Karnevals-Kostüm: {Roaring twenties} Flapper Girl

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Dieses Jahr bin ich mal ganz verrückt, weil, dieses Jahr da geh ich nämlich in den Fasching! Oha. Ja, so schaut’s aus und mein Kostüm hab ich auch schon. Jetzt seid ihr beeindruckt, gelle? Nachdem ich mich im zarten Alter von 16 als supersexy Marilyn Monroe verkleidet und tatsächlich wie ein echt schlechter Transvestit ausgesehen hab, hab ich mir ja eigentlich geschworen, das mit dem Fasching einfach bleiben zu lassen. Aber dann kam da dieser eine Tag im Jahr 2016, ein trüber Mittwoch (naja gut, es war vorvorgestern, ich geb’s zu). Da stapfte ich unschuldig in den Depot-Shop meines Vertrauens und muss da dieses super-geile 20er-Jahre-Kopfband mit Feder entdecken. Und da hab ich mich quasi schon im Bob Charleston tanzen sehen. True story ;-) Und weil ich echt tolle Freunde hab, die nach ein paar Flaschen Wein auch für alles zu haben sind, gehen wir jetzt alle im Twenties-Look! An dieser Stelle: Liebe Rocky, ich hoffe mal ganz stark, du hast dir schon dein Kopfband geholt :-)

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Für den Flapper Girl-Look braucht ihr:
Euer tägliches Makeup und Concealer
(Misslyn Ultimate Stay Makeup in „110“ + L’Oreal Perfect Match Concealer in „Vanilla“)
Puder (Manhatten Soft Compact Powder in „Caramel“)
Eye Primer (Kiko Eye Base Primer)
dunkelbraunen Augenbrauenstift (Misslyn Precise Eyebrow Liner 7)
Dunkelbraunen Lidschatten, darf auch gerne etwas ins Lila gehen (aus der Sleek Oh So Special Palette „Wrapped Up“)
schwarzen flüssigen Eyeliner (Zoeva Cream Eyeliner Waterproof in „Black Lace“)
Wimperntusche (L’Oreal False Lash Architect -> die ist aber echt mies, nehmt lieber eine von Maybelline)
Rosa Blush (Revlon Powder Brush in „Racy Rose“)
Dunklen Lippenstift, darf auch gerne einen kühlen Farbton haben (Kiko Lippenstift in „914“)

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GESICHT:
Legt los, in dem ihr euer Makeup auf’s Gesicht gebt und schön einarbeitet. Ich nehme dazu gerne einen Pinsel, geht aber auch mit dem berühmten Beauty Blender oder euren Pfoten. Dann gebt ihr unter eure Augen, auf den höchsten Punkt eures Kinns und auf die Stirn oberhalb eurer Nasenwurzel HELLEN Concealer und arbeitet den ebenfalls schön ein. Also so, dass man da keine sichtbaren Übergänge mehr sieht ;-) Dann alles dick pudern, sodass nix mehr glänzt.

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AUGEN:
Typisch für die 20er sind dunkle, lange Brauen und dunkel betonte Augen. Zieht eure Brauen also mit einem dunklen Augenbrauenstift nach und verlängert sie gerne noch ein wenig. Achtung, mega-dicke Cara-Brauen waren damals nicht so in ;-) Damit euer Lidschatten den ganzen Abend hält und zum Schluss nicht nur noch in euer Lidfalte hängt, benutzt davor Eye Primer. Ernsthaft, das Zeug ist sowas von klasse – mit den Fingern auf das nackte Lid auftragen und danach euren Lidschatten ganz normal auftragen. Letzteres mache ich auch mit einem Pinsel. Den dunklen Lidschatten also auf euer Lid auftragen und gerne mit einem weicheren Pinsel verblenden, sodass ihr auch oberhalb der Lidfalte noch einen leichten Farbschimmer habt. Auch am unteren Wimpernkranz (unteres Lid!) entlang Lidschatten auftragen. Dann mit eurem Eyeliner NUR am oberen Lid einen mitteldicken Lidstrich ziehen. Bitte kein Cat Eye oder so Scherze ;-) Zum Schluss die Wimpern tuschen.

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WANGEN:
Mit einem Blush Brush (ich steh auf dieses Wort, hoffentlich kann ich’s noch mal irgendwo einbauen!) nur auf eure Äpfelchen kräftig rosa Blush auftragen.

