Feine Waffeltorte mit Quark-Beeren-Füllung

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Fehler Nummer eins bei Müttern? Sag bloß niemals nie, dass du irgendwas für die Küche brauchen könntest. Beim nächsten Besuch oder spätestens zu Weihnachten steht sie nämlich da, eure Mama. MIT besagtem Teil. Und obwohl ich das weiß, ist meine Schnauze trotzdem manchmal schneller als mein Hirn und dann passiert folgendes: Ich steh da beim Umzug in die neue Wohnung ganz gemütlich in unserer neuen Küche, räum Zeugs ein und sag so ganz unschuldig: „Oh Mann, ich glaub, irgendwann leg ich mir mal ein Waffeleisen zu.“ Was man halt so sagt, wenn man Hunger hat. Und – zack – schon haben die Augen meiner Mama angefangen zu funkeln. Zu meiner Verteidigung, ich hab noch versucht das Steuer rumzureißen: „Also, ich mein, irgendwann mal. Also wenn ich eine echt große Küche hab. Noch größer als die neue jetzt, mein ich…“ Stotter stotter. Große Überraschung: Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Waffeleisens.

Und ich hab’s schon stolze 1x benutzt und zwar für meine WAFFELTORTE MIT BLAUBEEREN UND HIMBEEREN

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Ihr braucht:

WAFFELN
120 g weiche Butter (halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen)
100 g Zucker
Abrieb von einer Zitrone
1 Vanille-Rum-Aroma
3 Eier
150 ml Schmand
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

QUARK-FÜLLUNG
300 g Quark
150 ml Sahne
3 gehäufte Esslöffel Zucker
300 g Beeren

Verrührt die Butter mit dem Zucker, dem Aroma und dem Schalenabrieb, bis ihr eine schöne gleichmäßige Masse habt. Verrührt die Eier mit dem Schmand und rührt die Masse dann in die Butter-Zucker-Masse ein. Gebt Mehl und Backpulver zusammen, mischt das Ganze kurz durch und gebt das Mehl dann nach und nach zu eurem Teig. Kräftig rühren, bis ihr einen gleichmäßigen Teig ohne Klumpen oder so habt.

Euer Waffeleisen heizt ihr zunächst vor (ich hab Stufe 4 von 6 für meine Waffeln genommen), fettet sie mit etwas Butter ein und gebt dann einen mittleren Schöpflöffel in die Mitte eures Waffeleisens. Zuklappen und goldbraun brutzeln lassen – der Teig verteilt sich von alleine. Die fertige Waffel auf einen Kuchengitter auskühlen lassen. Dabei die Waffeln nicht übereinander stapeln!

Für die Füllung verrührt ihr Quark und Zucker. Schlagt die Sahne steift und hebt sie dann unter eure Quarkmasse. Einen Teil der Masse (so drei gehäufte Esslöffel) und eine Handvoll Beeren stellt ihr beiseite. In den Rest rührt ihr vorsichtig (ihr wollt ja nicht alle Beeren zermatschen) die Beeren unter.

Und dann heißt es stapeln. Erst eine Waffel, Füllung, Waffel, Füllung und immer so weiter. Ganz oben auf die letzte Waffel gebt ihr dann die weiße Masse von vorhin und dekoriert euren „Deckel“ hübsch mit den restlichen Beeren :-)

Schmeckt frisch am besten!

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Coco-flavoured Iced Coffee {wir tun mal so als wäre Sommer}

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Ich kann gar nicht sagen, was mich mehr freut, während ich hier wie blöde auf meine PC-Tastatur hacke: Dass ich währenddessen in meiner, nein UNSEREN neuen, riiieeesigen (man bedenke, nach fast 5 Jahren in einer 1-Zimmer-Wohnung kommt einem beinahe alles unendlich groß vor) sitze. ODER, dass irgendwo in den Tiefen meines Computers 60 Seiten Masterarbeit rumgammeln und ich sie in ein paar Wochen nie mehr wieder sehen muss. ODER, dass in zwei Monaten unser mega Kanada-Abenteuer los geht, wo ich hundertprozentig von einem Bären gefressen werde.

