Feine Waffeltorte mit Quark-Beeren-Füllung

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Fehler Nummer eins bei Müttern? Sag bloß niemals nie, dass du irgendwas für die Küche brauchen könntest. Beim nächsten Besuch oder spätestens zu Weihnachten steht sie nämlich da, eure Mama. MIT besagtem Teil. Und obwohl ich das weiß, ist meine Schnauze trotzdem manchmal schneller als mein Hirn und dann passiert folgendes: Ich steh da beim Umzug in die neue Wohnung ganz gemütlich in unserer neuen Küche, räum Zeugs ein und sag so ganz unschuldig: „Oh Mann, ich glaub, irgendwann leg ich mir mal ein Waffeleisen zu.“ Was man halt so sagt, wenn man Hunger hat. Und – zack – schon haben die Augen meiner Mama angefangen zu funkeln. Zu meiner Verteidigung, ich hab noch versucht das Steuer rumzureißen: „Also, ich mein, irgendwann mal. Also wenn ich eine echt große Küche hab. Noch größer als die neue jetzt, mein ich…“ Stotter stotter. Große Überraschung: Ich bin jetzt stolze Besitzerin eines Waffeleisens.

Und ich hab’s schon stolze 1x benutzt und zwar für meine WAFFELTORTE MIT BLAUBEEREN UND HIMBEEREN

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Ihr braucht:

WAFFELN
120 g weiche Butter (halbe Stunde bei Zimmertemperatur liegen lassen)
100 g Zucker
Abrieb von einer Zitrone
1 Vanille-Rum-Aroma
3 Eier
150 ml Schmand
200 g Mehl
2 Teelöffel Backpulver

QUARK-FÜLLUNG
300 g Quark
150 ml Sahne
3 gehäufte Esslöffel Zucker
300 g Beeren

Verrührt die Butter mit dem Zucker, dem Aroma und dem Schalenabrieb, bis ihr eine schöne gleichmäßige Masse habt. Verrührt die Eier mit dem Schmand und rührt die Masse dann in die Butter-Zucker-Masse ein. Gebt Mehl und Backpulver zusammen, mischt das Ganze kurz durch und gebt das Mehl dann nach und nach zu eurem Teig. Kräftig rühren, bis ihr einen gleichmäßigen Teig ohne Klumpen oder so habt.

Euer Waffeleisen heizt ihr zunächst vor (ich hab Stufe 4 von 6 für meine Waffeln genommen), fettet sie mit etwas Butter ein und gebt dann einen mittleren Schöpflöffel in die Mitte eures Waffeleisens. Zuklappen und goldbraun brutzeln lassen – der Teig verteilt sich von alleine. Die fertige Waffel auf einen Kuchengitter auskühlen lassen. Dabei die Waffeln nicht übereinander stapeln!

Für die Füllung verrührt ihr Quark und Zucker. Schlagt die Sahne steift und hebt sie dann unter eure Quarkmasse. Einen Teil der Masse (so drei gehäufte Esslöffel) und eine Handvoll Beeren stellt ihr beiseite. In den Rest rührt ihr vorsichtig (ihr wollt ja nicht alle Beeren zermatschen) die Beeren unter.

Und dann heißt es stapeln. Erst eine Waffel, Füllung, Waffel, Füllung und immer so weiter. Ganz oben auf die letzte Waffel gebt ihr dann die weiße Masse von vorhin und dekoriert euren „Deckel“ hübsch mit den restlichen Beeren :-)

Schmeckt frisch am besten!

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Geilo Cashew-Karamell-Eis für Faule {ohne Eismaschine}

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Wisst ihr, was das beste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das beste ist einfach die Waschmaschine. Danke, dass du meinen Samstag zum Wisch-und-Waschtag und meine Wäsche so schön sauber und duftig machst!!! <3 Wisst ihr, was das ZWEITbeste an unserer neuen Wohnung ist? Okay, nee, ich darf nicht lügen – das ist der hammermäßige Holztisch, den Mama und Freund in mühevoller Arbeit für mich gebaut haben (siehe Fotountergrund). Aber wisst ihr, was das DRITTbeste an unserer neuen Wohnung ist? Ganz genau, das Kühlfach! Jetzt kann ich nämlich jederzeit so viel Eis futtern wie ich mag/mir schlecht wird. Und zwar sauleckeres, garantiert nicht Diät-geeignetes …

