Neues Lieblings-Frühstück: Priganice aus Montenegro

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Leute, ihr werdet es nicht glauben, aber: Ich hab eine geheime Superkraft. Sie nennt sich „Stopf dich mit Pizza, Pasta, Mehlspeisen und Burgern voll, ohne dass dir schlecht wird“. Leider hört die Superkraft beim Thema Gewicht wieder auf, aber hey, nobody’s perfect!

Jedenfalls, als hätten die Montenegriner geahnt, dass ich mit solch krassen Fähigkeiten ausgestattet bin, gab es in unserem letzten Urlaub einfach mal das geilste Frühstück der Welt:  nämlich kleine frittierte (das Zauberwort ist gefallen) Hefeteig-Kugeln mit Honig, Marmelade und so cremigen Ziegenkäse, die sich Priganice schimpfen. Und weil die Dinger einfach MEGA-gut sind, hab ich davon nicht nur meine eigene Portion in einem Affentempo weggemampft, sondern auch noch den Rest auf dem Teller meines Freundes vernichtet. Soll ja schließlich nicht schlecht werden, oder?

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Ihr braucht:
500g Mehl
ca. 300 ml lauwarmes Wasser
70g Zucker
1 Päckchen frische Hefe
1/2 TL Salz

Gebt das Mehl in eine Schüssel und macht da in die Mitte eine Mulde rein, in die ihr Hefe, Zucker und etwa 2 – 3 Esslöffel warmes Wasser gebt. Dann deckt ihr die Mulde mit ein wenig Mehl (wirklich nur leicht drüberstreuen) zu, legt ein frisches Küchentuch über die Schüssel und lasst den Teig eine halbe Stunde an einem warmen Ort stehen.

Dann gebt ihr das Salz und nach und nach das übrige Wasser hinzu und knetet den Teig kräftig durch. Tja, und das dauert – fertig ist er erst, wenn er von alleine aufhört, an der Schüssel (und euren Fingern) zu kleben. Außerdem sollte sich der Teig wie eine warme Frauenbrust (sorry, alte Familienweisheit) anfühlen. Im Anschluss deckt ihr euren Teig wieder zu und lasst ihn nochmal etwa 30 Minuten gehen.

Wenn der Teig schließlich schön aufgegangen ist, formt ihr mit der Hand kleine Kügelchen. Am besten nicht zu groß, der Teig geht beim Frittieren nämlich nochmal etwas auf. Ich hab mir den Teig immer mit einem großen Esslöffel (gut gefüllt) abgestochen, so werden die Bällchen ungefähr gleich groß. Während ihr die Fritteuse anwerft, die Bällchen nochmal kurz 5 Minuten gehen lassen und dann geht es ab ins heiße Fett. Von allen Seiten schön goldbraun brutzeln, abtropfen lassen und nonch warm mit Honig, Marmelade und Ziegenkäse futtern :-)

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Schlecht-Wetter-Bastelei: DIY Dekoschleifen

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Ich hab da diesen Tick: Ich mag keine Sonntage. Jep, richtig gehört, ich hab offiziell eine Abneigung gegen einen Wochentag. Denn der Sonntag ist dieser merkwürdig beschäftigungsleere Tag zwischen Shopping-Samstag und Arbeits-Montag, an dem ich nie weiß, was ich sinnvolles mit meiner Zeit anstellen soll. Museumsbesuch? Aber iiiihhh, draußen regnet’s ja! Café? Hmmm, aber dann müsste ich erstmal meinen Schlafanzug ausziehen… Doktorarbeit? Ah nee, die Woche war ja schon sooooo anstrengend!

Weil ich jetzt aber auch nicht alle meine Sonntage total verwahrlost und Chips-futternd vor dem Fernseher sitzen kann, dachte ich, na gut, dann wird halt gebastelt! Und zwar total süße, herbstliche Dekobänder, für die auch nur ein altes weißes Laken dran glauben musste. Und schwupps, schon war der Sonntag auch schon wieder rum ;-)

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Ihr braucht:
Ein altes Laken/Tischtuch aus festem Stoff, am besten in weiß oder einer hellen Farbe
fertige Stempel
Naturmaterialien wie Quitten, Kartoffeln…
Acrylfarben

Nehmt das alte Laken und reißt es in lange Streifen. Dazu reicht es, wenn ihr den Rand mit der Schere einschneidet und dann den Rest einfach durchreißt. Durch das Gewebe wird der Streifen ganz von alleine gleichmäßig breit. Außerdem bekommt ihr so diesen leicht ausgefransten Effekt an den Rändern.

