Coco-flavoured Iced Coffee {wir tun mal so als wäre Sommer}

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Ich kann gar nicht sagen, was mich mehr freut, während ich hier wie blöde auf meine PC-Tastatur hacke: Dass ich währenddessen in meiner, nein UNSEREN neuen, riiieeesigen (man bedenke, nach fast 5 Jahren in einer 1-Zimmer-Wohnung kommt einem beinahe alles unendlich groß vor) sitze. ODER, dass irgendwo in den Tiefen meines Computers 60 Seiten Masterarbeit rumgammeln und ich sie in ein paar Wochen nie mehr wieder sehen muss. ODER, dass in zwei Monaten unser mega Kanada-Abenteuer los geht, wo ich hundertprozentig von einem Bären gefressen werde.

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Weil mich mein fantastisches Leben aber grad mit lauter fantastischen Sachen beutelt (Umzug, 60 Seiten Masterarbeit, Kanada-Orga-Zeugs, vor lauter Freude gleich mal krank werden), komm ich allerdings sonst zu ungefähr gar nichts. Das höchste der Bastel-Gefühle? Ein kleiner feiner Eiskaffee… Der übrigens auch bei miesem Ekelwetter lecker ist ;)

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Ihr braucht (für 2-3 Gläser):
150 ml kalten Espresso
300 ml Vollmilch
100 ml Sahne
50 ml Kondensmilch
einen Schuss Kokossirup
Eiswürfel

Alles in ein hohes Gefäß geben und vermischen. Die Eiswürfel in die Gläser geben und den Kaffee darüber gießen. Strohhalm rein und schlürfen :)

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Oh Halleluja: Schoko-Cupcakes mit Karamell-Frosting

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Mal ganz ehrlich: Ich HASSE Glasuren, Toppings und Frostings aller Art. Weil da ist immer entweder zu viel Zucker oder zu viel Butter oder zu viel von beidem drin und vom Kuchen schmeckt man auch nicht mehr viel. Kann ich auch gleich von nem Stück Butter abbeißen. Also war das Zeug für eine ganze Weile bei mir unten durch (jupp, ich kann auf Ewigkeiten super nachtragend und stur sein, ärgert mich bloß nicht…). Bis, ja bis ich über Pinterest über dieses klasse gesalzene Karamell-Frosting gestolpert bin und das sooo verführerisch aussah, dass ich meinem Groll mal kurzerhand über Bord geschmissen und es auf meine Schoko-Cupcakes geklatscht hab. Eh voilà, ES WAR GEILO! Die perfekte Kombination aus Puder, Frischkäse und Zucker. Süßes Karamell vereint sich auf einem Bett aus Schokolade mit einer sexy Salz-Note. TRY IT, TASTE IT, LOVE IT!

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Ihr braucht für 6 Cupcakes:

CUPCAKES
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g klein gehackte Zartbitterschoki
75 g Zucker
1 kleines Ei
125 ml Milch
4 EL Öl

KARAMELL-FROSTING
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 TL Ahornsirup
30 ml Schlagsahne
1 EL Butter
1 Schuss Zitronensaft
1 Messerspitze Salz
50 g Butter
500 g Frischkäse Doppelrahmstufe
100 g Puderzucker

Cupcakes
Mehl und Backpulver kurz miteinander vermischen. Zucker, Milch, Öl und Ei dazu geben und verrühren. Zum Schluss noch die Schokolade untermischen. Für 15 bis 20 Minuten bei 170 Grad Ober-/Unterhitze backen. Abkühlen lassen.

Frosting
Gebt den Zucker zusammen mit dem Wasser und dem Ahornsirup in einen Topf und erhitzt das Ganze unter ständigem Rühren langsam, bis sich der Zucker gelöst hat. Noch etwa 30 Sekunden weiterrühren und dann vom Herd ziehen. Nach etwa 20 Sekunden (AUF KEINEN FALL WARTEN, BIS DIE MASSE HART WIRD!!!) die Schlagsahne dazu geben und sofort kräftig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben, verrühren und abkühlen lassen, bis ihr eine zähflüssige Masse habt.