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LIPPEN:
Wenn ihr wie ich relativ große und volle Lippen habt, schminkt nicht die ganzen Lippen sondern nur etwa zwei Drittel, sodass ihr eine Art Herzform bekommt. Alle dunklen Farben sind hier erlaubt!

Meine Haare hab ich einfach mit einem Glätteisen gewellt, einen Seitenscheitel gezogen und dann mein Stirnband mit Feder darübergezogen. Noch ein schwarzes Kleidchen dazu und dann: PARTY LIKE GATSBY :-)

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Ihr braucht noch mehr Inspiration? Wie wär’s mit einer Fancy Puppe zu Karneval?

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Hello autumn! Meine Beauty-Essentials für den Herbst {including homemade lip-peeling}

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Oh Ladies (und natürlich verehrte Gentlemen!), keiner will es hören, aber: Ja, er ist da. Der HERBST. Uagh.

Ich bin ein wahres Sommerkind und blühe eigentlich erst so richtig jenseits der 25-Grad-Marke auf. Aber der Sommer war in diesem Jahr einfach mal richtig genial und hat sich seinen Winterurlaub jetzt auch ehrlich verdient. Ich hab gefühlt tausend Mal meine Wohnung im 5. Stock mit bester Süd-Ost-Ausrichtung der Fenster verflucht, war abends Mondschein-Picknicken im Park, komplett in der Isar und hab eine schöne Bräune (was der Mitteleuropäer halt so Bräune nennt…) abgestaubt. So. Und jetzt heißt es: Hallo Herbst, hallo Ofenkäse, hallo Glühwein (okay, etwas früh), hallo kuschlige Schals! Und gemeinsam stehen wir das bis zum nächsten Sommer schon durch, meint ihr nicht auch? ;-)

Jetzt muss sich natürlich nicht nur das sonnenverbrutzelte Hirn mit dem beginnenden Herbst anfreunden. Auch der Körper will da mal wieder so richtig aufpoliert werden!

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Lippen: Nach wochenlanger intensiver Sonne, jeder Menge Badespaß und plötzlichem Wetterumschwung werden die ganz schnell trocken und rissig. Bäh, nicht schön! Dagegen vorgehen könnt ihr mit einem selbstgemachten Lippenpeeling! Zwei Teelöffel Zucker, 1 Teelöffel Öl (ich mag am liebsten Kokosöl, aber Olive tut’s genauso) und 1 Teelöffel flüssigen Honig nehmen, miteinander verrühren und mit den Fingern auf die Lippen auftragen. 10 Minuten einwirken lassen und dann mit einem Kosmetiktuch abtupfen. Ah ja, und wenn’s geht, davor nicht runterlecken ;-)

Gesicht: Ich neige bei kalten Temperaturen zu diesem wunderschönen Grau-Ton im Gesicht. Sieht nicht schön aus und führt ständig zu Fragen à la: „Tami, bist du krank?“. Wenn ihr das und trockene Winterhaut im Allgemeinen vermeiden wollt, dann peelt eure (Gesichts-)Haut ein Mal die Woche. Für den absoluten Weichheits-Faktor nehmt ihr abends etwas Öl (Kokos, Olive, Argan) und „cremt“ damit euer Gesicht ein. Keine Sorge vor fettiger Haut – das Öl zieht über Nacht komplett ein und am Morgen habt ihr tolle weiche Haut! Mein Favorit ist momentan Kokosöl – hauptsächlich, weil ich auf den Geruch abfahre und es antibakteriell wirkt.

Duft: Manche Leute tragen ihre Düfte das ganze Jahr über. Ich neige im Winter zu wärmeren Düften als im Sommer und wechsle deshalb immer. Über eine liebe Bekannte bin ich jetzt auf die ELEMENTALS-Düfte von Essence of Chi gekommen. Die Düfte sind nach den 5 chinesischen Elementen in Grasse entwickelt und benannt worden und ein bisschen Feng-Shui-mäßig angehaucht. Heißt, laut chinesischer Lehre hat jeder Mensch von jedem der Elemente mehr oder weniger in sich. Das Element, das er schon recht stark selbst hat, mag er nicht so gerne riechen, was er nicht hat, mag er. Ich finde „Wood“ gut, bin wohl nicht allzu naturverbunden ;-) Kann man natürlich dran glauben oder nicht, aber gut riechen tun die Düfte auf jeden Fall.