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Weil mich mein fantastisches Leben aber grad mit lauter fantastischen Sachen beutelt (Umzug, 60 Seiten Masterarbeit, Kanada-Orga-Zeugs, vor lauter Freude gleich mal krank werden), komm ich allerdings sonst zu ungefähr gar nichts. Das höchste der Bastel-Gefühle? Ein kleiner feiner Eiskaffee… Der übrigens auch bei miesem Ekelwetter lecker ist ;)

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Ihr braucht (für 2-3 Gläser):
150 ml kalten Espresso
300 ml Vollmilch
100 ml Sahne
50 ml Kondensmilch
einen Schuss Kokossirup
Eiswürfel

Alles in ein hohes Gefäß geben und vermischen. Die Eiswürfel in die Gläser geben und den Kaffee darüber gießen. Strohhalm rein und schlürfen :)

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Zitrone küsst Orange: Erfrischender Buttermilch-Drink

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Ich glaub ja, Kindern erschließt sich der Sinn von auswärts Essengehen nicht so wirklich. Weil: Naja, ob sie ihr Mampf von Mama oder einem Kellner serviert bekommen, ist ihnen wahrscheinlich total egal. Und überhaupt muss man da brav sitzen, darf nicht laut sein und andere Gäste stören und sich ankleckern darf man auch nicht. Was in meiner Kindheit den Unterschied gemacht hat, war diese eine Scheibe Zitrone im Getränk. Nicht nur, dass man im Restaurant abgefahrenes Zeugs mit gaaaanz viel Zucker wie Cola und Spezi trinken durfte. Nein, am Ende konnte man auch noch die Zitrone aus dem Glas fummeln und genüsslich auffuttern. Tja, und diese Liebe zur Zitrone ist mir bis heute geblieben…

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Und deshalb gibt’s heute den Erfrischend-fruchtigen Zitronen-Orangen-Buttermilch-Drink (Okay, für die Überschrift denk ich mir dann doch vielleicht noch einen etwas formschöneren Namen aus…)

Ihr braucht:
250 ml Buttermilch (halber Becher)
Zeste von einer gut gewaschenen Zitrone
Saft von einer Zitrone
Saft von zwei Orangen
6 Esslöffel Naturjoghurt
evtl etwas flüssigen Honig zum Süßen

Die gekühlten Zutaten alle in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schneebesen durchrühren. Im abartig heißen Hochsommer gerne noch ein paar Eiswürfelchen dazu geben :-) In schöne Gläser füllen, mit einer Zitronenscheibe, Schirmchen und Strohhalm servieren und fertig!

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{Grillbeilage} Ziegenkäse-Kräutersalat

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Sobald sich auch nur ein fitzeliger Sonnenstrahl durch die graue Wolkendecke wagt, pilgern die Münchner an die Isar zum Grillen. Ernsthaft, ich hab Leute schon zu jeder Jahreszeit am Flaucher gepflegt einen August (die liebevolle Bezeichnung für das Münchner Augustiner Bier) zischen und ein paar Würstchen auf den Grill schieben sehen. Und die Nackerten sind sowieso das ganze Jahr über da und pflegen ihre lederfarbene Bräune – von nix kommt nix, gelle? ;-)

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Auf dem Weg von der Ubahn bis zur Isar sieht man auch immer schön die Rollenverteilung in den Gruppen: Die Jungs schleppen Grill und Kohle, vieeeel Fleisch, Bier und vielleicht ein Brot und außerdem komische Geräte, mit denen sie die gesamte Gegend beschallen. Die Mädchen tragen Decken, Teller, Besteck, Servietten und große Schüsseln mit sorgfältig geschnippeltem Salat und Gemüse, von dem die Jungs nicht mal den Namen kennt. Am Ufer angekommen, lagern die Jungs dann erst mal superprofessionell ihr Bier in der saukalten Isar (in Sichtweite zum Grillplatz, schön standfest und gleichzeitig nicht im stehenden Wasser…) und werfen zu gefühlt 20st den Grill an („Nee, du musst da fächern!“ „Alter, mehr Anzünder!“ „Ich sag doch, die Kohle ist feucht“…), während die Mädels den perfekten Lagerplatz bauen und die Jungs diskutieren lassen. Weil das mit dem Feuer und dem Grillen und so meistens ewig dauert und meine Zucchini sowie grundsätzlich als allerletztes auf den Grill kommen, stopfe ich mich in der Zwischenzeit schon mit Salat und Brot voll und bin dann immer schon pappsatt, wenn nach gefühlt drei Stunden das erste Stück Fleisch den Grill verlässt. Aber egal, denn mein feiner Ziegenkäse-Kräutersalat à la Mama ist sowieso viel besser als euer Fleisch, Jungs ;-)

