Feine Waffeltorte mit Quark-Beeren-Füllung

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Fehler Nummer eins bei Müttern? Sag bloß niemals nie, dass du irgendwas für die Küche brauchen könntest. Beim nächsten Besuch oder spätestens zu Weihnachten steht sie nämlich da, eure Mama. MIT besagtem Teil. Und obwohl ich das weiß, ist meine Schnauze trotzdem manchmal schneller als mein Hirn und dann passiert folgendes: Ich steh da beim Umzug in die neue Wohnung ganz gemütlich in unserer neuen Küche, räum Zeugs ein und sag so ganz unschuldig: „Oh Mann, ich glaub, irgendwann leg ich mir mal ein Waffeleisen zu.“ Was man halt so sagt, wenn man Hunger hat. Und – zack – schon haben die Augen meiner Mama angefangen zu funkeln. Zu meiner Verteidigung, ich hab noch versucht das Steuer rumzureißen: „Also, ich mein, irgendwann mal. Also wenn ich eine echt große Küche hab. Noch größer als die neue jetzt, mein ich…“ Stotter stotter. Große Überraschung: Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Waffeleisens.

Und ich hab’s schon stolze 1x benutzt und zwar für meine WAFFELTORTE MIT BLAUBEEREN UND HIMBEEREN

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Ihr braucht:

WAFFELN
120 g weiche Butter (halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen)
100 g Zucker
Abrieb von einer Zitrone
1 Vanille-Rum-Aroma
3 Eier
150 ml Schmand
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

QUARK-FÜLLUNG
300 g Quark
150 ml Sahne
3 gehäufte Esslöffel Zucker
300 g Beeren

Verrührt die Butter mit dem Zucker, dem Aroma und dem Schalenabrieb, bis ihr eine schöne gleichmäßige Masse habt. Verrührt die Eier mit dem Schmand und rührt die Masse dann in die Butter-Zucker-Masse ein. Gebt Mehl und Backpulver zusammen, mischt das Ganze kurz durch und gebt das Mehl dann nach und nach zu eurem Teig. Kräftig rühren, bis ihr einen gleichmäßigen Teig ohne Klumpen oder so habt.

Euer Waffeleisen heizt ihr zunächst vor (ich hab Stufe 4 von 6 für meine Waffeln genommen), fettet sie mit etwas Butter ein und gebt dann einen mittleren Schöpflöffel in die Mitte eures Waffeleisens. Zuklappen und goldbraun brutzeln lassen – der Teig verteilt sich von alleine. Die fertige Waffel auf einen Kuchengitter auskühlen lassen. Dabei die Waffeln nicht übereinander stapeln!

Für die Füllung verrührt ihr Quark und Zucker. Schlagt die Sahne steift und hebt sie dann unter eure Quarkmasse. Einen Teil der Masse (so drei gehäufte Esslöffel) und eine Handvoll Beeren stellt ihr beiseite. In den Rest rührt ihr vorsichtig (ihr wollt ja nicht alle Beeren zermatschen) die Beeren unter.

Und dann heißt es stapeln. Erst eine Waffel, Füllung, Waffel, Füllung und immer so weiter. Ganz oben auf die letzte Waffel gebt ihr dann die weiße Masse von vorhin und dekoriert euren „Deckel“ hübsch mit den restlichen Beeren :-)

Schmeckt frisch am besten!

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Geilo Cashew-Karamell-Eis für Faule {ohne Eismaschine}

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Wisst ihr, was das beste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das beste ist einfach die Waschmaschine. Danke, dass du meinen Samstag zum Wisch-und-Waschtag und meine Wäsche so schön sauber und duftig machst!!! <3 Wisst ihr, was das ZWEITbeste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das ist der hammermäßige Holztisch, den Mama und Freund in mühevoller Arbeit für mich gebaut haben (siehe Fotountergrund). Aber wisst ihr, was das DRITTbeste an unserer neuen Wohnung ist? Ganz genau, das Kühlfach! Jetzt kann ich nämlich jederzeit so viel Eis futtern wie ich mag/mir schlecht wird. Und zwar sauleckeres, garantiert nicht Diät-geeignetes …

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Cashew-Karamell-Eis für Faule

Ihr braucht:
1 Dose gesüßte Kondensmilch + nochmal 200 g extra
200g süße Sahne
eine Handvoll gesalzene Cashewkerne + ein paar für obendrauf

