Schlecht-Wetter-Bastelei: DIY Dekoschleifen

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Ich hab da diesen Tick: Ich mag keine Sonntage. Jep, richtig gehört, ich hab offiziell eine Abneigung gegen einen Wochentag. Denn der Sonntag ist dieser merkwürdig beschäftigungsleere Tag zwischen Shopping-Samstag und Arbeits-Montag, an dem ich nie weiß, was ich sinnvolles mit meiner Zeit anstellen soll. Museumsbesuch? Aber iiiihhh, draußen regnet’s ja! Café? Hmmm, aber dann müsste ich erstmal meinen Schlafanzug ausziehen… Doktorarbeit? Ah nee, die Woche war ja schon sooooo anstrengend!

Weil ich jetzt aber auch nicht alle meine Sonntage total verwahrlost und Chips-futternd vor dem Fernseher sitzen kann, dachte ich, na gut, dann wird halt gebastelt! Und zwar total süße, herbstliche Dekobänder, für die auch nur ein altes weißes Laken dran glauben musste. Und schwupps, schon war der Sonntag auch schon wieder rum ;-)

Herbstschleifen_3_Pearls for Pillows

Ihr braucht:
Ein altes Laken/Tischtuch aus festem Stoff, am besten in weiß oder einer hellen Farbe
fertige Stempel
Naturmaterialien wie Quitten, Kartoffeln…
Acrylfarben

Nehmt das alte Laken und reißt es in lange Streifen. Dazu reicht es, wenn ihr den Rand mit der Schere einschneidet und dann den Rest einfach durchreißt. Durch das Gewebe wird der Streifen ganz von alleine gleichmäßig breit. Außerdem bekommt ihr so diesen leicht ausgefransten Effekt an den Rändern.

Das Stempeln geht ganz einfach. Mischt euch eure Farbe zusammen (Achtung: nicht zu wenig Farbe anrühren, sonst müsst ihr mittendrin nachmischen) und pinselt euren Stempel dann damit ein. Ihr könnt wahlweise einen fertigen Stempel benutzen oder aber mit Naturmaterialien wie zum Beispiel einer aufgeschnittenen Quitte oder dem guten alten Kartoffeldruck stempeln. Dadurch, dass ihr euren Stempel immer wieder mit der Acrylfarbe einpinselt, könnt ihr z.B. auch nach jedem Stempelabdruck die Farbe wechseln oder Effekte mit mehreren Farben für einen Abdruck zaubern. Sobald ihr fertig seid, müsst ihr eure Bänder nur noch trocknen lassen und könnt sie dann als hübsche Deko für Kränze, Gestecke oder was euch sonst so einfällt nutzen.

P.s.: Je nachdem, in welcher Farbe ihr eure Bänder haben möchtet, könnt ihr den Stoff vor dem stempeln natürlich auch einfärben! :-)

Herbstschleifen_1_Pearls for Pillows

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Lalalalove is in the air: Frühlingshaftes Astherz

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Eigentlich wollte ich mich am Ostermontag in ein stilles Eckchen setzen und mein kleines Herz basteln. Die Betonung liegt auf EIGENTLICH. Tatsächlich wurde ich nämlich nach dem Zuschneiden MEINER Äste kurzerhand aus MEINEM Projekt ausgeschlossen. Und das von MEINER eigenen Familie. Sowas aber auch ;-) Meine Familie riecht sowas und – zack – sitzen sie alle da und basteln mit. Erst mein Bruder, der meinte, er kann a) viel besser Äste zerschneiden (ja, hat gestimmt) und b) viel besser ein Astherz basteln als ich. Dann der Freund von Mama (Architekt), weil ja schließlich irgendjemand auf die Statik und so gucken muss, und schließlich meine Mama, einfach weil. Und Klein-Tami? Stand da und durfte höchstens mal die Heißklebepistole halten und zum Schluss die Schleife aufkleben.

