser füllen und noch etwas Rum vor dem Verschließen darüberträufeln. Die Marmelade könnt ihr einige Wochen im Kühlschrank lagern… Oder einfach sofort alles ratzeputz aufessen ;-)

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