DIY bemalte Weihnachtskugel aus Glas

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Nachdem mir mein Papa hoch und heilig versprochen hat, bis Weihnachten nicht auf meinen Blog zu gucken, kann ich euch mein beinahe schon liebstes DIY-Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr präsentieren: Taaadaaaa, bemalte Weihnachtskugeln aus Glas – ein echtes Unikat, von euch persönlich für eure Liebsten! Und dafür braucht ihr nichts außer

Weihnachtskugeln aus Glas
rote Glasmalfarbe (ähnliche Farbe hier)
einen feinen Schwamm (z.B. für Makeup)
weißen Edding mit 0,8mm-Spitze für Glas, Metall und Plastik

Bemalte Glaskugeln_Weihnachten_4_Pearls for Pillows

Meine Glaskugeln hab ich aus einem echt irren Laden in der Salzburger Altstadt (Judengasse 11, falls ihr da mal zufällig seid), in dem man das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck und Ostereier kaufen kann! Bekommt ihr momentan aber auch überall, wo ihr Weihnachtsschmuck bekommt!

Dann geht’s los: Reinigt eure Kugeln und legt sie dann auf ein Küchentuch. Mit einem Pinsel gebt ihr etwas (Achtung, ihr braucht wirklich nicht viel Farbe) auf den Schwamm und tupft die Farbe vorsichtig etwa auf die untere Hälfte der Kugel – nicht zu gleichmäßig. Wenn euch die Farbe zu wenig deckt oder ihr doch zu wenig auf eurem Schwämmchen habt, einfach noch mal etwas auf den Schwamm geben und ein zweites Mal tupfen. Beim Basteln gut aufpassen, dass ihr mit der Farbe nicht saut – eure Finger, Klamotten und Möbel werden es euch danken ;-)

So, Phase 1 completed: Jetzt heißt es erst mal warten. Je nachdem was auf eurem Farbfläschchen steht, lasst ihr eure Kugeln erst mal für ein paar Stunden trocknen. Ich hab etwa 24 Stunden gewartet, ehe ich mich ans Einbrennen gemacht hab. Das geht dann so: Die Kugeln vorsichtig auf den Rost eures Ofens legen und dann die Kugeln GEMEINSAM mit dem Ofen auf 160 Grad aufheizen. Auf keinen Fall erst reinstecken, wenn der Ofen schon heiß ist, sonst kann es passieren, dass euch das Glas kaputt geht! Nach 40 Minuten schaltet ihr euren Ofen aus und lasst eure Kugeln gemeinsam mit dem Ofen auskühlen.

Wenn eure Kugeln dann endlich kalt sind, schnappt ihr euch euren Stift (je feiner, desto einfacher) und malt winterliche Muster drauf. Eine kleine Auswahl findet ihr auf meinen Pinterest-Board :-) Ich hab mich für einen Weihnachtsbaum, einen Schneemann und eine Schneeflocke entschieden – einfach los malen! Dann die Kugeln noch mal über Nacht trocknen lassen und fertig ist euer Geschenk!

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X-Mas Schoko-Salami {aka „Das coolste Geschenk ever“}

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Ich bin dieses Jahr im absoluten Christmas-Mood. Scheißegal, ob es draußen -10 oder +15 Grad hat, stürmt, schneit oder regnet und wie pissig meine Mitmenschen auch sein mögen: Bei mir weihnachtet es gar sehr. Meine liebste Lieblingsbeschäftigung momentan? Meine ganzen Schätze nach Hause schleppen, die dann möglichst umständlich und aufwändig verpacken („Hm, nur EINE Schleife? Oder mach ich doch nochmal ne kleine Kugel mit ran?) und mich wie ein Schnitzel auf’s Schenken freuen. Und weil meine Familie in diesem Jahr ein bisschen unkreativ bei der Geschenkeauswahl ist und mich meine eigenen Geschenke deshalb auch selber besorgen lässt, verpack ich mir die eben auch schön! Bin auch schon total gespannt, was in den Päckchen wohl so drin ist ;-)