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Ihr braucht:
viele kleine Aststückchen, möglichst gleich lang (ca. 5cm), dafür unterschiedlich dick
Heißkleber
eine große herzförmige Ausstechform aus Metall
silbernen Basteldraht
etwas Dekoband

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Das Herz basteln geht eigentlich ziemlich einfach. Legt euer Metallherz als Rahmen auf eine glatte Unterlage. Nehmt dann ein Aststück und stellt es in die Mitte. Ein zweites schmiert ihr der Länge nach gut mit dem Heißkleber ein und klebt es dann an euer erstes Stück, sodass ihr dann zwei aneinanderhängende Ästchen da stehen habt. Tja und dann immer so weiter, bis eure Form zum Schluss voll ist. Lasst euer Herz ein paar Minütchen austrocknen und zieht vorsichtig den Metallrahmen ab. Durch eine Lücke zwischen zwei Zweigen habe ich (ja, das durfte ICH machen) den Draht gefädelt und oberhalb des Herzens zu einem Aufhänger verzwirbelt. Zum Schluss noch aus dem Dekoband eine Schleife binden und mit dem Kleber auf euer Herz kleben :-)

Ach ja, und weil mein Bruder in Wahrheit natürlich auch noch viel bessere Fotos machen kann als ich, ist er im Anschluss mit mir durch den Garten gestapft, damit ich auch ja den richtigen Hintergrund aussuche ;-)

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Frisch geschlüpft: Ostereier mit Durchbruch

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In den letzten beiden Wochen hab ich mich rar gemacht – Social Media-Koller vom feinsten. Irgendwie war da dieser Moment, als ich mit Handy und Ipad bewaffnet (Ohja, wir sind hier schon bei Third Screening!) vorm Fernseher saß und mir plötzlich dachte: Ah nee, hab eigentlich grad null Bock, mir härtest überschminkte Size Zero Ladies auf Instagram anzuschauen, die strahlend ihr grünes Detox-Gesöff in die Kamera halten. Oder Fotos vom letzten Luxus-Malediven-Trip von Leuten, die ich überhaupt nicht kenne. Oder mir auf facebook die 1000ste Pro-/Contra-Flüchtlingskrise-Debatte zu geben. Und wo ich so dabei war: Auf Bloggen hatte ich auch keinen Bock. Also hab ich mich stattdessen zwei Wochen übelst über meine perfekten, Zahnspangen-losen Zähne gefreut, war sehr Businesslady-mäßig für einen Tag in Berlin und hab den Herrgott ansonsten einen guten Mann sein lassen (1:1 aus dem Bairischen übersetzt. Im Original hört sich das irgendwie besser an).

Tja, und Anfang der Woche war er wieder da – der Blog-Bock! Mit einem süßen, total easy Oster-DIY :-)

Ihr braucht:
Eier mit brauner Schale, möglichst Größe M oder L
eine Sicherheitsnadel und einen Schaschlikspieß
ein paar Zahnstocher
Dekogras und hübsche kleine Zweige mit Beeren oder Blättern oder so dran
Dekoschmetterlinge zum festknipsen
weißen Faden

Der Rest ist MEGA einfach. Erst mal oben am Ei ein Loch reinbohren – da kommt später euer Aufhänger durch. Dann hab ich mit der Nadel vorsichtig in die Mitte meines Eis ein Loch gebohrt und Stück für Stück von der Schale weggebrochen, bis ich ein schönes großes Loch hatte. Die Ränder müssen nicht allzu regelmäßig sein, soll ja aussehen, als wär unser kleiner gefiederter Freund grad geschlüpft! Eiweiß und Eigelb könnt ihr dann ganz lässig durch das große Loch rausschütteln und euer Ei mit Wasser ausspülen. Falls ihr auch so fiese Stempel auf euren Eiern habt: Die gehen mit etwas Essig und einer Zahnbürste ab oder einfach mit Schmirgelpapier!