Das Stempeln geht ganz einfach. Mischt euch eure Farbe zusammen (Achtung: nicht zu wenig Farbe anrühren, sonst müsst ihr mittendrin nachmischen) und pinselt euren Stempel dann damit ein. Ihr könnt wahlweise einen fertigen Stempel benutzen oder aber mit Naturmaterialien wie zum Beispiel einer aufgeschnittenen Quitte oder dem guten alten Kartoffeldruck stempeln. Dadurch, dass ihr euren Stempel immer wieder mit der Acrylfarbe einpinselt, könnt ihr z.B. auch nach jedem Stempelabdruck die Farbe wechseln oder Effekte mit mehreren Farben für einen Abdruck zaubern. Sobald ihr fertig seid, müsst ihr eure Bänder nur noch trocknen lassen und könnt sie dann als hübsche Deko für Kränze, Gestecke oder was euch sonst so einfällt nutzen.

P.s.: Je nachdem, in welcher Farbe ihr eure Bänder haben möchtet, könnt ihr den Stoff vor dem stempeln natürlich auch einfärben! :-)

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Geilo Cashew-Karamell-Eis für Faule {ohne Eismaschine}

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Wisst ihr, was das beste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das beste ist einfach die Waschmaschine. Danke, dass du meinen Samstag zum Wisch-und-Waschtag und meine Wäsche so schön sauber und duftig machst!!! <3 Wisst ihr, was das ZWEITbeste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das ist der hammermäßige Holztisch, den Mama und Freund in mühevoller Arbeit für mich gebaut haben (siehe Fotountergrund). Aber wisst ihr, was das DRITTbeste an unserer neuen Wohnung ist? Ganz genau, das Kühlfach! Jetzt kann ich nämlich jederzeit so viel Eis futtern wie ich mag/mir schlecht wird. Und zwar sauleckeres, garantiert nicht Diät-geeignetes …

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Cashew-Karamell-Eis für Faule

Ihr braucht:
1 Dose gesüßte Kondensmilch + nochmal 200 g extra
200g süße Sahne
eine Handvoll gesalzene Cashewkerne + ein paar für obendrauf

Ja, wirklich, das war’s. Ich hab nicht die Hälfte des Rezepts vergessen! ;-)

Dann legen wir mal los: Die Dose gesüßte Kondensmilch (ich nehme immer "Milchmädchen" von Nestle, glaub ich) stellt ihr in einen Topf und gebt Wasser dazu, sodass die Dose bedeckt ist. Zwei Stunden auf dem Ofen blubbern und dann abkühlen lassen. Wenn ihr umweltfreundlich sein wollt, macht gleich mehrere Dosen – die Karamellcreme ist super als Geschenk und als Brotaufstrich, für Sößchen oder zum so schlecken geeignet!

Gebt gute zwei Esslöffel der Karamellsoße zur Kondensmilch und verrührt beides, bis ihr eine schöne einheitliche Masse habt. Die Cashewkerne einfach mit den Händen etwas kleiner bröseln und ebenfalls unterrühren. Schlagt die Sahne steif und hebt sie vorsichtig unter eure Karamellmasse unter. In eine gefriertaugliche Schüssel geben und für einige Stunden kalt stellen. Zum Schluss noch ein paar Cashews drüberbröseln und futtern!