Ja, wirklich, das war’s. Ich hab nicht die Hälfte des Rezepts vergessen! ;-)

Dann legen wir mal los: Die Dose gesüßte Kondensmilch (ich nehme immer "Milchmädchen" von Nestle, glaub ich) stellt ihr in einen Topf und gebt Wasser dazu, sodass die Dose bedeckt ist. Zwei Stunden auf dem Ofen blubbern und dann abkühlen lassen. Wenn ihr umweltfreundlich sein wollt, macht gleich mehrere Dosen – die Karamellcreme ist super als Geschenk und als Brotaufstrich, für Sößchen oder zum so schlecken geeignet!

Gebt gute zwei Esslöffel der Karamellsoße zur Kondensmilch und verrührt beides, bis ihr eine schöne einheitliche Masse habt. Die Cashewkerne einfach mit den Händen etwas kleiner bröseln und ebenfalls unterrühren. Schlagt die Sahne steif und hebt sie vorsichtig unter eure Karamellmasse unter. In eine gefriertaugliche Schüssel geben und für einige Stunden kalt stellen. Zum Schluss noch ein paar Cashews drüberbröseln und futtern!

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Apfel-Karamell-Rosen

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Jeder noch so gute Koch hat ja irgendein Rezept, das er um Verrecken nicht hinbekommt. Meine Mama zum Beispiel, die für mich in der Koch-Hierarchie ungefähr gleich nach Jamie Oliver kommt, macht den absolut grottigsten Nudelsalat der Welt. Und je mehr Mühe sie sich gibt umso schlimmer wird’s ;-) Was vermutlich daran liegt, dass in meiner Familie Nudelsalat sowieso schon äußerst kritisch beäugt wird („Salat? Mit NUDELN?“) und sie ihn ungefähr NIE machen muss. Was ich alles nicht kann, brauch ich hier gar nicht aufschreiben, so viel ist das. Macht aber normalerweise nix, weil ich die Sachen dann sowieso nicht so gerne esse. Die wunderschönen Apfel-Rosen, die hätte ich aber schon gern gekonnt. Konjunktiv, weil tatsächlich war ich nämlich ein gutes Jahr zu doof dafür. Was vielleicht geholfen hätte, wäre das Rezept mal gründlich durchlesen – aber nein, Madame denkt, sie kann das auch alles aus den Bildern raus lesen…

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Ihr braucht
1 Dose gesüßte Kondensmilch (z.B Nestlé Milch-Mädchen)
1 Rolle gekühlten Blätterteig
1-2 mittelgroße, kochfeste Äpfel (ich hatte den guten alten Boskop)
Saft von einer Zitrone
1 EL Zucker
Puderzucker und Zimt

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Leute, ernsthaft, die Rosen gehen wirklich wesentlich leichter, als das aussieht. Also lasst euch bloß nicht abschrecken!

Zuerst mal müsst ihr für das Karamell Dulce de Leche herstellen. Das geht so easy und schmeckt so hammergeilo, ihr glaubt es nicht! Einfach die GESCHLOSSENE Dose Kondensmilch in einen gut mit Wasser gefüllten Topf stellen (die Dose muss nicht vollständig bedeckt sein), Deckel drauf und für 2 Stunden auf dem Herd köcheln lassen. Danach ganz, ganz vorsichtig rausnehmen und ein paar Stunden abkühlen lassen. Das restliche Dulce de Leche könnt ihr übrigens einfach als Brotaufstrich oder für süße Soßen verwenden.

So, im nächsten Schritt rollt ihr euren Blätterteig aus und geht nochmal kurz mit einem Nudelholz drüber, damit er schön dünn ist. Dann schneidet ihr in der Länge nach in gleich große Streifen. Jeder Streifen sollte etwa 5 cm breit sein.

Die Streifen „schmiert“ ihr dann mit einem Messer mit der Dulce de Leche ein. Nicht sparen, soll ja am Schluss nach was schmecken!

Die Äpfel wascht ihr, viertelt sie und entfernt dann jeweils das Kerngehäuse. Dann in gleichmäßige Scheibchen (max. 3 mm) Schneiden. Das Ende mit der Schale weglassen.