Für die Aufhängung hab ich einfach den Faden an ein Stück Zahnstocher gebunden und den Zahnstocher durch das kleine Loch oben gesteckt, sodass er sich von innen schön im Ei verkeilt und die Aufhängung fest ist. Zum Schluss noch euer Ei vorsichtig mit Dekogras und Zweigen befüllen und den Schmetterling an den Rand oder den Faden klipsen :-)

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Ostereier mit Lochmuster

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Einer meiner allerliebsten Lieblingsorte in München ist der Viktualienmarkt. Schon als kleines Kind bin ich mit meinen Eltern von Stand zu Stand gestöpselt und hab mich über all die unglaublich geil aussehenden Obst- und Gemüsesorten, wunderschönen Blumen und kräftig duftenden Käsesorten gefreut. Neulich, als meine Mama mit mir auf der Suche nach dem perfekten Retro-Küchensieb durch die Stadt getourt ist, haben wir also wieder einen Abstecher auf den Viktualienmarkt gemacht und sind an einem dieser Traditionsläden am Rand des Markts vorbeigekommen. Und im Schaufenster? Lauter wunderschön bemalte Ostereier mit Lochmuster! Und die sahen wirklich so toll und zart aus, dass wir sie zuhause gleich nachbauen mussten :-)

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Leider braucht ihr dafür ausnahmsweise etwas Special Werkzeug. Wenn ihr aber zufällig an ein Multifunktionswerkzeug mit Diamantschleifern kommt, unbedingt Ostereier basteln!!!

Ihr braucht:
ausgepustete Eier in weiß oder braun
Multifunktionswerkzeug +Diamantschleifer mit kleiner runder Spitze (wir haben seit Jahren, ach was, JAHRZEHNTEN zwei Dremel zuhause, die sind top)
ein weicher Bleistift
Acrylfarben und feine Pinsel
Acryl-Strukturpaste
Chlorex/Javelwasser
Schmales Geschenkband und eine hübsche Perle

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Legt los, indem ihr euch vorher auf einen Block euer Muster zeichnet und überlegt, wo ihr die Löcher setzen wollt. Zeichnet euer Muster dann mit einem weichen Bleistift vorsichtig auf euer ausgeblasenes Ei auf. Die Löcher machen geht kinderleicht: Nehmt euren Bohrer, sucht euch einen Aufsatz mit passender Größe aus und graviert dann ganz gemächlich euer Loch in das Ei. Wenn ihr euer Muster gebohrt habt, legt ihr das Ei in Wasser mit etwas Chlorex versetzt und lasst es da über Nacht liegen, sodass sich der Eierstempel und die Haut im Inneren lösen. Auf ein Glas Wasser kommt etwa ein Löffel Chlorex. Ich hab diesen Schritt ehrlich gesagt ausgelassen, aber sieht natürlich schöner ohne die Eihaut aus ;-) Mit der Acrylfarbe könnt ihr dann noch Muster aufmalen. Wenn ihr die Farbe mit etwas Strukturpaste vermischt, bekommt ihr ein erhabenes Muster.

Für den Aufhänger habe ich ein mein Band mit einer langen Nadel durch mein Ei gefädelt, unten noch eine kleine Perle aufgefädelt und dann einen Knoten in das Band reingemacht. Oben noch eine kleine Schlaufe knoten und fertig!

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Mini Gras-Nester für Ostern

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Freut ihr euch auch schon so auf den Frühling wie ich? Ich sag’s euch, wenn ich meinen Blick von meiner total motivierenden Hausarbeit gen Himmel wende und da diese graue, trostlose Masse vor meinem Fenster rumwabern sehe, da könnt ich mich auf der Stelle in mein Bett legen, die Decke über meinen Kopf ziehen und bis April Winterschlaf halten. Wenn mich dann noch ab und an jemand füttern würde, wär’s perfekt! Also: Wenn sich das nach deinem Traumjob anhört, meld dich mal! Und weil ich mich schon so arg auf den Frühling und Ostern freue, hab ich letztes Wochenende einfach mal mit der Oster-Deko losgelegt :-) Die wird bei mir in diesem Jahr eher Feng-Shui-mäßig zurückhaltend-sleek und gefällt mir supergut. Hüstel, neinnein, das ist bestimmt kein Selbstlob oder so!