Haar: Ja, auch euer Haar will verwöhnt werden. Also nicht nur Shampoo rein und fertig. Lieber mal einmal die Woche eine Haarkur verwenden und (haha, jetzt kommt’s wieder) abends vor dem Bett in die Spitzen etwas Öl geben. Das könnt ihr mit fertigem Haaröl machen (Ich hab Öl Magique von L’Oreal) oder wieder das gute alte Kokosöl nehmen. Und keine Panik wegen fettigen Haaren: Erstens gebt ihr das Öl bloß in die trockenen Spitzen und zweitens saugt es euer Haar ganz schnell auf :-)

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Muddy Monday: Homemade Coffee Facial

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Damn it, nach einer halben Stunde literarisch hochwertiger Ergüsse zum Thema Facials drück ich bloß mal EIN falsches Knöpfchen und – zack – alles weg! Herzlichen Dank wordpress, für diese tolle Funktion ;-)

Wovon ich aber eigentlich erzählen wollte, ist meine Liebe zu allen Arten von Facials: Peelings, Masken, Lipscrubs – finde ich alles super! Vor allem, wenn ihr eure Haut regelmäßig mit Make-Up zuschlonzt, solltet ihr sie hin und wieder auch auf einen Spa-Ausflug in euer exklusives Private Spa (von manchen auch liebevoll „Bad“ genannt) einladen. Sie wird es euch danken und wieder doppelt so schön strahlen wie davor!

Weil ich irgendwie davor zurückgeschreckt bin, mir eine Mischung aus rohem Ei und Avocado ins Gesicht zu klatschen (sorry, aber bääääh!), hab ich mich für ein kleines Coffee-Facial entschieden. Wenn ich die braune Brühe schon nicht trinke, soll sie mich wenigstens schön machen ;-)

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Die exquisiten Ingredienzien:
2 El Kaffeetrester
2 EL Milch
ca. 1 EL zähflüssiger Honig
20 Minuten Zeit

Eure erste Zutat habt ihr gleich mit eurem Morgenkaffee – yes, der Kaffeesatz! Den nicht wie sonst immer wegwerfen, sondern zwei Esslöffel aufheben. Gut ist, wenn der Trester eine recht trockene und bröselige Konsistenz hat, sonst einfach etwas an der Milch sparen :-) Und wieso solltet ihr euch jetzt alten Kaffee ins Gesicht schmieren? Weil der Trester erstens supergut als Peeling funktioniert und eure Haut glatt wie ein Kinderpopöchen macht und das Koffein die Durchblutung fördert und eure Haut ganz frisch und strahlend aussehen lässt. Ja, so ist das!

Also einfach die drei Zutaten miteinander verrühren und in kreisförmigen, kleinen Bewegungen die Gesichtshaut massieren. 20 Minuten wirken lassen, mal kurz Nachbarn und Freunde erschrecken und dann abwaschen. Et voilà: Wunderschön gepflegte, frisch aussehende Haut :-)

Karnevals-Maske: Fancy Puppe

Faschingsmaske

Leute, Hand auf’s Herz: Was war die schlimmste Verkleidung, die ihr jemals hattet? Ich hab ja zwei bleibende Erinnerungen, die stark um diesen Ehrentitel konkurrieren.

Numero uno: Tami, die Transe. Ja, ganz genau, so hab ich nämlich ausgesehen. Wie ein Mann, der sich ziemlich schlecht als Frau verkleidet hat. Tatsächlich aber war ich: Marylin Monroe. Kleiner Tipp für’s nächste Mal: Vielleicht mal nicht die abartig billigste gelb-blonde Lockenperücke nehmen und den Lippenstift nicht ganz so krass über den Rand rausmalen. Witzerigerweise fand ich mich ja den ganzen Abend MEGA-hot ;-) Gut, dass ich die Partyfotos erst am nächsten Morgen und nicht auf facebook gefunden hab…

Numero dos: Tami, die venezianische Maske. Hey, ernsthaft, die Kostümierung sah eigentlich ziemlich super aus! Einziges Problem war nur, dass sie so komische Holzstäbe als Armverlängerung eingearbeitet hatte und man mit Holzstäben halt nicht so knallermäßig die Bolognese oder sonst überhaupt irgendwas tanzen kann. Und man auch noch den Schulpreis für das coolste Kostüm gewinnt und man doch eigentlich einfach nur den süßen Kerl aus der 7b beeidrucken will ;-)

Also haben sich die 13-jährige Tami, die 15-jährige Tami und die 23-jährige Tami mal zusammengesetzt und überlegt, was denn nun ein cooles und gleichzeitig süßes Kostüm wäre: Herausgekommen ist die Fancy Puppe mit Minihut.