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Cashew-Karamell-Eis für Faule

Ihr braucht:
1 Dose gesüßte Kondensmilch + nochmal 200 g extra
200g süße Sahne
eine Handvoll gesalzene Cashewkerne + ein paar für obendrauf

Ja, wirklich, das war’s. Ich hab nicht die Hälfte des Rezepts vergessen! ;-)

Dann legen wir mal los: Die Dose gesüßte Kondensmilch (ich nehme immer "Milchmädchen" von Nestle, glaub ich) stellt ihr in einen Topf und gebt Wasser dazu, sodass die Dose bedeckt ist. Zwei Stunden auf dem Ofen blubbern und dann abkühlen lassen. Wenn ihr umweltfreundlich sein wollt, macht gleich mehrere Dosen – die Karamellcreme ist super als Geschenk und als Brotaufstrich, für Sößchen oder zum so schlecken geeignet!

Gebt gute zwei Esslöffel der Karamellsoße zur Kondensmilch und verrührt beides, bis ihr eine schöne einheitliche Masse habt. Die Cashewkerne einfach mit den Händen etwas kleiner bröseln und ebenfalls unterrühren. Schlagt die Sahne steif und hebt sie vorsichtig unter eure Karamellmasse unter. In eine gefriertaugliche Schüssel geben und für einige Stunden kalt stellen. Zum Schluss noch ein paar Cashews drüberbröseln und futtern!

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Coco-flavoured Iced Coffee {wir tun mal so als wäre Sommer}

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Ich kann gar nicht sagen, was mich mehr freut, während ich hier wie blöde auf meine PC-Tastatur hacke: Dass ich währenddessen in meiner, nein UNSEREN neuen, riiieeesigen (man bedenke, nach fast 5 Jahren in einer 1-Zimmer-Wohnung kommt einem beinahe alles unendlich groß vor) sitze. ODER, dass irgendwo in den Tiefen meines Computers 60 Seiten Masterarbeit rumgammeln und ich sie in ein paar Wochen nie mehr wieder sehen muss. ODER, dass in zwei Monaten unser mega Kanada-Abenteuer los geht, wo ich hundertprozentig von einem Bären gefressen werde.

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Weil mich mein fantastisches Leben aber grad mit lauter fantastischen Sachen beutelt (Umzug, 60 Seiten Masterarbeit, Kanada-Orga-Zeugs, vor lauter Freude gleich mal krank werden), komm ich allerdings sonst zu ungefähr gar nichts. Das höchste der Bastel-Gefühle? Ein kleiner feiner Eiskaffee… Der übrigens auch bei miesem Ekelwetter lecker ist ;)

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Ihr braucht (für 2-3 Gläser):
150 ml kalten Espresso
300 ml Vollmilch
100 ml Sahne
50 ml Kondensmilch
einen Schuss Kokossirup
Eiswürfel

Alles in ein hohes Gefäß geben und vermischen. Die Eiswürfel in die Gläser geben und den Kaffee darüber gießen. Strohhalm rein und schlürfen :)

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Zitrone küsst Orange: Erfrischender Buttermilch-Drink

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Ich glaub ja, Kindern erschließt sich der Sinn von auswärts Essengehen nicht so wirklich. Weil: Naja, ob sie ihr Mampf von Mama oder einem Kellner serviert bekommen, ist ihnen wahrscheinlich total egal. Und überhaupt muss man da brav sitzen, darf nicht laut sein und andere Gäste stören und sich ankleckern darf man auch nicht. Was in meiner Kindheit den Unterschied gemacht hat, war diese eine Scheibe Zitrone im Getränk. Nicht nur, dass man im Restaurant abgefahrenes Zeugs mit gaaaanz viel Zucker wie Cola und Spezi trinken durfte. Nein, am Ende konnte man auch noch die Zitrone aus dem Glas fummeln und genüsslich auffuttern. Tja, und diese Liebe zur Zitrone ist mir bis heute geblieben…

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Und deshalb gibt’s heute den Erfrischend-fruchtigen Zitronen-Orangen-Buttermilch-Drink (Okay, für die Überschrift denk ich mir dann doch vielleicht noch einen etwas formschöneren Namen aus…)