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Ihr braucht:
Silbernen Basteldraht
getrocknetes Pampasgras mit diesem fedrigen Zeugs vorne dran
Schere und Eier

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Ich steh total auf Pampasgras. Meine Mama bindet daraus immer so kleine Päckchen, die wir dann als Anzünder für unseren Kamin nehmen und lagert die draußen in so einem altmodischen Eisenkorb vor unserer Brennholzwand. Und weil das so schön unperfekt-perfekt aussieht, würde ich am liebsten jedem auf die Finger hauen, der sich an meinem heiligen Körbchen vergreift.

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Okay, zurück zum Thema: Pampasgras ist natürlich auch super zum Basteln und hat echte Nestchen-Top-Qualität! Schnappt ein dickes Bündel (etwa drei Finger dick) Gras und formt daraus vorsichtig einen Ring – Achtung, die Enden müssen ein paar Zentimeter überlappen. Das restliche Gras einfach abschneiden. Wenn euer Gras schon sehr steif und bröselig ist, könnt ihr es auch ein paar Stunden in Wasser aufweichen lassen. Probieren, ob euer Ei schön reinpasst und nicht unten wieder rausplumpst und bindet das Nestchen dann mit dem silbernen Draht zusammen. Dazu hab ich den Draht einfach paar Mal um meinen Kranz gewickelt und am Ende verzwirbelt. Für ein paar Farbtupfer könnt ihr noch hübsche Beeren oder Blüten in den Kranz stecken :-) Fertig!

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New Year’s Eve Shamrock Cocktail Stirrer {Stay classy}

Cocktail Stirrer Silvester_2_Pearls for Pillows

Ich hab für das kommende Jahr ganze drei Vorsätze:

1. Ein Mal mit Münchens letztem Paternoster fahren!
2. Für ein paar Monate die armen Kanadier quälen und mich durch die amerikanischen Süßigkeiten fressen.
3. Mit 24 1/2 endlich meine bescheuerte Zahnspange los werden und dann eine Woche lang irre grinsen.
Ohja hoppla, und natürlich mit meinem Master-Zeugnis siegreich durch das LMU-Portal schreiten :-)

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Aber erst mal heißt es ordentlich abfeiern und das neue Jahr begrüßen. Ich lass es in diesem Jahr ganz gemütlich angehen und chille mit lecker Futter bei meiner Mama am Lagerfeuer. Um Mitternacht geht’s dann mit der ganzen Meute auf den Dorfplatz, wo bei Glühwein auf’s neue Jahr angestoßen wird und ich wie bescheuert meine Knallerbsen auf den Boden (und wahrscheinlich auch auf unschuldige Passanten, bin leider nicht so das Wurftalent) tatze , bevor daheim die zweite Portion Gulasch wartet. Für den eleganten Party-Touch hab ich heute schon mal silberne Luftschlangen besorgt und, oberhammergeilo, Kleeblatt-Cocktailrührer gebastelt! Jetzt noch ein paar Party Poppers und ihr seid gerüstet ;-)

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Ihr braucht:
Schaschlik-Spieße aus Holz
silber glitzerndes Geschenkpapier
Flüssigkleber

Meine Kleeblatt-Vorlage hab ich mir einfach bei Google gesucht (einfach bei Bildern nach „Kleeblatt“ suchen) und dann Freischnauze auf die weiße Rückseite des Papiers abgemalt. Das Kleeblatt ausschneiden und je nachdem, wie viele Cocktail Stirrer ihr braucht, nachzeichnen, in dem ihr die das ausgeschnittene Kleeblatt als Vorlage benutzt. Und weil ihr ja jeweils Vorder- und Rückseite braucht, müsst ihr euer Muter-Kleeblatt ein Mal mit der Rückseite nach oben und ein Mal nach unten abmalen. Alles ausschneiden.