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Ihr braucht:
Jeweils einen Bund (eine gute Handvoll) Bärlauch, Petersilie, Basilikum, Schnittlauch und Lauchzwiebeln
etwa 400g Champignons (weiß oder braun)
ein Päckchen Ziegenkäse
Olivenöl, Salz, Pfeffer und Essig zum Abschmecken

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Der Salat geht kinderleicht: Schnippelt alle Kräuter ganz klein, Schnittlauch und Lauchzwiebeln in Ringe und vermengt alles in einer Schüssel. Die Champignons putzt ihr und viertelt sie. Dann bratet ihr sie in der Pfanne an, würzt sie mit Salz und Pfeffer und gebt sie zu den Kräutern. Zum Schluss würfelt ihr den Ziegenkäse und mischt alles gut durch. Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken und losfuttern.

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Oh Halleluja: Schoko-Cupcakes mit Karamell-Frosting

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Mal ganz ehrlich: Ich HASSE Glasuren, Toppings und Frostings aller Art. Weil da ist immer entweder zu viel Zucker oder zu viel Butter oder zu viel von beidem drin und vom Kuchen schmeckt man auch nicht mehr viel. Kann ich auch gleich von nem Stück Butter abbeißen. Also war das Zeug für eine ganze Weile bei mir unten durch (jupp, ich kann auf Ewigkeiten super nachtragend und stur sein, ärgert mich bloß nicht…). Bis, ja bis ich über Pinterest über dieses klasse gesalzene Karamell-Frosting gestolpert bin und das sooo verführerisch aussah, dass ich meinem Groll mal kurzerhand über Bord geschmissen und es auf meine Schoko-Cupcakes geklatscht hab. Eh voilà, ES WAR GEILO! Die perfekte Kombination aus Puder, Frischkäse und Zucker. Süßes Karamell vereint sich auf einem Bett aus Schokolade mit einer sexy Salz-Note. TRY IT, TASTE IT, LOVE IT!

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Ihr braucht für 6 Cupcakes:

CUPCAKES
125 g Mehl
1 TL Backpulver
100 g klein gehackte Zartbitterschoki
75 g Zucker
1 kleines Ei
125 ml Milch
4 EL Öl

KARAMELL-FROSTING
50 g Zucker
1 EL Wasser
1 TL Ahornsirup
30 ml Schlagsahne
1 EL Butter
1 Schuss Zitronensaft
1 Messerspitze Salz
50 g Butter
500 g Frischkäse Doppelrahmstufe
100 g Puderzucker

Cupcakes
Mehl und Backpulver kurz miteinander vermischen. Zucker, Milch, Öl und Ei dazu geben und verrühren. Zum Schluss noch die Schokolade untermischen. Für 15 bis 20 Minuten bei 170 Grad Ober-/Unterhitze backen. Abkühlen lassen.

Frosting
Gebt den Zucker zusammen mit dem Wasser und dem Ahornsirup in einen Topf und erhitzt das Ganze unter ständigem Rühren langsam, bis sich der Zucker gelöst hat. Noch etwa 30 Sekunden weiterrühren und dann vom Herd ziehen. Nach etwa 20 Sekunden (AUF KEINEN FALL WARTEN, BIS DIE MASSE HART WIRD!!!) die Schlagsahne dazu geben und sofort kräftig rühren. Dann die restlichen Zutaten zugeben, verrühren und abkühlen lassen, bis ihr eine zähflüssige Masse habt.