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X-Mas Schoko-Salami {aka „Das coolste Geschenk ever“}

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Ich bin dieses Jahr im absoluten Christmas-Mood. Scheißegal, ob es draußen -10 oder +15 Grad hat, stürmt, schneit oder regnet und wie pissig meine Mitmenschen auch sein mögen: Bei mir weihnachtet es gar sehr. Meine liebste Lieblingsbeschäftigung momentan? Meine ganzen Schätze nach Hause schleppen, die dann möglichst umständlich und aufwändig verpacken („Hm, nur EINE Schleife? Oder mach ich doch nochmal ne kleine Kugel mit ran?) und mich wie ein Schnitzel auf’s Schenken freuen. Und weil meine Familie in diesem Jahr ein bisschen unkreativ bei der Geschenkeauswahl ist und mich meine eigenen Geschenke deshalb auch selber besorgen lässt, verpack ich mir die eben auch schön! Bin auch schon total gespannt, was in den Päckchen wohl so drin ist ;-)

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Am liebsten verschenke ich einfach immer noch selbstgemachte Sachen. Nicht, weil sich da groß was sparen lässt (jahrelange Berechnungen haben ergeben, dass ich auch genauso gut was schickes fertiges kaufen könnte), sondern weil ich dem Beschenkten sagen will: „Hey, ich hab an dich gedacht! Und du warst mir absolut die Mühe wert, 10 Kilo Schokolade heimzuschleppen, meine Küche in stundenlanger Arbeit zu verwüsten und tagelang nur noch Fertigpizza zu essen, weil mein Kühlschrank mit deinem tollen Geschenk vollgestopft war!“ :-) Also meine kleinen Weihnachtselfen: Wenn ihr noch auf der Suche nach einem hammermäßigen, witzigen Geschenk seid, dann ran an die Schoki!

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Ihr braucht (für ca. 6 Salamis)
200 g Zartbitterschokolade
175 g Vollmilchschokolade
180 g Butter
375g gemischt aus Spekulatius, Lebkuchen und sonstigen Weihnachtskeksen
300 g grob gehackte Haselnüsse
100 g grob gehackte Pistazien
ca. 100 g Vollmilchschokolade
ca. 200 g Puderzucker

Die Salamis gehen eigentlich ganz leicht – achtet nur gut darauf immer ein Tuch zum Hände abputzen in der Nähe zu haben, sonst findet ihr noch Wochen später irgendwo schokoladige Fingerabdrücke ;-)

Zerkleinert eure Schokolade und lasst sie dann gemeinsam mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Aufpassen, die Schokolade darf nicht zu heiß werden und muss regelmäßig umgerührt werden, damit auch alles gleichmäßig schmilzt!

Währenddessen nehmt ihr euer Weihnachtsgebäck und zerbröselt es – dabei dürfen ruhig ein paar kleine Stückchen drin bleiben! Ganz leicht geht das, wenn ihr die Kekse in eine Gefriertüte steckt und verschließt (Achtung, Luft rauspressen!) und dann ordentlich mit einem Nudelholz drauf kloppt. Die weichen Lebkuchen mit der Hand zerdrücken. Vermischt eure Keksbrösel dann mit den gehackten Haselnüssen und Pistazien.

Sobald eure Schokolade geschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und mit eurem Keks-Haselnuss-Pistazien-Gemisch vermengen. Dann für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Masse etwas abkühlt.

Der nächste Schritt ist das Formen der Wurst. Dazu legt ihr euren Arbeitsplatz mit einem Stück Frischhaltefolie aus (etwa 20cm lang) und klatscht da der Länge nach eure Schokomasse drauf. Ich hab meine Würste etwa 15 Zentimeter lang gemacht mit einem Durchmesser von 3-4 Zentimeter – könnt ihr aber einfach variieren, wie ihr möchtet! Dann mit der Folie zu einer Wurst rollen und die Seiten schön verwirbeln und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Ganz zum Schluss kommt noch weiße Hülle der Salami. Dazu schmelzt ihr die übrige Schokolade und pinselt eure Würste ein. Danach sofort mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig mit den Händen abreiben. Zum Schluss könnt ihr ein Ende der Wurst mit einem Küchenmesser schräg anschneiden, sodass man das Innere eurer Schokosalami sieht! Im Kühlschrank hält sie sich etwa drei bis vier Wochen.