Ihr braucht:
250 ml Buttermilch (halber Becher)
Zeste von einer gut gewaschenen Zitrone
Saft von einer Zitrone
Saft von zwei Orangen
6 Esslöffel Naturjoghurt
evtl etwas flüssigen Honig zum Süßen

Die gekühlten Zutaten alle in ein hohes Gefäß geben und mit einem Schneebesen durchrühren. Im abartig heißen Hochsommer gerne noch ein paar Eiswürfelchen dazu geben :-) In schöne Gläser füllen, mit einer Zitronenscheibe, Schirmchen und Strohhalm servieren und fertig!

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{Grillbeilage} Ziegenkäse-Kräutersalat

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Sobald sich auch nur ein fitzeliger Sonnenstrahl durch die graue Wolkendecke wagt, pilgern die Münchner an die Isar zum Grillen. Ernsthaft, ich hab Leute schon zu jeder Jahreszeit am Flaucher gepflegt einen August (die liebevolle Bezeichnung für das Münchner Augustiner Bier) zischen und ein paar Würstchen auf den Grill schieben sehen. Und die Nackerten sind sowieso das ganze Jahr über da und pflegen ihre lederfarbene Bräune – von nix kommt nix, gelle? ;-)

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Auf dem Weg von der Ubahn bis zur Isar sieht man auch immer schön die Rollenverteilung in den Gruppen: Die Jungs schleppen Grill und Kohle, vieeeel Fleisch, Bier und vielleicht ein Brot und außerdem komische Geräte, mit denen sie die gesamte Gegend beschallen. Die Mädchen tragen Decken, Teller, Besteck, Servietten und große Schüsseln mit sorgfältig geschnippeltem Salat und Gemüse, von dem die Jungs nicht mal den Namen kennt. Am Ufer angekommen, lagern die Jungs dann erst mal superprofessionell ihr Bier in der saukalten Isar (in Sichtweite zum Grillplatz, schön standfest und gleichzeitig nicht im stehenden Wasser…) und werfen zu gefühlt 20st den Grill an („Nee, du musst da fächern!“ „Alter, mehr Anzünder!“ „Ich sag doch, die Kohle ist feucht“…), während die Mädels den perfekten Lagerplatz bauen und die Jungs diskutieren lassen. Weil das mit dem Feuer und dem Grillen und so meistens ewig dauert und meine Zucchini sowie grundsätzlich als allerletztes auf den Grill kommen, stopfe ich mich in der Zwischenzeit schon mit Salat und Brot voll und bin dann immer schon pappsatt, wenn nach gefühlt drei Stunden das erste Stück Fleisch den Grill verlässt. Aber egal, denn mein feiner Ziegenkäse-Kräutersalat à la Mama ist sowieso viel besser als euer Fleisch, Jungs ;-)

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Ihr braucht:
Jeweils einen Bund (eine gute Handvoll) Bärlauch, Petersilie, Basilikum, Schnittlauch und Lauchzwiebeln
etwa 400g Champignons (weiß oder braun)
ein Päckchen Ziegenkäse
Olivenöl, Salz, Pfeffer und Essig zum Abschmecken

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Der Salat geht kinderleicht: Schnippelt alle Kräuter ganz klein, Schnittlauch und Lauchzwiebeln in Ringe und vermengt alles in einer Schüssel. Die Champignons putzt ihr und viertelt sie. Dann bratet ihr sie in der Pfanne an, würzt sie mit Salz und Pfeffer und gebt sie zu den Kräutern. Zum Schluss würfelt ihr den Ziegenkäse und mischt alles gut durch. Mit Essig, Öl, Salz und Pfeffer abschmecken und losfuttern.