Die Butter mit dem Frischkäse und Puderzucker verrühren und euer Karamell einrühren. Eventuell noch mal kurz kalt stellen, wenn euch die Masse noch zu weich ist. Das Frosting mit einer Spritztülle auf den Cupcake geben und reinhauen!!!

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Ene, mene, muh: Banana-Oat-Shake

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Ich trinke so gut wie nie Milch. I know, ein Leben am Limit, krass oder??? Aber das geht natürlich relativ leicht, wenn man keine Heißgetränke mag, sich morgens statt Müsli sowieso lieber ein Croissant reinstopft und statt Käse- Marmeladenbrote mampft. Und in Wahrheit Paddington Bär heißt ;-) Wenn ich dann doch mal Milch trinke dann
a) als feuchte Unterlage für meine Cinnie Minnies
b) in Form von geilen, selbstgemachten Dampfnudeln (die ihr noch nie gesehen habt, weil ich sie immer sofort auffuttere)
c) als Milchshakes

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Milchshakes liebe ich so so sehr, dass ich zu meinem 16. Geburtstag doch glatt eine Retro-Milchshake-Party geschmissen hab. Gut, es gab auch Bier, das mein Papa strenger bewacht hat als Fort Knox :-) Jedenfalls: ICH MAG MILCHSHAKES. Und deshalb gibt’s heute einen…

Banana-Oat-Milchshake – haut rein, meine Freunde!

2 mittelgroße reife Bananen
500 ml Vollmilch (kommt, wir gönnen uns 3,5% oder?)
100 ml Sahne
4 El zarte Haferflocken
flüssigen Honig zum Süßen

Schneidet die Banane in Stückchen, gebt sie in ein hohes Rührgefäß und bedeckt sie mit Milch. Mit einem Pürierstab schön fein pürieren. Die restliche Milch, Sahne und Haferflocken dazu geben und gut durchrühren. Eventuell noch mit Honig nachsüßen. Und lasst bloß nicht die Sahne weg, dann erst Shake nur noch halb so gut!!!

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Auf in die narrische Zeit: Mini-Krapfen mit Pflaumen-Zimt-Füllung

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Wusstet ihr, dass gestern statistisch gesehen der deprimierendste Tag des Jahres war? Ehrlich wahr! Gut, dass ihr das erst jetzt wisst – wer weiß, wie mies euer Tag sonst gestern noch geworden wäre. Obwohl, ich hab’s bis gestern Abend auch nicht gewusst und trotzdem war mein Tag echt super-deprimierend. Nicht nur, dass Montag UND es draußen auch noch schweinekalt war. Nein, ich musste natürlich auch meine LIEBLLINGS-Handschuhe in geistiger Umnachtung irgendwo vergessen und dann durch die halbe Stadt touren um sie zu suchen (erfolglos, schließlich hatten wir den Blue Monday!). Und das alles, obwohl ich doch sooo schrecklich Hunger hatte. Ja, ich weiß: ICH ARMES UNGLÜCKSELIGES KIND!!! Also meine Freunde: Nächstes Jahr am dritten Montag des Jahres bleiben wir einfach alle zuhause, abgemacht?

Ach ja, versucht übrigens am Blue Monday auch niemals einen Krapfen zu futtern – das geht nämlich garantiert auf/in die Hose ;-)

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Die Krapfen hab ich eigentlich schon vor Weihnachten für den Rezepte-Adventskalender von Danato für euch gemacht und dann wieder tutto completto vergessen! Dafür jetzt pünktlich zur narrischen Zeit :-)

Ihr braucht:
500 g Mehl
30 g Hefe
50 g Zucker
250 ml lauwarme Milch
3 Eigelbe
100 g zerlassene Butter
½ Teelöffel Salz

Fett zum Frittieren

Für die Pflaumen-Zimt-Füllung:
1 1/2 kg kleingeschnittene Zwetschgen
500 g Gelierzucker (1:3)
40 cl Amaretto
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt

Marmelade: Alle Zutaten in einen Topf geben und langsam erhitzen. Regelmäßig rühren, damit nichts anbrennt. Bevor die Masse zu kochen beginnt, mit einem Pürierstab fein pürieren und im Anschluss drei Minuten sprudelnd kochen lassen.
Alterativ einfach gekaufte Pflaumen-Marmelade mit etwas Zimt vermengen!