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Finaler Grill-Countdown: Selbstgemachte Kräuterbutter

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Im Sommer ist bei uns Grillzeit. Also nicht bei mir in meiner miefigen kleinen Stadtwohnung, sondern da, wo’s am schönsten ist: Zuhause bei Mama. Und wie’s zuhause bei Mama halt so ist, gibt’s da nix Fertiges aus der Plastiktüte. Nenene, da wird schon alles mit Liebe und Schweiß gemacht! Seit Jahren macht meine Mama deshalb auch schon unsre Kräuterbutter selber. Mit Kräutern frisch aus dem Garten und mucho Knoblauch, damit sich die Kollegen am Montagmorgen auch so richtig freuen ;-)

Jetzt sind wir mal ehrlich: Klar kann man auch einfach fertige Kräuterbutter kaufen! Aber so richtig hausgemacht? Da kommt nix ran! Vor allem, wenn ihr wie ich, nicht nur einfach Kräuter in die Butter matscht, sondern sogar noch DIE BUTTER selber macht!!! Naaa, challenge accepted? ;-)

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Ihr braucht:
2 Becher Schlagsahne
eine Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe
Schnittlauch
Petersilie
Thymian

Um die Butter zu machen, müsst ihr eigentlich nur eines machen: RÜHREN!!! Gebt die Sahne in ein hohes Gefäß, schnappt euch ein Rührgerät und rührt los. Rühren, rühren, rühren. Irgendwann kommt der magische Moment, an dem sich die Butter von der Flüssigkeit löst. Dann fischt ihr euren Butterklumpen aus der Flüssigkeit, drückt sie vorsichtig mit der Hand aus und stellt sie in einem Schüsselchen für eine Stunde in den Kühlschrank.

Tja, und der Rest geht pippi-leicht: Knoblauch und Kräuter kleinhacken und über die kalte Butter geben. Einen Spritzer Zitronensaft dazu und etwas Salz und dann mit einer Gabel vorsichtig durchmengen. Probieren und eventuell nochmal etwas nachsalzen.

Bis zum Grillen schön kalt stellen und beim Essen bei jeder Gelegenheit erwähnen: „Die Kräuterbutter hab ich übrigens selber gemacht. JA, auch die Butter…“. Bin ich cool oder was? ;-)

Wenn ihr noch eine passende Grillbeilage braucht, probiert doch mal diese hammermäßigen eingelegten Champignons!
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Grill-Fest: Eingelegte Champignons

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Seit vielen Jahren (naja, seit 4, aber das sind immerhin … Kram nach dem Taschenrechner … gute 17 Prozent meines Lebens) begleitet mich EIN Kochbuch bei all meinen kulinarischen Wagnissen. „Ich helf dir kochen“, geschrieben von zwei mittlerweile recht betagten Damen, die in der Küche aber sowas von rocken und dem lieben Küchendeppen auf knapp 550 Seiten ordentlich zeigen, wie man den Kochlöffel schwingt. Liebe Eltern, sollten eure Kinder demnächst das elterliche Nest verlassen, macht es wie meine Mama und schenkt ihnen dieses Buch! Ich schwöre, es gibt kein Gericht, kein Kraut, keine Garmethode, die da nicht drin steht!

Kennt ihr das, wenn ihr irgendwo essen seid und euer Essen so hart genial ist, dass ihr es zuhause unbedingt nachkochen wollt? Und ihr nicht den leisesten Schimmer habt, wie? Dann guckt ihr in das schlaue Buch und werdet -tadaaaa- mit einem köstlichen Rezept für selbstgemachte eingelegte Champignons belohnt. Die schmecken nämlich wahnsinn in einem knackigen Salat oder einfach nur so zu einem schönen Stück Grillfleisch!

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Ihr braucht:
125 ml Essig (ich hatte weißen Balsamico)
2 TL Salz
2 TL Zucker
1-2 Knoblauchzehen (gehackt)
Pfeffer, Thymian und getrocknetes Basilikum
etwa 150 ml Olivenöl
500 g Champignons

Los geht’s, indem ihr eure Champignons erst mal putzt. PUTZT, nicht wascht – also einfach vorsichtig die Erdreste mit eine Bürstchen und einem Küchentuch abrubbeln und falls nötig, die Stängel stutzen.