Die Butter mit dem Frischkäse und Puderzucker verrühren und euer Karamell einrühren. Eventuell noch mal kurz kalt stellen, wenn euch die Masse noch zu weich ist. Das Frosting mit einer Spritztülle auf den Cupcake geben und reinhauen!!!

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Ene, mene, muh: Banana-Oat-Shake

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Ich trinke so gut wie nie Milch. I know, ein Leben am Limit, krass oder??? Aber das geht natürlich relativ leicht, wenn man keine Heißgetränke mag, sich morgens statt Müsli sowieso lieber ein Croissant reinstopft und statt Käse- Marmeladenbrote mampft. Und in Wahrheit Paddington Bär heißt ;-) Wenn ich dann doch mal Milch trinke dann
a) als feuchte Unterlage für meine Cinnie Minnies
b) in Form von geilen, selbstgemachten Dampfnudeln (die ihr noch nie gesehen habt, weil ich sie immer sofort auffuttere)
c) als Milchshakes

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Milchshakes liebe ich so so sehr, dass ich zu meinem 16. Geburtstag doch glatt eine Retro-Milchshake-Party geschmissen hab. Gut, es gab auch Bier, das mein Papa strenger bewacht hat als Fort Knox :-) Jedenfalls: ICH MAG MILCHSHAKES. Und deshalb gibt’s heute einen…

Banana-Oat-Milchshake – haut rein, meine Freunde!

2 mittelgroße reife Bananen
500 ml Vollmilch (kommt, wir gönnen uns 3,5% oder?)
100 ml Sahne
4 El zarte Haferflocken
flüssigen Honig zum Süßen

Schneidet die Banane in Stückchen, gebt sie in ein hohes Rührgefäß und bedeckt sie mit Milch. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Die restliche Milch, Sahne und Haferflocken dazu geben und gut durchrühren. Eventuell noch mit Honig nachsüßen. Und lasst bloß nicht die Sahne weg, dann erst Shake nur noch halb so gut!!!

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Easy Nutella-Frucht-Hörnchen {oder: La Vie Française}

Nutella-Hörnchen_1_Pearls for Pillows

Da stand ich gestern Abend einsam und verlassen in meiner Küche und musste plötzlich an merkwürdige Essens-Gäste denken, die einem traditionell im Dezember so begegnen.
Wenn’s um Essen geht, sag ich ja immer wieder das gleiche: „Oh Mann, sieht ja klasse aus! Probieren? Ah nee danke, Zahnspange, du weißt schon…“. Tja, die Wunder der modernen Zahnmedizin. Kaum 24 und schon darf ich wieder wie ein Kleinkind essen. Aber was sagen Gäste, die diese fantastische Ausrede nicht parat haben? Was für Dinner-Gäste laufen einem in der freien Wildbahn denn so über den Weg? (Für’s Rezept einfach nach unten scrollen!)

Typ 1: „Entschuldige, aber ist da XYZ drin?“
Diese Gäste sind super-verlässlich, denn wenn du dich auf eine Sache verlassen kannst, ist es die: Irgendeine Zutat in deinem Essen mögen sie grundsätzlich überhaupt nicht und wenn es nur weißer statt schwarzer Pfeffer ist. Gerne begleitet wird obiger Satz mit einer Hand auf deiner Schulter, einem leicht verständnis-/vorwurfsvollen Blick und dem Zusatz „Das hab ich doch schon mal erzählt, weißt du nicht mehr?“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 2: „Mensch, da schüttel ich doch mal meine voll erfundenen Lebensmittelallergie aus dem Ärmel!“
Noch besser als Typ 1 ist Typ 2, denn er vermittelt dir nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern gleich das Gefühl ihn halb umgebracht zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit kommen da jedes Jahr die abgefahrensten „Allergien“ zum Vorschein: „Oh Mann, jetzt wo ich meinen Teller halb aufgegessen hab und es mir irgendwie nicht schmeckt, fällt mir doch wieder ein, dass ich ne total krasse Allergie gegen Schwein hab! Aber konntest du ja nicht wissen…“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 3: „Eigentlich bin ich ja veganer, aber heute mach ich mal ne Ausnahme…“
Dieser Typ Gast ist doppelt nervig, denn nicht nur, dass du umsonst für ihn ganz alleine was anderes gekocht hast, nein, er erklärt dem versammelten Tisch auch gerne und ausführlich die Vorzüge des tierlosen Lebens. Und stopft sich währenddessen munter das Tiramisu mit Eigelb rein.
Nacktes Brot in recycelbares Brotpapier packen und vor die Tür setzen.

