Frisch geschlüpft: Ostereier mit Durchbruch

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In den letzten beiden Wochen hab ich mich rar gemacht – Social Media-Koller vom feinsten. Irgendwie war da dieser Moment, als ich mit Handy und Ipad bewaffnet (Ohja, wir sind hier schon bei Third Screening!) vorm Fernseher saß und mir plötzlich dachte: Ah nee, hab eigentlich grad null Bock, mir härtest überschminkte Size Zero Ladies auf Instagram anzuschauen, die strahlend ihr grünes Detox-Gesöff in die Kamera halten. Oder Fotos vom letzten Luxus-Malediven-Trip von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Oder mir auf facebook die 1000ste Pro-/Contra-Flüchtlingskrise-Debatte zu geben. Und wo ich so dabei war: Auf Bloggen hatte ich auch keinen Bock. Also hab ich mich stattdessen zwei Wochen übelst über meine perfekten, Zahnspangen-losen Zähne gefreut, war sehr Businesslady-mäßig für einen Tag in Berlin und hab den Herrgott ansonsten einen guten Mann sein lassen (1:1 aus dem Bairischen übersetzt. Im Original hört sich das irgendwie besser an).

Tja, und Anfang der Woche war er wieder da – der Blog-Bock! Mit einem süßen, total easy Oster-DIY :-)

Ihr braucht:
Eier mit brauner Schale, möglichst Größe M oder L
eine Sicherheitsnadel und einen Schaschlikspieß
ein paar Zahnstocher
Dekogras und hübsche kleine Zweige mit Beeren oder Blättern oder so dran
Dekoschmetterlinge zum festknipsen
weißen Faden

Der Rest ist MEGA einfach. Erst mal oben am Ei ein Loch reinbohren – da kommt später euer Aufhänger durch. Dann hab ich mit der Nadel vorsichtig in die Mitte meines Eis ein Loch gebohrt und Stück für Stück von der Schale weggebrochen, bis ich ein schönes großes Loch hatte. Die Ränder müssen nicht allzu regelmäßig sein, soll ja aussehen, als wär unser kleiner gefiederter Freund grad geschlüpft! Eiweiß und Eigelb könnt ihr dann ganz lässig durch das große Loch rausschütteln und euer Ei mit Wasser ausspülen. Falls ihr auch so fiese Stempel auf euren Eiern habt: Die gehen mit etwas Essig und einer Zahnbürste ab oder einfach mit Schmirgelpapier!

Für die Aufhängung hab ich einfach den Faden an ein Stück Zahnstocher gebunden und den Zahnstocher durch das kleine Loch oben gesteckt, sodass er sich von innen schön im Ei verkeilt und die Aufhängung fest ist. Zum Schluss noch euer Ei vorsichtig mit Dekogras und Zweigen befüllen und den Schmetterling an den Rand oder den Faden klipsen :-)

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Ostereier mit Lochmuster

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Einer meiner allerliebsten Lieblingsorte in München ist der Viktualienmarkt. Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern von Stand zu Stand gestöpselt und hab mich über all die unglaublich geil aussehenden Obst- und Gemüsesorten, wunderschönen Blumen und kräftig duftenden Käsesorten gefreut. Neulich, als meine Mama mit mir auf der Suche nach dem perfekten Retro-Küchensieb durch die Stadt getourt ist, haben wir also wieder einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und sind an einem dieser Traditionsläden am Rand des Markts vorbeigekommen. Und im Schaufenster? Lauter wunderschön bemalte Ostereier mit Lochmuster! Und die sahen wirklich so toll und zart aus, dass wir sie zuhause gleich nachbauen mussten :-)

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Leider braucht ihr dafür ausnahmsweise etwas Special Werkzeug. Wenn ihr aber zufällig an ein Multifunktionswerkzeug mit Diamantschleifern kommt, unbedingt Ostereier basteln!!!