Schoko-Salami_3_Pearls for Pillows

Am liebsten verschenke ich einfach immer noch selbstgemachte Sachen. Nicht, weil sich da groß was sparen lässt (jahrelange Berechnungen haben ergeben, dass ich auch genauso gut was schickes fertiges kaufen könnte), sondern weil ich dem Beschenkten sagen will: „Hey, ich hab an dich gedacht! Und du warst mir absolut die Mühe wert, 10 Kilo Schokolade heimzuschleppen, meine Küche in stundenlanger Arbeit zu verwüsten und tagelang nur noch Fertigpizza zu essen, weil mein Kühlschrank mit deinem tollen Geschenk vollgestopft war!“ :-) Also meine kleinen Weihnachtselfen: Wenn ihr noch auf der Suche nach einem hammermäßigen, witzigen Geschenk seid, dann ran an die Schoki!

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Ihr braucht (für ca. 6 Salamis)
200 g Zartbitterschokolade
175 g Vollmilchschokolade
180 g Butter
375g gemischt aus Spekulatius, Lebkuchen und sonstigen Weihnachtskeksen
300 g grob gehackte Haselnüsse
100 g grob gehackte Pistazien
ca. 100 g Vollmilchschokolade
ca. 200 g Puderzucker

Die Salamis gehen eigentlich ganz leicht – achtet nur gut darauf immer ein Tuch zum Hände abputzen in der Nähe zu haben, sonst findet ihr noch Wochen später irgendwo schokoladige Fingerabdrücke ;-)

Zerkleinert eure Schokolade und lasst sie dann gemeinsam mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Aufpassen, die Schokolade darf nicht zu heiß werden und muss regelmäßig umgerührt werden, damit auch alles gleichmäßig schmilzt!

Währenddessen nehmt ihr euer Weihnachtsgebäck und zerbröselt es – dabei dürfen ruhig ein paar kleine Stückchen drin bleiben! Ganz leicht geht das, wenn ihr die Kekse in eine Gefriertüte steckt und verschließt (Achtung, Luft rauspressen!) und dann ordentlich mit einem Nudelholz drauf kloppt. Die weichen Lebkuchen mit der Hand zerdrücken. Vermischt eure Keksbrösel dann mit den gehackten Haselnüssen und Pistazien.

Sobald eure Schokolade geschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und mit eurem Keks-Haselnuss-Pistazien-Gemisch vermengen. Dann für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Masse etwas abkühlt.

Der nächste Schritt ist das Formen der Wurst. Dazu legt ihr euren Arbeitsplatz mit einem Stück Frischhaltefolie aus (etwa 20cm lang) und klatscht da der Länge nach eure Schokomasse drauf. Ich hab meine Würste etwa 15 Zentimeter lang gemacht mit einem Durchmesser von 3-4 Zentimeter – könnt ihr aber einfach variieren, wie ihr möchtet! Dann mit der Folie zu einer Wurst rollen und die Seiten schön verwirbeln und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Ganz zum Schluss kommt noch weiße Hülle der Salami. Dazu schmelzt ihr die übrige Schokolade und pinselt eure Würste ein. Danach sofort mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig mit den Händen abreiben. Zum Schluss könnt ihr ein Ende der Wurst mit einem Küchenmesser schräg anschneiden, sodass man das Innere eurer Schokosalami sieht! Im Kühlschrank hält sie sich etwa drei bis vier Wochen.

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Die zauberhaften Zwetschgen-Wochen: Pflaumenmarmelade mit Schuss

… oder DAS IDEALE WEIHNACHTSGESCHENK!