Für die Schminke braucht ihr:
Weiße Clownsfarbe oder sehr hellen Puder
Flüßigen Eyeliner
Einen normalen Eyeliner und evtl. einen Brauenstift
Wimperntusche
rosa/pinkes Rouge
Lippenstift und dazu passenden Lipliner

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Schritt 1: Wascht euch gründlich euer Gesicht und cremt es mit einer leichten Tagescreme ein. Dann nehmt ihr ein Schwämmchen und tupft vorsichtig die Clownsfarbe in euer Gesicht. Nur eine dünne schicht, ihr wollt nur etwas Puppenmäßig wirken! Alternativ pudiert ihr euer Gesicht einfach stark.

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Schritt 2: Macht euch mit dem flüßigen Eyeliner einen schönen Lidstrich auf eure beiden Oberlider, am besten mit einem Catflick. Am unteren Wimpernkranz macht malt ihr mit dem normalen Eyelinder dicke Wimpern. Das Ganze darf ruhig übertrieben aussehen :-) Dann noch schnell die Wimpern tuschen.

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Schritt 3: Ja, jetzt kommt Farbe ins Gesicht :-) Ich hab Creme Blush verwendet, ihr könnt aber genauso gut ganz normales Rouge nehmen. Schön grinsen auf da, wo eure „Äpfelchen“ sind, einen dicken Tupfer Rouge auftragen!

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Schritt 4: Zum Schluss kommen die Lippen. Wir wollen ja diesen süßen, unechten Puppenlook, also nicht den ganzen Mund bemalen, sondern nur eine Art „Herz“ in der Mitte. die Obere Lippe mit den zwei Herzbacken und unten der Spitz. Den macht ihr natürlich nicht ganz so extrem, wie bei einem echten Herz. Mit dem Lippenstift ausmalen und fertig.

Was geht noch ab??? Ganz genau, der Huuuut :-) Den könnt ihr ganz easy aus Papier basteln (Anleitung gibt’s hier) oder einfach einen kaufen, zum Beispiel bei Bijou Brigitte oder so…

Einen schwarzen Pulli, ein süßes Röckchen und hohe Schuhe und ihr seid gerüstet :-)

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5 Tipps für einen tollen Home Spa (Sonn)Tag

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Ich bin ja so der 100-Prozent-Typ. Ich kann nix nur halb machen, entwickle ein abartigen (und meistens auch echt übertriebenen) Ehrgeiz und versuche gerne auch mal andere Menschen davon zu überzeugen, dass das der einzig richtige Lebensweg wäre. Pausen überfordern mich, sind mir suspekt und werden konsequent gemieden. Mein normales abendliches „Home Spa“-Programm sieht so aus: Nach dem Laufen nach Hause kommen, duschen, Bodylotion draufklatschen, fertig. Alles andere wird ignoriert, denn dafür hab ich schließlich keine Zeit! Muss doch noch Staubsaugen, fünf Emails schreiben, Online shoppen, meinen 800-Seiten-Schmöker lesen und mit der Katze ins Kino gehen…

BULLSHIT, meine Freunde. Muss ich doch überhaupt nicht. Kratzt nämlich keine Sau, ob die Email jetzt mal 12 Stunden später ankommt, zwei Staubflusen auf dem Boden liegen, ich meine Klamotten nicht noch um 11 Uhr abends bestelle oder das Buch in zwei Wochen statt in einer fertig habe.