Ihr braucht:
ausgepustete Eier in weiß oder braun
Multifunktionswerkzeug +Diamantschleifer mit kleiner runder Spitze (wir haben seit Jahren, ach was, JAHRZEHNTEN zwei Dremel zuhause, die sind top)
ein weicher Bleistift
Acrylfarben und feine Pinsel
Acryl-Strukturpaste
Chlorex/Javelwasser
Schmales Geschenkband und eine hübsche Perle

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Legt los, indem ihr euch vorher auf einen Block euer Muster zeichnet und überlegt, wo ihr die Löcher setzen wollt. Zeichnet euer Muster dann mit einem weichen Bleistift vorsichtig auf euer ausgeblasenes Ei auf. Die Löcher machen geht kinderleicht: Nehmt euren Bohrer, sucht euch einen Aufsatz mit passender Größe aus und graviert dann ganz gemächlich euer Loch in das Ei. Wenn ihr euer Muster gebohrt habt, legt ihr das Ei in Wasser mit etwas Chlorex versetzt und lasst es da über Nacht liegen, sodass sich der Eierstempel und die Haut im Inneren lösen. Auf ein Glas Wasser kommt etwa ein Löffel Chlorex. Ich hab diesen Schritt ehrlich gesagt ausgelassen, aber sieht natürlich schöner ohne die Eihaut aus ;-) Mit der Acrylfarbe könnt ihr dann noch Muster aufmalen. Wenn ihr die Farbe mit etwas Strukturpaste vermischt, bekommt ihr ein erhabenes Muster.

Für den Aufhänger habe ich ein mein Band mit einer langen Nadel durch mein Ei gefädelt, unten noch eine kleine Perle aufgefädelt und dann einen Knoten in das Band reingemacht. Oben noch eine kleine Schlaufe knoten und fertig!

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Mini Gras-Nester für Ostern

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Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling wie ich? Ich sag’s euch, wenn ich meinen Blick von meiner total motivierenden Hausarbeit gen Himmel wende und da diese graue, trostlose Masse vor meinem Fenster rumwabern sehe, da könnt ich mich auf der Stelle in mein Bett legen, die Decke über meinen Kopf ziehen und bis April Winterschlaf halten. Wenn mich dann noch ab und an jemand füttern würde, wär’s perfekt! Also: Wenn sich das nach deinem Traumjob anhört, meld dich mal! Und weil ich mich schon so arg auf den Frühling und Ostern freue, hab ich letztes Wochenende einfach mal mit der Oster-Deko losgelegt :-) Die wird bei mir in diesem Jahr eher Feng-Shui-mäßig zurückhaltend-sleek und gefällt mir supergut. Hüstel, neinnein, das ist bestimmt kein Selbstlob oder so!

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Ihr braucht:
Silbernen Basteldraht
getrocknetes Pampasgras mit diesem fedrigen Zeugs vorne dran
Schere und Eier

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Ich steh total auf Pampasgras. Meine Mama bindet daraus immer so kleine Päckchen, die wir dann als Anzünder für unseren Kamin nehmen und lagert die draußen in so einem altmodischen Eisenkorb vor unserer Brennholzwand. Und weil das so schön unperfekt-perfekt aussieht, würde ich am liebsten jedem auf die Finger hauen, der sich an meinem heiligen Körbchen vergreift.

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Okay, zurück zum Thema: Pampasgras ist natürlich auch super zum Basteln und hat echte Nestchen-Top-Qualität! Schnappt ein dickes Bündel (etwa drei Finger dick) Gras und formt daraus vorsichtig einen Ring – Achtung, die Enden müssen ein paar Zentimeter überlappen. Das restliche Gras einfach abschneiden. Wenn euer Gras schon sehr steif und bröselig ist, könnt ihr es auch ein paar Stunden in Wasser aufweichen lassen. Probieren, ob euer Ei schön reinpasst und nicht unten wieder rausplumpst und bindet das Nestchen dann mit dem silbernen Draht zusammen. Dazu hab ich den Draht einfach paar Mal um meinen Kranz gewickelt und am Ende verzwirbelt. Für ein paar Farbtupfer könnt ihr noch hübsche Beeren oder Blüten in den Kranz stecken :-) Fertig!