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DIY Fußkette mit Quaste

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Es ist fast 11 Uhr morgens, ich sitze mit Laptop auf dem Schoss und kaltem Schüttelkaffee (kennt ihr das Zeug???? Bin echt süchtig danach!) im Bett. Aus dem Hinterhof schallt irgendeine fröhliche Mucke und lustiges Stimmengewirr und – das wichtigste von allem – die Sonne scheint! Nachher, eventuell, ganz vielleicht, wenn ich sehr sehr motiviert bin, werde ich mich in mein Laufzeug schwingen und eine Runde an der Isar drehen. ODER: Ich setze mich mit einem guten Buch in den Park und werd endlich braun. ODER: Ich verabrede mich mit ner Freundin auf ein Kaffee-Date in der Stadt. Das ist nämlich das schöne am Sommer! Die Möglichkeiten sind quasi endlos. (So wie die noch zu schreibenden Seiten meiner Hausarbeit, aber darüber reden wir heute nicht, neinnein…) Und weil die Möglichkeiten so endlos sind, wechsle ich auch quasi jeden Tag meinen Klamottenstil. Ein Tag erwachsen und Business, ein Tag crazy Brit-Style, ein Tag sexy Minikleid oder doch lieber Boho?

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Worauf ich in diesem Sommer echt total abfahre, sind sämtliche Formen von Quasten. Ihr wisst schon, diese Dinger, die man an Handtaschen und Ketten und sogar Ohrringe hängen kann :-) Und weil es nunmal nix sommerlicheres gibt, als Fußketten, gibt’s heute eine lässige Fußkette mit süßer Mini-Quaste!

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Ihr braucht:
Perlen in blau und gold
einen reißfesten Faden oder direkt Nylonschnur
eine Nadel mit kleinem Ör
einen Verschluss für eure Kette
Stickgarn in blau
goldfarbene Ösen (ca. 4mm)

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Erst mal legt ihr los, in dem ihr euch ein Perlenband zaubert. Das geht ganz easy: Faden an einem Teil der Verschlusses festknoten und dann das lose Ende durch eure Nadel fädeln. Danach dann die Perlen wie ihr lustig seid auffädeln. Zwischendrin immer wieder kontrollieren, wie lang ihr euer Band braucht. Es sollte schön locker um eure Fessel gehen! Wenn es lang genug ist, das Ende am zweiten Verschlussteil verknoten. Die überstehenden Fadenstücke abschneiden :-)

Jetzt kommt natürlich die Kirsche auf dem Sahnehäubchen: Die Quaste. Die soll jetzt für eure Fußkette nicht zu groß und fett sein. Am besten nehmt ihr deshalb das Garn und wickelt es ca. 6 mal um Zeige-, Mittel- und Ringfinger. Aufpassen: Die beiden Enden des Garns müssen auf einer Seite sein.

Zweiter Schritt: Nehmt die Öse und platziert sie mittig um euer Garnknäuel. Ich hab’s mir leicht gemacht und die Öse einfach aufgebogen. Ihr könnt sie aber natürlich auch drüberfädeln.

Haltet dann die Öse mit einer Hand fest und „biegt“ die Fäden nach unten, wo ihr beide Enden einfach zusammennehmt. Nehmt ein 15cm langes Stück Garn und wickelt es ein paar Mal direkt unterhalb der Öse um eure Fäden. Verknoten und die Enden abschneiden

Zum Schluss müsst ihr nur noch die „Schlaufen“ unten durchschneiden und all eure Fransen auf eine Länge stutzen.

Die fertige Quaste könnt ihr dann entweder am Verschluss oder an jeder anderen Stelle eurer Kette befestigen.

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Finaler Grill-Countdown: Selbstgemachte Kräuterbutter

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Im Sommer ist bei uns Grillzeit. Also nicht bei mir in meiner miefigen kleinen Stadtwohnung, sondern da, wo’s am schönsten ist: Zuhause bei Mama. Und wie’s zuhause bei Mama halt so ist, gibt’s da nix Fertiges aus der Plastiktüte. Nenene, da wird schon alles mit Liebe und Schweiß gemacht! Seit Jahren macht meine Mama deshalb auch schon unsre Kräuterbutter selber. Mit Kräutern frisch aus dem Garten und mucho Knoblauch, damit sich die Kollegen am Montagmorgen auch so richtig freuen ;-)

Jetzt sind wir mal ehrlich: Klar kann man auch einfach fertige Kräuterbutter kaufen! Aber so richtig hausgemacht? Da kommt nix ran! Vor allem, wenn ihr wie ich, nicht nur einfach Kräuter in die Butter matscht, sondern sogar noch DIE BUTTER selber macht!!! Naaa, challenge accepted? ;-)

