Geilo Cashew-Karamell-Eis für Faule {ohne Eismaschine}

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Wisst ihr, was das beste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das beste ist einfach die Waschmaschine. Danke, dass du meinen Samstag zum Wisch-und-Waschtag und meine Wäsche so schön sauber und duftig machst!!! <3 Wisst ihr, was das ZWEITbeste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das ist der hammermäßige Holztisch, den Mama und Freund in mühevoller Arbeit für mich gebaut haben (siehe Fotountergrund). Aber wisst ihr, was das DRITTbeste an unserer neuen Wohnung ist? Ganz genau, das Kühlfach! Jetzt kann ich nämlich jederzeit so viel Eis futtern wie ich mag/mir schlecht wird. Und zwar sauleckeres, garantiert nicht Diät-geeignetes …

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Cashew-Karamell-Eis für Faule

Ihr braucht:
1 Dose gesüßte Kondensmilch + nochmal 200 g extra
200g süße Sahne
eine Handvoll gesalzene Cashewkerne + ein paar für obendrauf

Ja, wirklich, das war’s. Ich hab nicht die Hälfte des Rezepts vergessen! ;-)

Dann legen wir mal los: Die Dose gesüßte Kondensmilch (ich nehme immer "Milchmädchen" von Nestle, glaub ich) stellt ihr in einen Topf und gebt Wasser dazu, sodass die Dose bedeckt ist. Zwei Stunden auf dem Ofen blubbern und dann abkühlen lassen. Wenn ihr umweltfreundlich sein wollt, macht gleich mehrere Dosen – die Karamellcreme ist super als Geschenk und als Brotaufstrich, für Sößchen oder zum so schlecken geeignet!

Gebt gute zwei Esslöffel der Karamellsoße zur Kondensmilch und verrührt beides, bis ihr eine schöne einheitliche Masse habt. Die Cashewkerne einfach mit den Händen etwas kleiner bröseln und ebenfalls unterrühren. Schlagt die Sahne steif und hebt sie vorsichtig unter eure Karamellmasse unter. In eine gefriertaugliche Schüssel geben und für einige Stunden kalt stellen. Zum Schluss noch ein paar Cashews drüberbröseln und futtern!

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Oh Halleluja: Schoko-Cupcakes mit Karamell-Frosting

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Mal ganz ehrlich: Ich HASSE Glasuren, Toppings und Frostings aller Art. Weil da ist immer entweder zu viel Zucker oder zu viel Butter oder zu viel von beidem drin und vom Kuchen schmeckt man auch nicht mehr viel. Kann ich auch gleich von nem Stück Butter abbeißen. Also war das Zeug für eine ganze Weile bei mir unten durch (jupp, ich kann auf Ewigkeiten super nachtragend und stur sein, ärgert mich bloß nicht…). Bis, ja bis ich über Pinterest über dieses klasse gesalzene Karamell-Frosting gestolpert bin und das sooo verführerisch aussah, dass ich meinem Groll mal kurzerhand über Bord geschmissen und es auf meine Schoko-Cupcakes geklatscht hab. Eh voilà, ES WAR GEILO! Die perfekte Kombination aus Puder, Frischkäse und Zucker. Süßes Karamell vereint sich auf einem Bett aus Schokolade mit einer sexy Salz-Note. TRY IT, TASTE IT, LOVE IT!

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Ihr braucht für 6 Cupcakes:

CUPCAKES
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g klein gehackte Zartbitterschoki
75 g Zucker
1 kleines Ei
125 ml Milch
4 EL Öl

KARAMELL-FROSTING
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 TL Ahornsirup
30 ml Schlagsahne
1 EL Butter
1 Schuss Zitronensaft
1 Messerspitze Salz
50 g Butter
500 g Frischkäse Doppelrahmstufe
100 g Puderzucker

Cupcakes
Mehl und Backpulver kurz miteinander vermischen. Zucker, Milch, Öl und Ei dazu geben und verrühren. Zum Schluss noch die Schokolade untermischen. Für 15 bis 20 Minuten bei 170 Grad Ober-/Unterhitze backen. Abkühlen lassen.

Frosting
Gebt den Zucker zusammen mit dem Wasser und dem Ahornsirup in einen Topf und erhitzt das Ganze unter ständigem Rühren langsam, bis sich der Zucker gelöst hat. Noch etwa 30 Sekunden weiterrühren und dann vom Herd ziehen. Nach etwa 20 Sekunden (AUF KEINEN FALL WARTEN, BIS DIE MASSE HART WIRD!!!) die Schlagsahne dazu geben und sofort kräftig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben, verrühren und abkühlen lassen, bis ihr eine zähflüssige Masse habt.

