Ene, mene, muh: Banana-Oat-Shake

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Ich trinke so gut wie nie Milch. I know, ein Leben am Limit, krass oder??? Aber das geht natürlich relativ leicht, wenn man keine Heißgetränke mag, sich morgens statt Müsli sowieso lieber ein Croissant reinstopft und statt Käse- Marmeladenbrote mampft. Und in Wahrheit Paddington Bär heißt ;-) Wenn ich dann doch mal Milch trinke dann
a) als feuchte Unterlage für meine Cinnie Minnies
b) in Form von geilen, selbstgemachten Dampfnudeln (die ihr noch nie gesehen habt, weil ich sie immer sofort auffuttere)
c) als Milchshakes

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Milchshakes liebe ich so so sehr, dass ich zu meinem 16. Geburtstag doch glatt eine Retro-Milchshake-Party geschmissen hab. Gut, es gab auch Bier, das mein Papa strenger bewacht hat als Fort Knox :-) Jedenfalls: ICH MAG MILCHSHAKES. Und deshalb gibt’s heute einen…

Banana-Oat-Milchshake – haut rein, meine Freunde!

2 mittelgroße reife Bananen
500 ml Vollmilch (kommt, wir gönnen uns 3,5% oder?)
100 ml Sahne
4 El zarte Haferflocken
flüssigen Honig zum Süßen

Schneidet die Banane in Stückchen, gebt sie in ein hohes Rührgefäß und bedeckt sie mit Milch. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Die restliche Milch, Sahne und Haferflocken dazu geben und gut durchrühren. Eventuell noch mit Honig nachsüßen. Und lasst bloß nicht die Sahne weg, dann erst Shake nur noch halb so gut!!!

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Weihnachtliche Schoko-Kekse mit Royal Icing

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Kennt ihr diese nervtötenden Leute, die „nur mal kurz“ in einen Deko-Laden springen, Stunden später immer noch zwischen den Regalen rumeiern und bei gefühlt JEDEM Gegenstand Ausrufe der puren Verzückung zum besten geben? Genau so jemand bin ich. Natürlich muss auch immer eine Begleitperson meines Vertrauens mit – wer würde denn sonst meine Begeisterungsstürme mit mir teilen???? Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich teilt nie jemand meine Begeisterung, stattdessen kommt häufig „Wir waren die Woche doch schon zwei Mal hier! Komm, lass was essen gehen. Nein, leg das weg, du brauchst das gar nicht. NEIN, LEG’S WIEDER HIN! SOFORT!“. Weil man mich damit aber gar nicht beeindrucken kann (Ich kaufe, was ich will, ha!), hab ich eine beeindruckende Sammlung … Zeugs. Und davon kann man hin und wieder manchmal sogar was brauchen, wie zum Beispiel – dadadamm – meine Weihnachtsbaum-Ausstechform :-) Und das war das hammermäßige Intro zu meinen weihnachtlichen Schoko-Keksen mit Royal Icing

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Ihr braucht:
1 Eigelb
300g Mehl
200g weiche Butter
100g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 EL Frangelico/Baileys/brauner Rum
Abrieb von einer Orange

Für das Royal Icing
1 Eiweiß
eine Brise Salz
250g Puderzucker
2 EL Zuckersirup (kann man ganz leicht selber machen: Wasser und Zucker im Verhältnis 1:1 aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat)
1 EL Zitronensaft

Zuckerperlen zum Verzieren

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Der Teig für eure Kekse ist ein ganz einfacher Mürbteig. Und beim Mürbteig gibt es eigentlich nur eine Regel: Er mag es gerne kalt. Also alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) erst auf niedriger und dann auf höchster Stufe durchkneten, bis ihr einen schönen festen Teig habt. Den formt ihr mit den Händen zu einer Kugel, umwickelt ihn mit Frischhaltefolie und stopft ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt euren Teig dann auf etwa 3mm aus. Daraus stecht ihr hübsche Formen aus. Die kommen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 9 Minuten in den Ofen, Danach mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Reste stopft ihr immer wieder SOFORT in den Kühlschrank und wenn ihr euer Blech aus welchen Gründen auch immer nicht sofort in den Ofen schieben könnt … ja, richtig, in den Kühlschrank!

