Kürbisschnitzen 2.0: Spooky Schattenkürbis

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Seit ich ein kleines putziges Kind war, hat meine Mama schon mit mir und meinem Bruder Kürbisse geschnitzt. Ich natürlich sorgfältige, klar geschnitzte Grimassen, an denen schon früh mein künstlerisches Talent erkennbar war. Niacht. Zum Schluss war vielleicht grad noch so erkennbar, dass das massakrierte Ding mal ein Kürbis gewesen hätte sein können. Trotzdem hat ihn meine Mama jedes Jahr neben die Eingangstür gestellt – ob als Einbrecherabschreckung oder aus instiktivem mütterlichen Stolz sei jetzt mal dahingestellt ;-)

Aus den hässlichen unansehlichen Kürbissen wurden schließlich allmählich hübsche kleine Kunstwerke (von denen eines offensichtlich grad ankokelt – es riecht verdächtig nach heißem Kürbis in meiner Wohnung…) und… ach, naja gut, worauf ich hinaus will: Ich bin ein echter Kürbis-Schnitz-Pro. So, jetzt ist es raus. Und mit diesen Worten WILLKOMMEN ZUM KÜRBIS-SCHNITZ-WORKSHOP DES GRAUENS. Muhahaha!!!!!

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Die Basics:

1. Ganz wichtig: Arbeitsbereich und alles zwei Meter darum herum mit Zeitungspapier auslegen. Vielleicht sind da andere Menschen geschickter als wir, aber meine Langzeit-Kürbis-Schnitz-Gefährtin Ali und ich machen dabei jedes Mal nen Mords-Saustall. Dazu noch eine große Schüssel für den Abfall und ein paar gute Messer bereitlegen. Ich nehme immer diese kleinen Schälmesser, die oben so halbrund sind und ein großes Messer, mit dem ich den Deckel absäge. Außerdem noch einen normalen Esslöffel dazulegen.

2. Kürbis abwaschen und dann den Deckel ausschneiden. Dabei dürft ihr auf KEINEN FALL senkrecht nach unten schneiden, sonst plumpst euer Deckel später einfach in den Kürbis. Schneidet also mit dem Messer SCHRÄG nach innen. Achtet auch darauf, die Öffnung nicht zu klein zu machen, dann kommt ihr zum Ausleeren leichter mit den Händen rein.

3. Je gründlicher ihr euren Kürbis innen aushöhlt, desto länger wird er später halten. Also mit einem Esslöffel den ganzen Schlonz rausholen und die Wände sorgfältig abschaben, bis das weiße, harte Fruchtfleisch kommt.

Ran an den Speck:

4. Nehmt einen Stift (Bleistift oder Folienstift oder was ihr halt so da habt) und zeichnet euch euer Gesicht/Motiv vor. Das Schattenmotiv funktioniert wie beim Linoldruck. Also überall da, wo sich Flächen schwarz vor dem beleuchteten Hintergrund absetzen sollen, muss die Schale dran bleiben. Überall da, wo später Licht durchschimmern soll, muss die dicke orange Schale ab. Wenn ihr euer Motiv fertig „ausgeschnitten habt“, geht ihr mit dem Löffel wieder IN den Kürbis und schabt von innen genau da, wo euer Motiv ist, vorsichtig das Fruchtfleisch ab. Je dünner der Kürbis, desto besser scheint das Licht später durch! Zwischendrin könnt ihr einfach mal ein Teelicht reinstecken und gucken, wie viel ihr noch wegnehmen müsst. Zum Schluss noch ein paar Luftlöcher in die Rückseite machen, sonst kratzt eure Kerze nach ein paar Sekunden ab…

Ihr braucht noch ein bisschen Inspiration, bevor ihr loslegen könnt? Dann schaut doch mal auf meine Halloween-Pinnwand bei Pinterest :-)

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Gruseltime: Kleine Papierkürbisse zu Halloween