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Ja, ihr habt richtig gelesen. WEIHNACHTEN. Ich hab jetzt nämlich einen Kalender. Ein Schülerhausaufgaben-Häfft, um genau zu sein. Was übrigens auch mit 24 Jahren noch saucool ist! Und in meinem Häfft da steht’s schwarz auf weiß: In gut drei Monaten ist schon wieder Weihnachten. Und wenn ihr wie ich seid, dann ignoriert ihr diese Tatsache jedes Jahr bis zum bitteren Ende. Weil in Sommer-Erinnerungen schwelgen halt auch viel schöner ist, als sich mit der blöden Geschenksuche zu beschäftigen!

Aber in diesem Jahr wird alles alles – in diesem Jahr sind wir schlau und zweigen gleich ein paar Pfläumchen für ein köstliches Weihnachtsgeschenk ab!

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Ihr braucht:
1 1/2 kg Zwetschgen
500 g Gelierzucker (1:3)
40 cl Amaretto
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt
eine Messerspitze Lebkuchengewürz

Schneidet die Zwetschgen klein, vermengt sie mit dem Zucker und lasst sie eine Stunde zugedeckt stehen. Gebt sie dann in einen Topf und erhitzt sie. Dabei regelmäßig rühren, damit auch nix anbrennt. Bevor sie zu kochen beginnen, mit einem Pürierstab fein pürieren und im Anschluss 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Ob eure Marmelade fertig ist, seht ihr an der Gelierprobe: Dazu einfach Löffel in die Marmelade tunken und mit der Rückseite über einen Teller streichen. Geliert euer Klecks ist eure Marmelade fertig, sonst noch 1 Minute köcheln lassen. Heiß in Gläser abfüllen und verschließen. Hält garantiert bis Weihnachten :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Hausgemachter Erdbeerlimes

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Ja, der Sommer, dieses kleine Luder, ist grad echt scheiße. Nicht zur so ein bisschen, sondern eigentlich ziemlich. Aber die gute Nachricht: Hey, ist ja erst Juni und recht viel schlimmer als 10 Grad Regen kann’s ja eigentlich nicht mehr werden oder?! Und wenn ihr nicht braun seid, ist es auch sonst keiner ;-)

Ein gut gehütetes Geheimnis für super Sommerlaune ist der mega-erdbeerige Erdbeerlimes! Ja klar, es gibt dieses Gesöff aus dem Supermarkt. Aber Freunde: Kein Vergleich!!!

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Ihr braucht:
1 1/2 Kilo Erdbeeren
1/2 Liter Wasser
600 g Zucker
700 ml Zitronensaft
1 Flasche Vodka oder Gin

Erdbeerlimes_2_Pearls for Pillows

Wascht die Erdbeeren, schneidet das Grünzeug weg, schnippelt neidet die Erdbeeren in grobe Stückchen und gebt sie dann in eine Schüssel. Mit einem Rührstab püriert ihr die Erdbeeren fein – ihr wollt euch ja später nicht an einem Stück Erdbeere verschlucken!

Gebt das Wasser und den Zucker in einen Topf und lasst das Ganze kurz aufkochen, damit sich der Zucker auflöst. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Dann gebt ihr die Zuckerlösung zu den pürierten Erdbeeren, rührt den Zitronensaft unter und zum Schluss noch den Schnaps.

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Jetzt müsst ihr euren Limes nur noch in schöne Flaschen füllen, gut verschließen und kühl und dunkel lagern :-)

Last Minute Vatertags-Geschenk: Bananen-Bier-Muffins

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Wenn ich an meinen Papa denke, dann stelle ich mir immer diesen irre großen, braunhaarigen Mann mit dem dünnsten (und trotzdem dichten) Haar der Welt vor. Knackig braun von der letzten Italienreise, immer auf der Suche nach der perfekten Pizzeria und mit einem merkwürdig gerundeten Finger, der irgendwie stolz zu verkünden scheint: „Yes, ich bin Schreiner und ich hab mir mal kräftig auf den Finger gekloppt“. Ja, das ist mein Papa und wenn man uns nebeneinander stehen sieht, weiß man sofort, wessen Tochter ich bin. Gut, abgesehen von der Größe und den O-Beinen, aber man muss ja nicht alles seinen Eltern nachmachen ;-)

