Oktoberfest-Accessoire: Haarkamm passend zum Dirndl

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Egal, wie viel die Münchner auch schimpfen und zetern, die Touris verfluchen und sich das Ende herbeisehnen: Dabei sein muss dann doch jeder, auf der Wiesn. Dabei teilen sich die Münchner in drei Lager:

Die Hardcore-Wiesn-Gänger
Der Hardcore-Wiesn-Gänger war schon auf dem ersten Oktoberfest-Wochenende in mindestens drei Zelten, war live beim Anstich dabei und kennt den Namen jedes Fahrgeschäfts. Natürlich hat der Hardcore-Wiesn-Gänger viele Hardcore-Wiesn-Gänger-Freunde, die zufällig alle einen Tisch in einem der Zelte haben. Meistens verfügt der Hardcore-Wiesn-Gänger außerdem über eine beträchtliche Zahl an „Bier-Makal“ (Bier-Marken, also Gutscheine) dubioser Herkunft und blüht erst in der Wiesnzeit so richtig auf.

Das „Oa Moi aufeschaun muas i scho“-Lager
Zum „Oa Moi aufeschaun muas i scho“-Lager (im Folgenden OMAMIS-Lager genannt) gehören all die Münchner, die eigentlich so gar keinen Bock auf die größte Bierparty der Welt haben, sich aber auch nicht die Blöße geben wollen, nicht dabei gewesen zu sein. DAs OMAMIS-Lager ist übrigens ein rein theoretisches Gebilde, weil’s grundsätzlich nicht bei einem Wiesn-Besuch bleibt (Gleiches Prinzip wie beim Bierkonsum).

Die Wiesn-Verweigerer
Tatsächlich gibt es ein paar standhafte Münchner, die sich dem Wiesn-Trubel verweigern. Was im Übrigen eine Kunst für sich ist, weil mittlerweile jede Firma (und wenn sie nur 5 Mitarbeiter hat) „an Disch“ auf der Wiesn hat und man als braver Angestellter quasi gar nicht auskommt. Der Wiesn-Verweigerer jedenfalls freut sich über die herrliche Ruhe in seiner angestammten Kneipe, während sich 6 Millionen Menschen auf der Theresienwiese zu Helene Fischer die Seele aus dem Leib gröhlen.

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Wenn ihr also zu Lager 1 und 2 gehört, dann kommt als Frau natürlich die wichtige Frage: Was mach ich mit meinen Haaren? Ich persönlich finde, eine hübsche Hochsteckfrisur oder ein schöner Zopf passen immer, am besten mit ein paar netten Accessoires verziert. Ein paar nette Blümchen (bitte nicht diese überproportionalen künstlichen Blumenkränze – ihr seid keine Hippies, meine Freunde!) oder ein schöner Haarkamm, da kann man nix falsch machen. Super ist es natürlich, wenn euer Haarschmuck auch noch farblich auf euer Dirndl abgestimmt ist! Und das geht ganz einfach…

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Ihr braucht
Einen Haarkamm
Stickgarn (Farbe passend zum Kleid auswählen)
eine Kügelchenkette in der Länge eures Kamms

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Lasst euer Garn an einem Ende des Kamms etwa 5 cm überstehen und beginnt dann damit, die Schnur immer um das obere Ende des Kamms zu wickeln. Pro Zinken drei Mal.

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Das macht ihr so lange, bis ihr beim letzten Zinken angekommen seid und auch hier dreimal den Faden rumgewickelt habt.

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Dann nehmt ihr die Perlenkette und platziert sie erst mal einfach am oberen Ende der Zinken. Am besten so, dass der Leerraum zwischen den Perlen da liegt, wo auch der Leerraum zwischen den Zinken ist. Und dann heißt es wieder wickeln – dieses mal in die andere Richtung. Jeweils zwei Mal pro Zinken, immer so, dass ihr den Faden auch über dem Leerraum zwischen den Perlen platziert. Wenn ihr etwa vier Zinken umwickelt habt, könnt ihr die Perlenkette vorsichtig nach oben schieben, sodass sie schön mittig sitzt.

Wenn ihr wieder am Anfang mit der Schnur angekommen seid, müsst ihr bloß noch auf der Rückseite das Ende mit dem überstehenden Faden vom Anfang verknoten und die Fäden abschneiden. Fertig!

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Tamis ultimativer Oktoberfest-Guide: Die Wies’n Frisur

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Eins gleich mal vorweg: Ein tausendfaches sorry an meine männlichen Leser!!!! Ich bin so begeistert, dass ihr hin und wieder reinschaut, hau euch heute aber mit meinem total mädchenhaften Haar-Special quasi symbolisch in die Nüsse! Dafür ist der ultimative Oktoberfest-Guide {Part 2} garantiert Jungs-freundlich, ich versprech’s ;-)

Was unterscheidet die Oktoberfest-Dame von Welt von der Oktoberfest-Dame aus dem Hinterland? Ganz genau: Die Haare. Münchnerinnen planen für den perfekten Wies’n-Auftritt ja schon Wochen, ach was sag ich, MONATE im Voraus ihre Friseur-Termine. Schön aufwändig, am besten geflochten oder irgendwie anders hochgesteckt und natürlich Tanz-fest muss die Frisur sein. Dabei immer ganz wichtig: Kein offenes Haar zum Dirndl. Never. Ich weiß nicht warum, das ist einfach so und Punkt ;-)

Falls ihr euch also die Ehre geben und dem Oktoberfest einen Besuch abstatten wollt, hier meine absolute Lieblings-Wies’n-Frisur, die maximal 15 Minuten und so gut wie kein Haar-mäßiges Geschick erfordert :-)

Was braucht ihr:
Ein hübsches Kopfband, meines ist weiß und geflochten (von I am). Falls ihr euch eins selber basteln wollt: Hier eine kleine Anleitung
ein paar Haarnadeln
Haarspray

Wiesn-Frisur

1. Kämmt eure Haare und zieht euch einen Scheitel, am besten mittig oder aber ein starker Seitenscheitel.

2. Zieht euch das Band über den Kopf, sodass es hinten AUF den Haaren und vorne auf der Stirn liegt.

3. Nehmt euch von ganz vorne eine Haarsträhne, zieht sie nach hinten und dreht sie etwas ein.

4. Mit der einen Hand hebt ihr dann euer Band ein wenig an und wickelt die Strähne einfach ein Mal um das Band. Dann nehmt ihr die dahinter liegende Strähne und den Rest der vorherigen und wiederholt die Prozedur.

Das macht ihr immer so weiter, bis ihr am Hinterkopf angekommen seid und wiederholt das Ganze dann auf der anderen Seite.

5. Sollten hinten zum Schluss noch Haare rausgucken, „stopft“ ihr sie einfach noch von oben in des Kopfband.

6. Nehmt euer Kopfband und zieht es vorsichtig von der Stirn nach hinten, bis es etwa drei Zentimeter hinter dem Haaransatz liegt.

7. Zupft eure Strähnchen noch ein wenig zurecht und fixiert die Frisur mit Haarspray und den Haarnadeln.

Wiesnfrisur_Haarband_Rückansicht

Und schon seid ihr absolut Wies’n-tauglich!

Psssst! Jaa, ihr! Falls ihr noch mehr Haar-Inspiration braucht, guckt mal auf meine Pinnwand bei Pinterest