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Kleines {Fimo} Eierkarton-Osternest für große Hasenjäger

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Gestern hab ich was witziges im Fernsehen gesehen: Immer mehr Kinder schreiben einen Wunschzettel an den Osterhasen! Ich hoffe, ja stark, dass es sich dabei um nen merkwürdigen Aprilscherz handelt ;-)

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In meiner Familie gibt’s jedenfalls keine Geschenke und würde ich versuchen, dem Osterhasen einen Wunschzettel zu schicken, würde der wahrscheinlich einfach mit dem Vermerk „Empfänger leider verzogen“ zurück kommen. Nein, nein, bei uns, da dreht sich alles ums Essen. Das geht meistens am Ostersonntag so gegen 11 los. Wieso erst um 11? Weil meine Mama so lange braucht, um alle Köstlichkeiten fertig zu machen! Traditionell brunchen wir am Ostersonntag und traditionell macht meine Oma immer Mini-Schnitzel und Mini-Fleischbällchen, weil ich traditionell kurz nach Weihnachten anfange, dezent darauf hinzuweisen, dass ich die an Ostern auf meinem Teller sehen will. Keiner darf vor dem frühen Nachmittag aufstehen und wenn auch nur ein Fitzelchen auf einem der Teller und Platten übrig bleibt, richten sich vier vorwurfsvolle Augen auf mich (Mama + Oma): „Kind, du hast ja fast gar nix gegessen! Hat’s dir nicht geschmeckt?!“ Egal, wer noch am Tisch sitzt und vielleicht auch nicht so viel gegessen haben könnte, die Frage geht trotzdem an mich. Dann kommt der Osternest-Spaß. Ist auch egal, dass ich 23 und damit sehr, sehr erwachsen bin. Tami geht ein Nest suchen. Dann noch ein schneller Snack (wir waren ja an der frischen Luft – nicht, dass Hunger aufkommt!) und der Sonntag ist rum.

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Tja, und in diesem Jahr dachte ich: Hey, trägst auch mal was zu Ostern bei! Irgendeine nette Kleinigkeit. Was schickes und gleichzeitig Oster-mäßiges. Herausgekommen ist mein wunderschöner Fimo-Eierkarton, den ihr entweder als kleines Nest verwenden oder als tolles Highlight für eure festliche Tafel verwenden könnt!

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Ihr braucht:
Einen Sechser-Eierkarton (Den Teil, in dem normalerweise die Eier stecken
Eine Packung Fimo Air (250g) in weiß
etwas Wasser, ein Messer und eure Pfoten
ein Nudelholz oder zur Not eine Flasche

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Fangt an, indem ihr das Fimo-Zeugs (das ist übrigens einfach lufttrocknende Modelliermasse und fühlt sich wie Ton an) mit einem Nudelholz ausrollt. Nicht zu dünn, nicht zu dick, etwa 2-3mm. Sie muss etwa 5 Zentimeter über euren Eierkarton hinausstehen.

Dann nehmt ihr euren Fimo-Fladen und legt ihn erstmal locker auf den Karton.

Fangt in der ersten Ausbuchtung an und drückt da langsam das Fimo hinein, möglichst so, dass es nicht reißt. Falls doch, keine Panik, das kann man alles ausbessern! Hebt dazu ruhig auch immer wieder das restiche Fimo an und platziert es neu. So arbeitet ihr euch von Loch zu Loch erst mal vor.

Wenn ihr fertig seid, geht es an die Verschönerung. Glättet mit etwas Wasser und euren Fingern die Kanten und Flächen. Schneidet das überstehende Fimo an der Kante des Eierkartons ab und glättet auch diese Kante ein bisschen. Überall da, wo doch ein Riss entstanden ist, könnt ihr einfach ein Stück Rest-Fimo nehmen, es zu einer Kugel formen, flachdrücken und drüber kleben. Mit etwas Wasser schön verstreichen, so dass der Übergang nicht mehr zu sehen ist.

