Eine kulinarische Entdeckungsreise: Viva la Vienna Apfelkuchen

Wiener Apfelkuchen_2_Pearls for Pillows

Okay, meine Lieben, das war eben vielleicht der merkwürdigste Sprachmix ever, aber ich bin noch leicht berauscht von meinem (Nach-)Mittagsschläfchen und dem unglaublich leckeren Kuchenduft, der aus meiner Küche stolze zwei Quadratmeter bis zu meinem Platz am Schreibtisch rüber weht. Wie auch immer: Jedenfalls hat die liebe Sarah vom Knusperstübchen wieder zu einer kleinen kulinarischen Entdeckungsreise eingeladen und da dachte ich „Hey, da bist jetzt aber mal dabei, du alter Faulsack!“.

Weit gekommen bin ich dann aber nicht, sondern gleich im Nachbarland hängen geblieben. Ich mag Österreich: Ein Land, in dem Süßigkeiten „Zuckerl“, Unfug „Schmäh“, Pflaumenmus „Povidel“ und Pfannkuchen „Palatschinken“ heißen, ein Land, in dem absolut JEDER Skifahren kann und das den „Swag“ hervorgebracht hat, muss man einfach lieben. Mal ganz davon abgesehen, dass den Österreichern das Kochen und Backen einfach im Blut liegt. Ich schwöre, jedes Mal, wenn ich die Staatsgrenze überfahre (durchfahre?!), wird das Gras ein bisschen grüner und das Futter einen Hauch besser ;-)

Wiener Apfelkuchen_Pearls for Pillows

Entschieden hab ich mich für einen wahren Klassiker, quasi den Godfather of Obstkuchen, der Wiener Apfelkuchen. Und der geht erstens mega-schnell und einfach und ist zweitens einfach ein Gedicht!

Die Zutaten: (Ich hab eine runde Springform mit 18 Zentimetern Durchmesser verwendet, wenn ihr eine mit 26 oder 28 Zentimetern nehmt, verdoppelt einfach die Menge und lasst den Kuchen etwa 40 Minuten im Ofen!)
2 saure Apfel (Boskop, Granny Smith)
125g weiche (zimmerwarme) Butter
100g Zucker
1 Prise Salz
1 EL Sahne
2 Eier
100g Mehl
25g Speisestärke
1/2 Teelöffel Backpulver
50g Mandelplättchen

Wiener Apfelkuchen_3_Pearls for Pillows

Heizt euren Ofen auf 190 Grad vor. Gebt Butter und Zucker in eine Schüssel und verrührt beides ein paar Minuten. Dann gebt ihr die Eier EINZELN dazu und verrührt jedes schön. Zum Schluss noch die Sahne dazugeben.

In einer zweiten Schüssel vermengt ihr Mehl, Backpulver und Speisestärke miteinander und rührt das Gemisch dann nach und nach in euren Teig, bis ihr einen schönen gleichmäßigen Teig bekommt.

Nehmt eure Äpfel, schält sie und entfernt das Kerngehäuse. Schneidet die Äpfel dann in Scheiben (etwa 3 Millimeter dick).

Fettet und mehlt eure Springform und gebt etwa zwei Drittel des Teiges hinein. Glattstreichen und dann die Apfelscheiben darauf verteilen. Spart nicht mit den Äpfeln, denn die geben eurem Kuchen das gewisse Etwas.

Gebt dann den restlichen Teig in die Form, streicht ihn glatt und streut die Mandelplättchen darüber. Und ab geht’s in den Ofen für
20 Minuten.

Nach dem Backen abkühlen lassen, aus der Form lösen und mit Zimt und Puderzucker bestreuen. Noch etwas Schlagobers (Schlagsahne) dazu und fertig!

Wiener Apfelkuchen_4_Pearls for Pillows

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17 Gedanken zu “Eine kulinarische Entdeckungsreise: Viva la Vienna Apfelkuchen

  1. Ja, Österreich ist und bleibt mein Lieblingsnachbarland :)
    Ich bin jedes Jahr mindestens einmal dort und auch wenn ich persönlich nur den (absolut göttlichen) Wiener Apfelstrudel kenne, finde ich, dass dein Apfelkuchen wirklich lecker aussieht ;)
    VG MokaNyu

  2. Pingback: Politische Diskussion mit Apfelstrudel und Kaffee | Wunderwaldverlag

  3. Also wenn ich etwas wirklich immmmer naschen könnte, ist es Apfelkuchen. Deine Wiener Version klingt ja suuuper. :)
    Yum, yum, yum. Schön, dass Du mit auf Reisen kommst. :)
    Liebe Grüße
    Sarah

  4. Obwohl ich schon jahrelang mit einem Wiener verheiratet bin und es bei uns im Herbst jede Woche verschiedene Apfelkuchen mit Äpfeln aus dem Garten gibt, hab ich noch nie vom Wiener Apfelkuchen gehört. Jedenfalls sieht er sehr lecker aus. Ich werde ihn mal in unsere Rezeptsammlung aufnehmen und beizeiten nachbacken.
    Liebe Grüße
    Carmen

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