Dann gebt ihr den Essig mit dem Salz und dem Zucker in den Topf und lasst das Ganze aufkochen. Kleiner Tipp: Macht besser das Fenster auf, das stinkt echt mies ;-) Sobald die Brühe kocht, gebt ihr portionsweise die Champignons mit rein und dünstet die so 4 bis 5 Minuten darin. Herausnehmen und ein paar Minütchen auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Zum Schluss gebt ihr die Champignons in ein verschließbares Glas oder eine Schüssel, gebt die Kräuter, den Knoblauch und ein wenig Pfeffer dazu und gießt zum Schluss das Öl darüber. Dabei unbedingt gucken, dass die Champignons komplett mit Öl bedeckt sind!

Zwei Tage im Kühlschrank marinieren lassen und fertig! Die Champignons könnt ihr in ihrer Ölmarinade übrigens auch ein paar Wochen im Kühlschrank lagern :-)

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Die Wahnsinns-Erdbeer-Wochen: Hausgemachter Erdbeerlimes

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Ja, der Sommer, dieses kleine Luder, ist grad echt scheiße. Nicht zur so ein bisschen, sondern eigentlich ziemlich. Aber die gute Nachricht: Hey, ist ja erst Juni und recht viel schlimmer als 10 Grad Regen kann’s ja eigentlich nicht mehr werden oder?! Und wenn ihr nicht braun seid, ist es auch sonst keiner ;-)

Ein gut gehütetes Geheimnis für super Sommerlaune ist der mega-erdbeerige Erdbeerlimes! Ja klar, es gibt dieses Gesöff aus dem Supermarkt. Aber Freunde: Kein Vergleich!!!

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Ihr braucht:
1 1/2 Kilo Erdbeeren
1/2 Liter Wasser
600 g Zucker
700 ml Zitronensaft
1 Flasche Vodka oder Gin

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Wascht die Erdbeeren, schneidet das Grünzeug weg, schnippelt neidet die Erdbeeren in grobe Stückchen und gebt sie dann in eine Schüssel. Mit einem Rührstab püriert ihr die Erdbeeren fein – ihr wollt euch ja später nicht an einem Stück Erdbeere verschlucken!

Gebt das Wasser und den Zucker in einen Topf und lasst das Ganze kurz aufkochen, damit sich der Zucker auflöst. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

Dann gebt ihr die Zuckerlösung zu den pürierten Erdbeeren, rührt den Zitronensaft unter und zum Schluss noch den Schnaps.

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Jetzt müsst ihr euren Limes nur noch in schöne Flaschen füllen, gut verschließen und kühl und dunkel lagern :-)

Spritzige Rhabarber-Limo: Hallo Sommer!

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Kennt ihr das, wenn ihr irgendwas probiert, das ihr zuvor JAHRELANG gemieden habt und plötzlich denkt: „Shit, wieso mochte ich das doch gleich nochmal NICHT? Wie konnte ich nur Jahre meines Lebens damit verschwenden, dich Leckerbissen zu meiden?!“ Geht mir ziemlich häufig so, weil ich das Essverhalten eines motzigen Kleinkindes äußerest erfolgreich ins Erwachsenenalter transportiert habe und erst nach und nach merke, wie geil manche Sachen einfach schmecken: Zucchini – yummie! Hummus – köstlich! Rhabarber – oh du himmlisch saure Delikatesse!

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Der Garten meiner Mama ist ein atemberaubender Dschungel. Nicht so auf die ich-lass-alles-wachsen-und-guck-mal-was-passiert-Weise, sondern mehr ich-hab-die-letzen-10-Jahre-mit-Erde-unter-den-Fingernägeln-verbracht-mäßig. Egal, welche merkwürdige Pflanze ihr sucht, sie steht bestimmt irgendwo eingekeilt zwischen riesigen Pfingstrosen und japanischem Teich, marokkanischer Terrasse oder Steingarten. Rhabarber kaufen? Iwooooo, steht doch in Mamas Garten!