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Wenn alles schön gleichmäßig und glatt ist, stellt ihr das Fimo mitsamt Eierkarton auf eine lauwarme Heizung und lasst es mindestens 16 Stunden einfach stehen. ZUm Schluss löst ihr noch vorsichtig den Eierkarton von der aushärteten Fimo-Form (geht ganz leicht, keine Sorge!), glättet raue Kanten eventuell noch mit etwas Schmiergelpapier und schon ist euer Fimo-Nest fertig :-)

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Oster-Inspiration: Calimero-Osterei

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Ich stell mir ja eine Kindheit in der Stadt total merkwürdig vor. Ich meine, was zum Geier macht ihr Stadtkids den lieben langen Tag? Ihr könnt ja nicht einfach mal raus in den Garten (und nein, damit meine ich nicht die Handtuch-große Grünfläche hinter eurem Haus) gehen, Obst vom Nachbarsgrundstück klauen oder spontan nachts beschießen, in den großelterlichen Pool (der besten Freundin – der meiner Großeltern war nämlich nur ne arschkalte, unbeheizte Pfütze) zu hüpfen. Was wir Landeier denken, dass ihr während eures Aufwachsen hin zum Mannesalter macht, ist ungefähr folgendes – kleine Warnung, jetzt kommen ein paar schicke Vorurteile:

1. Mit falschen Freunden in einem Skatepark rumhängen und coole Moves lernen. Dabei auf keinen Fall peinlich runterfallen.
2. Mit falschen Freunden Drogen probieren. Weil wir nämlich glauben, euch ist langweilig und ihr könnt an jeder Ecke was von dem Zeugs kaufen.
3. Keinen oder nur ein ganz miesen Schulabschluss machen. Geht in eure Schule eurer Wahl im ländlichen Bayern – ihr werdet hören, dass man in der Stadt dumm bleibt und nur der Abschluss an besagter Schule was wert ist ;-)
4. Fernsehen und Games zocken. Ihr müsst ständig vorm TV oder dem PC sitzen, weil ihr nicht raus könnt. Draußen, auf den Straßen der großen, bösen Stadt, tobt nämlich ein Bandenkrieg.

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Bei uns war das mehr so Fuchs-und-Hase-sagen-sich-Gute-Nacht-mäßig, was die Stimmung auf der Straße betrifft – Ferseh-gucken wollte ich aber trotzdem. Pumuckl sag ich da bloß! Alles was sich reimt, ist gut – Weisheit für’s Leben. Und natürlich Calimero, das kleine schwarze Kücken aus Palermo mit dem Eierschalen-Hut auf dem Kopf! Letzte Woche wander ich dann durch die heiligen Hallen meines Lieblings-Depots und was sehen meine entzückten Augen?! Eierhalter mit Füßen!!! Wie dafür gemacht, um ein kleines Calimero-Küken zu basteln…

Dafür braucht ihr
ein ausgeblasenes, weißes Ei
einen dünnen, angespitzten Bleistift
einen feinen, weichen Pinsel
Acrylfarbe (dunkelblau, schwarz, gelb, rot und weiß)

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Ich hab mir einfach eine Vorlage aus dem Internet ausgesucht und die dann freihand auf mein Ei gezeichnet. Am besten, ihr übt davor einmal auf einem Stück Papier :-) Tja, und dann heißt es malen. Ich habe erst die ganzen Details wie Augen, Schnabel und Mund ausgemalt, bevor ich zum Schluss den Körper schwarz gemalt habe. Mit einem feinen schwarzen Stift habe ich dann noch ein paar Details wie die angebrochene Eierschale und die Zunge eingezeichnet. Ganz einfach!

