DIY bemalte Weihnachtskugel aus Glas

Bemalte Glaskugeln_Weihnachten_3_Pearls for Pillows

Nachdem mir mein Papa hoch und heilig versprochen hat, bis Weihnachten nicht auf meinen Blog zu gucken, kann ich euch mein beinahe schon liebstes DIY-Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr präsentieren: Taaadaaaa, bemalte Weihnachtskugeln aus Glas – ein echtes Unikat, von euch persönlich für eure Liebsten! Und dafür braucht ihr nichts außer

Weihnachtskugeln aus Glas
rote Glasmalfarbe (ähnliche Farbe hier)
einen feinen Schwamm (z.B. für Makeup)
weißen Edding mit 0,8mm-Spitze für Glas, Metall und Plastik

Bemalte Glaskugeln_Weihnachten_4_Pearls for Pillows

Meine Glaskugeln hab ich aus einem echt irren Laden in der Salzburger Altstadt (Judengasse 11, falls ihr da mal zufällig seid), in dem man das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck und Ostereier kaufen kann! Bekommt ihr momentan aber auch überall, wo ihr Weihnachtsschmuck bekommt!

Dann geht’s los: Reinigt eure Kugeln und legt sie dann auf ein Küchentuch. Mit einem Pinsel gebt ihr etwas (Achtung, ihr braucht wirklich nicht viel Farbe) auf den Schwamm und tupft die Farbe vorsichtig etwa auf die untere Hälfte der Kugel – nicht zu gleichmäßig. Wenn euch die Farbe zu wenig deckt oder ihr doch zu wenig auf eurem Schwämmchen habt, einfach noch mal etwas auf den Schwamm geben und ein zweites Mal tupfen. Beim Basteln gut aufpassen, dass ihr mit der Farbe nicht saut – eure Finger, Klamotten und Möbel werden es euch danken ;-)

So, Phase 1 completed: Jetzt heißt es erst mal warten. Je nachdem was auf eurem Farbfläschchen steht, lasst ihr eure Kugeln erst mal für ein paar Stunden trocknen. Ich hab etwa 24 Stunden gewartet, ehe ich mich ans Einbrennen gemacht hab. Das geht dann so: Die Kugeln vorsichtig auf den Rost eures Ofens legen und dann die Kugeln GEMEINSAM mit dem Ofen auf 160 Grad aufheizen. Auf keinen Fall erst reinstecken, wenn der Ofen schon heiß ist, sonst kann es passieren, dass euch das Glas kaputt geht! Nach 40 Minuten schaltet ihr euren Ofen aus und lasst eure Kugeln gemeinsam mit dem Ofen auskühlen.

Wenn eure Kugeln dann endlich kalt sind, schnappt ihr euch euren Stift (je feiner, desto einfacher) und malt winterliche Muster drauf. Eine kleine Auswahl findet ihr auf meinen Pinterest-Board :-) Ich hab mich für einen Weihnachtsbaum, einen Schneemann und eine Schneeflocke entschieden – einfach los malen! Dann die Kugeln noch mal über Nacht trocknen lassen und fertig ist euer Geschenk!

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X-Mas Schoko-Salami {aka „Das coolste Geschenk ever“}

Schoko-Salami_4_Pearls for Pillows

Ich bin dieses Jahr im absoluten Christmas-Mood. Scheißegal, ob es draußen -10 oder +15 Grad hat, stürmt, schneit oder regnet und wie pissig meine Mitmenschen auch sein mögen: Bei mir weihnachtet es gar sehr. Meine liebste Lieblingsbeschäftigung momentan? Meine ganzen Schätze nach Hause schleppen, die dann möglichst umständlich und aufwändig verpacken („Hm, nur EINE Schleife? Oder mach ich doch nochmal ne kleine Kugel mit ran?) und mich wie ein Schnitzel auf’s Schenken freuen. Und weil meine Familie in diesem Jahr ein bisschen unkreativ bei der Geschenkeauswahl ist und mich meine eigenen Geschenke deshalb auch selber besorgen lässt, verpack ich mir die eben auch schön! Bin auch schon total gespannt, was in den Päckchen wohl so drin ist ;-)