Typ 4: „Hey, das war echt lecker, aber nach zwei Gabeln bin ich schon super-satt!“
Ich war für dich einkaufen, ich hab stundenlang für dich gekocht und ich muss das ganze Geschirr im Anschluss per Hand in meiner Winzküche spülen – ISS GEFÄLLIGST DEINEN SCHEIß TELLER LEER! Gekochtes Reiskorn als Reiseproviant einpacken. Aber nur eines.

Typ 5: „Hoppla, jetzt hab ich schon zuhause was gegessen…“
Diesen Typ Essensgast gibt es immer wieder und er ruft in meinem Kopf immer den gleichen Gedankengang hervor: „OMG, ihm hat’s beim letzten Mal nicht geschmeckt und jetzt nimmt er so ne billige Ausrede! Oder noch schlimmer, er ist nicht satt geworden!!! Waaaaahhhh!“. In der Regel ist dieser Typ Gast einfach nur mega-verpeilt und freut sich, da meistens männlich, auch über ein zweites Abendessen.
Reste einpacken und mit heim geben. Tupper-Ware nachdrücklich zurückfordern.

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Und weil wir jetzt alle von dem langen Text schwer geschafft sind, gibt’s ein paar ganz easy Schokocroissants, die sogar euer nervigster Frühstücksgast lieben wird.

!!!REZEPT!!!
Ihr braucht:
Fertigen Croissant-Teig aus dem Kühlregal
Nutella
Bananen, Erdbeeren, Heidelbeeren oder für die ganz ausgefallenen Physalis
, in kleine Stückchen schneiden

Rollt den Croissant-Teig aus und schneidet ihn in gleiche lange Dreiecke. Am breiten Ende macht ihr mittig noch einen etwa 3cm langen Schnitt zur Spitze hin rein und gebt direkt am Ende des Schnitts einen schönen Klecks Nutella und ein paar Fruchtstücke rein. Dann aufrollen, die beiden Enden halbmondmäßig nach innen biegen und für10 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder mit etwas geschmolzenem Nutella mit einer Gabel Fäden ziehen. Yummie!

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Birnen-Streuselkuchen im Glas

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Ich freu mich ja jedes Jahr über das Münchner Frühlingsfest. Das Frühlingsfest soll eigentlich, angeblich, eventuell, die kleine Schwester des Oktoberfests sein. Najaaaa, in Realität beschränken sich die Gemeinsamkeiten auf den gleichen Veranstaltungsort (Theresienwiese) und dass sich jeder in ein Dirndl/Lederhose stopft. Hauptsächlich findet man da total hammermäßig coole Jungs mit krass-geiler Mütze zu ihrer Tracht und fetten Nike-Sneakers, während sich die Mädels in Mini-Dirndln bewundernd an sie schmiegen und dank extensivem Geschminke wie 25 aussehen. Mit … hmmm … 13?!