Gebt die Apfelscheiben in eine Schüssel, gebt den Zitronensaft darüber und so viel Wasser, dass die Äpfel bedeckt sind. Noch den Zucker dazu und dann die Schüssel für 3 Minuten bei 600 Watt in die Mikro (Das war übrigens der Schritt, den ich bei meinem ersten glorreichen Versuch übersehen hab…). Wieso? Weil die Scheiben dadurch biegsam werden und beim eindrehen nicht brechen.

Legt dann die Scheiben leicht schräg mit der Schale nach oben auf euren Teigstreifen. Dabei sollen die Äpfel nur 3-4 mm über den Rand schauen. Den unteren Teil des Teiges schlagt ihr nach oben über die Äpfel. Tja und dann rollt ihr. Schon vorsichtig, damit die Äpfel nicht einfach nach oben raus rutschen. Das Teigende „klebt“ ihr mit etwas Wasser an der Rose fest.

Ich hab meine Rosen zum Backen dann einfach in Muffinförmchen gestellt, das müsst ihr aber nicht unbedingt machen. Bevor sie in den Ofen wandern, drückt mit der flachen Hand vorsichtig von oben auf eure Rose, sodass die Apfelscheiben etwas nach außen gedrückt werden (wie bei einer sich öffnenden Rose).

Bei 200 Grad für 15 Minuten in den Ofen. Nach dem Backen noch mit Puderzucker und Zimt bestreuen und reinhauen :-)

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Sommerleckerei: Himmlisches Cocos Mousse

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Vor vielen Jahren hat mir irgendein wohlwollender Mensch mal eine Schachtel Raffaelo geschenkt. Und wie das so mit Mädchen und Süßigkeiten ist, hab ich die Packung natürlich komplett an einem Abend aufgefuttert. Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr eigentlich aufhören wollt und plötzlich ist die Schachtel leer… Und ihr sitzt da, mit vollem Schoko-Ranzen und schlechtem Gewissen! Jedenfalls war mir danach mega-schlecht und Kokosnussgeschmack erst mal unten durch. Aber irgendwann kam sie wieder, still und heimlich, die Kokosliebe. Erst war’s das Kokoseis, dann die Kokosmilch und schließlich COCOS MOUSSE.

Und wie ihr diese himmliche Nachspeise auf euren Dessertteller bekommt, erfahrt ihr nach einer kurzen Werbeunterbrechung!

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Kleiner Scherz, los geht’s :-)

Zutaten:
2 Eigelb
40 g Zucker (= 2 TL für alle Wiege-Faulen)
125 ml Kokosmilch
125 ml Sahne
3 Blätter weiße Gelatine

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Rührt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Währenddessen gebt ihr die Kokosmilch in einem Topf und bringt sie zum Kochen. Sobald sie kocht, vom Herd ziehen und unter ständigem Rühren die Eimasse dazugeben. Dann zieht ihr den Topf wieder auf den Herd und lasst die Masse köcheln, bis sie eindickt.

Die Gelatineblätter legt ihr für ein paar Minuten in kaltes Wasser ein, bis sie weich wird. Nehmt die Blätter heraus und drückt sie vorsichtig aus. Wenn eure Eimasse eingedickt ist, gebt ihr unter ständigem Rühren die Gelatine dazu. Lasst sie etwa 15 bis 20 Minuten abkühlen.

Währenddessen schlagt ihr eure Sahne steif. Die hebt ihr dann vorsichtig unter die Kokosmasse. Zum Schluss noch in hübsche Schüsseln füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.

Das Mus schmeckt übrigens auch super mit einem feinen Beeren-Fruchtspiegel!

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Johannisbeer-Panna Cotta mit Fruchtspiegel

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Ein Wochenende bei meiner Mama im Sommer ist Fluch und Segen zugleich. Segen, weil unser Garten Liegewiese, Grill-Location und Partystation in einem ist. Fluch, weil im Garten ständig irgendwas reif wird, das dann in stundenlanger Arbeit bei 30 Grad geerntet werden muss!

