Yummie-yummie-yeah: Apfel Karamell Muffins

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Gebt mir einen Tag Zeit und genau EINE Aufgabe und mein Tag sind hundertprozentig so aus: Aufstehen, Essen, trödeln, Mittagessen, trödeln, Wohnung putzen, trödeln, einkaufen gehen, fernsehen, äußerst widerwillig meine Aufgabe erledigen, schlafen gehen. Natürlich alles begleitet von herrlich-schlechtem Gewissen, weil ich ja ganz genau weiß, dass ich endlich mal mein Zeugs gebacken kriegen sollte ;-) Gebacken im wahrsten Sinne des Wortes – Tamis Samstags-Aufgabe waren nämlich äußerst geile Geburtstags-Muffins für mein verehrtes Vatertier. In den Ofen gehüpft sind sie (hey, Überraschung!) dann gestern Abend um zehn – kann sich wenigstens keiner beschweren, sie wären nicht frisch gewesen ;-)

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Für 12 fruchtig-leckere Muffins braucht ihr:
60 g Butter
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
70 g brauner Zucker
200 ml Hafermilch
1 Ei

Karamell-Glasur:
2 EL Sahne
40 g brauner zucker
15 g Butter

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Erster Schritt: Entkernt beide Äpfel. Einen der beiden schält ihr dann und reibt ihn grob auf. Den zweiten Apfel viertelt und schneidet ihr in etwa 5mm dicke Scheiben. Die dann von beiden Seiten mit dem Zitronensaft einreiben und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel verrührt ihr zunächst Backpulver, Zimt und Mehl miteinander und gebt das Ganze dann zur Apfelmasse. Noch den Zucker dazu und die Masse ein wenig verrühren.

Lasst die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch und dem Ei. Die Flüßigkeit gebt ihr zur Apfelmasse und verrührt alles kurz zu einem groben Teig.

Füllt den Teig in eure Papierförmchen (nicht ganz voll machen) und platziert die Apfelscheiben auf den Muffins.

Tja, und dann geht’s für eure kleinen süßen Freunde erst mal 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen – neeeein, noch nicht naschen, da fehlt doch noch was!!!

Rischtisch, die Karamell-Glasur!
Und die ist in genau DREI Minuten fertig: Einfach Sahne, Butter und Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lasst ihr die Masse noch etwa 2 Minuten köcheln, bis sie sich etwas eingedickt hat. Auf die Muffins träufeln, abkühlen lassen und genießen :-)

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Lasst die Korken knallen: Silvester Hugo Cupcakes

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Ich könnte jetzt von guten Vorsätzen schwafeln, von mehr Sport, weniger Burger und allgemein alles anders als im letzten Jahr. KÖNNTE. Aber wieso sollte ich? Bin doch eigentlich prima durch 2014 gekommen: Jogging-Plan eingehalten (Yes!), Bachelor in der Tasche (Yes!), Kiefer zersäbeln und wieder zusammenflicken lassen (Yes!), endlich mal in England gewesen (Yes!)! Überhaupt, die ganze Vorsatz-Sache ist mir sowieso suspekt. Wieso sollte ich plötzlich etwas ändern, was ich offensichtlich in den letzten 365 Tagen auch nicht ändern wollte, nur weil da plötzlich 2015 steht? Und wieso muss ich unbedingt noch besser, noch perfekter werden? Kann nicht einfach mal was super-gut gewesen sein und Punkt? Also meine lieben, schaut stolz auf die schönen und erfolgreichen Momente im vergangenen Jahr zurück, vergesst mal für ein paar Stunden die Niederlagen und lasst die Korken knallen :-)

Und zwar mit diesen oberhammeraffenleckeren Silvester Hugo Cupcakes!

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Zutaten Teig
75g zimmerwarme Butter
160g Mehl
170g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz
90ml Hugo (ich hatte Käfer-Hugo)
3 Eiweiß

Zutaten Frosting
25g zimmerwarme Butter
50g Frischkäse
3 TL Hugo
170g gesiebten Puderzucker

175°C Ober-/Unterhitze,15-20 Minuten

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Erster Schritt ins Silvester/Neujahrsvergnügen: Ofen vorheizen – spart ’ne Menge Zeit, wenn man gleich so schlau ist und den Ofen anwirft :-) Dann Mehl, Backpulver und Salz in eine Schüssel geben und kurz mit einem Löffel durchrühren.