Wie alle bayerischen Papas mag auch mein Papa BIER. Köstlich prickelndes, aromatisches Bier. Jetzt kann ich ihm aber halt schlecht einfach einen Kasten Bier per Post schicken, weil ich für’s Porto dann erstens auch gleich die Brauerei kaufen könnte und ich den Postbeamten biertechnisch auch nicht so ganz vertraue ;-) Also dachte ich, hey, machst halt BIER-MUFFINS!!! Und für alle zweifelnden Damen: Ja, das schmeckt köstlich, überhaupt nicht nach Bier, sondern einfach fluffig leicht nach Banane und Zimt!

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Ihr braucht:
100 ml Bier (Helles, ich hatte Augustiner)
60 g Butter
100 g Zucker
1 TL Natron
120 g Mehl
1 Prise Salz
1 Banane (mit einer Gabel zermatscht)
1 Ei
etwas Zimt
Schoko-Kuvertüre (zartbitter)
ein paar Kaffeebohnen

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Gebt die Butter mit dem Bier in einen Topf und erhitzt das Ganze auf mittlerer Stufe, bis die Butter geschmolzen ist. Gebt dann gleich noch den Zucker mit rein und nehmt das Gebräu vom Herd. Das stinkt, ich weiß, wird aber nachher echt lecker :-)

Verrührt in einer zweiten Schüssel Mehl, Natron und Salz miteinander.

In einer dritten Schüssel gebt ihr die Banane und das Ei hinein und verrührt das Ganze kurz. Dann gebt ihr abwechselnd die lauwarme Bierbrühe und das Mehlgemisch hinzu, verrührt den Teig kurz, gebt den Zimt mit reun und füllt ihn in eure Muffinförmchen. Am besten 3/4 vollmachen, die Muffins gehen noch etwas auf.

Für 20 Minuten bei 180 Grad in den Ofen!

Nach dem Abkühlen schmelzt ihr die Kuvertüre und streicht/gießt sie über eure Muffins. Noch eine Kaffeebohne obendrauf und fertig ist euer Vatertagsgeschenk :-)

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Last Minute Valentinstags-Ideen: Rosenzucker, Strohhalm-Herzen & Herz-Pops

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Ich weiß, ich weiß, eigentlich will ich ja auch gar nicht so den großen Aufriss zum Valentinstag starten… Aber, hey, vielleicht seid ihr ja noch auf der verzweifelten Suche nach einer süßen Kleinigkeit zum Valentinstag und freut euch jetzt, dass ich hier so an euch denke ;-)

Eins gleich mal vorweg: Der Valentinstag ist dazu da, sich mal wieder ganz auf die Liebe zu besinnen, ein bisschen Zeit zu zweit miteinander zu verbringen und sich einfach mal darüber zu freuen, dass es es den anderen gibt. Dazu braucht ihr keine fetten Geschenke und übertriebenen Liebesbekundungen. Was das ganze Jahr nicht kommt, ist dann zum Valentinstag wohl auch ein bisschen fake, was? Ihr wollt eurem Partner trotzdem was Gutes tun? Dann verwöhnt ihn doch mit einer lieben, selbstgemachten Geste und nicht einem uninspirierten 5-Minuten-Einkauf bei Douglas!