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Bei meinem letzen Besuch waren es schwarze Johannisbeeren. Die mag ich eigentlich so gar nicht. Überhaupt nicht. Null Komma Null. Aber wie das so ist: Wenn das verehrte Muttertier Johannisbeeren im Panna Cotta ordert, gibt es? Richtig – Johannisbeeren im Panna Cotta. Gemotze von unwilligen Töchtern hin oder her. Und wie das halt auch so ist: Mamas haben blöderweise einfach immer recht! Die Panna Cotta mit schwarzen Johannisbeeren und Fruchtspiegel war nämlich mal sowas von lecker, dass ich mich am liebsten gleich nochmal zum Ernten in den Garten gestellt hätte…

Ihr braucht:
400 ml Schlagsahne
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
3-4 Blätter weiße Gelatine
250 g schwarze Johannisbeeren (wahlweise auch Heidelbeeren)
Zucker nach Belieben

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Euer Rezept teil sich in zwei Teile:

1. Johannisbeersoße
Zerdrückt die schwarzen Johannisbeeren zunächst vorsichtig mit einer Gabel. Gebt sie in einen Topf, gebt etwas Zucker dazu und erhitzt das Ganze kurz. Zum Schluss mit einem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

2. Panna Cotta
Gebt die Schlagsahne mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zucker in einem Topf und lasst das Gemisch 15 Minuten köcheln. Nicht bei der Zeit schummeln und hin und wieder mal umrühren :-)

Parallel dazu legt ihr die Gelatine in kaltes Wasser, bis sie weich wird.

Zieht den Topf vom Herd und fischt die Vanilleschote raus. Nehmt die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie aus und rührt sie dann in die heiße Sahne ein. Ganz viel rühren!!!

Dann rührt ihr zwei Esslöffel der Beerensoße in die Masse ein, füllt die dann in hübsche Schälchen und lasst sie (im Kühlschrank) abkühlen. Wenn ihr eure Panna Cotta nachher stürzen wollt, die Schälchen mit kaltem Wasser vor dem Befüllen ausspülen!!!

Wenn eure Panna Cotta schön fest geworden ist, könnt ihr es vorsichtig stürzen und die Fruchtmasse darüber geben :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Selbstgemachtes Erdbeereis

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Wahnsinn, wir nähern uns mit rasanten Schritten dem Ende der Wahnsinns-Erdbeer-Wochen. Mit am Start waren die kaltgerührte Erdbeermarmelade, lecker-schmecker Erdbeercaipi, der hammermäßige Erdbeerlimes und heute: Das selbstgemachte Erdbeereis – macht’s gut, kleine beerige Freunde, wir sehen uns nächsten Juni wieder :-)

Ich hab einen kleinen Eisbuch-Tick. Immer wenn ich in irgendeiner Buchhandlung stehe (in München ist das der einzig wahre Hugendubel am Marienplatz), flitzte ich in die Kochbuchabteilung und guck mir die ganzen Bücher über selbstgemachtes Eis an. Manchmal wandert auch eines mit nach Hause – gut, ich hab zwar keine Eismaschine und mein Gefrierfach ist kleiner als ne Schuhschachtel, aber zumindest theoretisch könnte ich schon mal voll loslegen. Und es gibt ja immer noch Mamas riesige Gefriertruhe zuhause… ;-)

Da lagert momentan dieses spitzen selbstgemachte Erdbeereis, für das ihr KEINE Eismaschine, sondern nur ganz viel Liebe und ein bisschen Geduld braucht :-)

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Die Zutaten für ein schönes Töpfchen herrlichstes Erdbeeersahneeis
300 ml Vollmilch
100 ml Schlagsahne
100 g feiner Zucker
4 Eigelb
500 g Erdbeeren
Saft von einer halben Zitrone

Gebt Milch und Sahne in einen Topf und erhitzt sie, bis die Masse zu köcheln beginnt. Währenddessen verrührt ihr die Eigelbe und den Zucker miteinander bis die Masse schäumt und eine helle Farbe bekommt. Rührt dann die heiße Milchmasse unter.

Den Milch-Topf spült ihr kurz aus, füllt eure Masse wieder rein und erwärmt das Ganze dann so 8 Minuten auf mittlerer Stufe. Ganz viel rühren!!! Wenn die Masse zu dampfen beginnt, zieht ihr die Eierkrem vom Herd und füllt sie in eine große Schüssel. Nicht wundern, die Masse wird etwas fester, wenn sie abkühlt..