Eventuell müsst ihr eure Holzspieße noch kürzen – je nachdem, wie tief euer Glas ist. Dann nehmt ihr zwei zusammengehörende Kleeblätter (als Vorder- und Rückseite), streicht eines mit Kleber ein, legt den Holzspieß darauf und anschließend das zweite Kleeblatt. Trocknen lassen und feiern!

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DIY bemalte Weihnachtskugel aus Glas

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Nachdem mir mein Papa hoch und heilig versprochen hat, bis Weihnachten nicht auf meinen Blog zu gucken, kann ich euch mein beinahe schon liebstes DIY-Weihnachtsgeschenk in diesem Jahr präsentieren: Taaadaaaa, bemalte Weihnachtskugeln aus Glas – ein echtes Unikat, von euch persönlich für eure Liebsten! Und dafür braucht ihr nichts außer

Weihnachtskugeln aus Glas
rote Glasmalfarbe (ähnliche Farbe hier)
einen feinen Schwamm (z.B. für Makeup)
weißen Edding mit 0,8mm-Spitze für Glas, Metall und Plastik

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Meine Glaskugeln hab ich aus einem echt irren Laden in der Salzburger Altstadt (Judengasse 11, falls ihr da mal zufällig seid), in dem man das ganze Jahr über Weihnachtsschmuck und Ostereier kaufen kann! Bekommt ihr momentan aber auch überall, wo ihr Weihnachtsschmuck bekommt!

Dann geht’s los: Reinigt eure Kugeln und legt sie dann auf ein Küchentuch. Mit einem Pinsel gebt ihr etwas (Achtung, ihr braucht wirklich nicht viel Farbe) auf den Schwamm und tupft die Farbe vorsichtig etwa auf die untere Hälfte der Kugel – nicht zu gleichmäßig. Wenn euch die Farbe zu wenig deckt oder ihr doch zu wenig auf eurem Schwämmchen habt, einfach noch mal etwas auf den Schwamm geben und ein zweites Mal tupfen. Beim Basteln gut aufpassen, dass ihr mit der Farbe nicht saut – eure Finger, Klamotten und Möbel werden es euch danken ;-)

So, Phase 1 completed: Jetzt heißt es erst mal warten. Je nachdem was auf eurem Farbfläschchen steht, lasst ihr eure Kugeln erst mal für ein paar Stunden trocknen. Ich hab etwa 24 Stunden gewartet, ehe ich mich ans Einbrennen gemacht hab. Das geht dann so: Die Kugeln vorsichtig auf den Rost eures Ofens legen und dann die Kugeln GEMEINSAM mit dem Ofen auf 160 Grad aufheizen. Auf keinen Fall erst reinstecken, wenn der Ofen schon heiß ist, sonst kann es passieren, dass euch das Glas kaputt geht! Nach 40 Minuten schaltet ihr euren Ofen aus und lasst eure Kugeln gemeinsam mit dem Ofen auskühlen.

Wenn eure Kugeln dann endlich kalt sind, schnappt ihr euch euren Stift (je feiner, desto einfacher) und malt winterliche Muster drauf. Eine kleine Auswahl findet ihr auf meinen Pinterest-Board :-) Ich hab mich für einen Weihnachtsbaum, einen Schneemann und eine Schneeflocke entschieden – einfach los malen! Dann die Kugeln noch mal über Nacht trocknen lassen und fertig ist euer Geschenk!