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Ich mag Halloween. Ich mag die Vorstellung, dass auf der ganzen Welt Kinder verkleidet um die Häuser ziehen und ordentlich Süßkram abstauben. Ich mag, dass sich Frauen einen Tag sagen „Ach komm, Sexismus, was soll’s…“ und sich in ihr nuttigsten Halloween-Kostüm werfen. Ich mag lustig geschnitzte Kürbisse und Horrorfilmen mit Freunden gucken, weil ich alleine viel zu viel Angst hab. Und ich mag, dass ich meine Wohnung schon Wochen im Voraus mit Spinnweben und Kürbissen dekorieren kann. Normalerweise hab ich mich da immer halbwegs zurückgehalten, aber mit dem Einzug meines Hungerbaumes (merkwürdige bayerische Tradition, bei der zwei Liebende nach Ablauf von 7 Jahren mittels eines sehr hässlichen Baumes und jährlich zu veranstaltenden Festen zur Eheschließung genötigt werden…) hab ich irgendwie jedes Augenmaß verloren. Den muss ich nämlich Jahreszeiten-abhängig dekorieren. Und wieso erzähl ich euch das? Weil ich den doofen Baum auch einmal im Jahr auf meinem Blog honorieren muss ;-)

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Neben meinen klasse Fake-Spinnweben hab ich mir auch klasse orange Kürbisse aus Papier gebastelt – die sehen super-süß aus und wer Lust hat, kann in ihnen kleine Halloween-Überraschungen verstecken :-)

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Ihr braucht:
Oranges Seidenpapier
grünes Tape
Füllmaterial (Wahlweise gehen auch Süßigkeiten…)

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Ich habe jeweils zwei Blätter Seidenpapier übereinander gelegt und daraus einen Kreis mit etwa 30cm Durchmesser ausgeschnitten. Auf die Mitte eures Kreises legt ihr euch dann etwa eine Handvoll Füllmaterial. Als Füllung könnt ihr auch einfach eure Papierreste nehmen und die zu einer Kugel formen.

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Dann „formt“ ihr den Kürbis. Ich habe dazu immer kleine Falten geschlagen und die Enden oben zusammengefasst und mit grünem Tape verklebt. Das Tape ist dann gleichzeitig der Stiel :-)

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Zum Schluss könnt ihr euren Kürbis noch in die richtige Form zupfen und fertig ist euer kleiner gruseliger Freund!

P.s.: Und zum Abschluss noch ein Foto vom großen Hungerbaum samt Hungerbaum-Crew… Ihr seid die Besten!

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {4}: Last Minute Halloween Deko

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In meiner Top 3 der Ekel-/Gruselfaktor-Viecher sind zu finden:

Numero Uno: Schlangen jeglicher Art. Wenn ich eine Schlange im Fernsehen sehe, ziehe ich meine Beine panisch ins Bett und gucke unter meinen Möbelstücken nach, ob sich vielleicht eine Schlange in meine Wohnung verirrt hat. Mein Freund hat mir irgendwann mal erzählt, Schlangen könnten auch durch das Klo-Rohr hoch bis zu mir in den 4. Stock kommen – nicht witzig!!!!

Numero dos: Spinnen. Der Klassiker. Alles mit mehr als vier Beinen und Behaarung ist mir unsympathisch. Gut, außer Bienen, Marienkäfer und Hummeln. Und Schmetterlinge (keine Ahnung, wie viele Beine die so haben?!).

Numero tres: Fische. Ernsthaft, diese glitschigen Dinger mit ihren riiiiiesigen Augen finde ich echt widerlich. Außerdem musste ich mal nen Tag lang ’nen Koi durch die Badewanne schieben, damit er nicht abdankt, während meine Eltern den Teich gesäubert haben. Und ganz ehrlich: Ein Tag nassen, glitschigen, stinkenden Riesenfisch, der sich immer wieder auf den Bauch hat kippen lassen, rumschieben reicht einem für’s Leben.

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Was ich dagegen gar nicht verstehe, ist, wieso die Fledermaus zum Gruseltier erklärt wurde. Gut, die ist gerne nachts unterwegs, kann Krankheiten übertragen und dich, wenn sie eine Latino-Fledermaus ist, sogar beißen. Aber: Das trifft auch auf nen Hamster zu ;-) Tja, weil aber nun mal die Fledermaus und die Spinne das Rennen um das offizielle Halloween-Tier gemacht hat, hab ich hier zwei super-easy Last Minute Halloween-Deko-Ideen für euch:

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Fledermaus-Strohhalm

Ihr braucht:
Strohhalme – am besten die hübschen aus Papier, aber ganz normale gehen auch!
(Heiß-)Kleber
schwarzes Tonpapier
eine Schere