Dann püriert ihr die Erbeeren mit dem Zitronensaft. Die Matsche streicht ihr mit einem Löffel vorsichtig durch ein feines Sieb und werft dann die Rückstände im Sieb weg. Das Erdbeerpüree vermischt ihr mit der Eierkrem und stellt das Ganze 30 Minuten in den Kühlschrank.

So und jetzt gehen alle ohne Eismaschine (so wie ich) wie folgt vor:
Die Masse in eine Schüssel füllen – dabei darauf achten, dass ihr mindestens noch drei Zentimeter bis zum Rand frei habt. Die Schüssel stopft ihr dann für zwei Stunden in die Gefriertruhe an die kälteste Stelle. Nach eineinhalb Stunden guckt ihr mal nach eurem Eis und zieht das bereits kristallisierte am Rand mit der Gabel in die Mitte. Dann rührt ihr das Ganze mit einem Schneebesen so lange, bis die Kristalle wieder zerschlagen und verteilt sind. Zwei Stunden zurück in die Truhe, dann das Ganze gleich nochmal!

Danach geht’s wieder zwei Stunden in die Gefriertruhe. Die Masse sollte danach schön fest, aber nicht mega hart sein! Mit einer Küchenmaschine rührt ihr euer Eis nochmal 1 bis 2 Minuten durch, bis sie eine schöne weiche Konsistenz hat.

Tja und dann könnt ihr gleich losfuttern oder es in eine verschließbare Schüssel füllen und für später in der Gefriertruhe aufbewahren :-)

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Super-saftige Lemon Blondies {in Kuchenform}

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Kennt ihr das auch, wenn ihr plötzlich irre Lust auf eine bestimmte Zutat/Obstsorte oder was auch immer habt und die dann in jedes Essen mit rein muss? Ich hatte letzte Woche einen ganz schlimmen Fall von Zitronen-Sucht. Zitrone im Dressing, Zitrone in meinem Wasser, Zitrone im Kuchen. Ich bin einer von diesen Menschen, die (sobald sie sich unbeobachtet fühlen) den Zitronenschnitz aus dem Glas fischen und ihn mit genüsslich verzogenem Gesicht auffuttern. Zitrone ist lecker, Zitrone ist frisch, Zitrone ist SOMMER :-)

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Also musste ein Zitronenkuchen her, klar oder? Keiner normaler, wär ja langweilig! Neeeeein, richtig schön saftig und dekadent muss der sein! Also her mit den Lemon Blondies! Ihr könnt dafür übrigens auch ein ganz normales Blech verwenden – ich hatte da einfach kein passendes und hab deshalb eine kleine runde Springform verwendet ;-)

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Ihr braucht:
6 EL Butter
180 g weiße Schokolade
150 g Zucker
60 ml Zitronensaft
2 Eier
1 Prise Salz
220 g Mehl
geriebene Schale von einer Zitrone

Für den Guss:
200 g Puderzucker
2 EL lauwarmes Wasser
2 EL Zitronensaft
etwas geriebene Zitronenschale

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Ich schmelze meine Schokolade IMMER im Wasserbad, weil ich die Königin im Schokolade-versauen bin. Neulich hab ich’s aber in der Mikrowelle probiert – hat super funktioniert. Stellt die Mikro auf 600 Watt, gebt Butter und Schoki in eine Mikrowellen-geeignete Schüssel und steckt sie in die Mikro. Ich hab einfach alle 30 Sekunden kurz geöffnet, umgerührt und dann wieder 30 Sekunden laufen lassen, bis nur noch ein paar gröbere Stücke nicht geschmolzen waren. Die sind dann beim umrühren auch noch verschwunden :-)

Gebt dann den Zucker in die warme Masse und rührt, bis er sich aufgelöst hat. Danach gebt ihr Eier, Zitronensaft und Salz dazu. Zum Schluss rührt ihr noch in kleinen Portionen das Mehl unter.

In eine möglichst große Springform oder einer Backblech geben (am besten ist es, wenn euer Teig so 2 – 2,5 Zentimeter in der Form steht) und dann bei 180 Grad für etwa 25 Minuten in den Ofen. Rausnehmen und abkühlen lassen.

Für den Guss gebt ihr den Puderzucker, Wasser und Zitronensaft in eine Schüssel und rührt, bis ihr eine schöne glatte Masse habt! Über die kalten Blondies geben und fest werden lassen. Zum Schluss noch etwas Zitronenschale darüber raspeln und fertig!