Für das Royal Icing schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz sehr steif. Siebt dann den Puderzucker in die Schüssel und verrührt das Ganze auf niedriger Stufe. Gebt dann noch Zuckersirup und Zitronensaft dazu und rührt noch etwa 3 Minuten auf höchster Stufe. Füllt das Icing dann in eine Spritztülle oder einfach eine Gefriertüte, bei der ihr eine Ecke abschneidet und bemalt eure Kekse :-) Das restliche Icing in der Schüssel unbedingt sofort mit Folie abdecken oder in ein luftdichtes Glas füllen, da es sehr schnell trocknet!

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Pizza Pinwheels am Mir-doch-alles-egal-Montag

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Also eigentlich wollte ich euch heute eine tolle Adventsdeko im Eierkarton zeigen. Eigentlich. Aber: Heut ist Depri-Tag! Der Depri-Tag zeichnet sich dadurch aus, dass er mies los geht und im Verlauf des Tages noch mieser wird. Und egal, was man anfasst, um sich aufzumuntern, es trägt nur noch mehr zu miesen Laune bei. Folglich sah meine theoretisch total schicke Deko total beschissen aus und nach mühevoller Pinselei hab ich sie zum Schluss total runter mit den Nerven in die Ecke geworfen, bin sauer in die Küche gestapft und hab meine Pinsel ausgewaschen. Hunger hatte ich auch – aber weil heute Depri-Tag ist, war auch nix mehr zu Futtern in meinem Kühlschrank. Der übrigens auch noch total nervtötend laut brummt (und das bestimmt erst seit heute. Nur um mich zu ärgern, wetten?). Das schöne ist, irgendwann kommt der Punkt, an dem ich einfach nur über mich alten Grummel lachen muss und dann ist’s wieder gut. Und dann kam erstens mein Freund heim und hat gekocht und zweitens hab ich mir dann ein schönes Winterpotpourrie gebastelt und drittens bin ich über ein Rezept gestolpert, dass ich euch schon vor gefühlt einem Jahr zeigen wollte. Here you go – leckere kleine Pizza Pinwheels

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Ihr braucht:
Eine Rolle Blätterteig
eine Packung Schinken
eine gute Handvoll schwarzer Oliven
eingelegte Paprika (da gibt’s auch schon so klitzeklein geschnittene, kennt ihr die?)
Reibekäse (halbe Packung)
1 Becher Kräuter-Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum

Schneidet eure Zutaten alle schön klein und vermengt sie dann mit der Creme fraiche in einer Schüssel. Gebt noch den geriebenen Käse dazu und schmeckt das ganze mit Salz, Pfeffer und (getrocknetem) Oregano und Basilikum ab.

Rollt euren Blätterteig aus und verteilt die Masse gleichmäßig darauf. Dann rollt ihr den Blätterteig vorsichtig ein (aufpassen, dass ihr nicht aus Versehen das Papier mit einwickelt!). Zum Schluss schneidet ihr eure Rolle in etwa 1cm dicke Scheiben, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für ca. 15 Minuten in den Backofen, bis eure kleinen Schätzchen knusprig goldbraun sind.

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Apfelzeit: Herbstlicher Apfel-Punsch mit Schuss

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Kennt ihr das, wenn ihr eine einzige Sache nicht essen könnt und ihr plötzlich nur noch dieses eine Ding essen wollt? Egal, was euer Kühlschrank sonst noch zu bieten hat? Ja, so ein Mensch bin ich. Seitdem ich stolzer Besitzer eines wunderbar vergrößerten Unterkiefers bin, darf ich nämlich vor allem eines nicht: Fest essen. Und ungefähr zeitgleich mit dem neuen Kiefer hat sich der Wunsch nach einem knackigen, sauren Apfel in mein Hirn eingenistet. Vielen Dank auch, ne? Aber alles kein Problem, denn mit dem monströsen Entsafter, den mir meine Mama kommentarlos in meine 2 Quadratmeter-Küche gestopft hat, kann ich meine knackigen Freunde vielleicht nicht beißen, aber super schlürfen.

