Hello autumn! Meine Beauty-Essentials für den Herbst {including homemade lip-peeling}

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Oh Ladies (und natürlich verehrte Gentlemen!), keiner will es hören, aber: Ja, er ist da. Der HERBST. Uagh.

Ich bin ein wahres Sommerkind und blühe eigentlich erst so richtig jenseits der 25-Grad-Marke auf. Aber der Sommer war in diesem Jahr einfach mal richtig genial und hat sich seinen Winterurlaub jetzt auch ehrlich verdient. Ich hab gefühlt tausend Mal meine Wohnung im 5. Stock mit bester Süd-Ost-Ausrichtung der Fenster verflucht, war abends Mondschein-Picknicken im Park, komplett in der Isar und hab eine schöne Bräune (was der Mitteleuropäer halt so Bräune nennt…) abgestaubt. So. Und jetzt heißt es: Hallo Herbst, hallo Ofenkäse, hallo Glühwein (okay, etwas früh), hallo kuschlige Schals! Und gemeinsam stehen wir das bis zum nächsten Sommer schon durch, meint ihr nicht auch? ;-)

Jetzt muss sich natürlich nicht nur das sonnenverbrutzelte Hirn mit dem beginnenden Herbst anfreunden. Auch der Körper will da mal wieder so richtig aufpoliert werden!

Lippen-Peeling_Herbsti_2_Pearls for Pillows

Lippen: Nach wochenlanger intensiver Sonne, jeder Menge Badespaß und plötzlichem Wetterumschwung werden die ganz schnell trocken und rissig. Bäh, nicht schön! Dagegen vorgehen könnt ihr mit einem selbstgemachten Lippenpeeling! Zwei Teelöffel Zucker, 1 Teelöffel Öl (ich mag am liebsten Kokosöl, aber Olive tut’s genauso) und 1 Teelöffel flüssigen Honig nehmen, miteinander verrühren und mit den Fingern auf die Lippen auftragen. 10 Minuten einwirken lassen und dann mit einem Kosmetiktuch abtupfen. Ah ja, und wenn’s geht, davor nicht runterlecken ;-)

Gesicht: Ich neige bei kalten Temperaturen zu diesem wunderschönen Grau-Ton im Gesicht. Sieht nicht schön aus und führt ständig zu Fragen à la: „Tami, bist du krank?“. Wenn ihr das und trockene Winterhaut im Allgemeinen vermeiden wollt, dann peelt eure (Gesichts-)Haut ein Mal die Woche. Für den absoluten Weichheits-Faktor nehmt ihr abends etwas Öl (Kokos, Olive, Argan) und „cremt“ damit euer Gesicht ein. Keine Sorge vor fettiger Haut – das Öl zieht über Nacht komplett ein und am Morgen habt ihr tolle weiche Haut! Mein Favorit ist momentan Kokosöl – hauptsächlich, weil ich auf den Geruch abfahre und es antibakteriell wirkt.

Duft: Manche Leute tragen ihre Düfte das ganze Jahr über. Ich neige im Winter zu wärmeren Düften als im Sommer und wechsle deshalb immer. Über eine liebe Bekannte bin ich jetzt auf die ELEMENTALS-Düfte von Essence of Chi gekommen. Die Düfte sind nach den 5 chinesischen Elementen in Grasse entwickelt und benannt worden und ein bisschen Feng-Shui-mäßig angehaucht. Heißt, laut chinesischer Lehre hat jeder Mensch von jedem der Elemente mehr oder weniger in sich. Das Element, das er schon recht stark selbst hat, mag er nicht so gerne riechen, was er nicht hat, mag er. Ich finde „Wood“ gut, bin wohl nicht allzu naturverbunden ;-) Kann man natürlich dran glauben oder nicht, aber gut riechen tun die Düfte auf jeden Fall.

Haar: Ja, auch euer Haar will verwöhnt werden. Also nicht nur Shampoo rein und fertig. Lieber mal einmal die Woche eine Haarkur verwenden und (haha, jetzt kommt’s wieder) abends vor dem Bett in die Spitzen etwas Öl geben. Das könnt ihr mit fertigem Haaröl machen (Ich hab Öl Magique von L’Oreal) oder wieder das gute alte Kokosöl nehmen. Und keine Panik wegen fettigen Haaren: Erstens gebt ihr das Öl bloß in die trockenen Spitzen und zweitens saugt es euer Haar ganz schnell auf :-)

Essence of Chi_1_Pearls for Pillows

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Muddy Monday: Homemade Coffee Facial

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Damn it, nach einer halben Stunde literarisch hochwertiger Ergüsse zum Thema Facials drück ich bloß mal EIN falsches Knöpfchen und – zack – alles weg! Herzlichen Dank wordpress, für diese tolle Funktion ;-)

Wovon ich aber eigentlich erzählen wollte, ist meine Liebe zu allen Arten von Facials: Peelings, Masken, Lipscrubs – finde ich alles super! Vor allem, wenn ihr eure Haut regelmäßig mit Make-Up zuschlonzt, solltet ihr sie hin und wieder auch auf einen Spa-Ausflug in euer exklusives Private Spa (von manchen auch liebevoll „Bad“ genannt) einladen. Sie wird es euch danken und wieder doppelt so schön strahlen wie davor!