Zeichnet euch auf euer Tonpapier eine kleine Fledermaus. Nicht zu detailliert, denn gleich müsst ihr das Ganze ausschneiden ;-) Am besten, ihr nehmt gleich zwei Lagen Papier hintereinander, denn ihr braucht zwei identische Fledermäuschen für euren Strohhalm – ein Mal vorne, einmal hinten. Dann werft ihr eure Heißklebepistole an und klebt eine Fledermaus mit dem Körper auf den Strohhalm. Dann legt ihr euch schon mal die zweite Fledermaus bereit und gebt auf die Flügel der schon angeklebten einen Klecks Kleber. Zweite Fledermaushälfte drauf, sodass die beiden Fledermäuse den Strohhalm umschließen und fertig :-)

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Spinnenstein

Ihr braucht:
Einen gewaschenen Stein
schwarzen Edding

Eigentlich selbsterklärend :-) Malt einen Spinnenkörper und mit feinen Punkten die Beine (acht Stück, gelle!). Mit etwas dickeren Punkten malt ihr dann ein Netz und einen Faden, der die Spinne mit dem Netz verbindet. Fertig!

Tamis mörderischer Halloween-Spaß {3}: Baiser-Geister

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Ich bin ein mega-leicht zu erschreckendes, typisches Mädchen. Wirft mir jemand eine Gummischlange vor die Füße, steh ich quasi schon auf dem nächsten Tisch und kreische „Iiiiiih, mach’s weg!!!!“. Ich hab in meinen 23 Jahren noch keinen einzigen Horror-Film komplett gesehen, weil ich mir bei wirklich JEDER grusligen Szene mein Kuschelkissen vor’s Gesicht halte und alle zwei Sekunden frage „Ist es schon vorbei?“. Nachdem ich „Der Exorzismus der Emily Rose“ geguckt hab, wollte ich drei Tage nicht mehr alleine in den Keller und nachts nicht mal alleine auf’s Klo.

Und trotzdem LIEBE ich Halloween :-) Nicht so die Mir-hängt-ein-Auge-raus-Kostüme, sondern einfach den gepflegten Grusel mit Freunden. Und wenn man sich gemeinsam vor dem Fernseher Grusel-Futter einverleibt, sind die Horror-Filme auch nur noch halb so wild! (Und wer mich in diesem Jahr erschreckt, dem gnade Gott, meine Freunde!)

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Für die kleinen Halloween-Baiser-Geister braucht ihr:

3 Eiweiß
150 g Puderzucker
einen Teelöffel Zitronensaft
einen Esslöffel Speisestärke
einen Teelöffel Nutella
einen Zahnstocher o.Ä.
einen Gefrierbeutel

Schlagt zunächst das Eiweiß schaumig. Dann gebt ihr nach und nach den Puderzucker, den Zitronensaft und die Speisestärke dazu. Fertig ist das Ganze, wenn die Masse glänzend und glatt ist und keine Klümpchen mehr zu sehen sind. Lieber etwas zu lange schlagen!

Heizt euren Ofen auf 100° vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus. Dann nehmt ihr euren Gefrierbeutel (eine Spritztülle geht natürlich auch!) und schneidet eine der Ecken ab. Nicht zu groß, die Öffnung sollte nicht größer als ein Zentimeter sein. Jetzt löffelt ihr nach und nach eure Masse in euren improvisierten Spritzbeutel und macht dann kleine Haufen auf euer Backblech. Genauso groß, wie ihr sie spritzt, bleiben sie am Ende auch.

Und jetzt kommen eure Geister erst mal laaange, lange in den Ofen. 90 bis 100 Minuten! Dann nehmt eure Geister aus dem Ofen und lasst sie auf dem Blech abkühlen.