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Und das passend zum ekelhaft kalten Wetter am besten heiß und mit Schuss :-)

Ihr braucht:
1 Liter Apfelsaft
375 ml Amaretto
100 ml Calvados
Saft von einer Zitrone
1 Apfel
1 Zimtstange
Nelken
Mineralwasser nach Lust und Laune

Gebt die die flüssigen Zutaten und Gewürze in einen Topf. Je nachdem, wie süß euer Punsch werden soll, könnt ihr dann noch etwas Mineralwasser aufgießen. Den Apfel entkernt ihr, halbiert ihn und schneidet ihn dann in dünne Scheibchen. Für die Extra-Portion lecker könnt ihr den aufgeschnittenen Apfel mit einem Schuss Zitrone auch eine Nacht im Amaretto baden lassen, bevor ihr dann am nächsten Tag euren Punsch ansetzt :-) Alles langsam im Topf erhitzen und im Herbst-Glück schwelgen!

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P.s.: Anscheinend hat mir die Narkose auch Teile meines Gehirns weggeätzt und bloß noch Blabla da gelassen… Aber das Rezept ist trotzdem klasse ;-)

Die zauberhaften Zwetschgen-Wochen: Rotweinzwetschgen

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Für jeden geht der Herbst ja mit irgendeinem anderen Sinneseindruck los. Für die einen ist es der feucht-kalte, erdige Duft, für die anderen das bunte Laub, für die dritten der Nieselregen und für mich ist es der Geschmack von herrlich blauen Zwetschgen (= Pflaumen). Meine Uroma hatte davon nämlich einen Monster-Baum im Garten stehen und einmal im Jahr, Anfang September, sind wir unter Murren und Mauen zu ihr gegurkt und haben den Garten leergeräumt. Danach gab’s dann erst mal einen hammermäßigen Zwetschgendatschi. Tja und dann, dann ging’s ans Eingemachte. (By the way, klasse Wortwitz, oder?!)

Neben Marmelade und Kuchen und weiß der Kuckuck was, gab’s auch immer eins: Rotwein-Zwetschgen. Diese kleinen Köstlichkeiten passen hervorragend zu süßen (Nach-)Speisen oder einfach zum Löffeln aus dem Glas – natürlich nur, solange ihr auch brav über 18 seid, versteht sich ;-) Die Zwetschgen könnt ihr problemlos einige Monate geschlossen aufbewahren und dann über den kalten Herbst verteilt genüsslich futtern.

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Ihr braucht:
1 1/2 kg entsteinte Zwetschen (kleine, blaue bayerische Pflaumen)
1 Flasche trockener Rotwein
500 g Zucker
3 Stangen Zimt
1 TL ganze Nelken

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Gebt Wein, Zucker und die Gewürze in einem Topf und erhitzt sie. Ungefähr so, dass ihr gerade noch euren Finger reinstecken könnt. Die heiße Flüssigkeit gebt ihr über eure Pflaumen und lasst das Gemisch zugedeckt über Nacht ziehen.

Am nächsten Tag die Flüssigkeit abgießen (auf keinen Fall wegschütten!!!!), erhitzen und die Zwetschgen wieder mit rein geben. Das Ganze dann weiter erhitzen, aber nicht kochen. Noch heiß in saubere Gläser (bitte vorher kurz mit warmen Wasser ausspülen) füllen und verschließen.