So, ihr seid spät dran und habt eigentlich keine Zeit mehr, hier großartig was zu besorgen? Kein Problem! Alles, was ihr für meine drei Last-Minute-Ideen braucht, findet ihr ganz schnell und easy – und die Vorbereitung dauert auch nicht lange :-)

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Oh yes, nach dem Rosen-Badesalz folgt heute der Zucker, für den ihr nur getrocknete Rosenblätter, normalen Zucker und eine Vanilleschote braucht. Die Rosenblätter zerbröselt ihr sehr fein mit euren Händen und gibt sie dann zum Zucker. Vanilleschote aufschlitzen und das Mark ebenfalls zum Zucker geben. Das Ganze noch kurz mit einem Pürierstab bearbeiten und in ein hübsches Gläschen füllen :-)

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Strohhalm Herzen
Auch hier ist das Motto „Schnell & simpel“: Ihr braucht nur rotes/pinkes Tonpapier und Strohhalme. Zeichnet euch ein etwa 7 cm langes Herz auf das Tonpapier und schneidet es aus. Dann macht ihr ihr etwa in die Mitte des Herzens zwei horizontale Schnitte, etwa 5 mm voneinander entfernt.
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Nach hinten biegen und den Strohhalm durchfädeln und fertig!

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Herz-Pops
Hey, ihr Männer, verwöhnt eure Herzensdame doch mal mit was Süßem aus der Küche! Dafür braucht ihr: Fertigen Blätterteig, ein Glas Himbeeren, 2 1/2 Teelöffel Speisestärke, Puderzucker und Cake-Pop- oder Schaschlik-Spieße. Gebt die Himbeeren mit etwa der Hälfte der Flüssigkeit, in der sie schwimmen, in einen Topf, püriert sie kurz durch (den Schritt könnt ihr aber auch auslassen) und lasst sie aufkochen. Zwei Esslöffel der kalten Flüssigkeit verrührt ihr währenddessen mit der Speisestärke. Sobald die Masse im Topf kocht, rührt ihr die Speisestärke ein und lasst alles dann noch mal etwa 4 Minuten aufkochen. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Falls euch die Himbeermasse noch nicht süß genug ist, könnt ihr sie noch mit etwas Zucker nachsüßen.
Wenn ihr so ’ne Herzausstechform habt, super! Falls nicht, zeichnet ihr euch aus etwas festerem Karton einfach eine Schablone vor und schneidet die aus. Auf euren Teig legen und mit dem Messer drum herum schneiden. Für einen Herz-Pop braucht ihr jeweils zwei Herzen.
Sobald die Himbeermasse lauwarm ist, gebt ihr einen Teelöffel auf auf jeweils eines der beiden Herzen. Das zweite Herz drauflegen und den Rand mit den Gabelzinken eindrücken, sodass die Herzen fest verschlossen sind.
Bei 180 Grad für etwa 10 Minuten in den Ofen! Nach dem Abkühlen streut ihr noch etwas Puderzucker darüber, spießt eure Herzchen auf und fertig!

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Willst du mit mir baden gehen? DIY Rosen-Badesalz zum Valentinstag

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Wisst ihr, was ich am Valentinstag tun werde? Ja, ganz genau: Ich werde meinem Freund ein kühles Bier aus dem Kühlschrank holen, ihm was Leckeres kochen und ihn sonst machen lassen, worauf er so Lust hat. Klingt nicht sehr romantisch, was? ;-)

Ich neige ja zu leichter Valentinstags-Hysterie. Seit Jahren höre ich mich sagen: „Hey Schatz, brauchst echt nix zum Valentinstag machen. Ist wirklich okay für mich!“ Gedanklich hänge ich natürlich ein dickes, fettes NICHT dahinter, in der Hoffnung, dass er mit einem riesen Blumenstrauß, einer Einladung zum Essen und am besten noch einem spontanen Liebestrip nach Paris daherkommt. Passiert nicht, weil mein Freund ein Mann ist und die meistens merkwürdige Frauen-Zwischentöne nicht verstehen. Und dann am Valentinstag: Heulende Tami, verzweifelter Freund. Alles nur, weil ich 1. nicht klar kommunizieren kann und 2. auch irgendwie der festen Ansicht bin, dass der Valentinstag dazu da ist, damit mein Freund mich ENDLICH mit wohl verdienten Liebesbeweisen überschütten kann.