Ist euer Nutella recht hart, steckt ihr es kurz in die Microwelle, bis es schön weich ist. Mit dem Zahnstocher malt ihr dann noch kleine Gesichter auf eure Geister und schon seid ihr fertig :-)

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {2}: Blutiger Beeren-Schmaus

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß geht in die nächste Runde! Schneewittchen trifft Bloody Mary und beschert euch eine hammermäßige Geschmacksexplosion ;-)

Ich futtere eigentlich total selten Nachspeisen. Nicht aus einem irren Diätwahn raus, sondern einfach, weil ich nie daran denke, mir noch ein leckeres Dessert zu basteln. Eigentlich schade, wenn man so drüber nachdenkt! Gestern war ich dann auf großer Einkaufstour (na gut, eigentlich hätte ich ja nur ein paar Kleinigkeiten für’s Sonntagsfrühstück besorgen sollen…) und dachte plötzlich: „Hey, Halloween-Dessert, das wär’s doch!“. Irgendwas mit rot und blutig und lecker am besten :-)

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Herausgekommen ist mein Blutiger Beerenschmaus und eine irre Fotosession mit meiner Mama: Blutiges Fleischermesser besorgt? Check! Mit ner Kerze fast den Hintergrund abgefackelt? Check! Ner Schaufensterpuppe die Hand geklaut? Check! Glas mit der Nachspeise umgeworfen? Check! Beste Voraussichten für ein hammermäßiges Halloween ;-)

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Ihr braucht für drei Portionen:

1 Becher Mascarpone
1 Becher Naturjoghurt
125 g Quark (ich hab den mit 40 % genommen, aber das geht auch mit weniger fettigem Quark!)
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zucker
einen Schuss Zitronensaft

100 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
etwas Zucker

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Verrührt Mascaropone, Naturjoghurt, Zitronensaft und Quark miteinander und gebt dann den Vanillezucker dazu. Dann testen, wie süß eure Creme ist und je nach Geschmack noch etwas Zucker dazugeben. In den Kühlschrank stellen.

Dann nehmt ihr eure Waldbeeren (meine waren tiefgekühlt – da ein bisschen Antauen lassen) und püriert sie schön fein. Zum Schluss noch mit Zucker etwas süßen.

Schnappt euch ein paar hübsche Gläser und fangt dann an, die beiden Massen hineinzuschichten. Also eine Schicht weiße Creme und dann wieder Frucht, weiß und rot, weiß und rot… Die letzte Schicht sollte dann weiß sein. Da macht ihrnoch mit der roten Masse ein paar Bluttropfen drauf und schon ist eure Nachspeise fertig :-)

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {1}: Kürbis schnitzen gibt’s übrigens hier :-)

BLOGGERAKTION: Tamis mörderischer Halloween-Spaß {1}: Kürbis schnitzen

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Eigentlich würde ich euch hier von einer der lustigsten und besten Traditionen zum Thema Kürbis-Beschaffung erzählen, die meine Mama und ich seit Jahren liebevoll kultivieren. WÜRDE, denn leider ist die streng geheim (ja und auch ein winziges bisschen illegal, aber pssst!). Stattdessen gibt’s heute die Geschichte meines ersten und einzigen Halloween-Desasters: Als ich noch ein ziemlich kleiner Pimpf war, haben meinen Eltern zu Halloween eine kleine Party geschmissen. Highlight des Abends war eine selbstgemachte Kürbis-Suppe. Großes „aaahh“ und „oohhh“ bei den Gästen, angeekeltes Gesicht bei Klein-Tami. Ich mag nämlich keine Gemüsesuppen. Wirklich nicht. Und orange Suppe war (ach was sag ich, IST) mir erst recht suspekt. Und als hätte das nicht schon gereicht, hat meine Mum als kleinen Gag eine Rosine in den Suppentopf geschmuggelt und behauptet, sie hätte da ’ne Hexenwarze verkocht. Tja, in wessen Teller ist das Ding wohl gelandet?

Ich mach’s kurz: Ich bin dann an diesem Abend schon ziemlich bald und unfreiwillig, aber dafür ohne Hexenwarze im Magen in mein Bettchen gewandert ;-)

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Trotzdem LIEBE ich Halloween und meine zweit-liebste Halloween-Tradition, Kürbisschnitzen mit Bastel-Buddine Ali. Und das macht echt so unglaublich Spaß, dass ich euch zu einer kleinen Kürbis-Aktion motivieren will! Liebe Blogger, wie sieht’s aus? Wenn ihr Lust habt, dann schließt euch unter „Mörderischer Halloween-Spaß“ und Verlinkung bis zum 31. Oktober mit einem Kürbis-Schnitz-Beitrag an!!! Alle Nicht-Blogger: Postet doch ein Bild von eurem Kürbis-Kunstwerk auf meiner Facebook-Seite :-)

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How to Schnitz a Kürbis ;-)

1. Arbeitsplatz großzügig mit Zeitungspapier auslegen, Schüsseln für den Abfall bereitstellen, eine kleine Messerauswahl bereitlegen und Glühwein warm machen. Ich persönlich mag gerne diese kleinen Schälmesser, die oben so halbrund sind. Wisst ihr, was ich meine? Außerdem braucht ihr noch ein großes für den Deckel.