Genießt doch lieber mal das Leben und verschreibt euch einen Tag Home Spa, nur mit euch, der Badewanne und einem guten Buch! (Die englischsprachige Bevölkerung hat für sowas übrigens einen eigenen Ausdruck: „Pampering“ – Tamis unnützes Wissen 1.0)

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1. Heute ist Sonntag, bleibt mindestens bis 10 im Bett, genießt den Regen oder das Tröpfeln draußen und freut euch, dass ihr eingekuschelt im Warmen liegt

2. Nach einem gemütlichen Frühstück (heute wird mal nicht gehetzt, heute ist schließlich Sonntag) schnappt ihr euch ein paar Kerzen, ein Glas Wasser/Saft und ein Buch und lasst euch eine heiße Badewanne einlaufen. „Bitte nicht stören“-Schild an der Tür nicht vergessen ;-)

3. Und weil ihr heute Zeit habt, kümmert ihr euch gleich mal schön um eure Haare. Haarkur oder reichhaltiger Conditioner rein und die in den Haaren lassen, bis ihr wieder aus der Wanne steigt und euch abbraust! Danach ist eure Matte wieder wunderschön weich und glänzend :-) (Ich verwende momentan den den Tony&Guy Nourish Conditioner for dry hair und bin ganz verliebt!)

4. Nach dem Bad folgt die Kür: Kuschelt euch in euren kuscheligsten Bademantel und tut eurer Haut mal wieder was Gutes. Und zwar mit einer Gesichtsmaske. Ich hab mir gestern eine Maske mit Peelingeffekt von Soap & Glory gekauft und freu mich schon megamäßig, die gleich auszuprobieren! Weil ich irre trockene Haut hab, kommt natürlich nach jedem Bad noch meine Bodylotion zum Einsatz, damit die Haut auch schön streichelzart bleibt.

5. Macht euch schön! Zupft eure Augenbrauen und kümmert euch um eure Nägel (ja auch die Füße!). Tragt euren liebsten Nagellack auf, auch wenn morgen nur Montag ist.

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Uuuund, fühlt ihr euch schon entspannt? :-)

Tamis ultimativer Oktoberfest-Guide: How to wear {Tracht}

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Jedes Jahr zum Oktoberfest sieht man sie wieder: Die Hitliste der schlimmsten Wies’n-Outfits… Da wären Frauen in ultrakurzen Lederhosen-Hotpants, garniert mit Trachtenbluse und/oder Leoparden-BH. Männer mit Fake-Badelederhosen und merkwürdigen Hüten. Männer im Dirndl allgemein. Und und und.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach, in Tracht richtig gut auszusehen und sich selber nicht wie ein Clown damit zu fühlen, wenn man ein paar kleine Regeln beachtet:

Für de Burschn:

1. Jungs, KEINE Turnschuhe zur Tracht! Ich hab ja die wunderbare Eigenschaft, Dinge (ja und zur Not auch Menschen) die ich nicht mag, einfach aus meinem Leben auszublenden. Aber sorry, dieses Lederhos’n meets Turnschuh-Ding geht einfach zu weit. Zur Lederhose gehören Haferlschuhe (die im übrigen IMMER unbequem sind, egal wie viel Knete man dafür auch ausgegeben hat) oder zur Not unauffällige schwarze Lederschuhe.

2. KEINE Bayerntracht. Ich weiß nicht, wer auf die Idee gekommen ist, die Lederhose mit ’nem FC Bayern-Trikot zu kombinieren – lasst es einfach. Das sieht mega-bescheuert aus und hat auf dem Oktoberfest überhaupt nix verloren.

3. Zur Lederhose gehört ein vernünftiges Hemd und kein Shirt. Holt euch doch so ein süßes kariertes Hemd (blau, rot, grün) oder ein weißes Hemd und ihr seid gerüstet :-)

4. Accessoires: Ja auch ihr, meine bärtigen Freunde, dürft euch zur Wies’n ruhig mal ein paar Gedanken zu euren Accessoires machen ;-) Also vielleicht komische Totenkopf-Verzierungen, Schweißbänder und Hundemarken einfach mal nen Abend zuhause lassen. Ne schicke Uhr dagegen geht immer!