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{5 Minuten Futter} Frittierte Banane mit Joghurt

Frittierte Banane_1_Pearls for Pillows

Was Essen betrifft hab ich einen klaren Standpunkt: Selbst gekocht ist gut, frittiert ist besser! Vielleicht nicht unbedingt gesund, aber was weiß ich schon – bin ja kein Arzt ;-)

In meiner wilden Jugend waren wir aus irgendeinem Grund alle ganz wild auf „Das perfekte Dinner“. Diese komische Show auf VOX, in der sich die Leute bekochen und immer möglichst wenig Punkte an die Konkurrenten verteilen. Jedenfalls dachten wir, es wäre doch ne spitzen Idee, das mal selber nachzuspielen. 5 Mädels, 5 Abende, Vorspeise, Hauptspeise, Nachspeise. Meine Nachspeise war, hey Überraschung, frittiert. Frittierte Bananen-Bällchen, mit denen ich mich auch jedes Mal vollstopfe, wenn wir beim Asiaten sind, bis mir schlecht wird und ich schwöre, das Zeug nie wieder zu essen. Gewonnen hab ich übrigens leider trotzdem nicht, aber immerhin war ich auch nicht Letzte :-)

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Leider, leider haben die Dinger aber einen ganz entscheidenden Nachteil: Man braucht eine Fritteuse. Und viel Fett. Aber wenn frittierte Bananen halt einfach soooo gut schmecken?! Kein Problem, liebe Kinder! Dann macht ihr euch eine ganz easy frittierte Banane in der Pfanne! Und dafür braucht ihr weder ewig lange Vorlaufzeit, noch megaviel Fett oder tausend Zutaten, sondern:

für ein bis zwei Portionen:
eine noch nicht ganz reife Banane
etwas Mehl
Ahornsirup oder Honig
etwas Zimt
einen Becher Naturjoghurt

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Schneidet die Banane in etwa 4mm dicke Scheibchen. Gebt einen guten Schuss Öl in eine Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe.

Stäubt die Bananen-Scheibchen mit etwas Mehl von beiden Seiten ein. Sobald das Öl heiß ist, gebt ihr sie in die Pfanne und bratet die Banane jeweils etwa 1 1/2 Minuten von beiden Seiten goldbraun an.

Gebt den Naturjoghurt in eine Schüssel. Nehmt die knusprigen Scheibchen aus dem Fett, lasst etwas auf einem Küchentuch abtropfen und drapiert sie dann auf eurem Joghurt. Zum Schluss noch das Ahornsirup darüber träufeln und mit Zimt einpudern und fertig!

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Lalalecker: Supersaftige Zitronen-Joghurt-Cheesecake-Cupcakes

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Es gibt nicht viele Dinge, die ich so sehr liebe, dass ich theoretisch, rein theoretisch, meine Oma dafür einen Tag verleihen würde. Zu diesen Dingen gehören:

1. Karamalz: Oh, wie ich dich herrlichen, braunen Malztrunk vergöttere! Besonders nach dem einer anstrengenden Joggingrunde bist du mein bester Freund.
2. Ballaballa und saure Schnüre: Ich mag keine Schokolade, ich mag keinen Kaffee, ich mag keine Nüsse (die machen mir immer meine Zahnspange kaputt), aber ich mag Ballaballa und saure Schnüre. Am besten in giftgrün mit Fake-Apfelgeschmack. Kein Witz, eine Freundin hat mir mal 50 Meter Ballaballa-Schnüre geschenkt, die waren nach zwei Monaten weg.
3. Ofenkäse: Mein Leben hat eigentlich nur zwei Jahreszeiten – Sommer und Ofenkäse-Zeit. Wäre ich ein Tier, ich wär‘ ein Otter. Wäre ich was zu essen, wäre ich ein dicker, fetter Ofenkäse!
4. Käsekuchen: Der einzige Kuchen, den ich WIRKLICH, WIRKLICH gerne esse, ist Käsekuchen. Diese cremig-weiche Konsistenz und der Geschmack…

Jetzt ist halt so ein ganzer Käsekuchen für einen doch immer recht viel. Man will ja auch nicht tagelang nur noch Kuchen essen, bis er einem zum Hals raushängt! Also musste eine schlaue Lösung her: Cheesecake-Cupcakes!!! Und die schmecken so lecker, so so la la lecker, dass ich fast auf Karamalz, Ballaballa und Ofenkäse dafür verzichten könnte :-)