Schritt 1: Siebt das Mehl in eine Schüssel und macht anschließend eine schöne, große Kuhle hinein. Zerbröselt die Hefe mit euren Händen und gebt sie dann mit einem Esslöffel Zucker und ein paar Esslöffeln der warmen Milch in die Kuhle. Von den Rändern Mehl darüber stäuben und zugedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

Schritt 2: Nehmt eure Schüssel und gebt nun eure übrigen Zutaten dazu. Mit einem Rührgerät durchkneten und so lange rühren, bis sich der Teig schön vom Boden der Schüssel löst. Nochmals zugedeckt an einem warmen Ort etwa 30 Minuten gehen lassen.

Schritt 3: Rollt den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1cm dick aus. Nehmt ein Glas oder einen runden Ausstecher mit etwa 5 Zentimeter Durchmesser und stecht eure Krapfen aus. Danach nochmal kurz zugedeckt ruhen lassen.

Schritt 4: In der Zwischenzeit gebt ihr das Fett in einen Topf (es sollte etwa 5 cm hoch im Topf stehen) und erhitzt es. Sobald das Fett schön heiß ist, gebt ihr vorsichtig eure Teiglinge hinein und lasst den Krapfen von beiden Seiten goldbraun werden. Herausnehmen und auf etwas Küchenpapier abtropfen lassen.

Schritt 5: Solange eure Krapfen noch warm sind geht es auch gleich an die Füllung: Dazu die Marmelade vorsichtig in eine (Krapfen-)Tülle füllen, den Krapfen seitlich anstechen und einen guten Klecks Marmelade einfüllen.

Schritt 6: Sobald die Krapfen kalt sind, dick mit Puderzucker bestreuen und genießen!

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Easy Nutella-Frucht-Hörnchen {oder: La Vie Française}

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Da stand ich gestern Abend einsam und verlassen in meiner Küche und musste plötzlich an merkwürdige Essens-Gäste denken, die einem traditionell im Dezember so begegnen.
Wenn’s um Essen geht, sag ich ja immer wieder das gleiche: „Oh Mann, sieht ja klasse aus! Probieren? Ah nee danke, Zahnspange, du weißt schon…“. Tja, die Wunder der modernen Zahnmedizin. Kaum 24 und schon darf ich wieder wie ein Kleinkind essen. Aber was sagen Gäste, die diese fantastische Ausrede nicht parat haben? Was für Dinner-Gäste laufen einem in der freien Wildbahn denn so über den Weg? (Für’s Rezept einfach nach unten scrollen!)

Typ 1: „Entschuldige, aber ist da XYZ drin?“
Diese Gäste sind super-verlässlich, denn wenn du dich auf eine Sache verlassen kannst, ist es die: Irgendeine Zutat in deinem Essen mögen sie grundsätzlich überhaupt nicht und wenn es nur weißer statt schwarzer Pfeffer ist. Gerne begleitet wird obiger Satz mit einer Hand auf deiner Schulter, einem leicht verständnis-/vorwurfsvollen Blick und dem Zusatz „Das hab ich doch schon mal erzählt, weißt du nicht mehr?“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 2: „Mensch, da schüttel ich doch mal meine voll erfundenen Lebensmittelallergie aus dem Ärmel!“
Noch besser als Typ 1 ist Typ 2, denn er vermittelt dir nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern gleich das Gefühl ihn halb umgebracht zu haben. Vor allem in der Weihnachtszeit kommen da jedes Jahr die abgefahrensten „Allergien“ zum Vorschein: „Oh Mann, jetzt wo ich meinen Teller halb aufgegessen hab und es mir irgendwie nicht schmeckt, fällt mir doch wieder ein, dass ich ne total krasse Allergie gegen Schwein hab! Aber konntest du ja nicht wissen…“.
Einfach ignorieren und ein Butterbrot anbieten.