Für de Mädel:

1. Keine kurzen Minirock-Dirndl. Ein Dirndl zeigt echt viel Busen, da muss man dann nicht auch noch total viel Bein rausholen ;-) Meine persönliche Regel: Der Rock muss mindestens über’s Knie gehen…

2. Keine 25 Euro Dirndl!!! Ein schönes Dirndl kostet mindestens so viel wie ein schönes Cocktailkleid. Auch wenn 25 Euro für ein Dirndl echt verlockend sind, lasst es besser – die Dinger müffeln schnell, sehen billig aus und halten auch nicht lange…

3. OMG, bitte bitte never ever weißes Shirt als Blusenersatz! Vor allem von unerfahrenen Wies’n-Touris getragen.

4. Zum Thema Holz vor der Hütte: Ein Dirndl ist so ungefähr das einzige Kleidungsstück, bei dem es total in Ordnung geht, wenn man zeigt was man hat. Es zaubert eine hammer Figur und tolle Möpse! Also meine Damen, seid stolz auf das was ihr habt und verdeckt mit eurer Bluse nicht euer ganzes Dekolleté ;-)

5. Passendes Wies’n-Schuhwerk: Aus Erfahrung rate ich zu Ballerinas oder Pumps mit relativ flachen Absätzen (<5cm). Denn spätestens, wenn ihr auf den Tischen steht und ordentlich abdanced, verwünscht ihr eure schicken High Heels!

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Pssst, kleiner Tipp, falls ihr noch auf der Suche nach einem hübschen Dirndl seid: Wirklich süße und bezahlbare Dirndl gibt es in München bei Alpenfee im Lagerverkauf oder in Mühldorf bei Country-Line im Lagerverkauf :-) Bei letzerem gibt’s auch klasse Lederhosen!

Frisch geschrubbt: DIY Grapefruit Sugar Scrub

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Habt ihr auch so eine typische Dusch-Routine? Ich zum Beispiel dusche IMMER morgens (nach dem Laufen), immer möglichst lange und schön heiß. Meistens stehe ich gedankenverloren rum und freu mich tierisch, dass mein Shampoo so toll duftet (Bin halt einfach ein alter Geruchs-Fetischist). Hin und wieder schleichen sich auch ein paar andere Gedanken ein wie: „Omg, was soll ich heute anziehen? Soll ich mir heute mal nen Zopf flechten? Oh nee, shit, schon wieder Epilieren?!“. Aber den Großteil meiner Zeit steh ich dumm unter der Dusche rum und hoffe, das das Wasser nicht bald kalt wird und ich aus der Dusche ins eisige Bad steigen muss.

Weil ich eben immer morgens dusche, bin ich auch etwas pflege-faul und brauch ständig neue Anreize, um mir morgens um halb acht Conditioner ins Haar zu klatschen oder meine Beine schön zu peelen. Bester Anreiz ist bei mir da immer der Geruch. Sobald irgendwas total gut duftet und ich den ganzen Tag in einer kleinen Duftwolke vor mich hin wandere, bin ich happy. Zweitbester Anreiz: Weiche Haut, am besten Damenrasier-Werbung-mäßig glatt und seidig glänzend. Kann ein Produkt keine dieser beiden Eigenschaften erzeugen, ist es raus. Pluspunkte gibt es für „Nicht total Chemie-versifft“, „Natürlich“ und „Glitzernd“.

Also hab ich mich in meine Küche gestellt und mir einen total aufwändige (kleiner Scherz! Maximal 5min Arbeitsaufwand, ich schwör’s!) DIY Grapefruit Sugar Scrub gemixt. Duftet lecker nach Frucht, ist null Chemie-versifft und macht meine Haut wunderschön weich :-)

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Für das Grapefruit Peeling braucht ihr:

  • Eine Grapefruit
  • etwa eine bis eineinhalb Tassen Zucker
  • ein paar Tropfen Öl (Mandel, Argan, Kokos, zur Not auch Olive)
  • für etwas mehr Farbe ein paar Tropfen Lebensmittelfarbe

Die Zubereitung ist so simpel wie die Zutaten: Grapefruit schälen, fein pürieren und mit Zucker und Öl vermengen. Je nachdem, wie die Konsistenz eures Peelings sein soll, gebt ihr mehr oder weniger Zucker rein. Ich mag meins sehr flüssig, weil ich’s mir beim Duschen dann aus dem Gläschen in die Hand laufen lassen kann ;-) Wer mag, kann seinen Sugar Scrub mit etwas roter und gelber Lebensmittelfarbe noch aufhübschen!