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So, und jetzt mal zwei lichte Sekunden, liebe Tami:

1. Gut, hat er halt keine Rosen mitgebracht – was ist mit den fünf anderen Malen, an denen er EINFACH SO Blumen mitgebracht hat? Ist das nicht fiel besser, weil er da von ganz alleine Lust hatte, mir welche mitzubringen? Oder wenn es keine Blumen waren, dann vielleicht ein kleines Geschenk oder einfach nur dieses eine Mal, als er im Schneesturm noch mal losgeflitzt ist und dir deinen blöden Lieblings-Joghurt geholt hat.

2. Hat er nicht auch einen schönen Valentinstag verdient, ganz ohne Theater? Wann hab ich denn mal was total Liebes gemacht, so ganz ohne eine Gegenleistung zu erwarten? Und wenn er Bock hat, an diesem einen Abend von 365 im Jahr einfach nur fernzusehen und nach einer anstrengenden Woche zu relaxen, kann ich mich nicht einfach zu ihm kuscheln und mal einen Abend nicht über die Socken auf dem Boden meckern? Weil er’s auch verdient hat?

Ja, doch, wenn ich so drüber nachdenke: Das kann ich! Devise für den 14. Februar 2015: Einfach mal lieb sein! Und mit dem Rosen-Badesalz als Valentinstags-Geschenk bekommt ihr euren Liebsten/eure Liebste schneller von der Couch zu einem romantischen Bad als ihr schauen könnt… Einfach ein paar Kerzen aufgestellt, das Badewasser schon eingelassen und ein bisschen schöne Musik aufgelegt (was der andere schön findet, okay?! Wir wollen hier schließlich LIEB sein) und ihr schafft einen super-schönen Abend für beide Seite :-)

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Die Zutaten für das DIY Rosen-Badesalz
Eine rote Rose
Totes Meer Badesalz
Rosenöl
Ein hübsches Gläschen

Das Badesalz fordert ein winziges bisschen Vorarbeit, ist sonst aber in zwei Minuten fertig, also keine Panik, wenn ihr gerade diesen Eintrag lest und ferststellt: „Hoppla, morgen ist ja Valentinstag!“. Holt euch eine frische Rose und zupft vorsichtig die einzelnen Blütenblätter heraus. Die legt ihr auf etwas Backpapier und lasst das ganze auf der Heizung trocknen. Gut wären mindestens zwei Nächte, zur Not klappt’s aber auch mit einer ;-). Gebt dann das Badesalz in eine Schüssel und zerreibt darüber mit euren Händen vorsichtig die Blütenblätter. Nicht zu klein, ihr wollt ja nicht nur Rosenbrösel haben. Dann gebt ihr noch ein paar Tropfen Rosenöl dazu, mischt das Ganze gut durch und füllt euer Badesalz dann in ein hübsches Gläschen. Schleife rum und schon habt ihr ein süßes Valentinstagspräsent.

Das Badesalz findet ihr übrigens ganz leicht in jeder Drogerie – meines ist von dm :-)

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Geschenke aus der Küche: Dulce de Leche

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Ich verschenke ja total gerne selbstgemachte Sachen. Erstens, weil ich Student bin und einfach nicht das megakrasse Geschenke-Budget hab. Zweitens, weil ich den Gedanken schön finde, dass ich Mühe und Zeit investiert habe, um jemand anderen eine Freude zu bereiten. Nachdem ich im letzten Jahr also müheliebevollst selbstgemachte Nudeln für meinen Papa fabriziert und für meine Tanten Weihnachtsmarmelade einkocht hab, steht in diesem Jahr eine hammermäßige, nein H-A-M-M-E-R-M-Ä-ß-I-G-E (das ist so irre lecker, dass es Großschreibung plus Bindestriche verdient) Leckerei auf meiner Geschenkeliste: Dulce de Leche

Dulce de Leche (was angeblich ungefähr so ausgesprochen wird: Dulse de letsche und „Süßes aus Milch“ bedeutet) ist eine absolut umwerfende Karamellsoße/Brotaufstrich und geht eigentlich ganz einfach!