In einer zweiten Schüssel die weiche Butter mit dem Zucker verrühren, bis sich beides schön verbunden hat. Also nix 30 Sekunden rühren und fertig ;-) Drei Minuten solltet ihr euch schon Zeit nehmen.

Dann gebt ihr abwechselnd das Mehlgemisch und den Hugo zur Buttermasse und rührt währenddessen eifrig weiter. Schlagt die drei Eiweiße steif (wenn ihr die Schüssel umdrehen könnt und nix fällt raus, ist es gut! Wahlweise könnt ihr aber auch mit einem Messer einen Schnitt in die Masse machen und gucken, ob der stehen bleibt). Das Eiweiß rührt ihr dann vorsichtig unter den Teig. Möglichst wenig rühren, damit der Teig schön fluffig bleibt!

Den Teig füllt ihr dann in Muffinförmchen (bitte nicht randvoll einfüllen, die Cupcakes gehen noch ein Stückchen auf) und schiebt ihn für 15 bis 20 Minuten in den Ofen. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Für das Frosting verrührt ihr einfach Butter, Frischkäse, Puderzucker und Hugo miteinander, bis eine schöne glatte und glänzende Masse entstanden ist. Mit einem Löffel auf den Cupcake schmieren und fertig. (Ich mag übrigens eigentlich keine Frostings, aber das hier ist RICHTIG lecker!)

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Weihnachtliche Lebkuchenherzen { A Mami + Tami production }

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Neulich hab ich mal meinen eigenen Blog so durchgescrollt und dabei festgestellt: Ich fasle ganz schön viel von meiner Mama ;-) Mein armer Papa, der JEDEN meiner Beiträge (bis auf die Rezepte, da hat er nicht so Bock drauf) liest, wird immer ganz stiefmütterlich ignoriert. Liegt wahrscheinlich daran, dass meine Mama ungefähr alles kann und alles schon mal probiert hat und deshalb die erste ist, die ich in Bastel-Notsituationen anrufe, während mein Papa der ist, der bei meinen Möbelideen ran muss. Und davon hab ich leider nicht so viele ;-) Deshalb: Sorry lieber Papa, denn…

Heute gibt’s einen Mama+Tami-Eintrag: Von mir geschrieben, von meiner Mama herself gebacken und fotografiert :-) Rausgekommen sind ZAUBERHAFTE weihnachtliche Lebkuchenherzen, die meine Mama in den nächsten Wochen an liebe Freunde und Bekannte als Weihnachtswichtel verschenkt.

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Für unsere Lebkuchenherzen im 3D-Look braucht ihr:
750g Mehl
250g Roggenmehl
750g Honig
250g Zucker
2 Eigelb
40g Lebkuchengewürz
5g Pottasche
5g Hirschhornsalz
Wasser oder Milch

Für den Guss:
400g Puderzucker
2 kleine Eiweiß
eventuell noch ein bisschen Lebensmittelfarbe

Los geht’s mit dem Honig: Den macht ihr in einem Topf heiß und löst dann den Zucker darin auf. Runter vom Herd und warten, bis die Masse auf etwa 40 Grad abgekühlt ist (falls ihr das mit dem Finger testen wollt, dass ist schon recht heiß, gelle? Also nicht verbrennen!).

Dann gebt ihr die Eigelbe, die Gewürze und das Mehl dazu und verrührt alles schön. Verrührt das Hirschhornsalz (das ist ein Backtriebmittel, ihr könnt aber auch Natron verwenden) mit einer kleinen Menge Wasser und gebt es dann zum Teig. Zum Schluss gebt ihr noch so lange Wasser oder Milch dazu, bis ihr schließlich einen glatten, festen Teig bekommt. Den wickelt ihr in Frischhaltefolie und stellt ihn über Nacht kalt.

Nächster Tag: Rollt den Teig etwa 5mm dick aus und stecht euch dann schöne Förmchen aus. Für den 3D-Effekt haben wir einfach ein großes Herz als Hintergrund genommen und noch kleinere Formen ausgestochen, die wir dann mit etwas Zuckerguss nach dem Backen draufgeklebt haben.

Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten in den Ofen und dann auf dem Blech abkühlen lassen. Passt auf, dass ihr eure Lebkuchen nicht zu lange im Ofen lasst! Die Dinger werden dann steinhart und sind nur in einer Dose mit Apfelschnitzen wieder weich zu kriegen ;-)

Wenn eure Lebkuchen kalt sind, schlagt ihr das Eiweiß auf und gebt den Puderzucker und eventuell noch Lebensmittelfarbe dazu und schon habt ihr euren Zuckerguss zum Verzieren :-) Einfach in eine Gefriertüte geben, eine Ecke abschneiden und fertig ist euer Spritzbeutel!

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {3}: Baiser-Geister

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Ich bin ein mega-leicht zu erschreckendes, typisches Mädchen. Wirft mir jemand eine Gummischlange vor die Füße, steh ich quasi schon auf dem nächsten Tisch und kreische „Iiiiiih, mach’s weg!!!!“. Ich hab in meinen 23 Jahren noch keinen einzigen Horror-Film komplett gesehen, weil ich mir bei wirklich JEDER grusligen Szene mein Kuschelkissen vor’s Gesicht halte und alle zwei Sekunden frage „Ist es schon vorbei?“. Nachdem ich „Der Exorzismus der Emily Rose“ geguckt hab, wollte ich drei Tage nicht mehr alleine in den Keller und nachts nicht mal alleine auf’s Klo.

Und trotzdem LIEBE ich Halloween :-) Nicht so die Mir-hängt-ein-Auge-raus-Kostüme, sondern einfach den gepflegten Grusel mit Freunden. Und wenn man sich gemeinsam vor dem Fernseher Grusel-Futter einverleibt, sind die Horror-Filme auch nur noch halb so wild! (Und wer mich in diesem Jahr erschreckt, dem gnade Gott, meine Freunde!)

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Für die kleinen Halloween-Baiser-Geister braucht ihr:

3 Eiweiß
150 g Puderzucker
einen Teelöffel Zitronensaft
einen Esslöffel Speisestärke
einen Teelöffel Nutella
einen Zahnstocher o.Ä.
einen Gefrierbeutel

Schlagt zunächst das Eiweiß schaumig. Dann gebt ihr nach und nach den Puderzucker, den Zitronensaft und die Speisestärke dazu. Fertig ist das Ganze, wenn die Masse glänzend und glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Lieber etwas zu lange schlagen!

Heizt euren Ofen auf 100° vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Dann nehmt ihr euren Gefrierbeutel (eine Spritztülle geht natürlich auch!) und schneidet eine der Ecken ab. Nicht zu groß, die Öffnung sollte nicht größer als ein Zentimeter sein. Jetzt löffelt ihr nach und nach eure Masse in euren improvisierten Spritzbeutel und macht dann kleine Haufen auf euer Backblech. Genauso groß, wie ihr sie spritzt, bleiben sie am Ende auch.

Und jetzt kommen eure Geister erst mal laaange, lange in den Ofen. 90 bis 100 Minuten! Dann nehmt eure Geister aus dem Ofen und lasst sie auf dem Blech abkühlen.

Ist euer Nutella recht hart, steckt ihr es kurz in die Microwelle, bis es schön weich ist. Mit dem Zahnstocher malt ihr dann noch kleine Gesichter auf eure Geister und schon seid ihr fertig :-)

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Original Indischer Chai Tea

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Meine lieben Freunde des guten Geschmacks, ihr wisst ja: Ich und Heißgetränke, das ist so ne Sache. Mit Chai Tea verbinde ich ja automatisch immer diesen ekelhaften Chai Latte, den ich wirklich auf den Tod nicht ausstehen kann ;-) Dabei hat echter Chai Tea eigentlich gar nicht so viel mit diesem Zeugs gemein (mal abgesehen von der Milch…) und wärmt richtig schön! Und da hier in München gestern leider der Winter ausgebrochen ist, ist das auch bitter nötig :-)

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Die Zutaten (vier Tassen)
Eine Zimtstange
4 grüne Kardamomkapseln
2 schwarze Kardamomkapseln
6 Nelken
5 Teelöffel schwarzer Tee
1/2 Liter Wasser
1/2 Liter Milch
Honig zum süßen

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Und schon geht’s los: Gebt eure Gewürze bei mittlerer Hitze in eine Pfanne und röstet sie etwa zwei Minuten.