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Ihr braucht:
2 Becher Schlagsahne
eine Zitrone
Salz
1 Knoblauchzehe
Schnittlauch
Petersilie
Thymian

Um die Butter zu machen, müsst ihr eigentlich nur eines machen: RÜHREN!!! Gebt die Sahne in ein hohes Gefäß, schnappt euch ein Rührgerät und rührt los. Rühren, rühren, rühren. Irgendwann kommt der magische Moment, an dem sich die Butter von der Flüssigkeit löst. Dann fischt ihr euren Butterklumpen aus der Flüssigkeit, drückt sie vorsichtig mit der Hand aus und stellt sie in einem Schüsselchen für eine Stunde in den Kühlschrank.

Tja, und der Rest geht pippi-leicht: Knoblauch und Kräuter kleinhacken und über die kalte Butter geben. Einen Spritzer Zitronensaft dazu und etwas Salz und dann mit einer Gabel vorsichtig durchmengen. Probieren und eventuell nochmal etwas nachsalzen.

Bis zum Grillen schön kalt stellen und beim Essen bei jeder Gelegenheit erwähnen: „Die Kräuterbutter hab ich übrigens selber gemacht. JA, auch die Butter…“. Bin ich cool oder was? ;-)

Wenn ihr noch eine passende Grillbeilage braucht, probiert doch mal diese hammermäßigen eingelegten Champignons!
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Sommerleckerei: Himmlisches Cocos Mousse

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Vor vielen Jahren hat mir irgendein wohlwollender Mensch mal eine Schachtel Raffaelo geschenkt. Und wie das so mit Mädchen und Süßigkeiten ist, hab ich die Packung natürlich komplett an einem Abend aufgefuttert. Ihr kennt das bestimmt, wenn ihr eigentlich aufhören wollt und plötzlich ist die Schachtel leer… Und ihr sitzt da, mit vollem Schoko-Ranzen und schlechtem Gewissen! Jedenfalls war mir danach mega-schlecht und Kokosnussgeschmack erst mal unten durch. Aber irgendwann kam sie wieder, still und heimlich, die Kokosliebe. Erst war’s das Kokoseis, dann die Kokosmilch und schließlich COCOS MOUSSE.

Und wie ihr diese himmliche Nachspeise auf euren Dessertteller bekommt, erfahrt ihr nach einer kurzen Werbeunterbrechung!

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Kleiner Scherz, los geht’s :-)

Zutaten:
2 Eigelb
40 g Zucker (= 2 TL für alle Wiege-Faulen)
125 ml Kokosmilch
125 ml Sahne
3 Blätter weiße Gelatine

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Rührt das Eigelb mit dem Zucker schaumig. Währenddessen gebt ihr die Kokosmilch in einem Topf und bringt sie zum Kochen. Sobald sie kocht, vom Herd ziehen und unter ständigem Rühren die Eimasse dazugeben. Dann zieht ihr den Topf wieder auf den Herd und lasst die Masse köcheln, bis sie eindickt.

Die Gelatineblätter legt ihr für ein paar Minuten in kaltes Wasser ein, bis sie weich wird. Nehmt die Blätter heraus und drückt sie vorsichtig aus. Wenn eure Eimasse eingedickt ist, gebt ihr unter ständigem Rühren die Gelatine dazu. Lasst sie etwa 15 bis 20 Minuten abkühlen.

Währenddessen schlagt ihr eure Sahne steif. Die hebt ihr dann vorsichtig unter die Kokosmasse. Zum Schluss noch in hübsche Schüsseln füllen und im Kühlschrank vollständig abkühlen lassen.

Das Mus schmeckt übrigens auch super mit einem feinen Beeren-Fruchtspiegel!

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Johannisbeer-Panna Cotta mit Fruchtspiegel

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Ein Wochenende bei meiner Mama im Sommer ist Fluch und Segen zugleich. Segen, weil unser Garten Liegewiese, Grill-Location und Partystation in einem ist. Fluch, weil im Garten ständig irgendwas reif wird, das dann in stundenlanger Arbeit bei 30 Grad geerntet werden muss!