Ihr braucht:
70 g Butter
375 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Brise Salz
1 Dose Kondensmilch à 330 ml
375 ml Milch

Dulce de Leche_1_pearls for pillows

Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie schmelzen. Dann gebt ihr Zucker, Vanillezucker und Salz dazu und verrührt das Ganze.

Zum Schluss kommen noch Kondensmilch und Milch mit rein. Lasst alles aufkochen und rührt, bis sich der Zucker gelöst hat.

Und jetzt heißt es warten und Schneebesen schwingen. Ihr lasst eure Masse nämlich so lange köcheln, bis sie langsam anfängt, zähflüssiger zu werden und Blubberblasen zu werfen. Bis dahin müsst ihr immer wieder durchrühren, damit auch nix anbrennt. Hat bei mir so 60 Minuten gedauert! Lasst euch nicht entmutigen, die erste Minuten ändert sich nämlich erst mal gar nix, aber das wird!

Yes, schon fast geschafft: Lasst eure Masse noch ein wenig abkühlen und füllt sie dann in verschließbare Gläser. Bis zum Schenken kühl lagern und nicht alles auffuttern :-)

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Das Rezept hab ich übrigens bei Chefkoch gefunden – hat BESTENS funktioniert!

Weihnachts-Nascherei: Selbstgemachtes Apfelkonfekt

Apfelkonfekt_2_pearls for pillows

Erst mal: Vielen lieben Dank Haribo – ihr habt meinen Apfel-Gummibärchen-Geschmack auf immer versaut! Jedes Mal, wenn ich nämlich in irgendwas apfeliges (außer echten Äpfeln) beiße, erwarte ich in der ersten Sekunde immer diesen typischen Gummibärengeschmack und bin dann voll irritiert, wenn es ganz anders schmeckt ;-)

Genau so war’s, als ich meine Beißerchen (+ olle Zahnspange) in mein saftig-fruchtiges Apfelkonfekt versenkt hab. Hoppla, schmeckt ja gar nicht künstlich oder nach Geschmacksverstärkern :-)

Für diese echt süße Weihnachts-Nascherei braucht ihr:

1,2 kg Äpfel (ich hab Boskop verwendet, da steh ich irgendwie drauf)
125 ml Weißwein (keine Panik, der verkocht!)
1 (Bio-)Zitrone
1 Vanilleschote
1 kg Gelierzucker 1:1
etwas Sonnenblumenö
l
und
vieeeel normalen Zucker

Apfelkonfekt_1_pearls for pillows

Erst mal schält, entkernt und zerschnipselt ihr eure Äpfel. Je kleiner die Stückchen, desto besser! Ihr sollten nach dem Schälen und Entkernen noch ein Kilo an Apfel-Ausbeute haben. Falls ihr etwas weniger habt, reduziert später einfach die Menge an Gelierzucker.

Gebt die Apfelstücke mit dem Weißwein in einen Topf und lasst das Ganze kocheln, bis der Apfel nach und nach zerfällt und ihr Apfelmus bekommt. Ganz wichtig: Immer schön rühren :-) Zur Not könnt ihr grobe Stücke noch mit einem Pürierstab zerkleinern.

Dann schnappt ihr euch die Zitrone, wascht sie und reibt die Schale runter, bevor ihr sie noch auspresst. Saft und Schalenabrieb gebt ihr zum köchelnden Apfelmus, ebenso das Mark der Vanilleschote und zum Schluss den Gelierzucker. Alles kräftig verrühren und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis ihr eine ziemlich dicke Masse bekommt. Das dauert ein Weilchen, nicht wundern!

Bepinselt eine rechteckige Auflaufform mit Sonnenblumenöl und füllt dann eure Masse ein. Mit einem Messer streicht ihr die Oberfläche glatt und dann geht’s bei 60 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen.

