Zitrone küsst Orange: Erfrischender Buttermilch-Drink

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Ich glaub ja, Kindern erschließt sich der Sinn von auswärts Essengehen nicht so wirklich. Weil: Naja, ob sie ihr Mampf von Mama oder einem Kellner serviert bekommen, ist ihnen wahrscheinlich total egal. Und überhaupt muss man da brav sitzen, darf nicht laut sein und andere Gäste stören und sich ankleckern darf man auch nicht. Was in meiner Kindheit den Unterschied gemacht hat, war diese eine Scheibe Zitrone im Getränk. Nicht nur, dass man im Restaurant abgefahrenes Zeugs mit gaaaanz viel Zucker wie Cola und Spezi trinken durfte. Nein, am Ende konnte man auch noch die Zitrone aus dem Glas fummeln und genüsslich auffuttern. Tja, und diese Liebe zur Zitrone ist mir bis heute geblieben…

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Und deshalb gibt’s heute den Erfrischend-fruchtigen Zitronen-Orangen-Buttermilch-Drink (Okay, für die Überschrift denk ich mir dann doch vielleicht noch einen etwas formschöneren Namen aus…)

Ihr braucht:
250 ml Buttermilch (halber Becher)
Zeste von einer gut gewaschenen Zitrone
Saft von einer Zitrone
Saft von zwei Orangen
6 Esslöffel Naturjoghurt
evtl etwas flüssigen Honig zum Süßen

Die gekühlten Zutaten alle in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schneebesen durchrühren. Im abartig heißen Hochsommer gerne noch ein paar Eiswürfelchen dazu geben :-) In schöne Gläser füllen, mit einer Zitronenscheibe, Schirmchen und Strohhalm servieren und fertig!

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Hausgemachte Sangria und die süße Kunst des Nichtstuns

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Ich glaube ja, jeder Mensch hat einige ganz bestimmte Gerichte, Düfte und Gerüche, mit denen er ganz besondere Erlebnisse verbindet. Eine Art Mini-Deja-Vu quasi. Bei mir ist das so mit Sangria. Ein Schluck und sofort sitze ich mit meiner Mama in einer Tapas-Bar in Barcelona, lasse mir die Sonne auf den Pelz scheinen und spanischen Schinken auf meiner Zunge zergehen. Sangria ist für mich Urlaub für die Geschmacksnerven, ewiger Sonnenschein und müde Füße nach einem laaaangen Sightseeing-Tag. Sangria ist meine Mama, wie sie aufgeregt am Strand auf und abflitzt und stundenlang Muscheln sammelt, um sie dann stolz in ihren Jackentaschen zum Hotel zu schleppen.

Jetzt ist das Problem, dass jeder, der schon mal in Spanien Sangria getrunken hat, absolut null Bock auf diese unglaublich süße Plörre hat, die man in deutschen Supermärkten angeboten bekommt. Ich bin bei sowas grundsätzlich nicht wählerisch und mein Weingeschmack ist wahrscheinlich nur eine Stufe über Pennerglück aus dem Tetra-Pack, aber bei Sangria… keine Chance! Dabei kann man die eigentlich ziemlich leicht selber machen, ist total erfrischend und einfach alles in allem unglaublich geil :-)

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Was braucht ihr für eure Sangria (Ja, laut Duden ist es DIE Sangria, bei mir war es jahrelanger DER)
1 Flasche spanischen Rotwein (liebe Freunde des guten Geschmacks, eine total liebe Kollegin hat mir ein paar super Tipps für Rotwein gegeben, aber: Zettel in der Arbeit vergessen… Kleiner Tipp: Der Wein muss nicht unbedingt für zwei Euro hergehen, dann spart man sich am nächsten Tag fiese Kopfschmerzen. Sagt die Studentin und die wissen sowas bekanntlich)
1/2 Flasche Sekt
1-2 große Orangen
1 Zitrone
1 Gläschen Orangenlikör

Die Früchte ordentlich waschen und die Schale von einer Orange und der Zitrone spiralförmig abschälen. Dann alle Früchte schälen und in Scheiben schneiden. Die dann in euer Bowlengefäß (Schüssel tut’s auch) geben, Orangenlikör drüber gießen und 30min ziehen lassen.

Den Rotwein dazugeben und die abgeschälten Schalen rein und wieder 30min kaltstellen. Danach die Zitronenschale wieder rausfischen.

Zum Schluss den (gekühlten) Sekt dazugießen und ein paar Eiswürfelchen. Fertig :-)

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Ps.: Bussi an meine Bustel-Buddine Ali, die gestern meine Sangria testen durfte ;-)