Schoko-Salami_3_Pearls for Pillows

Am liebsten verschenke ich einfach immer noch selbstgemachte Sachen. Nicht, weil sich da groß was sparen lässt (jahrelange Berechnungen haben ergeben, dass ich auch genauso gut was schickes fertiges kaufen könnte), sondern weil ich dem Beschenkten sagen will: „Hey, ich hab an dich gedacht! Und du warst mir absolut die Mühe wert, 10 Kilo Schokolade heimzuschleppen, meine Küche in stundenlanger Arbeit zu verwüsten und tagelang nur noch Fertigpizza zu essen, weil mein Kühlschrank mit deinem tollen Geschenk vollgestopft war!“ :-) Also meine kleinen Weihnachtselfen: Wenn ihr noch auf der Suche nach einem hammermäßigen, witzigen Geschenk seid, dann ran an die Schoki!

Schoko-Salami_2_Pearls for Pillows

Ihr braucht (für ca. 6 Salamis)
200 g Zartbitterschokolade
175 g Vollmilchschokolade
180 g Butter
375g gemischt aus Spekulatius, Lebkuchen und sonstigen Weihnachtskeksen
300 g grob gehackte Haselnüsse
100 g grob gehackte Pistazien
ca. 100 g Vollmilchschokolade
ca. 200 g Puderzucker

Die Salamis gehen eigentlich ganz leicht – achtet nur gut darauf immer ein Tuch zum Hände abputzen in der Nähe zu haben, sonst findet ihr noch Wochen später irgendwo schokoladige Fingerabdrücke ;-)

Zerkleinert eure Schokolade und lasst sie dann gemeinsam mit der Butter im Wasserbad schmelzen. Aufpassen, die Schokolade darf nicht zu heiß werden und muss regelmäßig umgerührt werden, damit auch alles gleichmäßig schmilzt!

Währenddessen nehmt ihr euer Weihnachtsgebäck und zerbröselt es – dabei dürfen ruhig ein paar kleine Stückchen drin bleiben! Ganz leicht geht das, wenn ihr die Kekse in eine Gefriertüte steckt und verschließt (Achtung, Luft rauspressen!) und dann ordentlich mit einem Nudelholz drauf kloppt. Die weichen Lebkuchen mit der Hand zerdrücken. Vermischt eure Keksbrösel dann mit den gehackten Haselnüssen und Pistazien.

Sobald eure Schokolade geschmolzen ist, aus dem Wasserbad nehmen und mit eurem Keks-Haselnuss-Pistazien-Gemisch vermengen. Dann für ein paar Minuten in den Kühlschrank stellen, damit die Masse etwas abkühlt.

Der nächste Schritt ist das Formen der Wurst. Dazu legt ihr euren Arbeitsplatz mit einem Stück Frischhaltefolie aus (etwa 20cm lang) und klatscht da der Länge nach eure Schokomasse drauf. Ich hab meine Würste etwa 15 Zentimeter lang gemacht mit einem Durchmesser von 3-4 Zentimeter – könnt ihr aber einfach variieren, wie ihr möchtet! Dann mit der Folie zu einer Wurst rollen und die Seiten schön verwirbeln und für mindestens vier Stunden in den Kühlschrank.

Ganz zum Schluss kommt noch weiße Hülle der Salami. Dazu schmelzt ihr die übrige Schokolade und pinselt eure Würste ein. Danach sofort mit Puderzucker bestreuen und vorsichtig mit den Händen abreiben. Zum Schluss könnt ihr ein Ende der Wurst mit einem Küchenmesser schräg anschneiden, sodass man das Innere eurer Schokosalami sieht! Im Kühlschrank hält sie sich etwa drei bis vier Wochen.