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Weihnachtliche Walnuss-Anhänger zum Nikolaus

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Neulich hab ich ein neues Wort gelernt: Satelliten-Eltern. Das sind solche Eltern, die wie ein Satellit um ihre Kinder kreisen und jeden ihrer Schritte genaustens verfolgen. Angeblich findet man sie immer häufiger in der Nähe der Unis, wo sie ihre unschuldige, meist noch minderjährige Brut zu Kursen begleiten oder sich beim bösen, bösen Professor beschweren. Ich persönlich hab noch nie welche gesehen – stattdessen aber jede Menge Senior-Studenten, die 1. meistens erheblich älter sind als die Dozenten und sich 2. in den unpassendsten Momenten melden. Allerdings hab ich den leisen Verdacht, dass auch ich Opfer einer Satelliten-Mama geworden bin… Einer BASTEL-Satelliten-Mom. Sobald ich nämlich aus der großen, bösen Stadt nach Hause komme und mir irgendwas bastelmäßiges hole, sitzt meine Mama auch schon am Tisch und bastelt mit… War also klar, dass sie schon neugierig um die Ecke gelinst hat, als ich mit meinen Nüssen daherkam, oder? ;-)

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Ihr braucht:
Walnüsse
Stickgarn
große Perlen (für oberhalb und unterhalb der Nuss)
je nach Lust und Laune kleine Perlen

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Das Basteln der Anhänger ist anfangs noch ein bisschen kompliziert mit der blöden Nuss, die immer weg springt, wird aber leichter :-) Ihr startet mit der Quaste (Anleitung mit Bildern hier). Anstelle der goldenen Öse aus der Anleitung nehmt ihr einfach einen Faden des Garns und verknotet es mittig, sodass ihr auf beiden Seiten noch gut Faden habt. Das gleiche macht ihr dann gleich nochmal, sodass ihr auf jeder Seite zwei Fadenenden habt (nicht abschneiden!!!). Dann weiter wie in der Anleitung. Damit meine Quaste schön groß wird, hab ich den Anfangsfaden übrigens um 4 Finger gewickelt.

Wenn ihr mit euer Quaste fertig seid, nehmt ihr eure vier Fadenenden zusammen nach oben und fädelt sie durch zwei schöne große Perlen. Die obere der beiden Perlen schiebt ihr dann nach oben und platziert die Nuss zwischen beiden Perlen. Die vier Fäden so verteilen, dass sie die Nuss von jeder Seite umspannen. Zum Schluss oben noch ein Knoten rein, damit das Ganze auch schön straff sitzt und fertig. Je nach Lust und Laune könnt ihr natürlich auch weitere Perlen auffädeln!

Walnuss-Anhänger_4_Pearls for Pillows

Adventskranz Light für Deko-Faule

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Gehört ihr auch zu den Leuten, die monatelang irgendwelchen Deko-Firlefanz nach Hause schleppen und dann eines Tages in ihrer Burg stehen und sich denken: „Shit, WO ZUM KUCKUCK KOMMT DIESES GANZE ZEUG HER???“ Leider kommt einem diese Erkenntnis in der Regel erst NACH extensiven Shopping-Anfällen und nie DAVOR… Jedenfalls würde ich dann am liebsten einen rieeesigen Müllsack packen und einfach mal die Hälfte meines ganzen Krams wegwerfen. Einfach so. Neuer, sleeker Lebensstil. Spartanisch aber doch cool. Eine neue Tami. Gut, ist noch nie so weit gekommen, weil meistens mein kleines Messie-Ich die Oberhand gewinnt und zum Schluss viel weniger in den Müll wandert als geplant („Oh Mann, goldenes Glitzerschwein – gut, du gammelst seit einem Jahr unbemerkt in der Ecke vor dich hin und glitzerst mir übelst die Wohnung voll, aber vielleicht braucht ich dich noch mal!!!“). Aber dieses Wochenende, da war ich ganz tapfer und hab ausgemistet. Hab ja schließlich Platz gebraucht meinen neuen minimalistischen Adventskranz!

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Der ist auch wirklich so minimalistisch, dass ihr nur
4 Kerzen in Häuschen-Form (gibt’s momentan bei Butlers)
weißen Edding (möglichst mit einer dünnen Spitze)
(weißes) Backpapier
einen Bleistift
und natürlich ein paar weihnachtliche Deko-Sachen wie Zapfen, Kugeln usw. braucht.
Vorlage Zahlen_Pearls for Pillows

Eure Zahlen könnt ihr ganz einfach auf die Kerze übertragen. Nehmt meine Vorlage (ausdrucken oder direkt vom PC abpausen), legt darüber das Backpapier und zeichnet dann die Umrisse mit einem Bleistift auf das Backpapier.