2. Kürbis abwaschen und dann den Deckel ausschneiden. Dabei dürft ihr auf KEINEN FALL senkrecht nach unten schneiden, sonst plumpst euer Deckel später einfach in den Kürbis. Schneidet also mit dem Messer SCHRÄG nach innen. Achtet auch darauf, die Öffnung nicht zu klein zu machen, dann kommt ihr später leichter mit den Händen rein.

3. Wenn ihr den Deckel runter habt, müsst ihr den ganzen Schlonz aus dem Kürbis holen. Am besten mit einem Esslöffel alles runterschaben. Das wird etwas dauern, aber wenn ihr gründlich seid, bleibt euer Kürbis länger haltbar.

4. Jetzt zeichnet euch (am besten mit Bleistift) euer Gesicht auf den den Kürbis.

5. Ran ans Messer! Tastet euch vorsichtig ran und bekommt ein Gefühl für Kürbis und Messer. Und lasst euch ruhig Zeit – euer Kunstwerk muss nicht in 15 Minuten fertig sein!

6. Wenn ihr so wie ich teilweise nur die orange Schale abschneidet und das Innere stehen bleibt, müsst ihr gucken, ob da trotzdem genug Licht durchschimmert. Falls nicht, schabt ihr einfach VON INNEN so lange Fruchtfleisch weg, bis ihr den gewünschten Effekt habt.

7. Kerze rein und fertig!

DIY Vergoldeter Kürbis mit Blattgold

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Meine liebste Jahreszeit ist ja mit Abstand der Sommer. Da ist es warm, ich kann draußen ohne Frieren rumlaufen und die Sonne scheint. Aber wenn der Sommer halt vorbei ist, dann ist er eben vorbei. Dann kommt der Herbst, der ist ja auch schön! Und dann die Glühweinzeit, die Geschenkezeit, Karneval, Ostern und hey, schon ist der Sommer wieder da ;-) Aber mal langsam, jetzt kommt erst mal der Herbst.

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Für mich gehören zwei, nö Quatsch, DREI Dinge unbedingt zu einem tollen Herbst dazu: Kürbisse, OFENKÄSE und meine alljährliche total hammermäßige Halloween-Pyjama-Party (by the way: Ich bin jedes Jahr die einzige im Schlafanzug, wir sitzen alle in meiner Winzwohnung, stopfen uns mit Futter voll und gucken auf meinem Winzfernseher Horrorfilme… Leuuuute, dieses Jahr aber echt mal alle im Schlafanzug, wie wär’s?!).

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Halloween dauert noch, Ofenkäse hatte ich schon (mjaaam!), dann eben heute mal die Kürbisse: Momentan kann man diese süßen kleinen Zierkürbisse an jeder Ecke total billig kaufen. Ich hab mich für einen mit so ner klassischen Kürbisform und einen mit Sternform entschieden. Die hatten beide diese merkwürdigen Warzen drauf, fand ich irgendwie total witzig :-D Ihr könnt da prinzipiell nehmen, was ihr wollt. Ich würde aber von Kürbissen mit einer zu unebenen Oberfläche abraten.

Was braucht ihr?
Kürbis eurer Wahl
Blattmetall (mal ehrlich: Die Kürbisse landen irgendwann im Müll – nehmt kein echtes Blattgold!)
Anlegemilch
zwei Pinsel
schmales Malerkrepp

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Meine Kürbisse haben eine Goldhaube bekommen: Also einfach den unteren Teil des Kürbis ordentlich mit dem Krepp abkleben und dann die Anlegemilch dünn über den oberen Teil inklusive Stengel pinseln. Das müsst ihr dann so circa 20 Minuten antrocknen lassen, je nachdem, welche Anlegemilch ihr benutzt.