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Für meine fruchtig-leichte Limo braucht ihr:
500 g (Erdbeer-) Rhabarber
200 g Zucker
250 ml Wasser
Ein altes (Geschirr-)Tuch
Mineralwasser (Sprudel)
einen Schuss Sprite
frischen Salbei oder Minze zum Dekorieren

1. Schält euren Rhabarber und schneidet ihn dann in Stückchen. Einfach mit einem Messer die oberste Faserschicht abziehen. Das ist anfangs recht nervtötend und ätzend, aber irgendwann hat man dann den Bogen raus :-)

2. Gebt den Zucker mit dem Wasser in einen Topf und lasst das Ganze etwa 5 min köcheln. Schön rühren, damit sich der Zucker auch ordentlich auflöst.

3. Gebt den Rhabarber zum Zuckerwasser und lasst das Ganze nochmals 15 Minuten kochen. Hin und wieder umrühren nicht vergessen ;-) Anschließend vom Herd nehmen und abkühlen lassen.

4. In einen weiteren Topf legt ihr ein feines Sieb und da hinein euer Tuch. Das Tuch wird danach etwas farbig sein, also ein altes nehmen! Da hinein gebt ihr eure lauwarme Rhabarbermasse. Nehmt die Ecken des Geschirrtuchs und verdreht sie so schraubenmäßig, dass ihr mir entstehenden Kraft den Rhababer durch das Tuch und das Sieb nach und nach in den Topf presst. Nicht zu fest, sonst drückt ihr die Rhabarberpampe auch mit durch…

5. Den mühsam gewonnen Sirup stellt ihr dann nochmal auf den Herd und lasst ihn wenige Minuten kochen, bevor ihr ihn dann endgültig abkühlen lasst.

6. Den kalten Sirup vermischt ihr je nach Geschmack mit Mineralwasser und einem Schuss Sprite und gebt noch Salbei oder Minze mit ins Glas – fertig!

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Weihnachts-Nascherei: Selbstgemachtes Apfelkonfekt

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Erst mal: Vielen lieben Dank Haribo – ihr habt meinen Apfel-Gummibärchen-Geschmack auf immer versaut! Jedes Mal, wenn ich nämlich in irgendwas apfeliges (außer echten Äpfeln) beiße, erwarte ich in der ersten Sekunde immer diesen typischen Gummibärengeschmack und bin dann voll irritiert, wenn es ganz anders schmeckt ;-)

Genau so war’s, als ich meine Beißerchen (+ olle Zahnspange) in mein saftig-fruchtiges Apfelkonfekt versenkt hab. Hoppla, schmeckt ja gar nicht künstlich oder nach Geschmacksverstärkern :-)

Für diese echt süße Weihnachts-Nascherei braucht ihr:

1,2 kg Äpfel (ich hab Boskop verwendet, da steh ich irgendwie drauf)
125 ml Weißwein (keine Panik, der verkocht!)
1 (Bio-)Zitrone
1 Vanilleschote
1 kg Gelierzucker 1:1
etwas Sonnenblumenö
l
und
vieeeel normalen Zucker

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Erst mal schält, entkernt und zerschnipselt ihr eure Äpfel. Je kleiner die Stückchen, desto besser! Ihr sollten nach dem Schälen und Entkernen noch ein Kilo an Apfel-Ausbeute haben. Falls ihr etwas weniger habt, reduziert später einfach die Menge an Gelierzucker.

Gebt die Apfelstücke mit dem Weißwein in einen Topf und lasst das Ganze kocheln, bis der Apfel nach und nach zerfällt und ihr Apfelmus bekommt. Ganz wichtig: Immer schön rühren :-) Zur Not könnt ihr grobe Stücke noch mit einem Pürierstab zerkleinern.

Dann schnappt ihr euch die Zitrone, wascht sie und reibt die Schale runter, bevor ihr sie noch auspresst. Saft und Schalenabrieb gebt ihr zum köchelnden Apfelmus, ebenso das Mark der Vanilleschote und zum Schluss den Gelierzucker. Alles kräftig verrühren und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis ihr eine ziemlich dicke Masse bekommt. Das dauert ein Weilchen, nicht wundern!