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Hier gibt’s noch mein funkelnagelneues Sugar-Scrub Label :-)
Labels Grapefruit Sugar Scrub_PearlsforPillows

Tamis ultimativer Oktoberfest-Guide: Die Wies’n Frisur

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Eins gleich mal vorweg: Ein tausendfaches sorry an meine männlichen Leser!!!! Ich bin so begeistert, dass ihr hin und wieder reinschaut, hau euch heute aber mit meinem total mädchenhaften Haar-Special quasi symbolisch in die Nüsse! Dafür ist der ultimative Oktoberfest-Guide {Part 2} garantiert Jungs-freundlich, ich versprech’s ;-)

Was unterscheidet die Oktoberfest-Dame von Welt von der Oktoberfest-Dame aus dem Hinterland? Ganz genau: Die Haare. Münchnerinnen planen für den perfekten Wies’n-Auftritt ja schon Wochen, ach was sag ich, MONATE im Voraus ihre Friseur-Termine. Schön aufwändig, am besten geflochten oder irgendwie anders hochgesteckt und natürlich Tanz-fest muss die Frisur sein. Dabei immer ganz wichtig: Kein offenes Haar zum Dirndl. Never. Ich weiß nicht warum, das ist einfach so und Punkt ;-)

Falls ihr euch also die Ehre geben und dem Oktoberfest einen Besuch abstatten wollt, hier meine absolute Lieblings-Wies’n-Frisur, die maximal 15 Minuten und so gut wie kein Haar-mäßiges Geschick erfordert :-)

Was braucht ihr:
Ein hübsches Kopfband, meines ist weiß und geflochten (von I am). Falls ihr euch eins selber basteln wollt: Hier eine kleine Anleitung
ein paar Haarnadeln
Haarspray

Wiesn-Frisur

1. Kämmt eure Haare und zieht euch einen Scheitel, am besten mittig oder aber ein starker Seitenscheitel.

2. Zieht euch das Band über den Kopf, sodass es hinten AUF den Haaren und vorne auf der Stirn liegt.

3. Nehmt euch von ganz vorne eine Haarsträhne, zieht sie nach hinten und dreht sie etwas ein.

4. Mit der einen Hand hebt ihr dann euer Band ein wenig an und wickelt die Strähne einfach ein Mal um das Band. Dann nehmt ihr die dahinter liegende Strähne und den Rest der vorherigen und wiederholt die Prozedur.

Das macht ihr immer so weiter, bis ihr am Hinterkopf angekommen seid und wiederholt das Ganze dann auf der anderen Seite.

5. Sollten hinten zum Schluss noch Haare rausgucken, „stopft“ ihr sie einfach noch von oben in des Kopfband.

6. Nehmt euer Kopfband und zieht es vorsichtig von der Stirn nach hinten, bis es etwa drei Zentimeter hinter dem Haaransatz liegt.

7. Zupft eure Strähnchen noch ein wenig zurecht und fixiert die Frisur mit Haarspray und den Haarnadeln.

Wiesnfrisur_Haarband_Rückansicht

Und schon seid ihr absolut Wies’n-tauglich!

Psssst! Jaa, ihr! Falls ihr noch mehr Haar-Inspiration braucht, guckt mal auf meine Pinnwand bei Pinterest

DIY Schleifen-Haarband: Entdecke den Cheerleader in dir!

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Ich neige zu phasenweisem übermäßigen Interesse. Ich bin der absolute Projekt-Mensch. Was in der einen Woche toll und mega-interessant ist, kann in der nächsten schon wieder langweilig sein und anders herum. Ich kann in der einen Woche zum Gärtner mutieren und in der nächsten vergessen, meine Pflanzen zu gießen. Ich übe tagelang an meiner Schrift, kaufe mir alles mögliche Zeugs (naja Stifte) und plötzlich liegt wieder alles unbeachtet in der Ecke, weil ich ein neues Projekt entdeckt hab. Meistens ist das ziemlich nervig, weil erstens keiner mit meinen Hobbies mitkommt und ich zweitens ständig auf der rastlosen Suche nach neuen Ideen bin.