Typ 3: „Eigentlich bin ich ja veganer, aber heute mach ich mal ne Ausnahme…“
Dieser Typ Gast ist doppelt nervig, denn nicht nur, dass du umsonst für ihn ganz alleine was anderes gekocht hast, nein, er erklärt dem versammelten Tisch auch gerne und ausführlich die Vorzüge des tierlosen Lebens. Und stopft sich währenddessen munter das Tiramisu mit Eigelb rein.
Nacktes Brot in recycelbares Brotpapier packen und vor die Tür setzen.

Typ 4: „Hey, das war echt lecker, aber nach zwei Gabeln bin ich schon super-satt!“
Ich war für dich einkaufen, ich hab stundenlang für dich gekocht und ich muss das ganze Geschirr im Anschluss per Hand in meiner Winzküche spülen – ISS GEFÄLLIGST DEINEN SCHEIß TELLER LEER! Gekochtes Reiskorn als Reiseproviant einpacken. Aber nur eines.

Typ 5: „Hoppla, jetzt hab ich schon zuhause was gegessen…“
Diesen Typ Essensgast gibt es immer wieder und er ruft in meinem Kopf immer den gleichen Gedankengang hervor: „OMG, ihm hat’s beim letzten Mal nicht geschmeckt und jetzt nimmt er so ne billige Ausrede! Oder noch schlimmer, er ist nicht satt geworden!!! Waaaaahhhh!“. In der Regel ist dieser Typ Gast einfach nur mega-verpeilt und freut sich, da meistens männlich, auch über ein zweites Abendessen.
Reste einpacken und mit heim geben. Tupper-Ware nachdrücklich zurückfordern.

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Und weil wir jetzt alle von dem langen Text schwer geschafft sind, gibt’s ein paar ganz easy Schokocroissants, die sogar euer nervigster Frühstücksgast lieben wird.

!!!REZEPT!!!
Ihr braucht:
Fertigen Croissant-Teig aus dem Kühlregal
Nutella
Bananen, Erdbeeren, Heidelbeeren oder für die ganz ausgefallenen Physalis
, in kleine Stückchen schneiden

Rollt den Croissant-Teig aus und schneidet ihn in gleiche lange Dreiecke. Am breiten Ende macht ihr mittig noch einen etwa 3cm langen Schnitt zur Spitze hin rein und gebt direkt am Ende des Schnitts einen schönen Klecks Nutella und ein paar Fruchtstücke rein. Dann aufrollen, die beiden Enden halbmondmäßig nach innen biegen und für10 Minuten bei 200 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen. Abkühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen oder mit etwas geschmolzenem Nutella mit einer Gabel Fäden ziehen. Yummie!

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Weihnachtliche Schoko-Kekse mit Royal Icing

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Kennt ihr diese nervtötenden Leute, die „nur mal kurz“ in einen Deko-Laden springen, Stunden später immer noch zwischen den Regalen rumeiern und bei gefühlt JEDEM Gegenstand Ausrufe der puren Verzückung zum besten geben? Genau so jemand bin ich. Natürlich muss auch immer eine Begleitperson meines Vertrauens mit – wer würde denn sonst meine Begeisterungsstürme mit mir teilen???? Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich teilt nie jemand meine Begeisterung, stattdessen kommt häufig „Wir waren die Woche doch schon zwei Mal hier! Komm, lass was essen gehen. Nein, leg das weg, du brauchst das gar nicht. NEIN, LEG’S WIEDER HIN! SOFORT!“. Weil man mich damit aber gar nicht beeindrucken kann (Ich kaufe, was ich will, ha!), hab ich eine beeindruckende Sammlung … Zeugs. Und davon kann man hin und wieder manchmal sogar was brauchen, wie zum Beispiel – dadadamm – meine Weihnachtsbaum-Ausstechform :-) Und das war das hammermäßige Intro zu meinen weihnachtlichen Schoko-Keksen mit Royal Icing

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Ihr braucht:
1 Eigelb
300g Mehl
200g weiche Butter
100g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 EL Frangelico/Baileys/brauner Rum
Abrieb von einer Orange

Für das Royal Icing
1 Eiweiß
eine Brise Salz
250g Puderzucker
2 EL Zuckersirup (kann man ganz leicht selber machen: Wasser und Zucker im Verhältnis 1:1 aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat)
1 EL Zitronensaft