Wenn ihr Lust habt, mit einem Rezept bei den zauberhaften Zwetschgen-Wochen mitzumachen, dann verlinkt doch einfach auf diesen Beitrag und lasst mir einen Kommentar mit Link zu eurem Beitrag da! :-)

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Sommerleckerei: Himmlisches Cocos Mousse

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Vor vielen Jahren hat mir irgendein wohlwollender Mensch mal eine Schachtel Raffaelo geschenkt. Und wie das so mit Mädchen und Süßigkeiten ist, hab ich die Packung natürlich komplett an einem Abend aufgefuttert. Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr eigentlich aufhören wollt und plötzlich ist die Schachtel leer… Und ihr sitzt da, mit vollem Schoko-Ranzen und schlechtem Gewissen! Jedenfalls war mir danach mega-schlecht und Kokosnussgeschmack erst mal unten durch. Aber irgendwann kam sie wieder, still und heimlich, die Kokosliebe. Erst war’s das Kokoseis, dann die Kokosmilch und schließlich COCOS MOUSSE.

Und wie ihr diese himmliche Nachspeise auf euren Dessertteller bekommt, erfahrt ihr nach einer kurzen Werbeunterbrechung!

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Kleiner Scherz, los geht’s :-)

Zutaten:
2 Eigelb
40 g Zucker (= 2 TL für alle Wiege-Faulen)
125 ml Kokosmilch
125 ml Sahne
3 Blätter weiße Gelatine

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Rührt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Währenddessen gebt ihr die Kokosmilch in einem Topf und bringt sie zum Kochen. Sobald sie kocht, vom Herd ziehen und unter ständigem Rühren die Eimasse dazugeben. Dann zieht ihr den Topf wieder auf den Herd und lasst die Masse köcheln, bis sie eindickt.

Die Gelatineblätter legt ihr für ein paar Minuten in kaltes Wasser ein, bis sie weich wird. Nehmt die Blätter heraus und drückt sie vorsichtig aus. Wenn eure Eimasse eingedickt ist, gebt ihr unter ständigem Rühren die Gelatine dazu. Lasst sie etwa 15 bis 20 Minuten abkühlen.

Währenddessen schlagt ihr eure Sahne steif. Die hebt ihr dann vorsichtig unter die Kokosmasse. Zum Schluss noch in hübsche Schüsseln füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.

Das Mus schmeckt übrigens auch super mit einem feinen Beeren-Fruchtspiegel!

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Müllermilch-Dupe: Yummy Kokosmilch

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Okay, also eigentlich ist mein Titel ein winziges bisschen gelogen: Der Kokos-Müllermilch-Geschmack war zwar mein ursprünglicher Plan, aber mein Dupe schmeckt in Wahrheit vieeel leckerer und nicht ganz so unnatürlich Kokosnuss-mäßig :-)

Ich liebe Kokos-Milch! Keine Ahnung, wo das herkommt, weil ich auf frische Kokosnüsse eigentlich so gar nicht stehe und mir meistens nach einer Viertelstunde auf so nem Stück Kokosnuss rumkauen irgendwas anderes Essbares suche. Aber die Müllermilch finde ich einfach klasse und stürze mich sofort drauf, wenn ich eine im Supermarkt entdecke.

Jetzt ist nur leider das fiese, dass der liebe Herr Müller die Kokosmilch nicht immer rausrückt. Nein, die gibt’s nur manchmal. Was für mich ungefähr so ist, als würde man Nutella nur alle paar Monate bekommen – yes, eine abartige Sauerei! Aber: Wieso das Ganze nicht mal selber zusammen mixen und das ganze Jahr leckerlecker Kokos-Milch genießen?! :-)

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Ihr braucht:
eine Dose Kokosmilch
1/2 Liter Milch
1/2 Becher Sahne
etwas Zucker
2 EL Kokosraspeln

Ihr braucht natürlich keine ganze Dose Kokosmilch, aber dooferweise kann man halt keine 3 EL kaufen… Aber den Rest eurer Milch könnt ihr super für asiatische Gerichte oder eine frische Pina Colada verwenden :-) Manchmal ist die Kokosmilch schon etwas fest in der Dose, also vor dem Öffnen gut durchschütteln! Wenn sie dann immer noch fest ist, kurz in der Mikrowelle anwärmen!