P.s.: Keine Sorge, wenn ihr euch mit dem Pinsel unsicher seid. Übt euren Pinselstrich einfach auf dem Papier, ehe ihr zum Ei übergeht. Und wenn’s mal nicht so schön wird: Macht doch nix, nächstes Jahr ist auch noch ein Ostern und da werden die Osterei-Karten wieder neu gemischt ;-)

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{DIY} Eierkarton-Osternest mit Serviettentechnik

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Gehört ihr auch zu den Leuten, die alle zwei Sekunden auf „aktualisieren“ drücken, wenn sie auf eine angekündigte Mail oder die Notenbekanntgabe der Uni warten? Ich schwöre es, seit gestern offiziell die Deadline zur Notenbekanntgabe aus dem Wintersemester überschritten wurde, bin ich ein zitterndes Nervenbündel. Kaum hatten die Zeiger meiner Uhr 12 Uhr nachts überschritten, hab ich angefangen, auf meine bösen und unfähigen Dozenten zu schimpfen, die im Gegensatz zu MIR keine Deadline einhalten können. Wehe, ich würde mal ne Arbeit einen Tag zu spät abgeben… Motzmotzmotz! Heute Nacht hab‘ ich dann geträumt, ich hätte vergessen, meine Hausarbeiten einzureichen. Heute Morgen hab ich dem ersten Dozenten eine Mail geschickt, wie’s denn mit meiner Note aussieht. Ja, man könnte sagen, dass ich mich und mein Umfeld übertrieben nerve ;-)

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Wenn man will, dass ich mich wieder beruhige und keinen Heulkrampf bekomme, sollte man ganz schnell zwei Dinge tun: Erstens, mich füttern. Hungrige Tamis sind außer Rand und Band und fangen sehr gerne unkontrolliert zu weinen an. Zweitens: Mir eine Beschäftigung andrehen, die mich ablenkt. Am besten irgendwas mit einem Pinsel, weil ich das (wieso auch immer) total meditativ finde.

Also hab ich nach dem Frühstück angefangen, ein kleines Eierkarton-Osternest zu basteln und das ist so süß geworden, dass ich sogar bereit bin, meinen Dozenten eine Gnadenfrist von..hmmm… sagen wir zwei Stunden einzuräumen. Dann steht die 1,0 aber drin, gelle?! ;-)

Material:
einen Sechser-Eierkarton
Sprühfarbe oder einfach Acrylfarbe und einen Pinsel
eine frühlingshafte Serviette (meine ist von DM und hat stolze 1,20 gekostet)
Serviettenkleber und einen weichen Pinsel
eine Schere
Dekogras und (Schoko-)Eier zum befüllen

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Ich hatte einen 0815-Eierkarton von Edeka, von dem ich einfach das Papieretikett runtergezupft hab. Das ist eure Ausgangsschachtel. Am besten ist es, wenn ihr eine in diesem merkwürdigen grau-beige verwendet und keine grüne :-)

Je nachdem, was ihr lieber mögt, nehmt ihr Sprühfarbe oder ganz normale Acrylfarbe und bemalt euren Karton, sowohl innen als auch außen. Ich hab mich für normale Farbe und Pinsel entschieden und einfach weiß mit einem dunklen pink vermischt, bis ich ein schönes, zartes Rosa hatte. Keiner Tipp: Immer gleich genug Farbe anmischen – wenn euch mittendrin die Farbe aus geht und ihr nachmischen müsst, ist das immer doof!

Lasst die Farbe schön trocknen und macht euch in der Zwischenzeit an eure Servietten. Je nachdem, was ihr für ein Motiv habt, könnt ihr die Serviette flächendeckend aufkleben oder nur einzelne Motive ausschneiden und aufkleben. Ihr müsst dazu nicht super-genau ausschneiden, sondern nur grob den Umriss. Wichtig ist nur, dass ihr nur die OBERSTE, also die bedruckte Lage der Serviette verwendet. Könnt ihr einfach vorsichtig auseinanderzupfen :-)

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Eure Serviettensstücke legt ihr dann da auf den Karton, wo ihr sie festkleben wollt. Mit einem trockenen Pinsel tunkt ihr vorsichtig in den Serviettenkleber und streicht damit dann die Serviette von innen nach außen auf dem Untergrund fest. Dann einfach ein Stündchen in Ruhe trocknen lassen.

Zum Schluss befüllt ihr euer Nest noch mit Dekogras, Eiern und was euch sonst so einfällt und schon ist euer Nest fertig!