Die gerösteten Gewürze gebt ihr dann mit dem Wasser in einen Topf und bringt das Ganze zum Kochen. Dann lasst ihr es bei schwacher Hitze etwa 5 Minuten köcheln.

Jetzt den Tee, Milch und Honig mit dazu und noch mal aufkochen lassen. Den Topf vom Herd nehmen und 3 – 5 Minuten zugedeckt ziehen lassen.

Letzter Schritt: Gießt den Tee durch ein Sieb in eine Kanne und trinkt ihn am besten gleich noch schön heiß :-)

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Die Inder trinken ihren Chai Tea übrigens am liebsten nach einem richtig deftigen Essen. Na, dann: Cheers!

Pfirsich-Yoghurt-Ice Pops: Eis am Stiel

Eis am Stiel_Vogelperspektive

Zwei Wörter: Kindheit und Sommer – woran denkt ihr? Eeeeeiiiiis! In meiner Erinnerung kommt es mir so vor, also hätte ich mich einfach mal jeden Sommer nur von Eis ernährt. Aber kein fades von der Eisdiele. Nene, das musste schon Furchtzwerge-Eis sein oder selbstgemachtes aus Fruchtsaft. Meine Mama hatte jahrelang diese kleinen Förmchen, die man einfach nur mit Saft oder sonstigem Zeug füllen müsste und dann in die Gefriertruhe stellen und wie durch Zauberhand hatten klein Tami und ihr gefräßiger Bruder am nächsten Tag lecker erfrischendes Eis. Kind-sein ist schon klasse, was? ;-)

Letzte Woche war ich dann mit einer Freundin bei Ikea und da war sie wieder – meine Kindheit. Sechs kleine Förmchen für Eis am Stiel, schön knallig in pink und gelb. Musste mit, versteht sich oder?

Eis am Stiel_Ausschnitt

Ganz ehrlich: Man kann da so ziemlich alles, was halbwegs flüssig ist, reinkippen. Ihr könntet euch auch Suppen-Eis machen. Übrigens: Der heißeste München-Tipp für echt crazy und hammergeiles Eis: Der verrückte Eismacher. Neben total geilen Eissorten wie Apfelmus-Pfannkuchen, Kinder Bueno und Bayrisch Creme gibt’s jeden Tag auch Sorten wie Weißwurst (probiert!), Spätzle (probiert!), Radler (probiert und für lecker befunden), Fisch (war mir zu krass), Pommes (geilo!) und und und…

Aber zurück zum Eis am Stiel… Meine Favoriten sind entweder ganz einfaches Fruchtsaft-Eis (Kirsche rules!) oder Eis aus (frischen) Früchten und Yoghurt.

Für das Pfirsich-Yoghurt-Eis am Stiel braucht ihr (ca. 6 Förmchen):

Eine Dose eingelegte Pfirsiche (eigentlich nur ne halbe, aber kann man schlecht kaufen)
350g Naturyoghurt
Honig

Zuerst nehmt ihr ungefähr 3 Pfirsichhälften aus der Dose und püriert die. Muss nicht zu fein sein, ein paar Stückchen machen das Eis interessant! Falls euch der Pfirsich nicht süß genug ist, könnt ihr etwas von dem Pfirsichsaft oder Honig dazugeben.

Füllt eure Pfirsichpampe in die Förmchen, bis die etwa ein Drittel voll sind.

Den Rest vermengt ihr mit dem Yoghurt und gebt knapp 2 1/2 Teelöffel flüssigen Honig dazu. Dann vorsichtig mit dem Löffel in die Förmchen geben. Da der Pfirsichbrei etwas dickflüssiger ist als der Yoghurt, bleiben zwei schön abgegrenzte Schichten stehen.

Eis am Stiel

Tja, und das war’s auch schon. Das Ganze ins Gefrierfach und am nächsten Tag genießen :-) Ach ja, sorry, beim letzten Bild sieht mein Eis schon etwas ramponiert aus, aber da hatte ich es schon angefressen…