Klebt das Backpapier mit der Zahl dann schön mittig mit Tesa oder Malerkrepp auf eure Kerze und fahrt mit einem spitzen Bleistift und etwas Druck die Linien nach. Wenn ihr das Papier entfernt, seht ihr, dass sich die Linien leicht in das weiche Wachs gedrückt haben.

Jetzt nur noch mit weißem Edding die Linien nachzeichnen, ausmalen und mit Zapfen, kleinen Weihnachtskugeln und Co. aufstellen :-) War doch echt easy, oder?

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Laterne, Laterne… Kleines Dosenwindlicht

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Eigentlich war mein Plan ja folgender: Laterne basteln, dick einmummeln und auf einen der Münchner Martinszüge stapfen. Schön wär’s gewesen. Blöderweise hat mir dann doch die Uni einen Strich durch die Rechnung gemacht und statt Martinsgänse zu futtern, sitze ich morgen mit 30 ähnlich begeisterten Kommilitonen in einem stickigen Kämmerchen und starre Löcher in die Luft. Aber egal, meine kleine Laterne aka (gehört ihr auch zu den Leuten, die supercoole Abkürzungen immer erst googlen müssen und sich dann mega freuen, wenn ihre Mails plötzlich Sinn ergeben?) Dosenwindlicht hab ich trotzdem schon gebastelt – zieh ich dann halt nach der Uni alleine durch die Straßen und stopf mich mit Lebkuchen voll… :-)

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Ihr braucht:
Eine kleine Dose
einen Folienstift
einen Hammer und einen Nagel
ein Holzscheit oder etwas ähnliches, das IN die Dose passt
Schmirgelpapier
Malerkrepp
Sprühfarbe
einen Zahnstocher
Draht (mit ca. 2mm Durchmesser)
ein hübsches Geschenkband
Flüssigkleber
1 Teelicht

Erster Schritt: Dose saubermachen. Ihr wollt ja nicht, dass euer Windlicht nachher total rummieft oder? Das Etiketten und sämtliche Kleberrückstände bekommt ihr gut ab, wenn ihr davor in die Dose heißes Wasser füllt und ein paar Minütchen wartet. Mit dem Schmirgelpapier die scharfe Kante an der Innenseite abrunden.

Zweiter Schritt: Malt euch ein Herz mittig auf die Dose. Steckt dann euer Holzscheit in die Dose und klemmt sie irgendwo ein (Schraubstock, Schnuckiputz…). So verhindert ihr, dass sich die Dose gleich nach innen biegt.

Dritter Schritt: Nehmt Nagel und Hammer und macht damit auf eurem vorgezeichnetem Herzen gleichmäßig Löcher in die Dose. Wenn ihr wollt, könnt ihr oben und unten auch noch ein Band aus kleinen Löchern machen. Achtet beim hämmern darauf, dass ihr möglichst nicht auf den erhobenen Rillen der Dose, sondern immer in den Vertiefungen den Nagel ansetzt. So rutscht ihr nicht so leicht ab. Nicht vergessen: Rechts und links vom Muster genau gegenüber zwei Löcher für den Draht hämmern.

Vierter Schritt: Klebt die Öffnung der Dose mit Malerkrepp ab und besprüht sie dann. Aus dem Geschenkband macht ihr eine hübsche kleine Schleife und klebt sie auf eure Dose.

Fünfter Schritt: Nehmt den Draht, biegt ihn halbrund und steckt dann die beiden Enden von außen nach innen in die Löcher. Auf die richtige Länge kürzen und die Drahtenden nach oben zum Rand biegen.

Teelicht anzünden und ihr seid gerüstet für Sankt Martin!

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P.s.: Mit freundlicher Unterstützung der Mama&Woife AG aka daheim ist’s am schönsten :-)