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Weihnachtliche Walnuss-Anhänger zum Nikolaus

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Neulich hab ich ein neues Wort gelernt: Satelliten-Eltern. Das sind solche Eltern, die wie ein Satellit um ihre Kinder kreisen und jeden ihrer Schritte genaustens verfolgen. Angeblich findet man sie immer häufiger in der Nähe der Unis, wo sie ihre unschuldige, meist noch minderjährige Brut zu Kursen begleiten oder sich beim bösen, bösen Professor beschweren. Ich persönlich hab noch nie welche gesehen – stattdessen aber jede Menge Senior-Studenten, die 1. meistens erheblich älter sind als die Dozenten und sich 2. in den unpassendsten Momenten melden. Allerdings hab ich den leisen Verdacht, dass auch ich Opfer einer Satelliten-Mama geworden bin… Einer BASTEL-Satelliten-Mom. Sobald ich nämlich aus der großen, bösen Stadt nach Hause komme und mir irgendwas bastelmäßiges hole, sitzt meine Mama auch schon am Tisch und bastelt mit… War also klar, dass sie schon neugierig um die Ecke gelinst hat, als ich mit meinen Nüssen daherkam, oder? ;-)

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Ihr braucht:
Walnüsse
Stickgarn
große Perlen (für oberhalb und unterhalb der Nuss)
je nach Lust und Laune kleine Perlen

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Das Basteln der Anhänger ist anfangs noch ein bisschen kompliziert mit der blöden Nuss, die immer weg springt, wird aber leichter :-) Ihr startet mit der Quaste (Anleitung mit Bildern hier). Anstelle der goldenen Öse aus der Anleitung nehmt ihr einfach einen Faden des Garns und verknotet es mittig, sodass ihr auf beiden Seiten noch gut Faden habt. Das gleiche macht ihr dann gleich nochmal, sodass ihr auf jeder Seite zwei Fadenenden habt (nicht abschneiden!!!). Dann weiter wie in der Anleitung. Damit meine Quaste schön groß wird, hab ich den Anfangsfaden übrigens um 4 Finger gewickelt.

Wenn ihr mit euer Quaste fertig seid, nehmt ihr eure vier Fadenenden zusammen nach oben und fädelt sie durch zwei schöne große Perlen. Die obere der beiden Perlen schiebt ihr dann nach oben und platziert die Nuss zwischen beiden Perlen. Die vier Fäden so verteilen, dass sie die Nuss von jeder Seite umspannen. Zum Schluss oben noch ein Knoten rein, damit das Ganze auch schön straff sitzt und fertig. Je nach Lust und Laune könnt ihr natürlich auch weitere Perlen auffädeln!

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Weihnachtliche Schoko-Kekse mit Royal Icing

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Kennt ihr diese nervtötenden Leute, die „nur mal kurz“ in einen Deko-Laden springen, Stunden später immer noch zwischen den Regalen rumeiern und bei gefühlt JEDEM Gegenstand Ausrufe der puren Verzückung zum besten geben? Genau so jemand bin ich. Natürlich muss auch immer eine Begleitperson meines Vertrauens mit – wer würde denn sonst meine Begeisterungsstürme mit mir teilen???? Anmerkung der Redaktion: Tatsächlich teilt nie jemand meine Begeisterung, stattdessen kommt häufig „Wir waren die Woche doch schon zwei Mal hier! Komm, lass was essen gehen. Nein, leg das weg, du brauchst das gar nicht. NEIN, LEG’S WIEDER HIN! SOFORT!“. Weil man mich damit aber gar nicht beeindrucken kann (Ich kaufe, was ich will, ha!), hab ich eine beeindruckende Sammlung … Zeugs. Und davon kann man hin und wieder manchmal sogar was brauchen, wie zum Beispiel – dadadamm – meine Weihnachtsbaum-Ausstechform :-) Und das war das hammermäßige Intro zu meinen weihnachtlichen Schoko-Keksen mit Royal Icing