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Kleines Oster-DIY: Kalligraphie-Eier

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Kennt ihr die Zeitschrift NEON? Vor vielen vielen Jahren hab ich mir, frisch nach München gezogen, in meiner jugendlichen Dorfnaivität ein Abo aufschwatzen lassen. Seitdem trudelt die Zeitschrift einmal im Monat bei mir ein und blockiert meinen Briefkasten, bis ich sie mit in meine Wohnung nehme und dann doch mal lese. Ganz ehrlich. Ich mag die NEON nicht besonders. Hauptsächlich sind da nackte Menschen auf dem Cover und teils merkwürdige Stories drin, die ich nach der Hälfte dann irgendwie öde finde (Nicht alle, aber der Burner ist die Zeitschrift momentan halt auch nicht). Was ich aber IMMER lustig finde, ist die Rubrik „Was ich nie wieder hören möchte“. Meistens sind das Anwälte oder Barkeeper oder whatever, die dieselbe doofe Frage zum tausendsten Mal hören: „Ähm, sorry, aber ist in dem Mojito Alkohol drin?!“, „Sollen wir uns nach meiner Scheidung mal treffen?“ – sowas halt ;-)

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Und jedes Mal muss ich darüber nachdenken, was für Fragen mir denn megamäßig auf den Wecker gehen:

1. „Tami, was macht denn das Studium?“ – Antwort: Nix besonderes. Weil mir diese Frage grundsätzlich in den Semesterferien gestellt wird und das Studium mir da hauptsächlich nervige Hausarbeiten aufdrückt, die niemals nie irgendwer lesen wird.

2. „Tami, was machst du denn nach deinem Studium?“ – Diese Frage höre ich, seit mein Studentinnen-Hintern zum ersten Mal das blank polierte Holz eines Hörsaal-Sitzes berührt hat. Und: Ich weiß es immer noch nicht. Grundsätzlich natürlich schon. Aber, nein, leider kann ich euch noch keinen Arbeitsvertrag und voraussichtliche Gehaltsabrechnung vor die Nase halten, liebe Freunde und Familie ;-)

3. „Was, du hast du das Kiefer operieren lassen? Ich könnte das ja nicht!“ – Musst du ja auch nicht. Ich hüpfe ja auch nicht in die nächste Pfütze, nur weil du rein fällst :-)

4. „Was ist ein Blog“ – sorry, aber wenn die Frage von einem nahen Verwandten jenseits der 50 (tja, Papa, ein Jahr hast noch) kommt, wechsle ich einfach ganz schnell das Thema und mache einen weeeeeiten Bogen, um alles, was mit Internet zu tun hat ;-)

5. „Wer steht auf und lässt morgens um 8 VOR dem Osterfrühstück die Eier weihen?!“ – Gegenvorschlag: ich male sie an und bleib dafür im Bett!

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Wenn ihr wie ich auch eher der faulen Eier-Anmal-Zunft angehört, sind meine kleinen Kalligraphie-Eier ideal für euch. Dazu braucht ihr nämlich nur:
Eier
Kohlepapier und normales Papier
einen feinen Bleistift
einen weißen oder schwarzen Stift mit dünner Spitze
einen Drucker und meine kleine feine Vorlage: Template

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Nehmt eure Eier, wascht sie schön ab und pustet sie dann aus. Schön gründlich, ihr wollt ja keine Stinkbomben basteln.

Nehmt dann meine spitzenmäßige Vorlage, druckt sie auf ein DinA4-Papier aus und schneidet sie grob aus. Schneidet euch dann ein passendes Stück Kohlepapier zurecht und positioniert das Ganze auf eurem Ei. Also Ei, Kohlepapier, Vorlage.