Ich kleines Landei war mit 13 ja von Schminke, BHs und Jungs so weit entfernt wie nur irgendwas. Ich würde sagen, mein dreizehnjähriges Ich war so mega-uncool wie man mit 13 nur sein kann ;-) Meine Lieblings-CD war „Der Holzwurm führt durch die Oper“ und mein Lieblingshobby war Backen. Mit 13 hab ich mir auch mein erstes eigenes Backbuch gekauft, nämlich „Kuchen im Glas“, von dem ich noch bis heute bei jeder Geburtstagsparty auswärts zehre! Wieso? Na, weil der Kuchen direkt in einem süßen Einweckglas gebacken wird und man ihn ganz bequem in seinem Gläschen transportieren kann! Mit 16 war die uncoole Phase dann übrigens wieder vorbei und ich war meistens reichlich geschminkt auf irgendwelchen Partys anzutreffen, während ich heute mehr der gepflegte Cocktail-/Bierschlürfer in einer guten Bar/Kneipe bin :-)

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Die Zutaten:
Eine Birne (geschält)
etwas Zimt
40 g Butter
70 g Zucker
1 Ei
70 g Mehl
1/2 TL Backpulver
(Rosinen, wenn ihr sie mögt)

30 g Zucker
40 g Butter
20 g Mehl

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Schneidet die Birne in kleine Stücken und gebt sie mit der Butter in einen Topf. Erhitzt das Ganze unter gelegentlichem Rühren. Das Ganze lasst ihr so 5 – 10 Minuten köcheln, bis die Birne weich(er) ist – je nachdem wie reif die Birne davor schon war.

Parallel dazu verrührt in in einer Schüssel Mehl und Backpulver miteinander, rührt das Ei und den Zucker dazu und gebt zum Schluss die heiße Birnenmasse und etwas Zimt mit hinein. Wenn ihr lustig seid, könnt ihr auch noch ein paar Rosinen mit rein machen.

Die Masse füllt ihr dann in ein großes, gefettetes (400 ml) Einweckglas oder zwei kleine. Keine Sorge, der Teig füllt das Glas nur zur Hälfte aus, geht aber beim Backen noch gut auf!

In einer zweiten Schüssel gebt ihr Zucker, Butter und Mehl zusammen und verknetet alles mit den Händen. Rubbelt die Masse dann so zwischen euren Händen, dass ihr schöne Streusel bekommt :-)

Die gebt ihr dann auf den Teig und dann kommt der mitsamt Glas in den Ofen: Und zwar bei ca. 180 Grad für 20-25 Minuten.

Nach dem Herausnehmen noch in Ruhe abkühlen lassen, Kerze rein und schon habt ihr ein 1a-Geburtstagsmitbringsel :-) Oder ihr futtert ihn einfach gleich selber ;-)

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Lalalecker: Supersaftige Zitronen-Joghurt-Cheesecake-Cupcakes

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Es gibt nicht viele Dinge, die ich so sehr liebe, dass ich theoretisch, rein theoretisch, meine Oma dafür einen Tag verleihen würde. Zu diesen Dingen gehören:

1. Karamalz: Oh, wie ich dich herrlichen, braunen Malztrunk vergöttere! Besonders nach dem einer anstrengenden Joggingrunde bist du mein bester Freund.
2. Ballaballa und saure Schnüre: Ich mag keine Schokolade, ich mag keinen Kaffee, ich mag keine Nüsse (die machen mir immer meine Zahnspange kaputt), aber ich mag Ballaballa und saure Schnüre. Am besten in giftgrün mit Fake-Apfelgeschmack. Kein Witz, eine Freundin hat mir mal 50 Meter Ballaballa-Schnüre geschenkt, die waren nach zwei Monaten weg.
3. Ofenkäse: Mein Leben hat eigentlich nur zwei Jahreszeiten – Sommer und Ofenkäse-Zeit. Wäre ich ein Tier, ich wär‘ ein Otter. Wäre ich was zu essen, wäre ich ein dicker, fetter Ofenkäse!
4. Käsekuchen: Der einzige Kuchen, den ich WIRKLICH, WIRKLICH gerne esse, ist Käsekuchen. Diese cremig-weiche Konsistenz und der Geschmack…

Jetzt ist halt so ein ganzer Käsekuchen für einen doch immer recht viel. Man will ja auch nicht tagelang nur noch Kuchen essen, bis er einem zum Hals raushängt! Also musste eine schlaue Lösung her: Cheesecake-Cupcakes!!! Und die schmecken so lecker, so so la la lecker, dass ich fast auf Karamalz, Ballaballa und Ofenkäse dafür verzichten könnte :-)