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Ihr braucht:
120 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
1/3 TL Backnatron
80 g weiche Butter
2 Eier
200 g griechischer Joghurt
Saft von einer Zitrone
Vanille-Extrakt

Für das Topping
120 g Mascarpone
100 ml Schlagsahne
40 g Puderzucker
Vanillearoma
Abgeriebene Schale einer Zitrone

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Vermischt Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer Schüssel. Schneidet die weiche Butter in kleine Stücke und gebt sie zu den anderen Zutaten. Kurz auf unterer Stufe durchrühren, bis sich kleine Streusel bilden.

Jetzt kommen die Eier mit ins Spiel. In die Schüssel geben und alles gründlich verrühren. Zum Schluss kommen noch Zitronensaft, Vanille-Extrakt und Joghurt dazu. Füllt die Masse dann in eure Muffinförmchen – die Cupcakes gehen nicht allzu stark auf, ihr könnt sie also zu gut 3/4 voll machen.

Die Cupcakes kommen dann bei 175° etwa 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Rausholen und etwa zwei Stunden einfach in Ruhe abkühlen lassen!

Zum Schluss macht ihr euch noch an das Topping. Die Mascarpone mit dem Zucker und dem Vanillearoma vermischen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig die Mascarpone-Masse einrühren. Mit ein Spritztülle mit Sternform auf die Cupcakes geben, die Zitronenschale darüber reiben und genießen :-)

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French Toasties oder: Nieder mit der Fastenzeit

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Ehrlich: Mit der Fastenzeit und dem Verzicht hab ich’s nicht so. Während mein Papa gestern (an seinem Geburtstag) ganz brav nur Fleisch-freies Futter serviert hat, gab’s bei mir die sündigste, absolut leckerste Süßspeise auf Gottes lieber Erde. Und mal ernsthaft: Hätte der liebe Gott gewollt, dass es am Aschermittwoch keine köstlichen kleinen French Toasties gibt, hätte er ja auch bloß das Ahorn-Sirup ausgehen lassen brauchen :-) Daran wäre mein Essensplan nämlich auch fast gescheitert – dank abartig ausgeprägter Trotzreaktion bin ich dann halt um 7 während meiner Joggingrunde doch noch in nen anderen Laden geflitzt und siegessicher die letzten zwei Kilometer mit meiner Ahornsirup-Flasche in der Hand heim gerannt.

Jetzt kommt’s aber, das heiß ersehnte Rezept. By the way: Ich sag ja öfter, dass irgendwas hammerlecker usw. ist – aber diese kleinen Dinger setzen dem ganzen echt die Krone auf. Macht euch ruhig ein paar zu viel und wärmt sie euch zum Frühstück in der Mikrowelle auf – ich sag’s euch, ein TRAUM!

Ihr braucht (für dos hungrige personas):
1/2 Baguette oder Wurzelbrot (ich hatte letzteres)
3 Eier
1 EL Zimt
3 EL Zucker
1 Fläschchen Vanillearoma
Ahornsirup
Puderzucker
Öl zum Braten

Und schon geht’s los: Schneidet euer Baguette in etwa 1 cm dicke Scheiben.

Gebt Eier, Zimt Zucker und das Aroma in einen Schüssel und verquirlt alles schön miteinander. Gebt die Masse dann am besten in eine breite, flache Schüssel und legt eure Baguette-Scheiben rein. Die dürfen sich ruhig schon voll saugen! Nach ein paar Minuten wenden, damit auch die andere Seite was abbekommt :-)

In der Zwischenzeit gebt ihr einen guten (nicht sparen!) Schuss Öl in die Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe. Wenn ihr gleich volle Pulle loslegt, habt ihr nach zehn Sekunden ein schwarzes Holzkohlebrikett ;-) Sobald das Öl heiß ist, legt ihr vorsichtig eure Baguettescheiben in die Pfanne und brutzelt sie, bis sie von beiden Seiten schön goldbraun sind.

Lasst sie auf einen Küchentuch noch etwas abtropfen und serviert sie dann noch schön warm mit Puderzucker und Ahornsirup! Ein Gedicht :-)

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