Weihnachts-Kekse_3_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
1 Eigelb
300g Mehl
200g weiche Butter
100g Zucker
2 EL Kakaopulver
1 EL Frangelico/Baileys/brauner Rum
Abrieb von einer Orange

Für das Royal Icing
1 Eiweiß
eine Brise Salz
250g Puderzucker
2 EL Zuckersirup (kann man ganz leicht selber machen: Wasser und Zucker im Verhältnis 1:1 aufkochen lassen, bis sich der Zucker gelöst hat)
1 EL Zitronensaft

Zuckerperlen zum Verzieren

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Der Teig für eure Kekse ist ein ganz einfacher Mürbteig. Und beim Mürbteig gibt es eigentlich nur eine Regel: Er mag es gerne kalt. Also alle Zutaten in eine Schüssel geben und mit dem Handrührgerät (Knethaken) erst auf niedriger und dann auf höchster Stufe durchkneten, bis ihr einen schönen festen Teig habt. Den formt ihr mit den Händen zu einer Kugel, umwickelt ihn mit Frischhaltefolie und stopft ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank.

Bemehlt eure Arbeitsfläche und rollt euren Teig dann auf etwa 3mm aus. Daraus stecht ihr hübsche Formen aus. Die kommen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech bei 180 Grad Ober-/Unterhitze für 9 Minuten in den Ofen, Danach mitsamt dem Backpapier vom Blech ziehen und auskühlen lassen. Reste stopft ihr immer wieder SOFORT in den Kühlschrank und wenn ihr euer Blech aus welchen Gründen auch immer nicht sofort in den Ofen schieben könnt … ja, richtig, in den Kühlschrank!

Für das Royal Icing schlagt ihr das Eiweiß mit dem Salz sehr steif. Siebt dann den Puderzucker in die Schüssel und verrührt das Ganze auf niedriger Stufe. Gebt dann noch Zuckersirup und Zitronensaft dazu und rührt noch etwa 3 Minuten auf höchster Stufe. Füllt das Icing dann in eine Spritztülle oder einfach eine Gefriertüte, bei der ihr eine Ecke abschneidet und bemalt eure Kekse :-) Das restliche Icing in der Schüssel unbedingt sofort mit Folie abdecken oder in ein luftdichtes Glas füllen, da es sehr schnell trocknet!

Weihnachts-Kekse_5_Pearls for Pillows

Adventskranz Light für Deko-Faule

schneller Adventskranz_1_Pearls for Pillows

Gehört ihr auch zu den Leuten, die monatelang irgendwelchen Deko-Firlefanz nach Hause schleppen und dann eines Tages in ihrer Burg stehen und sich denken: „Shit, WO ZUM KUCKUCK KOMMT DIESES GANZE ZEUG HER???“ Leider kommt einem diese Erkenntnis in der Regel erst NACH extensiven Shopping-Anfällen und nie DAVOR… Jedenfalls würde ich dann am liebsten einen rieeesigen Müllsack packen und einfach mal die Hälfte meines ganzen Krams wegwerfen. Einfach so. Neuer, sleeker Lebensstil. Spartanisch aber doch cool. Eine neue Tami. Gut, ist noch nie so weit gekommen, weil meistens mein kleines Messie-Ich die Oberhand gewinnt und zum Schluss viel weniger in den Müll wandert als geplant („Oh Mann, goldenes Glitzerschwein – gut, du gammelst seit einem Jahr unbemerkt in der Ecke vor dich hin und glitzerst mir übelst die Wohnung voll, aber vielleicht braucht ich dich noch mal!!!“). Aber dieses Wochenende, da war ich ganz tapfer und hab ausgemistet. Hab ja schließlich Platz gebraucht meinen neuen minimalistischen Adventskranz!