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Ihr braucht:
120 g Mehl
150 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
1/3 TL Backnatron
80 g weiche Butter
2 Eier
200 g griechischer Joghurt
Saft von einer Zitrone
Vanille-Extrakt

Für das Topping
120 g Mascarpone
100 ml Schlagsahne
40 g Puderzucker
Vanillearoma
Abgeriebene Schale einer Zitrone

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Vermischt Mehl, Backpulver, Natron, Salz und Zucker in einer Schüssel. Schneidet die weiche Butter in kleine Stücke und gebt sie zu den anderen Zutaten. Kurz auf unterer Stufe durchrühren, bis sich kleine Streusel bilden.

Jetzt kommen die Eier mit ins Spiel. In die Schüssel geben und alles gründlich verrühren. Zum Schluss kommen noch Zitronensaft, Vanille-Extrakt und Joghurt dazu. Füllt die Masse dann in eure Muffinförmchen – die Cupcakes gehen nicht allzu stark auf, ihr könnt sie also zu gut 3/4 voll machen.

Die Cupcakes kommen dann bei 175° etwa 30 bis 40 Minuten in den Ofen. Rausholen und etwa zwei Stunden einfach in Ruhe abkühlen lassen!

Zum Schluss macht ihr euch noch an das Topping. Die Mascarpone mit dem Zucker und dem Vanillearoma vermischen. Die Sahne steif schlagen und vorsichtig die Mascarpone-Masse einrühren. Mit ein Spritztülle mit Sternform auf die Cupcakes geben, die Zitronenschale darüber reiben und genießen :-)

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Yummie-yummie-yeah: Apfel Karamell Muffins

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Gebt mir einen Tag Zeit und genau EINE Aufgabe und mein Tag sind hundertprozentig so aus: Aufstehen, Essen, trödeln, Mittagessen, trödeln, Wohnung putzen, trödeln, einkaufen gehen, fernsehen, äußerst widerwillig meine Aufgabe erledigen, schlafen gehen. Natürlich alles begleitet von herrlich-schlechtem Gewissen, weil ich ja ganz genau weiß, dass ich endlich mal mein Zeugs gebacken kriegen sollte ;-) Gebacken im wahrsten Sinne des Wortes – Tamis Samstags-Aufgabe waren nämlich äußerst geile Geburtstags-Muffins für mein verehrtes Vatertier. In den Ofen gehüpft sind sie (hey, Überraschung!) dann gestern Abend um zehn – kann sich wenigstens keiner beschweren, sie wären nicht frisch gewesen ;-)

Apfel Karamell Muffins_3_Pearls for Pillows

Für 12 fruchtig-leckere Muffins braucht ihr:
60 g Butter
2 Äpfel
1 EL Zitronensaft
250 g Mehl
2 TL Backpulver
1/2 TL Zimt
70 g brauner Zucker
200 ml Hafermilch
1 Ei

Karamell-Glasur:
2 EL Sahne
40 g brauner zucker
15 g Butter

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Erster Schritt: Entkernt beide Äpfel. Einen der beiden schält ihr dann und reibt ihn grob auf. Den zweiten Apfel viertelt und schneidet ihr in etwa 5mm dicke Scheiben. Die dann von beiden Seiten mit dem Zitronensaft einreiben und zur Seite stellen.

In einer zweiten Schüssel verrührt ihr zunächst Backpulver, Zimt und Mehl miteinander und gebt das Ganze dann zur Apfelmasse. Noch den Zucker dazu und die Masse ein wenig verrühren.

Lasst die Butter schmelzen und verquirlt sie mit der Milch und dem Ei. Die Flüßigkeit gebt ihr zur Apfelmasse und verrührt alles kurz zu einem groben Teig.

Füllt den Teig in eure Papierförmchen (nicht ganz voll machen) und platziert die Apfelscheiben auf den Muffins.

Tja, und dann geht’s für eure kleinen süßen Freunde erst mal 15 bis 20 Minuten bei 200 Grad in den Backofen. Danach rausnehmen und abkühlen lassen – neeeein, noch nicht naschen, da fehlt doch noch was!!!

