Tamis mörderischer Halloween-Spaß {2}: Blutiger Beeren-Schmaus

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß geht in die nächste Runde! Schneewittchen trifft Bloody Mary und beschert euch eine hammermäßige Geschmacksexplosion ;-)

Ich futtere eigentlich total selten Nachspeisen. Nicht aus einem irren Diätwahn raus, sondern einfach, weil ich nie daran denke, mir noch ein leckeres Dessert zu basteln. Eigentlich schade, wenn man so drüber nachdenkt! Gestern war ich dann auf großer Einkaufstour (na gut, eigentlich hätte ich ja nur ein paar Kleinigkeiten für’s Sonntagsfrühstück besorgen sollen…) und dachte plötzlich: „Hey, Halloween-Dessert, das wär’s doch!“. Irgendwas mit rot und blutig und lecker am besten :-)

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Herausgekommen ist mein Blutiger Beerenschmaus und eine irre Fotosession mit meiner Mama: Blutiges Fleischermesser besorgt? Check! Mit ner Kerze fast den Hintergrund abgefackelt? Check! Ner Schaufensterpuppe die Hand geklaut? Check! Glas mit der Nachspeise umgeworfen? Check! Beste Voraussichten für ein hammermäßiges Halloween ;-)

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Ihr braucht für drei Portionen:

1 Becher Mascarpone
1 Becher Naturjoghurt
125 g Quark (ich hab den mit 40 % genommen, aber das geht auch mit weniger fettigem Quark!)
1 Päckchen Vanillezucker
etwas Zucker
einen Schuss Zitronensaft

100 g Waldbeeren (tiefgekühlt oder frisch)
etwas Zucker

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Verrührt Mascaropone, Naturjoghurt, Zitronensaft und Quark miteinander und gebt dann den Vanillezucker dazu. Dann testen, wie süß eure Creme ist und je nach Geschmack noch etwas Zucker dazugeben. In den Kühlschrank stellen.

Dann nehmt ihr eure Waldbeeren (meine waren tiefgekühlt – da ein bisschen Antauen lassen) und püriert sie schön fein. Zum Schluss noch mit Zucker etwas süßen.

Schnappt euch ein paar hübsche Gläser und fangt dann an, die beiden Massen hineinzuschichten. Also eine Schicht weiße Creme und dann wieder Frucht, weiß und rot, weiß und rot… Die letzte Schicht sollte dann weiß sein. Da macht ihrnoch mit der roten Masse ein paar Bluttropfen drauf und schon ist eure Nachspeise fertig :-)

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Tamis mörderischer Halloween-Spaß {1}: Kürbis schnitzen gibt’s übrigens hier :-)

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No Bake Beeren Cake: {Frischkäse+Sahne+Mascarpone+Beeren = Kuchen}

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Oh Maaaaann, ich glaub, der liebe Gott verarscht uns: Die ganze Woche haben wir schon das absolut mieseste Wetter der Welt und heute morgen plötzlich strahlend blauer Himmel und Sonnenschein. Und ja, heute war ich so auf kaltes Wetter eingestellt, dass wir eigentlich in die Sauna wollten ;-) Naja, gut, dafür geht’s gleich mit nem Croissant in den Park!

Gestern war bei meiner Mama Familytreffen mit ihren Cousinen (meinen Großcousinen) und deren Kids (meinen Großgroßcousinen oder so ähnlich). Nach jahrelangen mehr oder weniger regelmäßigen Treffen auf Beerdigungen war das doch mal ’ne schöne Abwechslung und nach viel Gequatsche, ein paar Runden auf den Pferden und ’ner Dorfführung ging dann das große Futtern los. Ich wollte natürlich auch unbedingt irgendwas leckeres beisteuern und hab mich für einen wirklich supersauleckeren No Bake Beeren Cake entschieden. Ist der Name nicht schön? :-)

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Dafür braucht ihr:

200g Butterkekse
100g Butter
1 Esslöffel Puderzucker

400g Sahne
1 Päckchen Vanillezucker
250g Mascarpone
200g Frischkäse
750g gefrorene Beerenmischung
3 EL Limettensaft
3 Blatt weiße Gelatine
2 EL Zucker

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Legt den Boden einer runden Springform (je kleiner, desto besser!) mit Backpapier aus. Packt eure Kekse in eine Tüte und zerkleinert sie dann mit roher Gewalt (Schnitzelklopfer, Hammer, whatever…), bis die Brösel ziemlich fein sind.

Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie auf dem Herd langsam schmelzen. Sobald sie ganz flüssig ist, vom Herd nehmen und die Keksbrösel + Puderzucker reingeben und alles gut durchrühren. Dann die Keksmischung in eure Form geben und und gleichmäßig auf dem Boden verteilen. Schön festdrücken und ab in den Kühlschrank.

Jetzt schlagt ihr die Sahne mit dem Vanillezucker schön steif. Zerkleinert mit einem Pürierstab etwa 300g der Beeren und verrührt sie dann dem Frischkäse, der Mascarpone und zwei EL Limettensaft. In die Mischung kommen dann zwei der drei Blätter Gelatine. Einfach auf die Packungsanleitung gucken, bei mir musste man sie erst einweichen, dann unter Hitze auflösen und mit ein paar Löffel der kalten Masse verrühren, bevor man das Ganze dann komplett zusammenrühren durfte.

Letzter Schritt: Nach und nach die Sahne dazugeben und vorsichtig unterheben. Wenn euch eure Masse noch nicht süß genug ist, gebt ihr noch etwas Zucker dazu. Holt dann eure Form aus dem Kühlschrank und gebt die Masse auf euren Boden. Schön glatt streichen und für ne Stunde in den Kühlschrank.

Als oberste Schicht noch ein kleiner Beerenspiegel. Nehmt 200 g eurer Beeren, erhitzt sie langsam in einem Topf und püriert sie dann mit einem Pürierstab. Einen Esslöffel Limettensaft und Zucker dazu und das letzte Gelatineblatt. Die Masse dann ziemlich zeitnah auf euren Kuchen geben. Und den müsst ihr jetzt leider mindestens 4 Stunden in Ruhe lassen!

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Vor dem Servieren dann schnell noch die übrigen Beeren als Deko oben drauf und losgefuttert! Mein Kuchen ist beim Fotografieren etwas zerlaufen, ICH konnte natürlich meine 4 Stunden nicht abwarten ;-)