Malt mit dem Bleistift vorsichtig die Konturen eures Motivs nach. Das Kohlepapier überträgt diese dann auf das Ei.

zum Schluss fahrt ihr sie mit dem weißen oder schwarzen Stift nach und schon habt ihr ein 1a Kalligraphie-Ei :-)

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Kleiner Frühlingsbote: Moos-Herz

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Oh yeah, während ich diese literarisch total hochwertigen Sätze in meinen PC hacke, gucke ich sehr, ja wirklich SEHR befriedigt auf meine fertige, ausgedruckte und gebundene Hausarbeit und meine Chaos-freie Wohnung. Ich bin ja eigentlich ein ziemlich ordentlicher Mensch (meistens…), aber sobald ich mich auch nur annähernd gestresst fühle, werd‘ ich zum Ferkel. „Bad putzen? Nee, keeeeeine Zeit, mach ich dann nächste Woche nach der Abgabe!“ Jetzt noch schnell unter die Dusche und ich kann wieder unter Menschen ;-) (Kleiner Scherz, ich bin doch ein hygienebewusstes Ferkel)

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Und weil ich heute zum ersten Mal seit (ich schwöre!) einer Woche wieder Zeit für irgendwas anderes als meine ganz fantastische Hausarbeit hatte, dachte ich, heute wird mal der Frühling rausgeholt. Die linke Socke hat sich einfach noch nicht aus dem Winterurlaub zurückgemeldet – aber wehe, ich würd‘ mal ’ne Woche nicht in der Uni aufkreuzen ;-)

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Für das kleine Frühlings-Moos Herz braucht ihr:

Etwas Karton (darf ruhig etwas fester sein)
Moos (möglichst schön grün, gerne auch frisches!)
(Heiß-)Kleber
Goldenen Draht
Ein (künstliches) Blümchen
2 Mini-Eier (meine sind von Depot, leider ohne Link)
Naturkordel oder ein schönes Geschenkband
Federn

Zeichnet euch auf euren Karton ein schönes Herz auf und schneidet es aus. Meines ist etwa 10 cm hoch, könnt ihr aber natürlich auch in der Größe variieren! Legt dann euer Moos darauf, sodass der Karton nirgends mehr durchschimmert und klebt das Moos dann am Karton fest.

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Schneidet mit einer Schere vorsichtig das Moos am Karton entlang zurecht, sodass ihr eine schicke Herzform bekommt. Am besten die Kanten leicht abschrägen, dann kommt die Form besser raus :-)

Nehmt etwa 50 cm vom Draht und wickelt ihn ein paar Mal dekorativ um das Herz. Dann mit der Schnur oder dem Geschenkband ein hübsches Schleifchen machen und die Blume und die Federn darunter feststecken.

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Zum Schluss hab ich noch zwei von diesen echt abartig süßen Eiern genommen, die Schnur durchgefädelt und unten einen Knoten reingemacht. Fertig :-)

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Frühlingshafte (Oster-)Platzkarten

Platzkarte Glas1

Was macht man an einem Karfreitag, wenn es wie aus Eimern schifft und man nicht mal sinnlos Geld beim shoppen raushauen kann? Genau, Nix! Den ganzen Tag trödle ich schon vor mich hin, überlege, ob mein Schweinehund nicht doch ein paar Regentropfen aushalten und ich laufen gehen sollte. Naja, bis jetzt stehen die Schuhe noch trocken in der Ecke… Auch ganz hoch im Kurs: Die Bachelorarbeit. Heute damit verbrachte Minuten? Null. Noch zu schreibende Seiten? Gefühlte Tausend.

Ich mag ja Ostern. Da ist es meistens schon ziemlich warm, irgendwas blüht, weshalb die Hälfte meines Bekanntenkreises mit verquollenen Augen und Näschen am Ostertisch rumhängt und die Pollen zum Teufel wünscht. Man bekommt irgendwelches Zeug zu futtern, das der liebe Dorfpfarrer davor mit Weihwasser angefeuchtet hat und weshalb einer der Verwandten wegen früh-Aufstehen-und-in-die-Kirche-gehen schon leicht angepisst ist. Und damit dieses herrliche Oster-Frühlings-Feeling dank blödem Dauerregen und echt miesen Temperaturen nicht total den Bach runtergeht, dachte ich: „Na, dann zauber dir halt Frühling auf den Tisch!“

Ich persönlich hab eine ja eine mittelmäßig große Familie. Und bis da jeder seinen Platz am Tisch gefunden hat (Enkel neben Oma, zweiter Enkel will gar nicht sitzen, Opa will in die ruhige Ecke und Mama total im Stress) vergeht schon mal ein Viertelstündchen. Also in diesem Jahr neuer Versuch: Platzkarten!