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Bei meinem letzen Besuch waren es schwarze Johannisbeeren. Die mag ich eigentlich so gar nicht. Überhaupt nicht. Null Komma Null. Aber wie das so ist: Wenn das verehrte Muttertier Johannisbeeren im Panna Cotta ordert, gibt es? Richtig – Johannisbeeren im Panna Cotta. Gemotze von unwilligen Töchtern hin oder her. Und wie das halt auch so ist: Mamas haben blöderweise einfach immer recht! Die Panna Cotta mit schwarzen Johannisbeeren und Fruchtspiegel war nämlich mal sowas von lecker, dass ich mich am liebsten gleich nochmal zum Ernten in den Garten gestellt hätte…

Ihr braucht:
400 ml Schlagsahne
1 Vanilleschote
2 EL Zucker
3-4 Blätter weiße Gelatine
250 g schwarze Johannisbeeren (wahlweise auch Heidelbeeren)
Zucker nach Belieben

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Euer Rezept teil sich in zwei Teile:

1. Johannisbeersoße
Zerdrückt die schwarzen Johannisbeeren zunächst vorsichtig mit einer Gabel. Gebt sie in einen Topf, gebt etwas Zucker dazu und erhitzt das Ganze kurz. Zum Schluss mit einem Pürierstab pürieren und abkühlen lassen.

2. Panna Cotta
Gebt die Schlagsahne mit der aufgeschlitzten Vanilleschote und dem Zucker in einem Topf und lasst das Gemisch 15 Minuten köcheln. Nicht bei der Zeit schummeln und hin und wieder mal umrühren :-)

Parallel dazu legt ihr die Gelatine in kaltes Wasser, bis sie weich wird.

Zieht den Topf vom Herd und fischt die Vanilleschote raus. Nehmt die Gelatine aus dem Wasser, drückt sie aus und rührt sie dann in die heiße Sahne ein. Ganz viel rühren!!!

Dann rührt ihr zwei Esslöffel der Beerensoße in die Masse ein, füllt die dann in hübsche Schälchen und lasst sie (im Kühlschrank) abkühlen. Wenn ihr eure Panna Cotta nachher stürzen wollt, die Schälchen mit kaltem Wasser vor dem Befüllen ausspülen!!!

Wenn eure Panna Cotta schön fest geworden ist, könnt ihr es vorsichtig stürzen und die Fruchtmasse darüber geben :-)

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Wanna have some icetea? Selbstgemachter Zitronen-Eistee

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Letztens saß ich mit meinem Papa und seiner Frau Elke im Gras und begutachtete unsere Zehen. Die Zehen meines Papas: Sehr gerade und ansehnlich. Elke: Leicht nach außen gebogen, aber trotzdem top. Und dann meine Zehen: Klein, verhunzelt und definitiv nicht Fußmodel-tauglich. Und trotzdem dachte ich plötzlich: Ach was soll’s, ich mag euch trotzdem! Und was lernen wir aus diesem fantastischen Intro? Ganz genau: Wenn ihr hässliche Zehen habt, dann freut ihr euch trotzdem, weil sie euch still und leise jeden Tag durch’s Leben tragen! Wenn ihr Zitronen habt, verzieht ihr nicht das Gesicht, sondern macht was? Richtig! Eistee!

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Selbstgemachter Eistee schmeckt superlecker und viel frischer als der gekaufte, macht nicht viel Aufwand und ist super erfrischend! Dann legt mal los :-)

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Ihr braucht:
1 Liter Wasser
4 Teebeutel Zitronentee (ich hab Milford „Lemon-Kick“)
2 Minz-Stängel
1 Zitrone
Zuckersirup (Wasser und Zucker im Verhältnis 1:1) aufkochen

Erster Schritt: Tee machen: Kochendes Wasser über die Beutel und 5 Minuten ziehen lassen! Dann die Beutel rausnehmen und die Minze mit dazugeben. Abkühlen lassen und dann für ein paar Stunden (am besten über Nacht) in den Kühlschrank!

Am nächsten Morgen die Minze rausnehmen und wegwerfen. Dann presst ihr noch die Zitrone aus und gebt den Saft zum kalten Tee. Zum Schluss mit dem Zuckersirup süßen, Zitronenspalten ins Glas geben und eiskalt genießen!

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