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Nach den 20 Minuten nehmt ihr euch ein Goldblatt und legt es vorsichtig über euren Kürbis. Nicht andrücken, einfach nur drauflegen. Dann nehmt ihr euch euren zweiten Pinsel und streicht damit von oben nach unten langsam das Blattgold glatt. Wenn irgendwo ein bisschen Kürbis rausguckt, ist das gar kein Problem. Wenn ihr alles glatt gestrichen habt, nehmt ihr das überstehende Material und legt es auf die übrigen „nackten“ Stellen und streicht es wieder glatt. Das macht ihr einfach so lange, bis alles schön bedeckt ist. Das überschüssige Blattmetall pinselt ihr einfach vorsichtig runter.

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Jetzt zieht ihr noch vorsichtig das Malerkrepp ab und glättet die entstehende Kante noch mit dem Pinsel. Und schon seid ihr fertig :-)

Last Minute Halloween-Deko

Futter? Check! Getränke? Check! Filme? Check! Gäste? Check! Passende Halloween-Deko? Ohhh shit!!!

Hier für alle verplanten Partyplaner eine süße Last Minute-Lösung, um doch noch etwas Grusel-Stimmung in die eigene Bude zu bringen, und das mit Materialen, die jeder daheim hat…

Ihr braucht:
Ein großes Stück (möglichst quadratisch) sehr weichen Papiers (Zeitungspapier funktioniert auch super!)
Ein langes Stück Schnur/Kordel oder auch einfach einen (Haar-)Gummi
Toilettenpapier
Einen schwarzen Stift

Einige Streifen Klopapier abreißen, zu einer Kugel formen und auf die Mitte des Papier-Quadrats legen. Das Papier darum herum wickeln, sodass der Kopf des Geistes entsteht und das Ganze mit der Schnur oder dem Gummi fixieren. Mit dem schwarzen Stift das Gesicht aufmalen und schon habt ihr eine echt spooky Halloween-Deko!

Papier, Schnür, Stift, Klopapier und fertig!

Papier, Schnür, Stift, Klopapier und fertig!

Den Kopf formen

Den Kopf formen

Buuh! Fünf Minuten basteln und fertig!

Buuh! Fünf Minuten basteln und fertig!

Kürbis-Schnitzen für Anfänger – Happy Halloween

Tja, ganz ehrlich, im Herzen Bayerns juckt Halloween eigentlich keinen. Verkleiden, durch die Gegend latschen und Süßigkeiten kassieren? – Nette Idee, machen wir aber eigentlich schon zu Fasching (allen nicht Süddeutschen auch als Karneval bekannt). Grusel, Horror, Untote, Vampire? Keine Chance, wir glauben nur das, was wir auch sehen und der einzige Horror, der uns packt, rührt von unerfahrenen Nicht-Bajuwaren, die eine „Maaaas“ bestellen oder nach 12 Uhr mittags Weißwürste verdrücken.

Ich für meinen Teil bin Halloween-mäßig ziemlich neutral, veranstalte allerdings jedes Jahr für einige meiner engsten Freunde in meiner Winz-Wohnung eine Hammmer-mäßige Party, auf der wir uns komisch anmutende Horrorfilme ansehen, uns sinnlos vollfressen, gepflegt Glühwein schlürfen und meine Halloween-mäßige Deko bewundern. In diesem Jahr der Klassiker: Geschnitzte Kürbisse, die ich heute mit meinem Lieblings-Bastel-Buddie Ali kreiert habe.

Unsere Kürbisse, noch frisch und unschuldig

Unsere Kürbisse, noch frisch und unschuldig

(Selbst-)gezeichnete Vorlage auf den Kürbis geklebt und anschließend mit Bleistift nachfahren oder mit einer Pinnadel nachstechen

(Selbst-)gezeichnete Vorlage auf den Kürbis geklebt und anschließend mit Bleistift nachfahren oder mit einer Pinnadel nachstechen

Keep on smiling!

Keep on smiling!

Happy Halloween!

Happy Halloween!

Kleiner Tipp am Rande: Kürbisse zu schnitzen macht ’ne mega-Sauerei, am besten legt ihr also großzügig Zeitungspapier um euren Arbeitsplatz aus und dann ran ans Messer! Wenn ihr den Deckel ausschneidet, nicht gerade runter schneiden, sonst fällt der Deckel nachher einfach in den Kürbis.

Viel Spaß beim Testen und HAPPY HALLOWEEN!!!