Meine neuste Leidenschaft? Haare und Makeup. Ja, I know, sehr mädchenmäßig! Ich bin mir nicht so sicher, woher dieser übermäßige Schönheitswahn plötzlich kommt, hab aber den leisen Verdacht, des es irgendwie mit meiner monströsen Zahnlücke zusammenhängt ;-) Seit meiner Kiefer-OP lauf ich nämlich mit einigen Millimetern Luft (aktuell 5) zwischen meinen oberen zwei Schneidezähnen rum. Aber halb so wild! Heute konnte ich meine Arbeitsmädels schon mit einem kleinen Atemdrop schocken, das ich mir zwischen die Zähne gesteckt hab :-D

Auf einem wirklich unheimlich tollen, total genialen Beauty-Blog (Missy Sue – unbedingt ihre Flechtfrisuren probieren, die sind der Hammer!!!) hab ich immer wieder Frisuren mit einer kleinen Cheerleader-Schleife gesehen und weil ich das total süß fand, aber das mit einem Stück Band einfach nicht hin bekomme, hab ich mir ein DIY Schleifen-Haarband gebastelt.

Schleifen-Haarband_Material

Dafür braucht ihr:

Einen dünnen Haargummi ohne Metall
etwa 30 cm Schleifenband
ein 5 cm langes dünnes Band in ner passenden Farbe zum anderen Band
ein Stück Faden (am besten in ner ähnlichen Farbe wie euer „Hauptband“

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Schritt 1: Sucht die Mitte eures langen Bandes und legt es dann wie auf dem Foto hin.

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Schritt 2: Nehmt die entstandene Schlaufe und drückt sie auf die Stelle, an der sich eure Enden überkreuzen

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Schritt 3: Fixiert die beiden Schleifenhälften mit Haarnadeln (ihr könnt auch was anderes benutzen, aber hat thematisch so schön gepasst!)

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Schritt 4: nehmt euren Faden und bindet in mittig um eure Schleife.

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Schritt 5. Legt euer kleines Band mit der schönen Seit nach unten und legt eure Schleife (auch mit der schönen Seite unten) darauf. Platziert den Haargummi mittig oben auf eurer Schleife und macht dann mit eurem kleinen Band darum herum einen Knoten. Etwas geradezupfen, falls nötig die Enden abschneiden und schon seit ihr fertig!

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Kleiner Tipp: Schneidet die Enden eures Bandes, auch bei Geschenken, immer schräg ab! Weiser Rat von meiner sehr schlauen Mama…

DIY Sommer-Armband

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Ich liebe Schmuck. Schmuck ist einfach klasse. Er kann ein einfaches Outfit ganz easy aufmotzen oder mal eben von lässig in elegant verwandeln. Und: Er glitzert! Ich habe unzählige kleine Schächtelchen Schmuck, das meiste davon Zeugs von Bijou Brigitte und i am. Blöderweise bin ich trotz Schmuck-Begeisterung eher der bequeme Typ und hab deshalb ein Paar Ohrringe, eine Uhr und eine Kette, die ich an 99 Prozent meiner Tage trage. Total schwachsinnig, wozu kauf ich mir denn das andere Zeugs eigentlich? Also hab ich mir ganz fest vorgenommen, meinen ganzen Schmuck künftig fleißig spazieren zu führen. Mal sehen, wie lange ich den guten Vorsatz auch tatsächlich durchziehe ;-)

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Wie das halt mit Frauen und Klamotten so ist, haben wir ja nie was zum Anziehen und wenn doch, dann fehlen eben die passenden Accessoires im Schmuckschächtelchen. Ist bei mir natürlich ganz genauso und plötzlich ist mir aufgefallen, dass ich zu meinen neuen Schuhen und meinem neuen Kleid (beides weiß) gar kein Armband hab. OMG, die Welt geht unter, Hilfe!!!

Weil ich aber noch eine Perle in Kreuzform und Bänder von einer früheren Bastelaktion da hatte, hab ich mir dann schnell ein kleines sommerliches Armband gebastelt – mega easy und sehr süß! :-)

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Dafür braucht ihr eigentlich nur eine hübsche Perle und Bänder. Ich hab zwei Farben genommen, damit es etwas abwechslungsreicher wirkt. Das grüne Band hab ich durch meine Perle gefädelt, sie mittig platziert und dann jeweils ein weißes Band links und rechts von der Perle festgeknotet, sodass ich jeweils drei Stränge hatte. Auf beiden Seiten flechten, bis ihr das Band um euren Arm und über eure Hand bekommt und dann einfach verknoten. Lässig und doch verspielt :-)

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