Bepinselt eine rechteckige Auflaufform mit Sonnenblumenöl und füllt dann eure Masse ein. Mit einem Messer streicht ihr die Oberfläche glatt und dann geht’s bei 60 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen.

Ich bin in der Zwischenzeit Duschen gegangen, hab ne halbe Stunde an meinen Haaren rumgespielt und meine Küche geputzt. Und dann hab ich noch mal ’ne Stunde gewartet, ehe ich den Ofen ausgeschaltet und das Konfekt etwa 16 Stunden im kalten Ofen hab trocknen lassen. Wenn ihr’s also eilig habt, lasst das mit dem Konfekt heute lieber sein…

Zum Schluss schneidet ihr die Masse in kleine Stücke, wälzt sie einmal im Zucker und fertig :-)

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Homemade Donuts

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Die Münchner lieeeeben lange Schlangen. Egal, ob bei A&F oder dem neuen H&M-Flagship-Store, sobald sich die Gelegenheit ergibt, sich stundenlang in eine Warteschlange einzureihen, sind die Münchner voll dabei. In England, wo sich die Leute anscheinend auch sehr gerne anstellen, gibt’s dafür sogar ’nen eigenen Ausdruck: Queuing. Neues Lieblings-Queuing-Objekt der Münchner? Dunkin Donuts! Ich persönlich finde das ja äußerst faszinierend – irgendwas muss an diesen Donuts ja dran sein, wenn sich die Leute dafür freiweillig über Stunden die Beine in den Bauch stehen. Weil ich aber halt einfach nicht so der Queuing-Fan bin, hab ich mich dann doch für den easy way of life entschieden und mich selber dran versucht – und was soll ich sagen? Für die Dinger würde ich auch ’ne ganze Weile warten :-)

Die Zutaten (für ca. 15 Donuts)
350 g Mehl
1 Päckchen Hefe
25 ml lauwarmes Wasser
150 ml lauwarme Milch
75 g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Päckchen Vanillezucker
1 Ei
35 g zerlassene Butter

Fritierfett und einen großen Topf oder eine Friteuse

Für den Guss:
200 g Puderzucker
100 ml Kirschsaft
25 ml Zitronensaft
etwas rote Lebensmittelfarbe

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1. Schritt. Gebt die trockenen Zutaten in eine Schüssel und verrührt sie. Dann macht ihr in die Mitte eine schöne Mulde und bröselt eure Hefe hinein. Das lauwarme Wasser dazugeben, vorsichtig erwas Mehl darüber stäuben und zugedeckt eine halbe Stunde im Warmen gehen lassen.

2. Gebt in eure Schüssel die lauwarme Milch und die zerlassene Butter. Bei der Butter etwas warten, bis sie ein wenig abgekühlt ist, nicht, dass eure Hefe elendig verkokelt! Das Ei verschlagen und ebenfalls in die Schüssel geben. Dann mit dem Knethaken die Zutaten zu einem weichen Teig kneten. Wieder zudecken und eine Stunde an einem warmen Plätzchen gehen lassen.

3. Den Teig noch mal schön durchkneten und ihn dann auf einer gut bemehlten Fläche etwa daumendick ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (ich glaub, meiner hatte einen Durchmesser von 7 Zentimetern) die Grundform der Donuts ausstechen und dann mit so einem Gebäckspritzaufsatz das Innere des Ringes ausstechen. Nochmal etwa 20 Minuten gehen lassen.

4. Die Donuts in 175° heißem Fett schon goldbraun brutzeln lassen (nach so 2-3 Minuten mal umdrehen) und dann zum Abtropfen auf Kuchenpapier legen.

Der Guss
Ich mag meine Donuts am liebsten noch heiß und einfach mit Zucker und Zimt bestreut, was aber blöderweise nicht allzu fotogen aussieht.

Für meinen rosa Guss hab ich deshalb Puderzucker mit Fruchtsaft und etwas Lebensmittelfarbe verrührt und das auf meine Donuts gestrichen. Natürlich könnt ihr sie noch weiter mit Streuseln und und und verzieren!

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