schneller Adventskranz_3_Pearls for Pillows

Der ist auch wirklich so minimalistisch, dass ihr nur
4 Kerzen in Häuschen-Form (gibt’s momentan bei Butlers)
weißen Edding (möglichst mit einer dünnen Spitze)
(weißes) Backpapier
einen Bleistift
und natürlich ein paar weihnachtliche Deko-Sachen wie Zapfen, Kugeln usw. braucht.
Vorlage Zahlen_Pearls for Pillows

Eure Zahlen könnt ihr ganz einfach auf die Kerze übertragen. Nehmt meine Vorlage (ausdrucken oder direkt vom PC abpausen), legt darüber das Backpapier und zeichnet dann die Umrisse mit einem Bleistift auf das Backpapier.

Klebt das Backpapier mit der Zahl dann schön mittig mit Tesa oder Malerkrepp auf eure Kerze und fahrt mit einem spitzen Bleistift und etwas Druck die Linien nach. Wenn ihr das Papier entfernt, seht ihr, dass sich die Linien leicht in das weiche Wachs gedrückt haben.

Jetzt nur noch mit weißem Edding die Linien nachzeichnen, ausmalen und mit Zapfen, kleinen Weihnachtskugeln und Co. aufstellen :-) War doch echt easy, oder?

schneller Adventskranz_4_Pearls for Pillows

Die zauberhaften Zwetschgen-Wochen: Pflaumenmarmelade mit Schuss

… oder DAS IDEALE WEIHNACHTSGESCHENK!

Zwetschgen-Marmelade_4_Pearls for Pillows

Ja, ihr habt richtig gelesen. WEIHNACHTEN. Ich hab jetzt nämlich einen Kalender. Ein Schülerhausaufgaben-Häfft, um genau zu sein. Was übrigens auch mit 24 Jahren noch saucool ist! Und in meinem Häfft da steht’s schwarz auf weiß: In gut drei Monaten ist schon wieder Weihnachten. Und wenn ihr wie ich seid, dann ignoriert ihr diese Tatsache jedes Jahr bis zum bitteren Ende. Weil in Sommer-Erinnerungen schwelgen halt auch viel schöner ist, als sich mit der blöden Geschenksuche zu beschäftigen!

Aber in diesem Jahr wird alles alles – in diesem Jahr sind wir schlau und zweigen gleich ein paar Pfläumchen für ein köstliches Weihnachtsgeschenk ab!

Zwetschgen-Marmelade_5_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
1 1/2 kg Zwetschgen
500 g Gelierzucker (1:3)
40 cl Amaretto
1 EL Zitronensaft
1/2 TL Zimt
eine Messerspitze Lebkuchengewürz

Schneidet die Zwetschgen klein, vermengt sie mit dem Zucker und lasst sie eine Stunde zugedeckt stehen. Gebt sie dann in einen Topf und erhitzt sie. Dabei regelmäßig rühren, damit auch nix anbrennt. Bevor sie zu kochen beginnen, mit einem Pürierstab fein pürieren und im Anschluss 3 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Ob eure Marmelade fertig ist, seht ihr an der Gelierprobe: Dazu einfach Löffel in die Marmelade tunken und mit der Rückseite über einen Teller streichen. Geliert euer Klecks ist eure Marmelade fertig, sonst noch 1 Minute köcheln lassen. Heiß in Gläser abfüllen und verschließen. Hält garantiert bis Weihnachten :-)

Zwetschgen-Marmelade_2_Pearls for Pillows

Geschenke aus der Küche: Dulce de Leche

Dulce de Leche_2_pearls for pillows

Ich verschenke ja total gerne selbstgemachte Sachen. Erstens, weil ich Student bin und einfach nicht das megakrasse Geschenke-Budget hab. Zweitens, weil ich den Gedanken schön finde, dass ich Mühe und Zeit investiert habe, um jemand anderen eine Freude zu bereiten. Nachdem ich im letzten Jahr also müheliebevollst selbstgemachte Nudeln für meinen Papa fabriziert und für meine Tanten Weihnachtsmarmelade einkocht hab, steht in diesem Jahr eine hammermäßige, nein H-A-M-M-E-R-M-Ä-ß-I-G-E (das ist so irre lecker, dass es Großschreibung plus Bindestriche verdient) Leckerei auf meiner Geschenkeliste: Dulce de Leche

Dulce de Leche (was angeblich ungefähr so ausgesprochen wird: Dulse de letsche und „Süßes aus Milch“ bedeutet) ist eine absolut umwerfende Karamellsoße/Brotaufstrich und geht eigentlich ganz einfach!

