Neues Lieblings-Frühstück: Priganice aus Montenegro

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Leute, ihr werdet es nicht glauben, aber: Ich hab eine geheime Superkraft. Sie nennt sich „Stopf dich mit Pizza, Pasta, Mehlspeisen und Burgern voll, ohne dass dir schlecht wird“. Leider hört die Superkraft beim Thema Gewicht wieder auf, aber hey, nobody’s perfect!

Jedenfalls, als hätten die Montenegriner geahnt, dass ich mit solch krassen Fähigkeiten ausgestattet bin, gab es in unserem letzten Urlaub einfach mal das geilste Frühstück der Welt:  nämlich kleine frittierte (das Zauberwort ist gefallen) Hefeteig-Kugeln mit Honig, Marmelade und so cremigen Ziegenkäse, die sich Priganice schimpfen. Und weil die Dinger einfach MEGA-gut sind, hab ich davon nicht nur meine eigene Portion in einem Affentempo weggemampft, sondern auch noch den Rest auf dem Teller meines Freundes vernichtet. Soll ja schließlich nicht schlecht werden, oder?

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Ihr braucht:
500g Mehl
ca. 300 ml lauwarmes Wasser
70g Zucker
1 Päckchen frische Hefe
1/2 TL Salz

Gebt das Mehl in eine Schüssel und macht da in die Mitte eine Mulde rein, in die ihr Hefe, Zucker und etwa 2 – 3 Esslöffel warmes Wasser gebt. Dann deckt ihr die Mulde mit ein wenig Mehl (wirklich nur leicht drüberstreuen) zu, legt ein frisches Küchentuch über die Schüssel und lasst den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Ort stehen.

Dann gebt ihr das Salz und nach und nach das übrige Wasser hinzu und knetet den Teig kräftig durch. Tja, und das dauert – fertig ist er erst, wenn er von alleine aufhört, an der Schüssel (und euren Fingern) zu kleben. Außerdem sollte sich der Teig wie eine warme Frauenbrust (sorry, alte Familienweisheit) anfühlen. Im Anschluss deckt ihr euren Teig wieder zu und lasst ihn nochmal etwa 30 Minuten gehen.

Wenn der Teig schließlich schön aufgegangen ist, formt ihr mit der Hand kleine Kügelchen. Am besten nicht zu groß, der Teig geht beim Frittieren nämlich nochmal etwas auf. Ich hab mir den Teig immer mit einem großen Esslöffel (gut gefüllt) abgestochen, so werden die Bällchen ungefähr gleich groß. Während ihr die Fritteuse anwerft, die Bällchen nochmal kurz 5 Minuten gehen lassen und dann geht es ab ins heiße Fett. Von allen Seiten schön goldbraun brutzeln, abtropfen lassen und nonch warm mit Honig, Marmelade und Ziegenkäse futtern :-)

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{5 Minuten Futter} Frittierte Banane mit Joghurt

Frittierte Banane_1_Pearls for Pillows

Was Essen betrifft hab ich einen klaren Standpunkt: Selbst gekocht ist gut, frittiert ist besser! Vielleicht nicht unbedingt gesund, aber was weiß ich schon – bin ja kein Arzt ;-)

In meiner wilden Jugend waren wir aus irgendeinem Grund alle ganz wild auf „Das perfekte Dinner“. Diese komische Show auf VOX, in der sich die Leute bekochen und immer möglichst wenig Punkte an die Konkurrenten verteilen. Jedenfalls dachten wir, es wäre doch ne spitzen Idee, das mal selber nachzuspielen. 5 Mädels, 5 Abende, Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Meine Nachspeise war, hey Überraschung, frittiert. Frittierte Bananen-Bällchen, mit denen ich mich auch jedes Mal vollstopfe, wenn wir beim Asiaten sind, bis mir schlecht wird und ich schwöre, das Zeug nie wieder zu essen. Gewonnen hab ich übrigens leider trotzdem nicht, aber immerhin war ich auch nicht Letzte :-)

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Leider, leider haben die Dinger aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man braucht eine Fritteuse. Und viel Fett. Aber wenn frittierte Bananen halt einfach soooo gut schmecken?! Kein Problem, liebe Kinder! Dann macht ihr euch eine ganz easy frittierte Banane in der Pfanne! Und dafür braucht ihr weder ewig lange Vorlaufzeit, noch megaviel Fett oder tausend Zutaten, sondern:

für ein bis zwei Portionen:
eine noch nicht ganz reife Banane
etwas Mehl
Ahornsirup oder Honig
etwas Zimt
einen Becher Naturjoghurt

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Schneidet die Banane in etwa 4mm dicke Scheibchen. Gebt einen guten Schuss Öl in eine Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe.

Stäubt die Bananen-Scheibchen mit etwas Mehl von beiden Seiten ein. Sobald das Öl heiß ist, gebt ihr sie in die Pfanne und bratet die Banane jeweils etwa 1 1/2 Minuten von beiden Seiten goldbraun an.

Gebt den Naturjoghurt in eine Schüssel. Nehmt die knusprigen Scheibchen aus dem Fett, lasst etwas auf einem Küchentuch abtropfen und drapiert sie dann auf eurem Joghurt. Zum Schluss noch das Ahornsirup darüber träufeln und mit Zimt einpudern und fertig!

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