Tja, und der Rest geht ganz easy: Sahne und Zucker in eine Schüssel, das Ganze kurz aufschlagen, dann die Milch und die Kokosmilch (3 Esslöffel) dazugeben, zum Schluss noch die Kokosraspeln einrühren und fertig! Am besten stellt ihr sie noch für ein Stündchen in den Kühlschrank, denn gekühlt schmeckt die Milch noch vieeel besser :-)

Vor dem Genießen noch mal kurz aufschütteln/schlagen, Schirmchen rein und ab in die Sonne!

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Birnen-Streuselkuchen im Glas

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Ich freu mich ja jedes Jahr über das Münchner Frühlingsfest. Das Frühlingsfest soll eigentlich, angeblich, eventuell, die kleine Schwester des Oktoberfests sein. Najaaaa, in Realität beschränken sich die Gemeinsamkeiten auf den gleichen Veranstaltungsort (Theresienwiese) und dass sich jeder in ein Dirndl/Lederhose stopft. Hauptsächlich findet man da total hammermäßig coole Jungs mit krass-geiler Mütze zu ihrer Tracht und fetten Nike-Sneakers, während sich die Mädels in Mini-Dirndln bewundernd an sie schmiegen und dank extensivem Geschminke wie 25 aussehen. Mit … hmmm … 13?!

Ich kleines Landei war mit 13 ja von Schminke, BHs und Jungs so weit entfernt wie nur irgendwas. Ich würde sagen, mein dreizehnjähriges Ich war so mega-uncool wie man mit 13 nur sein kann ;-) Meine Lieblings-CD war „Der Holzwurm führt durch die Oper“ und mein Lieblingshobby war Backen. Mit 13 hab ich mir auch mein erstes eigenes Backbuch gekauft, nämlich „Kuchen im Glas“, von dem ich noch bis heute bei jeder Geburtstagsparty auswärts zehre! Wieso? Na, weil der Kuchen direkt in einem süßen Einweckglas gebacken wird und man ihn ganz bequem in seinem Gläschen transportieren kann! Mit 16 war die uncoole Phase dann übrigens wieder vorbei und ich war meistens reichlich geschminkt auf irgendwelchen Partys anzutreffen, während ich heute mehr der gepflegte Cocktail-/Bierschlürfer in einer guten Bar/Kneipe bin :-)

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Die Zutaten:
Eine Birne (geschält)
etwas Zimt
40 g Butter
70 g Zucker
1 Ei
70 g Mehl
1/2 TL Backpulver
(Rosinen, wenn ihr sie mögt)

30 g Zucker
40 g Butter
20 g Mehl

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Schneidet die Birne in kleine Stücken und gebt sie mit der Butter in einen Topf. Erhitzt das Ganze unter gelegentlichem Rühren. Das Ganze lasst ihr so 5 – 10 Minuten köcheln, bis die Birne weich(er) ist – je nachdem wie reif die Birne davor schon war.

Parallel dazu verrührt in in einer Schüssel Mehl und Backpulver miteinander, rührt das Ei und den Zucker dazu und gebt zum Schluss die heiße Birnenmasse und etwas Zimt mit hinein. Wenn ihr lustig seid, könnt ihr auch noch ein paar Rosinen mit rein machen.

Die Masse füllt ihr dann in ein großes, gefettetes (400 ml) Einweckglas oder zwei kleine. Keine Sorge, der Teig füllt das Glas nur zur Hälfte aus, geht aber beim Backen noch gut auf!

In einer zweiten Schüssel gebt ihr Zucker, Butter und Mehl zusammen und verknetet alles mit den Händen. Rubbelt die Masse dann so zwischen euren Händen, dass ihr schöne Streusel bekommt :-)

Die gebt ihr dann auf den Teig und dann kommt der mitsamt Glas in den Ofen: Und zwar bei ca. 180 Grad für 20-25 Minuten.

Nach dem Herausnehmen noch in Ruhe abkühlen lassen, Kerze rein und schon habt ihr ein 1a-Geburtstagsmitbringsel :-) Oder ihr futtert ihn einfach gleich selber ;-)

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