Ihr braucht:
70 g Butter
375 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Brise Salz
1 Dose Kondensmilch à 330 ml
375 ml Milch

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Gebt die Butter in einen Topf und lasst sie schmelzen. Dann gebt ihr Zucker, Vanillezucker und Salz dazu und verrührt das Ganze.

Zum Schluss kommen noch Kondensmilch und Milch mit rein. Lasst alles aufkochen und rührt, bis sich der Zucker gelöst hat.

Und jetzt heißt es warten und Schneebesen schwingen. Ihr lasst eure Masse nämlich so lange köcheln, bis sie langsam anfängt, zähflüssiger zu werden und Blubberblasen zu werfen. Bis dahin müsst ihr immer wieder durchrühren, damit auch nix anbrennt. Hat bei mir so 60 Minuten gedauert! Lasst euch nicht entmutigen, die erste Minuten ändert sich nämlich erst mal gar nix, aber das wird!

Yes, schon fast geschafft: Lasst eure Masse noch ein wenig abkühlen und füllt sie dann in verschließbare Gläser. Bis zum Schenken kühl lagern und nicht alles auffuttern :-)

Dulce de Leche_3_pearls for pillows

Das Rezept hab ich übrigens bei Chefkoch gefunden – hat BESTENS funktioniert!

Weihnachts-Nascherei: Selbstgemachtes Apfelkonfekt

Apfelkonfekt_2_pearls for pillows

Erst mal: Vielen lieben Dank Haribo – ihr habt meinen Apfel-Gummibärchen-Geschmack auf immer versaut! Jedes Mal, wenn ich nämlich in irgendwas apfeliges (außer echten Äpfeln) beiße, erwarte ich in der ersten Sekunde immer diesen typischen Gummibärengeschmack und bin dann voll irritiert, wenn es ganz anders schmeckt ;-)

Genau so war’s, als ich meine Beißerchen (+ olle Zahnspange) in mein saftig-fruchtiges Apfelkonfekt versenkt hab. Hoppla, schmeckt ja gar nicht künstlich oder nach Geschmacksverstärkern :-)

Für diese echt süße Weihnachts-Nascherei braucht ihr:

1,2 kg Äpfel (ich hab Boskop verwendet, da steh ich irgendwie drauf)
125 ml Weißwein (keine Panik, der verkocht!)
1 (Bio-)Zitrone
1 Vanilleschote
1 kg Gelierzucker 1:1
etwas Sonnenblumenö
l
und
vieeeel normalen Zucker

Apfelkonfekt_1_pearls for pillows

Erst mal schält, entkernt und zerschnipselt ihr eure Äpfel. Je kleiner die Stückchen, desto besser! Ihr sollten nach dem Schälen und Entkernen noch ein Kilo an Apfel-Ausbeute haben. Falls ihr etwas weniger habt, reduziert später einfach die Menge an Gelierzucker.

Gebt die Apfelstücke mit dem Weißwein in einen Topf und lasst das Ganze kocheln, bis der Apfel nach und nach zerfällt und ihr Apfelmus bekommt. Ganz wichtig: Immer schön rühren :-) Zur Not könnt ihr grobe Stücke noch mit einem Pürierstab zerkleinern.