Weil ich irgendwie davor zurückgeschreckt bin, mir eine Mischung aus rohem Ei und Avocado ins Gesicht zu klatschen (sorry, aber bääääh!), hab ich mich für ein kleines Coffee-Facial entschieden. Wenn ich die braune Brühe schon nicht trinke, soll sie mich wenigstens schön machen ;-)

Gesichtsmaske_4_pearls for pillows

Die exquisiten Ingredienzien:
2 El Kaffeetrester
2 EL Milch
ca. 1 EL zähflüssiger Honig
20 Minuten Zeit

Eure erste Zutat habt ihr gleich mit eurem Morgenkaffee – yes, der Kaffeesatz! Den nicht wie sonst immer wegwerfen, sondern zwei Esslöffel aufheben. Gut ist, wenn der Trester eine recht trockene und bröselige Konsistenz hat, sonst einfach etwas an der Milch sparen :-) Und wieso solltet ihr euch jetzt alten Kaffee ins Gesicht schmieren? Weil der Trester erstens supergut als Peeling funktioniert und eure Haut glatt wie ein Kinderpopöchen macht und das Koffein die Durchblutung fördert und eure Haut ganz frisch und strahlend aussehen lässt. Ja, so ist das!

Also einfach die drei Zutaten miteinander verrühren und in kreisförmigen, kleinen Bewegungen die Gesichtshaut massieren. 20 Minuten wirken lassen, mal kurz Nachbarn und Freunde erschrecken und dann abwaschen. Et voilà: Wunderschön gepflegte, frisch aussehende Haut :-)

Frisch geschrubbt: DIY Grapefruit Sugar Scrub

Grapefruit Sugar Scrub_Peeling1

Habt ihr auch so eine typische Dusch-Routine? Ich zum Beispiel dusche IMMER morgens (nach dem Laufen), immer möglichst lange und schön heiß. Meistens stehe ich gedankenverloren rum und freu mich tierisch, dass mein Shampoo so toll duftet (Bin halt einfach ein alter Geruchs-Fetischist). Hin und wieder schleichen sich auch ein paar andere Gedanken ein wie: „Omg, was soll ich heute anziehen? Soll ich mir heute mal nen Zopf flechten? Oh nee, shit, schon wieder Epilieren?!“. Aber den Großteil meiner Zeit steh ich dumm unter der Dusche rum und hoffe, das das Wasser nicht bald kalt wird und ich aus der Dusche ins eisige Bad steigen muss.

Weil ich eben immer morgens dusche, bin ich auch etwas pflege-faul und brauch ständig neue Anreize, um mir morgens um halb acht Conditioner ins Haar zu klatschen oder meine Beine schön zu peelen. Bester Anreiz ist bei mir da immer der Geruch. Sobald irgendwas total gut duftet und ich den ganzen Tag in einer kleinen Duftwolke vor mich hin wandere, bin ich happy. Zweitbester Anreiz: Weiche Haut, am besten Damenrasier-Werbung-mäßig glatt und seidig glänzend. Kann ein Produkt keine dieser beiden Eigenschaften erzeugen, ist es raus. Pluspunkte gibt es für „Nicht total Chemie-versifft“, „Natürlich“ und „Glitzernd“.

Also hab ich mich in meine Küche gestellt und mir einen total aufwändige (kleiner Scherz! Maximal 5min Arbeitsaufwand, ich schwör’s!) DIY Grapefruit Sugar Scrub gemixt. Duftet lecker nach Frucht, ist null Chemie-versifft und macht meine Haut wunderschön weich :-)

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Für das Grapefruit Peeling braucht ihr:

  • Eine Grapefruit
  • etwa eine bis eineinhalb Tassen Zucker
  • ein paar Tropfen Öl (Mandel, Argan, Kokos, zur Not auch Olive)
  • für etwas mehr Farbe ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe

Die Zubereitung ist so simpel wie die Zutaten: Grapefruit schälen, fein pürieren und mit Zucker und Öl vermengen. Je nachdem, wie die Konsistenz eures Peelings sein soll, gebt ihr mehr oder weniger Zucker rein. Ich mag meins sehr flüssig, weil ich’s mir beim Duschen dann aus dem Gläschen in die Hand laufen lassen kann ;-) Wer mag, kann seinen Sugar Scrub mit etwas roter und gelber Lebensmittelfarbe noch aufhübschen!

Grapefruit Sugar Scrub_Peeling2_big

Hier gibt’s noch mein funkelnagelneues Sugar-Scrub Label :-)
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