Rischtisch, die Karamell-Glasur!
Und die ist in genau DREI Minuten fertig: Einfach Sahne, Butter und Zucker in einen Topf geben und langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Dann lasst ihr die Masse noch etwa 2 Minuten köcheln, bis sie sich etwas eingedickt hat. Auf die Muffins träufeln, abkühlen lassen und genießen :-)

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French Toasties oder: Nieder mit der Fastenzeit

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Ehrlich: Mit der Fastenzeit und dem Verzicht hab ich’s nicht so. Während mein Papa gestern (an seinem Geburtstag) ganz brav nur Fleisch-freies Futter serviert hat, gab’s bei mir die sündigste, absolut leckerste Süßspeise auf Gottes lieber Erde. Und mal ernsthaft: Hätte der liebe Gott gewollt, dass es am Aschermittwoch keine köstlichen kleinen French Toasties gibt, hätte er ja auch bloß das Ahorn-Sirup ausgehen lassen brauchen :-) Daran wäre mein Essensplan nämlich auch fast gescheitert – dank abartig ausgeprägter Trotzreaktion bin ich dann halt um 7 während meiner Joggingrunde doch noch in nen anderen Laden geflitzt und siegessicher die letzten zwei Kilometer mit meiner Ahornsirup-Flasche in der Hand heim gerannt.

Jetzt kommt’s aber, das heiß ersehnte Rezept. By the way: Ich sag ja öfter, dass irgendwas hammerlecker usw. ist – aber diese kleinen Dinger setzen dem ganzen echt die Krone auf. Macht euch ruhig ein paar zu viel und wärmt sie euch zum Frühstück in der Mikrowelle auf – ich sag’s euch, ein TRAUM!

Ihr braucht (für dos hungrige personas):
1/2 Baguette oder Wurzelbrot (ich hatte letzteres)
3 Eier
1 EL Zimt
3 EL Zucker
1 Fläschchen Vanillearoma
Ahornsirup
Puderzucker
Öl zum Braten

Und schon geht’s los: Schneidet euer Baguette in etwa 1 cm dicke Scheiben.

Gebt Eier, Zimt Zucker und das Aroma in einen Schüssel und verquirlt alles schön miteinander. Gebt die Masse dann am besten in eine breite, flache Schüssel und legt eure Baguette-Scheiben rein. Die dürfen sich ruhig schon voll saugen! Nach ein paar Minuten wenden, damit auch die andere Seite was abbekommt :-)

In der Zwischenzeit gebt ihr einen guten (nicht sparen!) Schuss Öl in die Pfanne und erhitzt es auf mittlerer Stufe. Wenn ihr gleich volle Pulle loslegt, habt ihr nach zehn Sekunden ein schwarzes Holzkohlebrikett ;-) Sobald das Öl heiß ist, legt ihr vorsichtig eure Baguettescheiben in die Pfanne und brutzelt sie, bis sie von beiden Seiten schön goldbraun sind.

Lasst sie auf einen Küchentuch noch etwas abtropfen und serviert sie dann noch schön warm mit Puderzucker und Ahornsirup! Ein Gedicht :-)

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Mjaaaammm – Bratapfel {Frühstücks-} Smoothie

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Wusstet ihr, dass ich zaubern kann? Ich kann nämlich hellsehen. Waaaaas? Oh mein Gott, gibt’s ja gar nicht! Gut, ich geb’s zu, nicht so wirklich gut, aber ich bin ja auch noch Anfänger. Bis jetzt reicht mein magisches Auge ungefähr bis morgen Früh. Und jetzt kommt’s: Ihr werdet morgen früh mit einem spitzenmäßigen {Frühstücks-} Bratapfel-Smoothie am Frühstückstisch sitzen und nie wieder was anderes frühstücken wollen. Na, beeindruckt? ;-)

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Damit sich meine Prophezeiung aber auch wirklich erfüllen kann, braucht ihr natürlich noch ein paar leckere Kleinigkeiten:

1 Banane
1 Apfel
1 Becher griechischer Joghurt
1 Teelöffel Zimt
2 Esslöffel Mandelplättchen oder Haferflocken
etwas Honig
Milch

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Ihr wisst ja, wie das mit Smoothies so ist… Genau, sie gehen mega schnell, sind kinderleicht und machen mit Glück auch noch lange satt. Damit ihr diesen kühlen, typischen Smoothie-Effekt bekommt, steckt die Banane über Nacht in den Gefrierschrank! Morgen früh dann alles mit einem Stabmixer pürieren und so lange Milch hinzugeben, bis ihr die (für euch) richtige Konsistenz bekommt :-)

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Weihnachtliche Lebkuchenherzen { A Mami + Tami production }

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Neulich hab ich mal meinen eigenen Blog so durchgescrollt und dabei festgestellt: Ich fasle ganz schön viel von meiner Mama ;-) Mein armer Papa, der JEDEN meiner Beiträge (bis auf die Rezepte, da hat er nicht so Bock drauf) liest, wird immer ganz stiefmütterlich ignoriert. Liegt wahrscheinlich daran, dass meine Mama ungefähr alles kann und alles schon mal probiert hat und deshalb die erste ist, die ich in Bastel-Notsituationen anrufe, während mein Papa der ist, der bei meinen Möbelideen ran muss. Und davon hab ich leider nicht so viele ;-) Deshalb: Sorry lieber Papa, denn…

Heute gibt’s einen Mama+Tami-Eintrag: Von mir geschrieben, von meiner Mama herself gebacken und fotografiert :-) Rausgekommen sind ZAUBERHAFTE weihnachtliche Lebkuchenherzen, die meine Mama in den nächsten Wochen an liebe Freunde und Bekannte als Weihnachtswichtel verschenkt.

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Für unsere Lebkuchenherzen im 3D-Look braucht ihr:
750g Mehl
250g Roggenmehl
750g Honig
250g Zucker
2 Eigelb
40g Lebkuchengewürz
5g Pottasche
5g Hirschhornsalz
Wasser oder Milch

Für den Guss:
400g Puderzucker
2 kleine Eiweiß
eventuell noch ein bisschen Lebensmittelfarbe

Los geht’s mit dem Honig: Den macht ihr in einem Topf heiß und löst dann den Zucker darin auf. Runter vom Herd und warten, bis die Masse auf etwa 40 Grad abgekühlt ist (falls ihr das mit dem Finger testen wollt, dass ist schon recht heiß, gelle? Also nicht verbrennen!).

Dann gebt ihr die Eigelbe, die Gewürze und das Mehl dazu und verrührt alles schön. Verrührt das Hirschhornsalz (das ist ein Backtriebmittel, ihr könnt aber auch Natron verwenden) mit einer kleinen Menge Wasser und gebt es dann zum Teig. Zum Schluss gebt ihr noch so lange Wasser oder Milch dazu, bis ihr schließlich einen glatten, festen Teig bekommt. Den wickelt ihr in Frischhaltefolie und stellt ihn über Nacht kalt.

Nächster Tag: Rollt den Teig etwa 5mm dick aus und stecht euch dann schöne Förmchen aus. Für den 3D-Effekt haben wir einfach ein großes Herz als Hintergrund genommen und noch kleinere Formen ausgestochen, die wir dann mit etwas Zuckerguss nach dem Backen draufgeklebt haben.

Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten in den Ofen und dann auf dem Blech abkühlen lassen. Passt auf, dass ihr eure Lebkuchen nicht zu lange im Ofen lasst! Die Dinger werden dann steinhart und sind nur in einer Dose mit Apfelschnitzen wieder weich zu kriegen ;-)

Wenn eure Lebkuchen kalt sind, schlagt ihr das Eiweiß auf und gebt den Puderzucker und eventuell noch Lebensmittelfarbe dazu und schon habt ihr euren Zuckerguss zum Verzieren :-) Einfach in eine Gefriertüte geben, eine Ecke abschneiden und fertig ist euer Spritzbeutel!

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