Zuckerperlen zum Verzieren

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Der Teig für eure Kekse ist ein ganz einfacher Mürbteig. Und beim Mürbteig gibt es eigentlich nur eine Regel: Er mag es gerne kalt. Also alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) erst auf niedriger und dann auf höchster Stufe durchkneten, bis ihr einen schönen festen Teig habt. Den formt ihr mit den Händen zu einer Kugel, umwickelt ihn mit Frischhaltefolie und stopft ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt euren Teig dann auf etwa 3mm aus. Daraus stecht ihr hübsche Formen aus. Die kommen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 9 Minuten in den Ofen, Danach mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Reste stopft ihr immer wieder SOFORT in den Kühlschrank und wenn ihr euer Blech aus welchen Gründen auch immer nicht sofort in den Ofen schieben könnt … ja, richtig, in den Kühlschrank!

Für das Royal Icing schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz sehr steif. Siebt dann den Puderzucker in die Schüssel und verrührt das Ganze auf niedriger Stufe. Gebt dann noch Zuckersirup und Zitronensaft dazu und rührt noch etwa 3 Minuten auf höchster Stufe. Füllt das Icing dann in eine Spritztülle oder einfach eine Gefriertüte, bei der ihr eine Ecke abschneidet und bemalt eure Kekse :-) Das restliche Icing in der Schüssel unbedingt sofort mit Folie abdecken oder in ein luftdichtes Glas füllen, da es sehr schnell trocknet!

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Pizza Pinwheels am Mir-doch-alles-egal-Montag

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Also eigentlich wollte ich euch heute eine tolle Adventsdeko im Eierkarton zeigen. Eigentlich. Aber: Heut ist Depri-Tag! Der Depri-Tag zeichnet sich dadurch aus, dass er mies los geht und im Verlauf des Tages noch mieser wird. Und egal, was man anfasst, um sich aufzumuntern, es trägt nur noch mehr zu miesen Laune bei. Folglich sah meine theoretisch total schicke Deko total beschissen aus und nach mühevoller Pinselei hab ich sie zum Schluss total runter mit den Nerven in die Ecke geworfen, bin sauer in die Küche gestapft und hab meine Pinsel ausgewaschen. Hunger hatte ich auch – aber weil heute Depri-Tag ist, war auch nix mehr zu Futtern in meinem Kühlschrank. Der übrigens auch noch total nervtötend laut brummt (und das bestimmt erst seit heute. Nur um mich zu ärgern, wetten?). Das schöne ist, irgendwann kommt der Punkt, an dem ich einfach nur über mich alten Grummel lachen muss und dann ist’s wieder gut. Und dann kam erstens mein Freund heim und hat gekocht und zweitens hab ich mir dann ein schönes Winterpotpourrie gebastelt und drittens bin ich über ein Rezept gestolpert, dass ich euch schon vor gefühlt einem Jahr zeigen wollte. Here you go – leckere kleine Pizza Pinwheels

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Ihr braucht:
Eine Rolle Blätterteig
eine Packung Schinken
eine gute Handvoll schwarzer Oliven
eingelegte Paprika (da gibt’s auch schon so klitzeklein geschnittene, kennt ihr die?)
Reibekäse (halbe Packung)
1 Becher Kräuter-Creme Fraiche
Salz, Pfeffer, Oregano, Basilikum

Schneidet eure Zutaten alle schön klein und vermengt sie dann mit der Creme fraiche in einer Schüssel. Gebt noch den geriebenen Käse dazu und schmeckt das ganze mit Salz, Pfeffer und (getrocknetem) Oregano und Basilikum ab.

Rollt euren Blätterteig aus und verteilt die Masse gleichmäßig darauf. Dann rollt ihr den Blätterteig vorsichtig ein (aufpassen, dass ihr nicht aus Versehen das Papier mit einwickelt!). Zum Schluss schneidet ihr eure Rolle in etwa 1cm dicke Scheiben, legt sie auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und schiebt sie für ca. 15 Minuten in den Backofen, bis eure kleinen Schätzchen knusprig goldbraun sind.

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