Dann schnappt ihr euch die Zitrone, wascht sie und reibt die Schale runter, bevor ihr sie noch auspresst. Saft und Schalenabrieb gebt ihr zum köchelnden Apfelmus, ebenso das Mark der Vanilleschote und zum Schluss den Gelierzucker. Alles kräftig verrühren und dann auf mittlerer Stufe köcheln lassen, bis ihr eine ziemlich dicke Masse bekommt. Das dauert ein Weilchen, nicht wundern!

Bepinselt eine rechteckige Auflaufform mit Sonnenblumenöl und füllt dann eure Masse ein. Mit einem Messer streicht ihr die Oberfläche glatt und dann geht’s bei 60 Grad Ober-/Unterhitze in den Ofen.

Ich bin in der Zwischenzeit Duschen gegangen, hab ne halbe Stunde an meinen Haaren rumgespielt und meine Küche geputzt. Und dann hab ich noch mal ’ne Stunde gewartet, ehe ich den Ofen ausgeschaltet und das Konfekt etwa 16 Stunden im kalten Ofen hab trocknen lassen. Wenn ihr’s also eilig habt, lasst das mit dem Konfekt heute lieber sein…

Zum Schluss schneidet ihr die Masse in kleine Stücke, wälzt sie einmal im Zucker und fertig :-)

Apfelkonfekt_3_pearls for pillows

Weihnachtliche Lebkuchenherzen { A Mami + Tami production }

Winterlebkuchen_3_pearls for pillows

Neulich hab ich mal meinen eigenen Blog so durchgescrollt und dabei festgestellt: Ich fasle ganz schön viel von meiner Mama ;-) Mein armer Papa, der JEDEN meiner Beiträge (bis auf die Rezepte, da hat er nicht so Bock drauf) liest, wird immer ganz stiefmütterlich ignoriert. Liegt wahrscheinlich daran, dass meine Mama ungefähr alles kann und alles schon mal probiert hat und deshalb die erste ist, die ich in Bastel-Notsituationen anrufe, während mein Papa der ist, der bei meinen Möbelideen ran muss. Und davon hab ich leider nicht so viele ;-) Deshalb: Sorry lieber Papa, denn…

Heute gibt’s einen Mama+Tami-Eintrag: Von mir geschrieben, von meiner Mama herself gebacken und fotografiert :-) Rausgekommen sind ZAUBERHAFTE weihnachtliche Lebkuchenherzen, die meine Mama in den nächsten Wochen an liebe Freunde und Bekannte als Weihnachtswichtel verschenkt.

Winterlebkuchen_2_pearls for pillows

Für unsere Lebkuchenherzen im 3D-Look braucht ihr:
750g Mehl
250g Roggenmehl
750g Honig
250g Zucker
2 Eigelb
40g Lebkuchengewürz
5g Pottasche
5g Hirschhornsalz
Wasser oder Milch

Für den Guss:
400g Puderzucker
2 kleine Eiweiß
eventuell noch ein bisschen Lebensmittelfarbe

Los geht’s mit dem Honig: Den macht ihr in einem Topf heiß und löst dann den Zucker darin auf. Runter vom Herd und warten, bis die Masse auf etwa 40 Grad abgekühlt ist (falls ihr das mit dem Finger testen wollt, dass ist schon recht heiß, gelle? Also nicht verbrennen!).

Dann gebt ihr die Eigelbe, die Gewürze und das Mehl dazu und verrührt alles schön. Verrührt das Hirschhornsalz (das ist ein Backtriebmittel, ihr könnt aber auch Natron verwenden) mit einer kleinen Menge Wasser und gebt es dann zum Teig. Zum Schluss gebt ihr noch so lange Wasser oder Milch dazu, bis ihr schließlich einen glatten, festen Teig bekommt. Den wickelt ihr in Frischhaltefolie und stellt ihn über Nacht kalt.

Nächster Tag: Rollt den Teig etwa 5mm dick aus und stecht euch dann schöne Förmchen aus. Für den 3D-Effekt haben wir einfach ein großes Herz als Hintergrund genommen und noch kleinere Formen ausgestochen, die wir dann mit etwas Zuckerguss nach dem Backen draufgeklebt haben.