Die gehen ganz einfach und sehen supersüß aus. Ihr braucht dafür nur buntes Tonpapier, eine Schere und einen Stift.

Zuerst schneidet ihr euch aus dem Tonpapier einen Schmetterling aus. Entweder frei Schnauze zeichnen oder sich eine hübsche Vorlage aus dem Internet suchen.

Und dann gibt es zwei Möglichkeiten:

Platzkarte Besteck

Variante 1: Ihr macht euch das ganz lässig und steckt den Schmetterling zwischen die Zinken einer Gabel. Dann müsst ihr nämlich nur noch die Namen auf euren Schmetterling schreiben und schon seid ihr fertig.

Variante 2: Dauert ganze zwei Minuten länger. Die Schmetterlinge sehen auch total schön als Deko für Gläser aus. Dazu legt ihr euren Schmetterling in der Mitte zusammen und macht wie auf dem Foto zu sehen, einen Schnitt in seinen Körper. Dann müsst ihr nur noch Namen draufschreiben und das Papier oberhalb des Schnittes nach außen drücken. Auf’s Glas stecken und Fertig :-)

Osterspaß Round 2: DIY Blattgold-Eier

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Heute war eigentlich so gar kein Wetter zum drin rumsitzen und basteln. Mein Hirn wollte an meiner Osterdeko basteln, mein Herz in die Sonne. Naja, eigentlich wollten das beide. Entsprechend war der DIY-Teil beim Osterspaß heute recht kurz und knackig, während ich dafür stundenlang durch den Garten gepirscht und nach schönen Hintergründen für meine Fotos gesucht hab. Aber von vorne:

Ostereier_Blattgold_Holzscheit1

Ich hab’s ja momentan irgendwie mit Gold- und Kupfertönen und versuche deshalb auch ständig, irgendwas in diesen Farben zu verschönern. Beim Wühlen in Mamas Bastelvorräten (und Mama hat davon wirklich ’ne Menge) bin ich dann heute zufällig auf Blattgold gestoßen und hab das in meinem Kopf wohl sofort mit Ostern und Eiern verbunden. Also Blattgold in meine Bastelecke geschleppt, noch mal ne halbe Stunde nach der Anlegemilch gefahndet und dann ging’s endlich los!

Ihr braucht:
Weiße Eier
Anlegemilch
Blattmetall oder gleich fertige Flocken
2 Pinsel

Erst mal natürlich die Eier schon saubermachen und falls sie nicht weiß genug sind, kurz in ein Essigbad einlegen. Dann Loch reinmachen und auspusten.

Mit dem einen der beiden Pinsel die Anlegemilch auf das Ei auftragen und antrocknen lassen. Hier kommt es ganz drauf an, welche Milch ihr verwendet, aber normalerweise steht alles gut erklärt auf der Packung. Dann den Pinsel weglegen und auswaschen.

Nach der Antrocknungszeit nehmt ihr mit dem Pinsel vorsichtig die kleinen Blattgold-Fetzen auf und drückt sie auf euer Ei. Vorsichtig glatt streichen und die nächste Flocke nehmen. Zum Schluss könnt ihr euer Kunstwerk noch mit durchsichtigem Lack fixieren.

Weil ich euch unbedingt zeigen wollte, wie schön die Eier in der Sonne funkeln, musste mein Fotoshooting natürlich auch draußen stattfinden. Der Nachbarshund fand das Ganze wohl auch total spannend und hat mir erst mal den Schreck meines Lebens verpasst, als er aus dem Nichts daher geschossen kam, hat dann aber schnell wieder die Biege gemacht (Katzenalarm) ;-)