Ich bin in der Zwischenzeit Duschen gegangen, hab ne halbe Stunde an meinen Haaren rumgespielt und meine Küche geputzt. Und dann hab ich noch mal ’ne Stunde gewartet, ehe ich den Ofen ausgeschaltet und das Konfekt etwa 16 Stunden im kalten Ofen hab trocknen lassen. Wenn ihr’s also eilig habt, lasst das mit dem Konfekt heute lieber sein…

Zum Schluss schneidet ihr die Masse in kleine Stücke, wälzt sie einmal im Zucker und fertig :-)

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DIY Geschenktüte aus Geschenkpapier

Geschenktüte_fertig2

Meine Familie besteht ja aus Sommer-Kindern. Tante und Onkel, Oma, Opa, Bruder, Mama und natürlich mein eigener Geburtstags-Prinzessinnen-Tag. Für mich ist das einfach eine unschlagbare Kombi: Sommer und Geburtstag, geht’s noch besser? Grillen, Cocktails im Garten oder in der Stadt, schicke Sommerkleidchen und hohe Schuhe – haach, ich bin Sommer-verliebt :-) Jedenfalls erfordert diese Geburtstags-Ballung logischweise auch immer etwas Planung und vieeele Geschenkverpackungen. Meine Mama ist absolute Verpackungs-Queen, die hat da Zeug drauf, das glaubt man nicht! ich selber kann zwar alles Eckige und Feste einpacken, hab aber mit komischen und weichen Formen so meine Probleme. Sowas stopf ich dann (sehr praktisch!) immer in Geschenktüten. Sieht gut aus und ich spar mir eine Menge Rumgefluche und zerrissenes Geschenkpapier. Blöd ist nur, wenn man dringend so eine Tüte bräuchte und – Überraschung – keine am Start hat. Aber: Kann man ja alles selber basteln ;-)

Materialien:
Geschenkpapier (16,5cm x 29cm)
zwei Stück Kordel oder Geschenkband (jeweils ca. 15cm lang)
Schere und Kleber

Geschenktuete_Vorlage

In der praktischen kleinen, liebevoll von mir zusammengebastelten Vorlage findet ihr die Maße, nach denen ihr eure Tüte falten müsst. Keine Panik, ihr bekommt beim Runterladen auch keinen PC-Virus gratis obendrauf ;-)

Und jetzt geht’s auch schon los. Legt euer Papier so hin, dass die lange Seite zu euch zeigt und auf der linken Seite das Stück mit den 4,5cm ist. Schöne Seite nach unten!

Geschenktüte_Schritt1

Schritt 1: Faltet euer Papier entlang der oberen Längslinie nach unten.

Geschenktüte_Schritt2

Schritt 2: Dann alle anderen durchgezogenen Striche falten und wieder aufklappen.

Geschenktüte_Schritt3

Schritt 3: Papier umdrehen und die Stücke mit jeweils 4,5cm noch mal in der Mitte falten (Talfalte!).

Schritt 4: Schöne Seite wieder nach unten und dann entlang der schrägen gestrichelten Linien falten. Freut euch, der Falt-Teil ist schon vorbei ;-)

Schritt 5: Die beiden kurzen Seiten eures Papiers zusammenkleben. Das 2cm-Stück ist dabei die Lasche und wird von innen an das breitere Stück geklebt.

Geschenktüte_Schritt4

Schritt 6: Auf der Seite mit den schräg gefalteten Linien faltet ihr die das Papier jeweils an der kurzen Seite nach innen.

Geschenktüte_Schritt5

Geschenktüte_Schritt6

Schritt 7: Die lange Seite darüber falten und verkleben.

Geschenktüte_Schritt7

Schritt 8: Jetzt macht ihr bei eurer Tüte oben noch Löcher für euer Band rein, fädelt das Band durch und verknotet es… Et voilà!

Geschenktüte_fertig