Die Butter mit dem Frischkäse und Puderzucker verrühren und euer Karamell einrühren. Eventuell noch mal kurz kalt stellen, wenn euch die Masse noch zu weich ist. Das Frosting mit einer Spritztülle auf den Cupcake geben und reinhauen!!!

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Apfel-Karamell-Rosen

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Jeder noch so gute Koch hat ja irgendein Rezept, das er um Verrecken nicht hinbekommt. Meine Mama zum Beispiel, die für mich in der Koch-Hierarchie ungefähr gleich nach Jamie Oliver kommt, macht den absolut grottigsten Nudelsalat der Welt. Und je mehr Mühe sie sich gibt umso schlimmer wird’s ;-) Was vermutlich daran liegt, dass in meiner Familie Nudelsalat sowieso schon äußerst kritisch beäugt wird („Salat? Mit NUDELN?“) und sie ihn ungefähr NIE machen muss. Was ich alles nicht kann, brauch ich hier gar nicht aufschreiben, so viel ist das. Macht aber normalerweise nix, weil ich die Sachen dann sowieso nicht so gerne esse. Die wunderschönen Apfel-Rosen, die hätte ich aber schon gern gekonnt. Konjunktiv, weil tatsächlich war ich nämlich ein gutes Jahr zu doof dafür. Was vielleicht geholfen hätte, wäre das Rezept mal gründlich durchlesen – aber nein, Madame denkt, sie kann das auch alles aus den Bildern raus lesen…

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Ihr braucht
1 Dose gesüßte Kondensmilch (z.B Nestlé Milch-Mädchen)
1 Rolle gekühlten Blätterteig
1-2 mittelgroße, kochfeste Äpfel (ich hatte den guten alten Boskop)
Saft von einer Zitrone
1 EL Zucker
Puderzucker und Zimt

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Leute, ernsthaft, die Rosen gehen wirklich wesentlich leichter, als das aussieht. Also lasst euch bloß nicht abschrecken!

Zuerst mal müsst ihr für das Karamell Dulce de Leche herstellen. Das geht so easy und schmeckt so hammergeilo, ihr glaubt es nicht! Einfach die GESCHLOSSENE Dose Kondensmilch in einen gut mit Wasser gefüllten Topf stellen (die Dose muss nicht vollständig bedeckt sein), Deckel drauf und für 2 Stunden auf dem Herd köcheln lassen. Danach ganz, ganz vorsichtig rausnehmen und ein paar Stunden abkühlen lassen. Das restliche Dulce de Leche könnt ihr übrigens einfach als Brotaufstrich oder für süße Soßen verwenden.

So, im nächsten Schritt rollt ihr euren Blätterteig aus und geht nochmal kurz mit einem Nudelholz drüber, damit er schön dünn ist. Dann schneidet ihr in der Länge nach in gleich große Streifen. Jeder Streifen sollte etwa 5 cm breit sein.

Die Streifen „schmiert“ ihr dann mit einem Messer mit der Dulce de Leche ein. Nicht sparen, soll ja am Schluss nach was schmecken!

Die Äpfel wascht ihr, viertelt sie und entfernt dann jeweils das Kerngehäuse. Dann in gleichmäßige Scheibchen (max. 3 mm) Schneiden. Das Ende mit der Schale weglassen.

Gebt die Apfelscheiben in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft darüber und so viel Wasser, dass die Äpfel bedeckt sind. Noch den Zucker dazu und dann die Schüssel für 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikro (Das war übrigens der Schritt, den ich bei meinem ersten glorreichen Versuch übersehen hab…). Wieso? Weil die Scheiben dadurch biegsam werden und beim eindrehen nicht brechen.

Legt dann die Scheiben leicht schräg mit der Schale nach oben auf euren Teigstreifen. Dabei sollen die Äpfel nur 3-4 mm über den Rand schauen. Den unteren Teil des Teiges schlagt ihr nach oben über die Äpfel. Tja und dann rollt ihr. Schon vorsichtig, damit die Äpfel nicht einfach nach oben raus rutschen. Das Teigende „klebt“ ihr mit etwas Wasser an der Rose fest.

Ich hab meine Rosen zum Backen dann einfach in Muffinförmchen gestellt, das müsst ihr aber nicht unbedingt machen. Bevor sie in den Ofen wandern, drückt mit der flachen Hand vorsichtig von oben auf eure Rose, sodass die Apfelscheiben etwas nach außen gedrückt werden (wie bei einer sich öffnenden Rose).

Bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen und reinhauen :-)

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Yummie-yummie-yeah: Apfel Karamell Muffins

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Gebt mir einen Tag Zeit und genau EINE Aufgabe und mein Tag sind hundertprozentig so aus: Aufstehen, Essen, trödeln, Mittagessen, trödeln, Wohnung putzen, trödeln, einkaufen gehen, fernsehen, äußerst widerwillig meine Aufgabe erledigen, schlafen gehen. Natürlich alles begleitet von herrlich-schlechtem Gewissen, weil ich ja ganz genau weiß, dass ich endlich mal mein Zeugs gebacken kriegen sollte ;-) Gebacken im wahrsten Sinne des Wortes – Tamis Samstags-Aufgabe waren nämlich äußerst geile Geburtstags-Muffins für mein verehrtes Vatertier. In den Ofen gehüpft sind sie (hey, Überraschung!) dann gestern Abend um zehn – kann sich wenigstens keiner beschweren, sie wären nicht frisch gewesen ;-)

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Für 12 fruchtig-leckere Muffins braucht ihr:
60 g Butter
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
70 g brauner Zucker
200 ml Hafermilch
1 Ei

Karamell-Glasur:
2 EL Sahne
40 g brauner zucker
15 g Butter

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Erster Schritt: Entkernt beide Äpfel. Einen der beiden schält ihr dann und reibt ihn grob auf. Den zweiten Apfel viertelt und schneidet ihr in etwa 5mm dicke Scheiben. Die dann von beiden Seiten mit dem Zitronensaft einreiben und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel verrührt ihr zunächst Backpulver, Zimt und Mehl miteinander und gebt das Ganze dann zur Apfelmasse. Noch den Zucker dazu und die Masse ein wenig verrühren.

Lasst die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch und dem Ei. Die Flüßigkeit gebt ihr zur Apfelmasse und verrührt alles kurz zu einem groben Teig.

Füllt den Teig in eure Papierförmchen (nicht ganz voll machen) und platziert die Apfelscheiben auf den Muffins.

Tja, und dann geht’s für eure kleinen süßen Freunde erst mal 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen – neeeein, noch nicht naschen, da fehlt doch noch was!!!

Rischtisch, die Karamell-Glasur!
Und die ist in genau DREI Minuten fertig: Einfach Sahne, Butter und Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lasst ihr die Masse noch etwa 2 Minuten köcheln, bis sie sich etwas eingedickt hat. Auf die Muffins träufeln, abkühlen lassen und genießen :-)

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Geschenke aus der Küche: Dulce de Leche

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Ich verschenke ja total gerne selbstgemachte Sachen. Erstens, weil ich Student bin und einfach nicht das megakrasse Geschenke-Budget hab. Zweitens, weil ich den Gedanken schön finde, dass ich Mühe und Zeit investiert habe, um jemand anderen eine Freude zu bereiten. Nachdem ich im letzten Jahr also müheliebevollst selbstgemachte Nudeln für meinen Papa fabriziert und für meine Tanten Weihnachtsmarmelade einkocht hab, steht in diesem Jahr eine hammermäßige, nein H-A-M-M-E-R-M-Ä-ß-I-G-E (das ist so irre lecker, dass es Großschreibung plus Bindestriche verdient) Leckerei auf meiner Geschenkeliste: Dulce de Leche

Dulce de Leche (was angeblich ungefähr so ausgesprochen wird: Dulse de letsche und „Süßes aus Milch“ bedeutet) ist eine absolut umwerfende Karamellsoße/Brotaufstrich und geht eigentlich ganz einfach!

Ihr braucht:
70 g Butter
375 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Brise Salz
1 Dose Kondensmilch à 330 ml
375 ml Milch

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Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie schmelzen. Dann gebt ihr Zucker, Vanillezucker und Salz dazu und verrührt das Ganze.

Zum Schluss kommen noch Kondensmilch und Milch mit rein. Lasst alles aufkochen und rührt, bis sich der Zucker gelöst hat.

Und jetzt heißt es warten und Schneebesen schwingen. Ihr lasst eure Masse nämlich so lange köcheln, bis sie langsam anfängt, zähflüssiger zu werden und Blubberblasen zu werfen. Bis dahin müsst ihr immer wieder durchrühren, damit auch nix anbrennt. Hat bei mir so 60 Minuten gedauert! Lasst euch nicht entmutigen, die erste Minuten ändert sich nämlich erst mal gar nix, aber das wird!

Yes, schon fast geschafft: Lasst eure Masse noch ein wenig abkühlen und füllt sie dann in verschließbare Gläser. Bis zum Schenken kühl lagern und nicht alles auffuttern :-)

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Das Rezept hab ich übrigens bei Chefkoch gefunden – hat BESTENS funktioniert!