Bei 160 Grad Ober-/Unterhitze für ca. 15 Minuten in den Ofen und dann auf dem Blech abkühlen lassen. Passt auf, dass ihr eure Lebkuchen nicht zu lange im Ofen lasst! Die Dinger werden dann steinhart und sind nur in einer Dose mit Apfelschnitzen wieder weich zu kriegen ;-)

Wenn eure Lebkuchen kalt sind, schlagt ihr das Eiweiß auf und gebt den Puderzucker und eventuell noch Lebensmittelfarbe dazu und schon habt ihr euren Zuckerguss zum Verzieren :-) Einfach in eine Gefriertüte geben, eine Ecke abschneiden und fertig ist euer Spritzbeutel!

Winterlebkuchen_1_pearls for pillows

DIY Herzkranz aus Zapfen

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Oioioi, draußt vom Walde komm‘ ich her und ich muss euch sagen, es shoppt gar sehr! Also mal ernsthaft: München (und jede andere Stadt oder auch bloß Ansammlung von fünf Häusern und einem Dorfladen) wird momentan von kaufsüchtigen Weihnachts-Grinchs überrannt. Dass einem auch ja kein Lächeln über die Lippen kommt, während man von einem Laden zum nächsten huscht!

Ich bin ja mehr so der Typ Hardcore-Bummler. Dabei ist mir vollkommen schnuppe, was mein eigentliches Einkaufsziel ist. Ich kann mich auch stundenlang im nächsten Supermarkt aufhalten, ultra-langsam von Regal zu Regal pilgern, alles gaaaanz genau unter die Lupe nehmen, mich über einen Joghurt, den ich noch nicht kenne, tierisch freuen und zum Schluss bestens gelaunt mit einer Banane den Laden verlassen. Keine Ahnung, warum, aber das macht mich echt ziemlich glücklich und meistens trödle ich danach in slow motion mit meiner Einkaufstüte gen Heimat, gucke neugierig in jeden Garten und grinse leicht wahnsinnig vor mich hin.

Und weil ich als Anti-Einkaufs-Grinch irgendwie leicht Panik hatte, bei einem Trip in die Stadt gemeuchelt und gefressen zu werden, bin ich heute mal daheim geblieben und hab in meiner Wohnung einen süßen Herzkranz, ganz winterlich aus Zapfen, gebastelt.

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Dafür braucht ihr:
festen Karton (ich hab ne alte Pizzaschachtel verwendet)
viele, viele gleichgroße Zapfen (so 16 bis 20)
Acrylfarbe in braun oder Kupfer
Heißkleber
Dekoband

Erst mal zeichnet ihr euch auf euren Karton den Umriss eures Herzens und eine nach innen versetzte Linie. Der Abstand vom „äußeren“ zum „inneren“ Herz sollte etwas schmäler als eure Zapfen breit sein.

Dann schneidet ihr euer äußeres Herz aus und auch das Innere des nach innen versetzten Herzens, sodass ihr quasi einen Herzring bekommt.

Bepinselt euer Kartonherz dann mit Farbe. Die Farbe sollte in etwa der der Zapfen entsprechen. Ich hab mich für einen warmen Kupferton entschieden und den Zapfen im Anschluss mit einem Schwämmchen auch einen Kupfer-Schimmer verliehen.

Und jetzt heißt es KLEBEN :-) Klebt nach und nach eure Zapfen mit dem Heißkleber auf eurem Ring fest. Versucht Zwischenräume zu vermeiden, damit man nachher keine zu großen Lücken sieht.

Zum Schluss knotet ihr noch ein Band als Aufhänger an die beiden „Backen“ (weiß irgendjemand zufällig, wie das richtig heißt?!) und fertig ist euer romantischer Weihnachtskranz!

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Die kleinen Holzanhänger, die ihr im Hintergrund seht, könnt ihr übrigens hier nachbasteln :-)